Katrin Gerlitz schrieb zu Sunset Boulevard:
verfasst am Dienstag, den 12.12.2017 um 13:19 Uhr
 

Eine tolle Inszenierung! Mit Isabel Dörfler steht ein echter Star auf der Bühne - was für eine Persönlichkeit - was für eine Stimme. Wir waren restlos begeistert!
Danke für den schönen Abend.

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Charlotte B. schrieb zu Winterzauber zum Fest:
verfasst am Montag, den 11.12.2017 um 09:55 Uhr
 

Was war das gestern für ein schöner 2. Advent für mich! Christian Möbius sprach kürzlich im rbb-Kulturradio so mitreißend über den "Winterzauber", dass ich mich auch einfangen lassen wollte. Schon mit der Weihnachtsouvertüre wurde das Publikum des ausverkauften Hauses in Bann gezogen. Die Dramaturgie des Programm lief so geschickt und geschmeidig ineinander über, dass die Freude nicht abflaute und die Spannung am Knistern gehalten wurde. Einen der Höhepunkte boten die Tänzer des Ballett mit der so leichtfüßig scheinenden und außerordentlich witzigen "Aschenbrödel"-Adaption. Köstlich! Und dann fürs Publikum im zweiten Teil ein Höhepunkt: das Mitsingen der Weihnachtslieder. Welch eine wundervolle Idee! Die Moderation von Christian Möbius dazwischen riss jeden mit. Ich saß im 2. Rang und möchte unbedingt erwähnen, dass die Beleuchtung u.a. mit den Schattenspielen, die man eben von dort oben besonders gut sehen kann, perfekt war. Die Begeisterung des Publikums wäre nicht so intensiv gewesen, hätten nicht alle Mitwirkenden ihre Freude über die "Rampe" gebracht. Der Schwung des Orchesters steckte an und ich bin dementsprechend fröhlich nach Berlin zurückgefahren. Vielen Dank!

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Edith Kleiner schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Dienstag, den 05.12.2017 um 23:57 Uhr
 

Zufällig entdeckte ich im Cottbuser Spielplan den "Ritter Blaubart" und eilte, meine liebsten Helden der Komischen Oper (Nocker, Asmus, Schlemm und Enders) in Cottbus wiederauferstehen zu sehen. - Einen großen Dank an den Regisseur für die Idee! - Einen begeisterten Dank an alle Künstler! - Nur ein wenig Erschrecken, daß sogar die kostbaren Vasen aus dem 1. Rang der Inszenierung zum Opfer fielen!!
Habe schon Cottbuser Langschläfer zum Besuch animiert und werde auch mit einem Gast wiederkommen. Hymenäus!!

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Karin Hofrichter schrieb zu Das brennende Aquarium:
verfasst am Mittwoch, den 22.11.2017 um 11:31 Uhr
 

Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverständliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. Die Rammsteinsequenz hat mich zumindest aus dem Frust aufgerüttelt. Und im dritten Teil fühlte ich mich in der Theaterschule, um Eleven bei ihren Etüden zum ewig gleichen Text zuzusehen und zu hören. Nein, das ist es nicht, was ich vom Schauspiel in unserem Cottbusser Musentempel erwarte. Die beiden Schauspieler können sich noch so viel Mühe geben, am Ende zählen nur die Bilder, die im Kopf des Zuschauers zurückbleiben. Ich habe mich für Abhacken und Hoffen auf ein nächstes, besseres Theaterstück entschieden.

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Klaus Gebler schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Samstag, den 11.11.2017 um 09:42 Uhr
 

"Früher war mehr Lametta" jammern die einen über das Stück Onkel Wanja, "ein großer Theaterabend" befinden die anderen (siehe Rezensionen).

