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8. PHILHARMONISCHES KONZERT
THOMAS MEADOWCROFT(*1972)
Uraufführung eines Auftragswerkes*
GUSTAB MAHLER (1860-1911)
9. Sinfonie D-Dur
Tradition, Form, musikalische Mittel und Inhalt – auf diese Referenzpunkte bezog Mahler sein Sinfonieschaffen. In der Neunten weisen Satzbezeichnungen wie „Adagio“ oder „Rondo“ auf die Tradition hin. Doch ist die Reihenfolge „durcheinandergeraten”. Auch innerhalb der Sätze löst sich Mahler weitgehend von typischen Bauformen. Der erste Satz beginnt gleichsam aus dem „Nichts“ und führt dorthin, wobei im Verlauf immer wieder Steigerungen abgebrochen werden. Der letzte Satz endet „ersterbend“. Damit wiederholt die Sinfonie im Ganzen, was sich im Kopfsatz ankündigte: Sie hört nicht einfach auf, sondern kehrt ins „Nichts“ zurück.
Zum „Weltmusiker“ Mahler passt der Australier Thomas Meadowcroft. Im Zusammenhang mit seiner Musik hört man Charakterisierungen wie „unaussprechliche Reinheit“ oder „träumerischer Post-Rock“. Manchmal lässt der Komponist außermusikalische „Fundstücke“ einfließen wie Lachsalven aus Comedy-Shows oder die Geräusche eines öffentlichen Grillplatzes – „Weltmusik“ eben.
In Kooperation mit den Brandenburger Symphonikern
*gemeinsam mit dem ensemble mosaik
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Evan Christ
Samstag, 11. Juni 2011, 20.00 Uhr
Sonntag, 12. Juni 2011, 19.00 Uhr
Großes Haus am Schillerplatz
KONZERTEINFÜHRUNG
Jeweils eine halbe Stunde vor Beginn im Foyer des 2. Ranges
Uraufführung eines Auftragswerkes*
GUSTAB MAHLER (1860-1911)
9. Sinfonie D-Dur
Tradition, Form, musikalische Mittel und Inhalt – auf diese Referenzpunkte bezog Mahler sein Sinfonieschaffen. In der Neunten weisen Satzbezeichnungen wie „Adagio“ oder „Rondo“ auf die Tradition hin. Doch ist die Reihenfolge „durcheinandergeraten”. Auch innerhalb der Sätze löst sich Mahler weitgehend von typischen Bauformen. Der erste Satz beginnt gleichsam aus dem „Nichts“ und führt dorthin, wobei im Verlauf immer wieder Steigerungen abgebrochen werden. Der letzte Satz endet „ersterbend“. Damit wiederholt die Sinfonie im Ganzen, was sich im Kopfsatz ankündigte: Sie hört nicht einfach auf, sondern kehrt ins „Nichts“ zurück.
Zum „Weltmusiker“ Mahler passt der Australier Thomas Meadowcroft. Im Zusammenhang mit seiner Musik hört man Charakterisierungen wie „unaussprechliche Reinheit“ oder „träumerischer Post-Rock“. Manchmal lässt der Komponist außermusikalische „Fundstücke“ einfließen wie Lachsalven aus Comedy-Shows oder die Geräusche eines öffentlichen Grillplatzes – „Weltmusik“ eben.
In Kooperation mit den Brandenburger Symphonikern
*gemeinsam mit dem ensemble mosaik
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Evan Christ
Samstag, 11. Juni 2011, 20.00 Uhr
Sonntag, 12. Juni 2011, 19.00 Uhr
Großes Haus am Schillerplatz
KONZERTEINFÜHRUNG
Jeweils eine halbe Stunde vor Beginn im Foyer des 2. Ranges
