FRÄULEIN JULIE 
Szenenfoto mit Oliver Seidel und Johanna Emil Fülle
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Szenenfoto mit Oliver Seidel und Johanna Emil Fülle
August Strindberg
Schauspiel von August Strindberg
Spielwut No.2
KAMMERBÜHNE
Inhalt:
Julie, reiche Tochter eines großen Modezaren und gerade von ihrem Verlobten verlassen, versucht, aus dem Schatten ihres mächtigen Vaters herauszutreten. In der Mittsommernacht beginnt sie ein gewagtes Spiel mit Jean, dem Butler des Hauses. Jean seinerseits ist mit Kristin verlobt, Zuschneiderin für das Modeimperium von Julies Vater. In dem teils gespielten, teils ernst scheinenden Interesse des Fräuleins an ihm will er seine Chance sehen, dem Butler-Dasein zu entkommen. Zu dritt sollen sie fliehen, den alles beherrschenden Hausherren allein zurückzulassen und damit Julie aus ihrem goldenen Käfig befreien. Doch Julie hat Angst, in die nächste Abhängigkeit zu geraten.
Ein „naturalistisches Trauerspiel“ nannte August Strindberg sein Stück. Am zweiten Spielwut-Abend ist eher eine Mittsommernacht der Extreme zu erwarten: Zwischen erniedrigender Selbstaufgabe, maßloser Selbstüberschätzung und verletzender Hassliebe. Kurz: Ein Krieg der Geschlechter.

Diese Reihe wird unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer
des Staatstheaters Cottbus e. V.


Premiere: Samstag, 3. Oktober 2009

Präsentiert von
Nächste Vorstellungen:
Mittwoch
13.10.2010   19:30 Uhr

Donnerstag
28.10.2010   19:30 Uhr

Samstag
18.12.2010   19:30 Uhr
Besetzung:
Regie:

Bühne:
Hans-Holger Schmidt

Kostüme:
Johanna Dürrwald

Dramaturgie:
Guido Neubert

Regieassistenz:
Heidemarie Stärk


Fräulein Julie:

Jean:

Christine:

Pressestimmen:
Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 5.10.2009
„Die im Original-Text stark gekürzte und zugleich ergänzte Spielfassung setzt offensichtlich mehr auf Bildwirkung, denn auf allzu viele Worte. Sie bedient sich heutiger Sicht- und Verhaltensweisen, erzählt die Geschichte von Macht und Unterwerfung, Aufstieg und Fall, Traum und Wirklichkeit zuweilen drastisch, direkt, nutzt auch das Aussteigen aus Rollen zu Parallelsichten und Brechungen. In der Lesart von Holetzeck ist Fräulein Julie keine zarte, schwächelnde Natur oder gar ein ‚Überbleibsel’ – sie gehört zu den ‚starken und lebensfähigen Arten’, ist neugierig, durchtrieben, verwöhnt, beherrschend, enttäuscht, entschlossen ..."