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MINNA # LESSING
Die jungen Wilden.
Klassiker auf den Kopf gehauen!
KAMMERBÜHNE
Klassiker auf den Kopf gehauen!
KAMMERBÜHNE
Inhalt:
Eben noch war Major von Tellheim ein angesehener und gut verdienender Mann und nun sitzt er als Bettler auf der Straße. Während die Freunde um ihn herum im Geld tanzen, verbietet es ihm seine Ehre, von anderen Hilfe (also: Geld) anzunehmen. Auch glaubt er, seiner wohlhabenden Verlobten Minna von Barnhelm als Lebenspartner nicht mehr würdig zu sein. Minna findet ihren Geliebten in dieser Verfassung wieder, hat aber keine Zweifel, dass ihrer Beziehung irgendetwas im Wege stehen könnte – denn er liebt sie und sie hat genügend Geld. Aber Tellheim kann und will seinen niedrigeren Status nicht akzeptieren. Minna versucht nun mit Argumenten und List, ein Umdenken bei ihm zu bewirken. Ihr Kampf kann in einem bösen Alptraum oder in einer Traumhochzeit enden.
In der Kammerbühnen-Reihe „DIE JUNGEN WILDEN. Klassiker auf den Kopf gehauen!“ nimmt das Staatstheater Cottbus scheinbar „alte“ Klassiker sinnlich und lustvoll ins Visier und macht mit radikalen Interpretationen deren Aktualität sichtbar.
Videos/Fotos/Gästebuch unter: www.myspace.com/jungewilde
Premiere: Samstag, 21. Februar 2009
Präsentiert von

In der Kammerbühnen-Reihe „DIE JUNGEN WILDEN. Klassiker auf den Kopf gehauen!“ nimmt das Staatstheater Cottbus scheinbar „alte“ Klassiker sinnlich und lustvoll ins Visier und macht mit radikalen Interpretationen deren Aktualität sichtbar.
Videos/Fotos/Gästebuch unter: www.myspace.com/jungewilde
Premiere: Samstag, 21. Februar 2009
Präsentiert von

Nächste Vorstellungen:
Mittwoch
19.01.2011 19:30 Uhr
Dienstag
22.02.2011 19:30 Uhr
Donnerstag
03.03.2011 19:30 Uhr
Besetzung:
Regie:
Angelika Zacek
Bühne:
Mathias Rümmler
Kostüme:
Mirjam Henriette Benkner
Dramaturgie:
Major von Tellheim:
Minna von Barnhelm:
Franziska:
Just:
Der Wirt:
Paul Werner:
Pressestimmen:
Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 24.2.2009
„Speziell die Art der Regisseurin, wie sie die Geschichte bewegt erzählt, auf Körpersprache achtet, schlüssige Bilder findet, lässt Langeweile gar nicht erst aufkommen. [...] Johanna Emil Fülle in der Rolle der Franziska und Roland Schroll als Paul Werner sowie als alle überwachender, virtuell anwesender Wirt lassen kaum etwas zu wünschen übrig – sie jonglieren gekonnt mit dem Soufflé, bringen es so herüber, dass auch Ungesagtes sichtbar wird.“
Martin Stefke, Märkische Allgemeine Zeitung, 23.2.2009
„[...] Das Schauspiel in der Kammerbühne des Staatstheaters macht ordentlich Lust auf Theater. Und auf Klassiker, denn auch die müssen keineswegs trocken und langatmig sein. [...] Auch wenn Regisseurin Angelika Zacek allzu deutlich macht, dass es in dieser Welt meistens nur um das liebe Geld geht – es regnet beständig Banknoten – sehen wir ein genaues und ungemein amüsantes Spiel. Einem grüblerisch-lottrigen Tellheim (Gunnar Golkowski) und dessen Wachtmeister (Roland Schroll gibt zudem den äußerst schmierigen Wirt) ist das zu danken, vor allem jedoch Susann Thiede und Johanna Emil Fülle in den Frauenrollen. Ja, diese sächsischen Mädchen! Wie überlegt Susann Thiede ihre Minna mit Eigen- und Hintersinn, mit Selbstbewusstsein und viel Ironie ausstattet, dazu mit der hinreißend stürmischen, sich manchmal naiv gebenden aber doch schelmisch-schlauen Franziska ein unschlagbares Doppel bildet, lässt Lessings Lustspiel zum Kabinettstück werden.“


