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DER BETTELSTUDENT
Carl Millöcker
Operette in drei Akten von Carl Millöcker
Text von Friedrich Zell und Richard Genèe
(Kritische Urtextausgabe – herausgegeben von Martin Lichtfuss und Thilo Winter)
GROSSES HAUS
Text von Friedrich Zell und Richard Genèe
(Kritische Urtextausgabe – herausgegeben von Martin Lichtfuss und Thilo Winter)
GROSSES HAUS
Inhalt:
Wie peinlich für Oberst Ollendorf, den sächsischen Gouverneur im besetzten Krakau: Eine verarmte Adlige hatte es tatsächlich gewagt, ihn in aller Öffentlichkeit mit einem Fächerschlag zu brüskieren! Und dabei wollte er die stolze Komtesse Laura Nowalska „doch nur auf die Schulter" küssen. Rache schwörend entlässt er zwei junge polnische Studenten aus dem Gefängnis der Stadt – den wegen Landstreicherei einsitzenden Bettelstudenten Symon und dessen Freund, den politischen Rebellen Jan. Er staffiert Symon als steinreichen Fürsten mit eigenem Sekretär aus und präsentiert ihn den Nowalskas als interessierten Bräutigam ...
Doch während sich Ollendorfs Intrige Erfolg versprechend entfaltet, treiben unvorhersehbare Kräfte ihr Eigenspiel: Zwischen der adligen Laura und dem verkleideten Bettelstudenten funkt es. Je mehr ehrliche Gefühle im Spiel sind, desto eher ist die Komtesse bereit, ihr standesdünkelhaftes „Gefängnis" zu verlassen. Im gleichen Maße überwindet Symon seine spielerische Leichtsinnigkeit und übernimmt Verantwortung. Im Ringen umeinander finden sich am Ende zwei junge Paare, für die weder Titel noch Etikette, sondern nur die Liebe zählt.
„Der Bettelstudent", der Liebesgeschichte und Staatsaktion miteinander verwebt, ist ein Erfolgsstück voller musikalischer Situationskomik, beschwingt von echten Operetten-Ohrwürmern. Ein Muss für alle Freunde der klassischen Operette!
Premiere: Samstag, 27. Oktober 2007
Doch während sich Ollendorfs Intrige Erfolg versprechend entfaltet, treiben unvorhersehbare Kräfte ihr Eigenspiel: Zwischen der adligen Laura und dem verkleideten Bettelstudenten funkt es. Je mehr ehrliche Gefühle im Spiel sind, desto eher ist die Komtesse bereit, ihr standesdünkelhaftes „Gefängnis" zu verlassen. Im gleichen Maße überwindet Symon seine spielerische Leichtsinnigkeit und übernimmt Verantwortung. Im Ringen umeinander finden sich am Ende zwei junge Paare, für die weder Titel noch Etikette, sondern nur die Liebe zählt.
„Der Bettelstudent", der Liebesgeschichte und Staatsaktion miteinander verwebt, ist ein Erfolgsstück voller musikalischer Situationskomik, beschwingt von echten Operetten-Ohrwürmern. Ein Muss für alle Freunde der klassischen Operette!
Premiere: Samstag, 27. Oktober 2007
Nächste Vorstellungen:
Samstag
20.03.2010 19:30 Uhr
Besetzung:
Musikalische Leitung:
Christian Möbius
Regie:
Bühne:
Kostüme:
Susanne Suhr
Choreinstudierung:
Christian Möbius
Dramaturgie:
Choreographie:
AnnaLisa Canton
Musikalische Assistenz:
Frank Bernard, Christian Georgi, Andreas Simon, Peter Wingrich
Chorassistenz:
Cornelia Ewald
Regieassistenz:
AnnaLisa Canton
Palmatica Gräfin Nowalska:
Laura:
Bronislawa:
Oberst Ollendorf:
Fritz Hille
Major v. Wangenheim:
Leutnant v. Schweinitz:
Kornett v. Richthoffen:
Bogumil Malachowski:
Hans-Joachim Schröpfer
Eva:
Jan Janicki:
Symon Symonowicz:
Enterich:
Frank Wustlich
Piffke:
Hans Anacker
Puffke:
Thorsten Coers
Wirt:
Max Ruda
Onuphrie:
Siegfried Wallendorf
Priester/Herzog Adam Kasimir:
Maik Schuppan
Bürger und Bürgerinnen, Messebesucher, Adlige, Gefangene:
Damen und Herren des Opernchores
Damen und Herren des Ballettensembles
Solopaar: Weinina Weilijiang und Istvan Farkas
Es spielt das Philharmonische Orchester.
Damen und Herren des Opernchores
Damen und Herren des Ballettensembles
Solopaar: Weinina Weilijiang und Istvan Farkas
Es spielt das Philharmonische Orchester.