Warum ist das Stück für jung und alt gleichermaßen (im Wortsinne!) sehenswert? Weil es so überdurchschnittlich viel zu sehen und auch zu hören gibt. Weil man eine vor Spielfreude sprühende Schauspielertruppe erlebt, die nicht ihre Texte herunterhaspelt, sondern sie zuweilen aus der Situation heraus interpretieren und erfinden darf. Weil hier Regisseur, Schauspieler und Publikum gemeinsam einen Abend gestalten, der Vergnügen und Erkenntnis möglich macht.
Nach einem schönen Theaterabend wird auch noch die Möglichkeit eines gemeinsamen Ausklanges in zwangloser Runde angeboten: Fünf Schauspieler und der Dramaturg plaudern mit dem Publikum im Foyer bei einem Glas Wein über den Abend. Und bei aller Unterschiedlichkeit der Sichtweisen wurde klar: Am Konzept hatte kaum einer zu meckern. Weil bei aller Ernsthaftigkeit des Stoffes der erhobene Zeigefinger fehlte und die scheinbar so lockere Darbietung mit ihrer Fülle von Komik (bis hin zum Slapstick) gerade die nicht sehr rosige Lebenswirklichkeit der Figuren offenlegte. Ich habe während der Vorstellung die Minen älterer und jüngerer Zuschauer beobachtet: Onkel Wanja halte ich für geeignet, auch den Altersdurchschnitt des Publikums weiter zu erhöhen.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Mittwoch, den 08.11.2017 um 09:34 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Seidel,
vielen Dank für ihre Antwort auf meinen Beitrag - sowohl im Theaterforum wie auch an mich privat. Ich halte die Antwort hier im öffentlichen Theaterforum schon für richtig, soll sie doch auch Anregung zum Nachdenken für andere Besucher sein.
Der Premierenabend war schon eine Herausforderung für mich. Immerhin habe ich, im Gegensatz zu einer Reihe anderer Zuschauer, bis zum Schluss durchgehalten, mit dem Ergebnis der „Glosse“(*) wie Sie es nennen.
Das es nicht zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Dargebotenem reichte, lag vor allem an zwei Gründen. Zum Einen waren mir, wie geschätzt auch der Hälfte des Publikums, doch rein optisch umfassendere Einblicke in die Inszenierung durch eine nun nicht gerade publikumsfreundlichen Bühnenbildlösung verwehrt. Zum Anderen konnte durch die mangelhafte akustische Darbietung kaum ein Bezug zu inhaltlichen Problemen hergestellt werden, die ja die Grundlage einer Auseinandersetzung gewesen wären.
Beide Probleme kann man nicht den Schauspielakteuren anlasten, die sich, wie in der „Glosse“ ausgeführt, redlich Mühe gegeben haben, wenigstens keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Und mit dem Regieteam über handwerkliche Grundlagen zu diskutieren, die eigentlich in den Erstsemestern eines Studiums abgeklärt sein sollten, halte ich nicht für sinnvoll.
Bezüglich Ihres Angebotes für einen „2. Versuch“ bin ich daher zur Zeit wenig motiviert. Unabhängig davon gedenke ich auch weiterhin dem Theater meine Treue zu halten. Und wir sind ja erst am Beginn der „neuen Schauspielära“, wo wir sehen werden, wie sie sich entwickelt und was sie uns noch zu bieten hat. Und dann wird es vielleicht auch Inszenierungen geben, die zur inhaltlichen Auseinandersetzung anregen. In diesem Sinne: … Gutes Gelingen für Zukünftiges!
(*)„Die Glosse ist die kürzeste und daher die schwerste journalistische Stilform.“ (Emil Dovifat)
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Joachim Saretz

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Onkel Wanja:
verfasst am Sonntag, den 05.11.2017 um 15:40 Uhr
 

Und zum Schluss hilft nur ein Wodka …

Am Sonnabend nun die mit Spannung erwartete Premiere des neuen Schauspieldirektors im Großen Haus – „Onkel Wanja“. Der Besucher wurde von einem opulenten Bühnenbild überrascht, welches doch eher an ein Fernsehstudio als an eine Theaterbühne erinnerte. Die Hoffnung, dass die mit einer Flügeltür und diversen Durchbrüchen versehene massive Wand als Bühnenvorhang dann mal in den Schnürboden gezogen würde, verflüchtete sich schnell. Ein Kommentator erklärte die Bedeutung der Wand. Also davor das ist „draußen“ und dahinter, das ist „drinnen“. Soweit erst mal klar. „Draußen“ regnete es dann auch mal und „drinnen“ schneite es, wieso eigentlich???
Offen blieb, was war da, wo die Ziegen waren. War das nun noch „drinnen“ oder doch noch weiter dahinter, also wieder „draußen“. Sei’s drum, von meinem Platz aus konnte ich dank der massiven Wand die Ziegen ohnehin nicht sehen und auch das Angebot , meinen Platz zu wechseln, brachte nichts!
Nachdem die Örtlichkeiten dermaßen geklärt waren, begann das eigentliche Schauspiel. Stimmen erklangen - hinter der Wand erst zögerlich, dann auch vor der Wand - verstärkt (vor allem auch digital, wir leben ja im modernen Zeitalter). In einem etwas undefinierbaren Pseudo-Russisch-Dialekt sprach Jeder mit Jedem oder auch mit sich Selbst, aber meist alle gleichzeitig. Das Ganze unterlegt mit ansprechender Pianomusik oder undefinierbaren elektronischen Klängen. Dies hatte den Vorteil, dass man sich als Zuschauer über den Text keine Gedanken machen musste. Er war wohl unbedeutend, so dass die Unverständlichkeit nicht weiter ins Gewicht fiel. Zumindest gab es schöne pantomimisch angelegte Einlagen durch die Schauspieler/-innen, die sich redlich Mühe gaben, keine Langeweile aufkommen zu lassen.
So ging es zwei Stunden weiter, erfreulicherweise mit einer Erholungspause für alle. Als Höhepunkt dann der Scheintod des Professors – untermalt durch Beethovens Mondscheinsonate.
Das Finale immer so weiter und so weiter und so …..
Ja, und dann waren da natürlich noch die Ziegen, also richtig in echt und so, nicht als Pappbühnendeko. Zumindest waren sie gut erzogen. Haben sich nicht mit meckernden Kommentaren in das Bühnengeschehen eingemischt. Vielleicht waren sie aber auch nur sprachlos, angesichts dessen, was sich da vor ihnen, also „drinnen“ und davor „draußen“ so abspielte.
Das war‘s nun mit der neuen Schauspielära, …. war‘s das??



