Frank Bernard

Musikalische Leitung

Frank Bernard erhielt schon als Kind Klavierunterricht am Konservatorium. Dazu kamen später Klarinette, Komposition, Improvisation und Korepetition.

Ab 1983 studierte er Dirigieren an der Hochschule „Hanns Eisler" in Berlin bei Generalmusikdirektor Professor Rolf Reuter und Musikdirektor Winfried Müller, parallel dazu absolvierte er die Fächer Komposition und Kontrapunkt bei Prof. Ruth Zechlin. Während dieser Zeit war er bereits am Staatstheater Cottbus als Solo-Repetitor engagiert. 1989 ging Frank Bernard als Chordirektor und Kapellmeister ans Görlitzer Stadttheater und dirigierte zahlreiche Chor- und Orchesterkonzerte, auch im Ausland. 1991 kehrte er als Solo-Repetitor mit Dirigierverpflichtung ans Staatstheater Cottbus zurück, wo er darüber hinaus lange den Extra- und den Kinderchor leitete. Frank Bernard nahm an vielen internationalen Wettbewerben teil, wo er zahlreiche Erste Preise als Liedbegleiter gewann (unter anderem beim Internationalen Dvořák-Wettbewerb und beim Schumann-Wettbewerb). Seit 2002 übernimmt er am Staatstheater Cottbus zusätzlich die Position des Studienleiters.

2004 erhielt er den Karl-Newman-Förderpreis der Max Grünebaum-Stiftung Cottbus.

Frank Bernard war musikalischer Leiter zahlreicher Inszenierungen des Staatstheaters Cottbus und wurde wegen seiner Vielseitigkeit geschätzt. Unter anderem dirigierte er bei den Produktionen „Das Feuerwerk" (2006/2007), „Cabaret" (2007/2008) und „Das Geheimnis der Wolfsschlucht" (2007/2008). In dem Kammerbühnen-Abend „Wenn die Mädchen nackt sind und andere aufregende Begebenheiten" interpretierte er zu dem Gesang Heiko Walters Lieder und Chansons von Georg Kreisler am Klavier. Ab der Spielzeit 2009/2010 ist er Dirigent bei „Anything Goes".