Pressestimmen:
Lothar Krone, Märkische Allgemeine, 15.11.2007
„[...] Opernspielleiter Hauke Tesch [...] hat eine höchst unbefangene, schnörkellose Fassung von Carl Millöckers Erfolgsoperette ‚Der Bettelstudent’ erarbeitet. Mehr als nur hilfreich für das Gelingen dieses anderswo schon grandios gescheiterten Unterfangens ist das von einer operettentypischen Zuckerwattedekorierung befreite Bühnenbild von Gundula Martin und die nicht als Verkleidung missverstandene Kostümgestaltung von Susanne Suhr. Andererseits gleitet diese Inszenierung aber auch nicht ins Fahrwasser einer krampfhaften Modernisierung ab. [...]
So gelang dann vereint das nicht gering zu schätzende Kunststück, Traditionalisten und Anhänger einer zeitgemäßen Operetteninszenierung gleichermaßen zufrieden lächeln zu lassen.“
So gelang dann vereint das nicht gering zu schätzende Kunststück, Traditionalisten und Anhänger einer zeitgemäßen Operetteninszenierung gleichermaßen zufrieden lächeln zu lassen.“
Ruth Eberhardt, Orpheus, Januar/Februar 2008
„Der Oberspielleiter Hauke Tesch hat die mit einer Staatsaktion verwobene Liebesgeschichte beschwingt, ohne aufdringliche Aktualisierung in einem stimmigen Bühnenbild von Gundula Martin auf die Bühne gebracht. Er führt eine Gesellschaft vor, in der der schöne Schein alles bedeutet. Die charakteristische Personenführung schließt Chor und Ballett verstärkt mit ein, ein Verdienst auch der Choreographin AnnaLisa Canton. [...] Der Klassiker seines Genres hat wieder einmal das Publikum im Sturm erobert. Es ist ein Verdienst der Solisten, aber ebenso des Opernchores in der Einstudierung von Christian Möbius, in dessen Händen auch die musikalische Leitung der Aufführung lag. Er hielt am Pult des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus das musikalische Geschehen sicher zusammen, initiierte Schwung und dynamische Spannung vom Orchestergraben bis zur Bühne. Sie erreichte das Publikum, das nicht mit Applaus sparte.“
Andreas Göbel, Lausitzer Rundschau, 30./31.10.2007
„Der hervorragende Chor ist wieder einmal zentraler Handlungsträger von bühnenfüllender Wucht, dabei höchst differenziert in der Verkörperung unterschiedlichster Rollen und fast ‚Hauptperson’ des Abends – wäre da nicht [...] Fritz Hille, eine wirkliche Operettengröße und jahrzehntelang Star am Berliner Metropol-Theater. Inzwischen ist er noch besser, noch reifer geworden. Er gibt den aufgeblasenen Oberst Ollendorf nicht wie so oft von anderen zu erleben als Chargenrolle; Hille spielt vielmehr einen vordergründig durchaus nicht unsympathischen Politiker, hinter dessen jovialer Fassade sich jedoch ein nervöser Charakter voller Minderwertigkeitskomplexe, ein gefährlicher Machtmensch verbirgt, der zur Not auch über Leichen geht. Fritz Hille ist ein Vollblutkomödiant mit Tiefgang – allein für ihn lohnt der Besuch.“
Jürgen Heinrich, Der Märkische Bote, 3.11.2007
„Der Klassiker von Carl Millöcker, schon 1880 in Wien uraufgeführt, ist glänzend besetzt. Das Publikumpublikum erlebt schönste, beglückende Operettenstimmung und tendiert im letzten Bild gar zum Mitsingen und Mitklatschen. Das Ensemble hat behagliche Gefühle entzündet und verdient sich jubelnden Beifall.
Kammersänger Fritz Hille ist die beste Besetzung, die sich im deutschen Osten für die Ollendorf-Partie finden lässt. Mit Jens Klaus Wilde wird ihm ein gesanglich ebenbürtiger, spielerisch fast überlegener Bettelstudent zum Herausforderer. Glänzend auch sein rebellischer Gefährte Hardy Brachmann [...]. Seine Erwählte ist die wieder großartige Gesine Forberger. Anna Sommerfeld strahlt voller Glück und Aufrichtigkeit für ihren Studenten – ganz gleich, ob arm oder reich. Sie, die neue Grünebaum-Preisträgerin, singt einen hinreißenden Sopran.
So soll Operette gemacht sein: solide, gekonnt, hinschwebend in Leichtigkeit. Schön!“
Kammersänger Fritz Hille ist die beste Besetzung, die sich im deutschen Osten für die Ollendorf-Partie finden lässt. Mit Jens Klaus Wilde wird ihm ein gesanglich ebenbürtiger, spielerisch fast überlegener Bettelstudent zum Herausforderer. Glänzend auch sein rebellischer Gefährte Hardy Brachmann [...]. Seine Erwählte ist die wieder großartige Gesine Forberger. Anna Sommerfeld strahlt voller Glück und Aufrichtigkeit für ihren Studenten – ganz gleich, ob arm oder reich. Sie, die neue Grünebaum-Preisträgerin, singt einen hinreißenden Sopran.
So soll Operette gemacht sein: solide, gekonnt, hinschwebend in Leichtigkeit. Schön!“