Sehr geehrter Herr Dr. Saretz,
vielen Dank für Ihren Beitrag, dem ich entnehme, dass der Premierenabend für Sie leider keine Herausforderung zur Auseinandersetzung war. Es reichte nur für eine Glosse ...

Vielleicht stoßen Sie mit der ja genau das an, wozu Sie selbst keinen Anlass sehen: eine Debatte! Gern auch über die verwendeten künstlerischen Mittel! Wir werden diese Debatte ab 10.11. vor und nach jeder Vorstellung führen. Der Dramaturg Jan Kauenhowen, so oft wie möglich auch der Regisseur Jo Fabian und in jedem Fall die Schauspielerinnen und Schauspieler der Aufführung suchen das Gespräch mit dem Publikum. Das gehört zur "neuen Schauspielära". Ich würde mich freuen, wenn Sie dazu doch noch Lust und Zeit fänden - z.B. zum "Theatertag" am 10.11., gern aber auch bei jeder anderen Aufführung. Seien Sie unser Gast: in der Vorstellung und im Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Barbara kanter schrieb zu 2. Philharmonisches Konzert 2017/2018:
verfasst am Sonntag, den 22.10.2017 um 22:22 Uhr
 

Selten so enttäuscht wie heute - 2. Philharmonisches Konzert. Orchester und Pianist toll, ansonsten zum Sonntagabend eine Zumutung für Seele und Harmonie-Empfinden. Es gibt genug Chaos in der Welt. Dachte, ich könnte ein bisschen abschalten, mich zurücklehnen und Musik genießen - zum ersten Mal seit meiner Studienzeit (Musik) bin ich vor dem Schlussapplaus gegangen - schade um mein Geld.

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Karin Hofrichter schrieb zu Wilhelm Tell:
verfasst am Mittwoch, den 11.10.2017 um 10:54 Uhr
 

Während der ersten 5 Minuten des "Provinzstadels" wollte ich schon die Flucht ergreifen. Aber schließlich hatte ich das Eintrittsgeld bezahlt und sah mir die Posse bis zum Schluß an. Ich fand es in keiner Szene lustig, was da vor meinen Augen ablief. Die Schauspieler taten mir leid bei dem, was sie von sich geben mußten. Das einzig Gute waren die Kostüme. Maßlos übertrieben fand ich die Volkstümelei, die Dialekte, die Videowerbung. Ach ja, schön singen konnten die Bühnendarsteller. Aber darum ging es letztendlich nicht in Schillers Tell. Das Klassiker auch modern gut anzusehen sind, habe ich beim "Hamlet" erlebt.

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P.H. schrieb zu Turandot:
verfasst am Montag, den 09.10.2017 um 22:00 Uhr
 

Turandot am 8. Oktober 2017:
Evan Christ und Martin Schüler entzuckern die Puccini-Oper und verstärken dadurch erheblich ihren Geschmack. Jedes Musik- und jedes Regiedetail sitzt passgenau. Turandot (Soojin Moon) und Calaf (Martin Shalita) sind als kalte, wenn auch unterschiedlich kolorierte Machtmenschen eher hart zu singen. Dem metallischen, aber bis an die Ränder sauberen Tenor Martin Shalita gelingt das vorzüglich. Das „Nessun Dorma“ wird etwas zurückgenommen, die Gleichwertigkeit der Arien erleichtert die Zeichnung seines Psychogramms.
Wie in allen tyrannischen Systemen ist die Ministerialbürokratie devot, korrupt und grotesk. Die Minister Ping, Pang, Pong werden wunderbar durch Christian Henneberg, Hardy Brachmann und Dirk Kleinke persifliert.
Einzig ohne Sünde ist die Sklavin Liu. Und da entwächst dem Opernensemble mit Debra Stanley ein zauberhafter Sopran. Ich erinnere an große Highlights in Cottbus. Vor etwa zehn Jahren hielt das Publikum nach Donizettis Wahnsinnsarie, gesungen von Cornelia Zink, benommen inne, ehe der Szenenapplaus losbrach. Für mich ebenfalls unvergessen ist die Interpretation der Salome durch Gesine Forberger.
Christian Möbius vereint den Chor des Staatstheaters mit mehreren Laienchören aus der Lausitz zu einem fulminanten (Volks)-Klangbild.
Käme die Händelfanatikern Donna Leon von Venedig nach Cottbus (sie kommt nur bis Dresden), würde sie sicher den Weg zu Puccini (zurück)finden.
Abermals bietet Cottbus große Oper auf kleiner nobler Bühne. Hoffentlich schaffe ich demnächst noch den Andreas-Jäpel-Wozzeck in gleichem Hause.
Peter Häupl

