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Ingo Witzke

Bass

Der Bassist Ingo Witzke, in Göttingen geboren, erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Susanne Krumbiegel in Leipzig, bevor er von 2003 bis 2009 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler" Berlin bei Bernd Riedel Gesang studierte. 2006 trat er der Opernklasse von Julia Varady bei. Meisterkurse bei Alessandro de Marchi, Thomas Quasthoff, Peter Schreier und Jörg-Peter Weigle vervollständigten seine Ausbildung. Ingo Witzke war Stipendiat des Meisterkurses L'Accademia d'Amore 2004 bei Stephan Stubbs sowie des Richard-Wagner-Verbands Minden 2007.

Der Bassist hat sich nicht zuletzt an der Komischen Oper Berlin ein umfangreiches Repertoire erarbeitet, das Partien wie Ariodate in Händels „Serse", Lord Syndham in Lortzings „Zar und Zimmermann", Masetto in Mozarts „Don Giovanni", Pinellio in Puccinis „Gianni Schicchi", Troufaldin in Strauss‘ „Ariadne auf Naxos", Truelove in Strawinskys „The Rake's Progress" sowie den Oberpriester des Baal in Verdis „Nabucco" umfasste.

Als Solist gastierte Ingo Witzke am Brandenburger Theater, an der Deutschen Oper Berlin, am Hans Otto Theater Potsdam, am Théatre National du Luxembourg, an der Artur Rubinstein Filharmonia Lódź, am Konzerthaus Berlin, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, in Rheinsberg, am Staatstheater Oldenburg, am Theater Freiberg, an der Oper Oder-Spree und war 2008 am Theater in Hof engagiert. Zudem widmet sich Ingo Witzke intensiv dem Konzertgesang und erarbeitete sich auch hier ein breitgefächertes Repertoire, das von Bachs Passionen über Mozarts Requiem bis hin zu Verdis Messa da Requiem reicht. Im Frühjahr 2010 war er als Sarastro mit einer Produktion von Mozarts „Die Zauberflöte" zu Gast in Düsseldorf, München und Stuttgart. Im Sommer 2012 sang er bei den Seefestspielen am Wannsee den Zuniga in „Carmen“ unter der Regie von Volker Schlöndorff; im Dezember 2014 im Finalkonzert des Bundeswettbewerbs Gesang in der Deutschen Oper Berlin einen Liederzyklus, der als Auftragswerk dafür komponiert wurde.

2009 debütierte Ingo Witzke am Staatstheater Cottbus als Pater Laurent in einer Neuinszenierung von Gounods „Roméo et Juliette" und seit der Spielzeit 2010/11 ist er fest an diesem Haus engagiert.

Zu seinen wichtigsten Rollen gehörten unter anderem der Gremin in „Eugen Onegin“ (Tschaikowski), Ramfis in „Aida“ (Verdi), Fafner in „Siegfried“ (Wagner), Raimondo in „Lucia di Lammermoor“ (Donizetti), Wassermann in „Rusalka“ (Dvořák), Fasolt in Rheingold“ (Wagner), Balthazar in „Die Favoritin“ (Donizetti) und Osmin in „Die Entführung aus dem Serail“ (Mozart).

Bisher arbeitete er u. a. mit den Dirigenten Maurizio Barbacini, Stefan Blunier, Evan Christ, Matthias Foremny, Wolfgang Katschner, Patrick Lange, Alessandro de Marchi und Lothar Zagrosek.

Im Oktober 2016 wurde Ingo Witzke mit dem Max-Grünebaum-Preis geehrt.

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