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SIEGFRIED
Richard Wagner
Premiere: Samstag, 26.3.2011
Zweiter Tag der Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner
Semiszenische Aufführung
GROSSES HAUS
Semiszenische Aufführung
GROSSES HAUS
Inhalt:
Mit SIEGFRIED, dem zweiten Tag des RING DES NIBELUNGEN, setzt das Staatstheater Cottbus seine semiszenische Inszenierung der Tetralogie fort. Innerhalb der Parabel über den Zusammenhang von Besitz, Macht, Liebe und Tod mutet SIEGFRIED beinahe wie eine märchenhafte Fantasy-Geschichte an und ist dennoch eingebettet in Wagners vielschichtiges Welterklärungsmodell: Das Gold, das in Urzeiten auf dem Grund des Rhein lag, ist längst in die Hände skrupellos Besitzgieriger geraten. Zu einem Ring geschmiedet, verleiht es maßlose Weltmacht, bringt aber gleichzeitig seinem Besitzer den Untergang. Dennoch machen sich Götter und Nibelungen – Mächtige und Emporkömmlinge – diesen Ring gegenseitig abspenstig, scheuen dabei vor Betrug und unlauteren Mitteln nicht zurück. Weder Wotan noch seinem Gegenspieler Alberich gelingt es, ihn seinem derzeitigen Hüter, dem Riesenwurm Fafner, zu entreißen. Genau das vermag allerdings der lang ersehnte Held Siegfried. Er, der Sohn Siegmunds und Sieglindes und Vollwaise, wächst in einer Waldeshöhle bei dem Nibelungen Mime auf, schmiedet die Scherben des Schwertes Nothung zusammen, tötet damit den Riesenwurm, erobert den Ring und erfährt von der schlafenden Brünnhilde. Die ehemalige Walküre, die Wotan einst zu einer Menschenfrau degradierte, wartet auf die Befreiungstat eines Helden, der lodernde Flammen zu durchschreiten wagt. Wie frei und unabhängig Siegfried geworden ist, erfährt Wotan (der Wanderer), als der Ungestüme ihm das Symbol göttlicher Macht zerschlägt – seinen Speer.
Präsentiert von

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Nächste Vorstellungen:
Samstag
26.03.2011 16:00 Uhr
Samstag
02.04.2011 16:00 Uhr
Sonntag
17.04.2011 16:00 Uhr
Besetzung:
Musikalische Leitung:
Regie:
Ausstattung:

