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DIE WELT AUF DEM MOND
Joseph Haydn
Dramma giocoso von Joseph Haydn
Text von einem unbekannten Bearbeiter nach dem Libretto von Carlo Goldoni
Deutsche Übersetzung von Hans Swarowski
KAMMERBÜHNE
Text von einem unbekannten Bearbeiter nach dem Libretto von Carlo Goldoni
Deutsche Übersetzung von Hans Swarowski
KAMMERBÜHNE
Inhalt:
Der wohlhabende Kaufmann Buonafede ist ein begeisterter Hobbyastronom. Wie gut, dass er Herrn Ecclitico zu seinen Freunden zählt, einen Astronomen ersten Ranges! Dieser lässt Herrn Buonafede durch ein eigens konstruiertes riesiges Fernrohr blicken, mit dem er das Leben auf dem Mond beobachten kann. Jawohl, Herr Buonafede sieht mit eigenen Augen, dass der Mond bewohnt ist, und mehr noch: Die dortigen Sitten entsprechen ganz seinen Vorstellungen. Unbotmäßige Frauen und Töchter werden gezüchtigt, ältere Männer von jungen Frauen verwöhnt – mit einem Wort: Herr Buonafede wirft einen Blick in sein Paradies. Hocherfreut und zugleich sehnsüchtig betrübt. Zu weit weg ist der Mond, und solch himmlische Zustände bleiben auf Erden unerreichbar.
Wie kleinmütig sind diese Gedanken! Herr Ecclitico ist schon viel weiter. Er hat längst Kontakt aufgenommen zu der entwickelten Mond-Kultur und wurde vom Kaiser des Erdtrabanten persönlich zu einem Besuch eingeladen. Dessen Wissenschaftler verfügen über eine Technik, Erdbewohner im Schlaf zu sich zu holen.
Herr Buonafede bietet ein Vermögen, damit Herr Ecclitico ihn mitnimmt. Auf dem Mond stellt er überrascht fest, dass auch seine beiden Töchter samt der Dienerin hierher gelangt sind. Herr Buonafede gerät in Bedrängnis. Am Ende muss er sogar seine Töchter mit den Liebhabern verheiraten, die er auf der Erde zurückgewiesen hat. Einer von ihnen ist Ecclitico. Mit einem Mal wird Herrn Buonafede klar, dass er auf eine Intrige und Gaukelei hereingefallen ist. Am Ende bleibt ihm nichts anderes übrig, als in den Gang der Ereignisse einzuwilligen.
Haydns Oper erinnert im Jahr der Astronomie daran, dass die Menschen auch in den fernsten Welten letztlich doch immer sich selbst begegnen. Goldoni schrieb sein Libretto 1750 für Venedig, wo Galileo Galilei 1609 erstmals sein Fernrohr auf den Sternenhimmel richtete.
Premiere: Samstag, 19. Dezember 2009
Wie kleinmütig sind diese Gedanken! Herr Ecclitico ist schon viel weiter. Er hat längst Kontakt aufgenommen zu der entwickelten Mond-Kultur und wurde vom Kaiser des Erdtrabanten persönlich zu einem Besuch eingeladen. Dessen Wissenschaftler verfügen über eine Technik, Erdbewohner im Schlaf zu sich zu holen.
Herr Buonafede bietet ein Vermögen, damit Herr Ecclitico ihn mitnimmt. Auf dem Mond stellt er überrascht fest, dass auch seine beiden Töchter samt der Dienerin hierher gelangt sind. Herr Buonafede gerät in Bedrängnis. Am Ende muss er sogar seine Töchter mit den Liebhabern verheiraten, die er auf der Erde zurückgewiesen hat. Einer von ihnen ist Ecclitico. Mit einem Mal wird Herrn Buonafede klar, dass er auf eine Intrige und Gaukelei hereingefallen ist. Am Ende bleibt ihm nichts anderes übrig, als in den Gang der Ereignisse einzuwilligen.
Haydns Oper erinnert im Jahr der Astronomie daran, dass die Menschen auch in den fernsten Welten letztlich doch immer sich selbst begegnen. Goldoni schrieb sein Libretto 1750 für Venedig, wo Galileo Galilei 1609 erstmals sein Fernrohr auf den Sternenhimmel richtete.
Premiere: Samstag, 19. Dezember 2009
Besetzung:
Musikalische Leitung:
Regie:
Ausstattung:
Hans-Holger Schmidt
Choreographie:
AnnaLisa Canton
Dramaturgie:
Bernhard Lenort
Musikalische Assistenz:
Frank Bernard, Irene Berlin, Christian Georgi, Andreas Simon, Peter Wingrich
Regieassistenz:
Sebastian-A. Bütow
Herr von Gutglauben:
Ecclitico:
Ernesto:
Clarice:
Flaminia:
Lisetta:
Cecco:
Regisseur:
Schattenspielerin und Souffleuse: Mandy Krügel
Techniker und Ankleiderin: Statisterie
Es spielt das Philharmonische Orchester.
Techniker und Ankleiderin: Statisterie
Es spielt das Philharmonische Orchester.