Sehr geehrter Herr Häupl,
herzlichen Dank für Ihre Worte, die Opernensemble und Opernleitung sehr freuen. Gestatten Sie mir nur den Hinweis, dass Chordirektor Christian Möbius den Opernchor mit dem Extrachor und dem Kinder- und Jugendchor unseres Theaters "vereint". Dazu kommen weitere Chorsolisten: professionelle Sänger, die wir eigens für TURANDOT verpflichten konnten.
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Sonja Blatzek schrieb zu Menschenskinder:
verfasst am Montag, den 25.09.2017 um 09:02 Uhr
 

An alle Tänzerinnen und Tänzer, die am 12. September getanzt haben!
Ich möchte mich bei Ihnen und den Choreografen für den wundervollen Ballettabend ganz herzlich bedanken. Die Ausdruckskraft, die Intensität, die Leidenschaft und die professionelle Umsetzung der Stücke habem mich bis heute sehr beeindruckt. Ich habe selbst sieben Jahre als Kind getanzt, mein Onkel, Werner Ulbrich, war Ballettmeister und ein Freund von Gret Palucca. Ich habe schon viele Ensemble gesehen und möchte Ihnen sagen, dass Sie sich vor großen Häusern nicht zu verstecken brauchen. Weiter so und ich komme gern wieder nach Cottbus.
Mit freundlichen Grüßen
Sonja Blatzek

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Bärbel schrieb zu Menschenskinder:
verfasst am Freitag, den 22.09.2017 um 08:20 Uhr
 

Ein wunderbarer Abend, den ich gestern erleben durfte. Danke. Die tänzerischen Leistungen aller Protagonisten - phänomenal. Die Choreographien umwerfend. Kann ich nur weiter empfehlen.

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Siad Malek schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 11.09.2017 um 07:34 Uhr
 

"Die spanische Fliege", Vorstellung vom 10.09.17: Mit viel Lust, ausgesprochen schrägen Kostümen und schön derbem Humor aus dem Schwank einen Schwank gemacht! Ein großes Lob an die Schauspieler, die Musiker ... und das Ganze noch mit einer Freikarte! (Siad Malek hat an einer Kartenverlosung des Drebkauer Magazins teilgenommen - Anm. d. Administrators)

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Alex schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Mittwoch, den 07.06.2017 um 22:53 Uhr
 

Habe heute zum dritten Mal Sonnenallee gesehen und es ist immer wieder ein toller Spaß! Ich finde unter anderem die gesanglichen Darbietungen großartig.

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P. H. schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Mittwoch, den 24.05.2017 um 21:43 Uhr
 

Schon immer haben mich Genie und Talent der beiden Dreißigjährigen Brecht und Weill ob ihrer drei Meisterstücke "Dreigroschenoper", " Sieben Todsünden" und "Mahagonny" des frühen zwanzigsten Jahrhunderts fasziniert. Aber bis heute gilt "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung" (Ulrike Herrmann, taz). Und so springen folgerichtig die Mahagonny-Songs zwischen Prunk, Plage und Persiflage hin und her. Das Orchester spielt rasch und kräftig "Christ, mach die Musik von damals nach." Über allem thront Carola Fischer, die Grand Dame der Cottbuser Operntruppe als Leokadja Begbick. Die Vorstellung am 23. März war leider halbleer, aber so konnte ich die Songs ungeniert ohne die Nachbarn zu belästigen mit summen. Eine werkpassende Inszenierung verlangt (sinngemäß nach Joachim Kaiser) ein höheres Können als die narzisstischen Auslassungen der sogenannten Starregisseure. In Cottbus bekommen Sie "für einen Dollar Krach und Wonne, Krach und Wonne und was die Welt ihr eigen nennt."- einfach herrlich.

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Alex schrieb zu Hexenjagd:
verfasst am Sonntag, den 21.05.2017 um 18:43 Uhr
 

Mich (16, w.) hat das Schauspiel gestern so berührt, dass ich am Ende bzw. nahen Ende geweint habe, und ich weine selten überhaupt. Ich werde mir Hexenjagd auf jeden Fall noch einmal ansehen. Nur die Darstellung des stellv. Gouverneurs Danforth fand ich etwas eigenartig.

