DER ZAUBERER VON OSS 
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L. Frank Baum
(The Wizard Of Oz)
Musical nach dem Roman von L. Frank Baum
Musik und Liedtexte von Harold Arlen und E. Y. Harburg
Hintergrundmusik von Herbert Stothart
Tanz- und Gesangsarrangements von Peter Howard
Orchestration von Larry Wilcox
Adaption des Buches von John Kane für die Royal Shakespeare Company
nach dem Drehbuch des Turner Entertainment Co.-Films/
Vertrieb in allen Medien durch Warner Bros.
deutsch von Klaus Eidam
Vereinbarung mit Tams-Witmark Music Library, Inc., New York
GROSSES HAUS
Inhalt:
Dorothy, das verträumteste Mädchen in ganz Kansas, wird eines Tages samt seinem Haus von einem Wirbelsturm in das Land der Schlaraffen geweht. Zuerst ist es entzückt von dem Märchenland und seinen Bewohnern, möchte aber trotzdem so schnell wie möglich wieder nach Hause. Nur der mächtige Zauberer von Oss in Smaragdenstadt kann Dorothy helfen, nach Kansas zurückzukehren.
Sie macht sich auf den abenteuerlichen Weg zu ihm und findet Reisegefährten, die ihrerseits einen speziellen Traum haben: Die Vogelscheuche möchte nichts lieber als Verstand, der Blechmann braucht ein Herz und der Löwe sehnt sich nach Mut. Zusammen schaffen sie es, eine sonderbare Brücke zu überqueren und die Begegnung mit den Zitterschnecks zu meistern, doch als sie endlich mit ihren Anliegen vor den Zauberer von Oss treten, stellt der sie vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Nur, wenn sie die böse Hexe des Westens vernichten, wird er ihnen helfen. Wieder machen sich die Freunde auf den Weg, nichts kann sie davon abhalten, ihre Träume zu verwirklichen. Zu guter Letzt entlarven sie ein großes Geheimnis.

Mit Musik und Liedtexten aus dem MGM Film von Harold Arlen und E. Y. Harburg entsteht in einer Mehrspartenproduktion eine wundervolle Geschichte rund um Freundschaft und Abenteuer in einem magischen Land jenseits des Regenbogens.

Premiere: Freitag, 14. November 2008
Nächste Vorstellungen:
Sonntag
28.11.2010   18:00 Uhr

Sonntag
05.12.2010   11:00 Uhr

Montag
20.12.2010   15:00 Uhr

Dienstag
21.12.2010   11:00 Uhr

Mittwoch
22.12.2010   19:00 Uhr

Samstag
25.12.2010   11:00 Uhr
Besetzung:
Regie:

Musikalische Leitung:
Peter Wingrich

Choreographie:
AnnaLisa Canton, Dirk Neumann

Bühne:

Kostüme:
Susanne Suhr

Dramaturgie:
Bernhard Lenort

Choreinstudierung:
Christian Möbius

Klangcollagen:
Andreas Koark

Projektionsfotos:
Marlies Kross

Musikalische Assistenz:
Frank Bernard, Irene Berlin, Christian Georgi, Andreas Simon, Peter Wingrich

Chorassistenz:
Irene Berlin

Regieassistenz:
AnnaLisa Canton, Anniki Nugis


Onkel Henry:

Tante Emily:
Sandra Bösel

Dorothy:

Miss Brunhilde Gulch:

Miss Glinda Gulch:

Der Spielmann:
Sarah Smith (Akkordeon)

Zeke:

Hickory:
Hans Anacker

Hunk:

Brunhilde, die böse Hexe des Westens:

Glinda, die gute Hexe des Nordens:

Tamara, die Osthexe:

Vogelscheuche:

Blechmann:
Hans Anacker

Löwe:

Der Zauberer von Oss:

Drei Spielleute:
Konrad Nauck (Klarinette), Sarah Smith (Akkordeon), Dana Leichsenring (Kleine Trommel)

Ein Bauarbeiter: Mitarbeiter der Statisterie
Die Schergen der Westhexe: Mitarbeiter der Statisterie
Schlaraffen: Damen und Herren des Opernchores
Bürgermeister: Young Cheon Jeon
Bürgermeisterin: Ulrike Flemming/Katharina Walz
1. Schlaraffe: Katharina Dittmar
2. Schlaraffe: Andrzey Walczyna/Ji-Won Park
3. Schlaraffe: Mauri Vilkama
4. Schlaraffe: Kai Marco Salewsky/Thorsten Coers
Zitterschnecks: Mitglieder des Ballettensembles und Mitarbeiter der Statisterie
Drei Krähen: Katharina Dittmar/Carmen Schubert, Angela Budich/Ulrike Flemming, Cornelia Bayerl/Kerstin Veselic-Futivic
Tibia: Ballettensemble
Wesen der Spielzeugstadt: Ballettensemble und Mitarbeiter der Statisterie

Es spielt das Philharmonische Orchester.
Pressestimmen:
Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 16.11.2008
„Deutlich ist das eine rundum gelungene, jeden mit auf die Reise nehmende Inszenierung von Mario Holetzeck, der mit den beherzt und nuanciert aufspielenden Darstellern die bekannte Geschichte so schlüssig erzählt, dass sie Zuschauern jeglichen Alters zu Herzen geht. Da kommt auch jeder selbst darauf, dass die Begleiter des Mädchens keinen Zauberer brauchen, sondern längst Verstand, Herz und Mut besitzen, und dies nur für sich entdecken müssen.“
Frank Dietschreit, Kulturradio vom rbb, 15.11.2008
„Erstaunlicherweise werden die lieben Kleinen, die vor Beginn der Vorstellung noch laut durchs Theater fegen und mit ihren Handys spielen, sobald sich der Vorhang öffnet still und aufmerksam und schließlich restlos begeistert: nach dem umjubelten Schluss wollen sie am liebsten gar nicht mehr nach Hause gehen. Identifikation und Sympathie für die Bühnenhelden liegt an vier wirklich tollen Typen: Ariadne Pabst ist eine verträumte und kluge Dorothy, Hardy Brachmann eine freche und furchtlose Vogelscheuche, Hans Anacker ein bauernschlauer und treuherziger Blechmann, Heiko Walter ein komischer und kauziger Löwe. Die vier sind witzig und schlagfertig und in ihren Sprüchen und ihrem Bewegungsrepertoire ganz von heute. Sie leben zwar in einem wundersamen Märchenland, aber sie transportieren auch eine gehörige Portion von Selbst-Ironie und Märchen-Parodie. [...] Das Ballett des Staatstheaters tänzelt dazu mal als kuriose Zitterschnecken, mal als fantastische Spielzeug-Wesen über die Bühne.“