LEIDENSCHAFTEN 
CARMEN Szene mit Marek Ludwisiak und Sylvania Pen
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CARMEN Szene mit Marek Ludwisiak und Sylvania Pen
Winfried Schneider
Ballettabend mit „Infantin und Narr”, „Bolero” und „Carmen-Suite” von Winfried Schneider
Musik von Rodion Schtschedrin und Maurice Ravel
KAMMERBÜHNE
Inhalt:
Feurige Leidenschaft und tänzerische Perfektion verdichten sich mit den aufwühlend treibenden Bolero-Rhythmen Maurice Ravels zu einem intensiven Erlebnis.
Ein Liebespaar scheitert am Standesdünkel einer Dorfgemeinschaft: José erfüllt gesellschaftliche Erwartungen und treibt damit seine Geliebte Carmen in den Tod.
Carmen gerät in den Sog auflodernder Emotionen. Sie, Inbegriff unersättlichen Lebens-
hungers, süchtig nach Liebe, Wärme und Freiheit, sucht in einer kompromisslosen und
Ich-bezogenen Welt ihren eigenen Weg. Sie emanzipiert sich von jeglichem Besitzanspruch und befreit sich letztlich aus männlicher Umklammerung – doch um einen hohen Preis:
Sie läuft ins Messer des enttäuschten José.
Rodion Schtschedrin arrangierte aus dem Material von Bizets Oper „Carmen“ eine Suite für Streichorchester, Pauken und vier Schlagzeug-Gruppen. Choreograph Winfried Schneider (der in der letzten Spielzeit erfolgreich Anything Goes auf die Bühne brachte) erzählt auf ihrer Basis die mitreißende Geschichte großer Gefühle, wilden Stolzes und expressiver Verletzlichkeit.

Premiere: Freitag, 30. April 2010
Nächste Vorstellungen:
Dienstag
28.09.2010   19:30 Uhr

Mittwoch
06.10.2010   19:30 Uhr

Sonntag
24.10.2010   16:00 Uhr

Freitag
19.11.2010   19:30 Uhr

Donnerstag
09.12.2010   19:30 Uhr

Samstag
25.12.2010   19:00 Uhr

Freitag
21.01.2011   19:30 Uhr

Dienstag
15.02.2011   19:30 Uhr
Besetzung:
Choreographie:
Winfried Schneider

Bühne:
Hans-Holger Schmidt

Kostüme:
Nicole Lorenz

Einstudierung:
Radek Stopka

Dramaturgie:

Choreographische Assistenz:


Tänzerin:
Sandrine Berset, Christin Braband, Julia Grunwald, Jennifer Hebekerl, Sylvania Pen

Tänzer:

Pressestimmen:
Volkmar Draeger, Lausitzer Rundschau, 3.5.2010
„Dass Winfried Schneider Leidenschaften effektvoll in Tanz zu bändigen weiß, hat er 2006 mit dem Tangoabend ‚Romance de barrio’ bewiesen. Über 20 Vorstellungen erlebte der hitzige Bilderfries in der Kammerbühne. Ähnlicher Erfolg dürfte Schneiders zweiter Produktion fürs Ballett des Staatstheaters Cottbus beschieden sein. Wieder lässt der Gast von der Staatsoperette Dresden die Emotionen hochkochen, erzählt vom Aufschäumen der Gefühle, die Liebe und Tod in naher Verwandtschaft wissen. Seine ’Leidenschaften’ in der Kammerbühne machen den Zuschauer hautnah zum Komplizen lodernder Liebesscharmützel. […] Wie viel künstlerisches Potenzial im Cottbuser Ballett mit seinen nur acht festen Tänzern steckt, ist das Ereignis dieses Abends.