Grüße
an Cast & Crew ;)

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Bekka schrieb zu Verbrennungen:
verfasst am Samstag, den 13.05.2017 um 14:08 Uhr
 

Das Stück ist zutiefst beeindruckend und bewegend. Eine sensationelle schauspielerische Leistung. Ich bin begeistert und kann das Stück nur weiterempfehlen. Man sollte aber bereit sein für ein Stück, das etwas Einfühlungsvermögen und Mitdenken erfordert.

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Sybille Hofer schrieb zu Turandot:
verfasst am Samstag, den 06.05.2017 um 12:30 Uhr
 

Als begeisterte Besucherin des Staatstheaters Cottbus erlebte ich am 5.5.2017 das Gastspiel in Potsdam mit der Oper "Turandot". Wieder einmal eine hervorragende Inszenierung für konventionelle und moderne Opernliebhaber. Das Zusammenspiel von Regie, Dramaturgie, Maskenbildner, Bühnenbildner und die Freude am Spiel des gesamten Ensembles bringt mich jedes Mal zur Begeisterung. Ein Theater, welches es wert wäre, eine Auszeichnung zu erhalten. Ganz besonders sind für mich die Künstler Soojin Moon, Debra Stanley, Jens Klaus Wilde und Heiko Walter hervorzuheben. Danke für diesen schönen Opernabend.

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Phillip Schober schrieb zu Elektra:
verfasst am Mittwoch, den 19.04.2017 um 14:49 Uhr
 

Mit meiner Freundin besuchte ich über das Osterwochenende gleich mehrere Wagner- und Strauss-Opern: Gründonnerstag begann mit der „Salome“ in Stuttgart, Karfreitag der „Parsifal“ an der Staatsoper Berlin (Barenboim und Rene Pape!), Ostersonntag die Premiere der „Frau ohne Schatten“ (Nagano) in Hamburg. Eher zufällig haben wir dann eine „Elektra“ in Cottbus entdeckt. Die wollten wir auf dem Rückweg noch "mitnehmen".

Cottbus liegt so abseits, dass wir das dortige Theater bislang noch nicht besucht haben. Nach den großartigen Produktionen an den größten Opernbühnen der Welt an diesem Wochenende waren unsere Erwartungen an Cottbus doch niedrig. Was sollte denn annähernd an die Qualität der Staatsoper Berlin herankommen? Umso mehr kann ich Ihnen sagen, wir waren von der Elektra absolut begeistert! Dies war Theater auf ganz hohem Niveau.

Inszenierung: Ein simples Konzept. Die Personenregie überzeugte vollkommen und machte es spannend. Man braucht gar keine große Deutung, damit eine "Elektra" wirkt und der Schauer über den Rücken läuft. Auf diese Art könnte man auch "Elektra" an der Münchner Staatsoper zeigen.
Sänger: Ein solides Ensemble. Selbst die kleinen Rollen (Mägde, Aegisth etc.) haben hervorragend und überzeugt gespielt und gut gesungen. Bin sowieso baff, dass Ihre Elektra aus dem Ensemble ist und dafür kein Gast genommen wurde - eine anstrengende Rolle.
Orchester: Dieses auf die Bühne zu setzen bzw. mittig in der Inszenierung, ist für das kleine Haus sehr gut gelöst. Besonders spannend war die Geschwindigkeit. Wahrscheinlich hat kein Dirigent vorher die Elektra so schnell gespielt. 1:34 h sage meine Uhr. Trotzdem konnten die Sänger mithalten. Der Dirigent lies kein Zögern beim Orchester zu. Bin erstaunt, wie routiniert die Musiker da mitgemacht haben. Bitte geben Sie das Lob an die Musiker (insb. Dirigent + Sänger) weiter!

Mit freundlichen Grüßen
Phillip Schober

P. S. Besonders positiv ist uns der Barpianist im Foyer vor Beginn der Vorstellung aufgefallen. Dies kenne ich aus keinem anderen Haus.

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Hans-Jürgen Möde schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Montag, den 03.04.2017 um 14:35 Uhr
 

Nach vielen Jahren mal wieder im Theater gewesen. Nicht bereut. Hier eine kleine Zusammenfassung.
MfG HM

Ritter Blaubart
Wovon viele Männer träumen,
Ritter Blaubart ließ keine Gelegenheit versäumen.
Er nahm die Weiber, schlank oder rund
und schloss mit ihnen den Ehebund.
Wenn er bei der einen die Lust verlor,
da nahm er sich die nächste vor.
Scheidung war damals nicht so modern.
In seinen Kreisen sah man das nicht gern.
So griff er denn zu einer List,
dabei half ihm ein Alchimist.
Der Alchimist mischte einen Trank,
wonach die Dame in einen tiefen Schlaf versank.
Der Ritter dachte sie wäre verschieden,
so konnte er sich neu verlieben.
Der Alchimist weckte die Dame auf
und machte mit ihr einen drauf.
Was machte das schon, dass sie gebraucht,
ihr „Können“ hob das wieder auf.
Er ließ die Dame weiter leben
Sie war ihn dafür sehr ergeben.
So waren denn alle froh,
Ritter Blaubart sowieso.
Die Beisetzung fiel üppig aus,
er hatte ja bald eine Neue in seinem Haus.
So trieb er es jahraus, jahrein.
Trotz Schwund war er nie allein.
Der Alchimist nutzte weiter seine List.
Bis ihn dann einst der Tod erwischt.
Jacques Offenbach hat es so beschrieben.
Blaubarts Nachkommen sind geblieben.
Nur den Alchimisten stellten sie kalt.
Das regelt heute ein Anwalt.

31.03.2017 HM

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Detlef Kurth schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 24.03.2017 um 22:42 Uhr
 

Vielen Dank an das Staatstheater Cottbus für eine - wieder einmal - gelungene Operninszenierung! Die Reise aus Berlin lohnt sich immer!! Dieses Werk ist im Grunde genommen brandaktuell und so wurde es auch auf die Bühne gebracht. Im Grunde sind das doch die immer wiederkehrenden Themen - fressen, saufen, Liebesakt und Sport - woran sich die Gesellschaft abarbeitet. Das alles wurde sehr unterhaltsam auf die Bühne gebracht in einem tollen Bühnenbild und mit jede Menge Typen auf der Bühne. Ich hoffe, ich schaffe es nochmal zu einer Aufführung von Mahagonny. Danke nochmal!! Beste Grüße aus Berlin

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klaus schrieb zu Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny:
verfasst am Freitag, den 17.03.2017 um 00:20 Uhr
 

Einfach stark, intelligent, schnörkellos einen Klassiker auf die Bühne gebracht. Der hohe Unterhaltungswert geht mit Aufklärung einher: Fressen, Sex, Saufen und Sport sollen genügen für ein "glückliches" Leben, so das Klischee, das den Praxistest nicht einmal in der Luststadt Mahagonny besteht.
Alt und jung sind begeistert - warum nur sind so wenige junge Leute in der Vorstellung? Ein Argument: Der Preis einer Karte ist trotz Ermäßigung ein Auschlusskriterium. Abhilfevorschlag: Warum sollten Sponsoren immer nur "Sachwerte" finanzieren, warum nicht mal einen Fond finanzieren für Theaterkarten für Jugendliche? Mahagonny lehrt ja auch: Ohne Geld wird es irgendwann auch kein Theater mehr geben. Und der Altersdurchschnitt des Publikums ist alarmierend. Selbst Jugendliche, die Theater erleben, sagen: Es ist doch etwas anderes als Film und Fernsehen - einfach schön! - , aber mein bisschen Stipendium reicht dafür nicht. Lassen wir uns etwas einfallen! Die Zukunft ist näher als man denkt. Regisseur Oldag und Dirigent E. Christ haben eine stimmige Aufführung auf hohem Niveau produziert, die Kenner wie Laien anspricht. Leute, geht einfach hin.

Eine Anmerkung des Theater zum Beitrag von Klaus:
Vielen Dank für Ihr Worte. Schön, dass Sie sich in unserer jüngsten Operninszenierung gut aufgehoben gefühlt haben. Ihre Beobachtung über die Anzahl junger Leute an diesem Abend ist richtig, auch wenn im 2. Rang gleich 40 Schüler aus einer Cottbuser Schule mit Ihnen MAHAGONNY gesehen haben. Wir arbeiten daran, Jugendliche stärker für Oper, Musical und Operette zu interessieren: In der MAHAGONNY-Premiere am 11.3. z.B. waren 70 Schüler aus zwei "Premierenklassen", die den Entstehungsprozess der Inszenierung begleitet haben. Sie besuchten die Premiere zu Jugendwahlanrechts-Preisen von 6 bis 8 €. Diese Preise gelten für alle Schülergruppen und für alle Studierenden unserer Universität. Mit dem Jugendanrecht VIER GEWINNT! kommt der einzelne Jugendliche zu 7 € ins Theater (und kann, da das Anrecht aus 4 Gutscheinen besteht, noch drei Freunde mitnehmen). Ich denke deshalb: Der Preis ist die eine Sache. Die andere sind gute Inszenierungen und eine intensive theaterpädagogische Arbeit. Wie gesagt: Daran arbeiten wir. Das Schauspiel mit Live-Musik SONNENALLEE heute Abend z.B. ist ausverkauft mit einem sehr, sehr hohen Anteil junger Zuschauer.
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Karin Hofrichter schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 15.03.2017 um 10:24 Uhr
 

Am 14.03.17 besuchte ich im Rahmen meines Dienstagsanrecht diese Aufführung. Ich bin begeistert! Welch Ensemble wurde hier zusammengeführt, die Musik, der Chor, Kulisse und Kostümierung: alles stimmte in meinen Augen. Cottbusser Operninszenierungen sind ja eine Klasse für sich. Aber hier war es wieder mal da - das Gänsehautgefühl, wenn Solisten und Chor zusammen singen und die Musik zu einem Crescendo anschwillt, dass mir die Tränen in die Augen steigen. Für diese Emotionen setze ich mich gern ins Parkett und ein paar Bilder aus der Aufführung werden im Gedächtnis bleiben. Alexander Geller habe ich schon in anderen Produktionen gesehen und er hat mir immer gefallen. Aber ich möchte keinen Solisten direkt hervorheben, denn nur in der Gemeinschaft kann der Erfolg gelingen.

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Heidrun Pohl schrieb zu Tosca:
verfasst am Dienstag, den 07.03.2017 um 04:06 Uhr
 

Ich war am 5.3. zum 10. Mal in der Tosca und war wieder begeistert. Kann diese phantastische Inszenierung nicht in der nächsten Spielzeit bleiben, trotz Turandot?

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Susen Filkow schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Mittwoch, den 01.02.2017 um 13:15 Uhr
 

Die Vorstellung am 25.12.2016 war einfach ein rundum gelungenes Erlebnis. Es fällt mir nichts ein, was man auch nur annährend kritisieren kann. Das Publikum war lautstark begeistert, und das, trotzdem für einen der Sänger improvisiert werden musste und für eine Sängerin wegen Krankheit eine Umbesetzung erfolgte. Ich kann nur raten hinzugehen, bin selbst (noch) keine Operngängerin, war aber trotzdem angetan, es war eine schöne Inszenierung, man konnte der Handlung gut folgen, die Gesänge waren meisterlich, Kostüme aussagekräftig, der Chor wunderbar und gut in Szene gesetzt, die Übertitel so gehalten, dass man gut mitgekommen ist. Einfach schön, schön, schön.
Danke, liebes Theater, für diesen Abend, welcher für mich noch lange positiv nachgewirkt hat.

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Mattner schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Mittwoch, den 11.01.2017 um 16:37 Uhr
 

Super tolle Vorstellung! Ist ein neuer Termin geplant? Würde gern nochmal gehen.


Sehr geehrte Frau Mattner,
die nächste Vorstellung ist am 1. Mai 2017, 16 Uhr im Großen Haus. Anlass ist der Welttag des Tanzes am 29.4.: Unser Ballett zeigt am 29.4. eine GALA in der Kammerbühne, bietet am 30.4. im Probenzentrum einen Workshop zu "Powerjazz" an und führt am 1.5. noch einmal PETER PAN auf.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Marit schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Mittwoch, den 04.01.2017 um 08:22 Uhr
 

Wir danken von Herzen für dieses kunterbunte Schauspiel (Pippi Langstrumpf - d. Redaktion) mit dem wunderbaren Bühnenbild, phantastischen, energiegeladenen Schauspielern und der vermeintlich ECHTEN Pippi. Es war sensationell und herzerfrischend, euch alle auf der Bühne zu sehen. Macht weiter so!
Die Cottbus-Theaterfans aus Kolkwitz,
Familie Frey

PS: Auch wenn nicht viele Meinungen schriftlich abgegeben werden, die Begeisterung ringsum war GROß!

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Peter Häupl schrieb zu Tosca:
verfasst am Samstag, den 31.12.2016 um 10:08 Uhr
 

"Tosca" am 13. Oktober 2016: Soojin Moon erhält (zurecht) von der kleinen Besucherschar viel Beifall für ihre Arie "VISSI D`ARTE". Aber bitte: das "E LUCEVAN LE STELLE", gesungen vom Haustenor Jens Klaus Wilde, verdient an diesem Abend ebenfalls ein dickes Bravo. Und Andreas Jäpel (Scarpia) ist sowieso (fast) immer perfekt.
Ich überlege, was mir an den großen Opernaufführungen auf der doch eher kleinen Staatstheaterbühne Cottbus so fasziniert. Es ist wohl das punktgenaue Zusammensein von Musik, Spiel, Kostüm und Bild bei Vermeidung allzu penetranter Zeitgeisteleien. - Nun freue ich mich auf die "Netzenstadt Mahagonny".

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stefanie weser schrieb zu PETER PAN:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2016 um 19:03 Uhr
 

Vielen Dank für dieses tolle Erlebnis! Unsere Tochter (8) war super traurig, dass es schon zu Ende war - wir natürlich auch ;-). Echt toll getanzt, super Choreographie! Auch (wieder mal) ein großes Lob für das Bühnenbild. Der Nachmittag war in der Tat eine Zauberwelt ...

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Gabriele Beyer, Erfurt schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Dienstag, den 20.12.2016 um 11:12 Uhr
 

Auch ich erlebte einen wunderbaren Theaterabend mit dem musikalischen Familienfest. Die Darstellern von "Glauben, Lieben, Hoffen" hatten soviel Schwung, konnten
tanzen, lieben, singen und spielen auf ihrer schrägen Bühne. Die gefühlvolle Darstellungen setzten auch bei mir große Gefühle frei. Das Cottbusser Staatstheater ist auch für Erfurter und andere "Großstädter" (Berliner) ein Erlebnis!

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Helmut Harff schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Donnerstag, den 15.12.2016 um 10:23 Uhr
 

Ich bin Großstädter, ich bin Berliner und ich bin Theaterfan. Da liegt es alles andere als nah, dass ich mich auf den Weg in ein Provinztheater mache. Da ist es auch unwichtig, dass sich das Haus Staatstheater nennt und wohl das schönste Jugendstiltheater des Landes ist. Wovon ich rede? Vom Staatstheater in Cottbus. Ja, das ist schon fast in Polen – zumindest für Ignoranten. Cottbus ist nicht unbedingt der Nabel der Welt, auch wenn die noch kreisfreie Stadt eine Uni beherbergt und einen wunderschönen Weihnachtsmarkt hat.

Doch all das zog mich nicht in die Lausitzmetropole. Mein Ziel war, wie schon gesagt, das Staatstheater. Dort läuft seit kurzer Zeit die Offenbach-Operette „Ritter Blaubart“. Da ich in jungen Jahren acht Jahre an der Komischen Oper als Requisiteur tätig war, kenne ich das Stück so gut, dass ich noch heute weite Passagen auswendig kann. Ich habe rund 200 Vorstellungen der legendären Blaubart-Inszenierung des ebenfalls legendären Gründers, Intendanten und Top-Regisseurs Prof. Walter Felsenstein hinter der Bühne miterleben dürfen. Nun kündigte das Cottbuser Staatstheater an, dieser Inszenierung neues Leben einzuhauchen und das Stück in seiner Fassung der Komischen Oper auf die Bretter der Provinzbühne zu bringen.

Ich machte mich also mit der besten Frau der Welt auf in die Provinz in das Theater. Ich war mehr als skeptisch und auf eine große Enttäuschung eingestellt. Um es gleich zu sagen: Die Enttäuschung blieb aus. Ich kam mir vor, als wenn ich im verkleinerten Zuschauerraum der Komischen Oper sitzen würde. Ich hätte wohl einfach hinter die Bühne gehen und meinen Job als Requisiteur machen können. Die Dekoration, aber auch die Kostüme schienen die von vor Jahrzehnten zu sein. Eine Chorsängerin erinnerte mich sogar an eine längst verflossene Liaison.

Und dann erst das Geschehen auf der Bühne – ich ziehe vor der Regie, dem Orchester, den Solisten, dem Chor und den Kleindarstellern meinen Hut. Auch wenn vielleicht nicht jeder Ton perfekt saß – das kenne ich auch noch aus meiner Berliner Theaterzeit – so war die Spielfreude wirklich ansteckend. Und ich konnte meine Textsicherheit überprüfen.

Eines ist klar, Prof. Felsenstein wird angesichts dieser Inszenierung in Cottbus ruhig in seinem Grab auf Hiddensee liegen oder er schaut voller Wohlwollen von einer Wolke auf das, was da in Cottbus passiert. An alle, die einst an der Komischen Oper den „Ritter Blaubart“ gesehen haben oder die Offenbachs Melodien lieben, eine Empfehlung: Reisen Sie nach Cottbus und besuchen Sie das Staatstheater.

Jetzt genieße ich erst einmal mein Frühstück. Die Musik Offenbachs wird mir noch lange im Kopf rumspuken. Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Gehen Sie mal wieder ins Theater.

www.genussmaenner.de

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Christine Speer schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Freitag, den 09.12.2016 um 13:16 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
heute hatte ich das gro0e Vergnügen, gemeinsam mit einer Freundin die Aufführung von Glauben, Lieben, Hoffen besuchen zu dürfen. Noch unter dem Eindruck dieses wunderbaren Abends möchte ich mich, auch im Namen meiner Freundin, bei allen Beteiligten recht herzlich bedanken. Es beeindruckt uns immer wieder, mit wie viel Engagement, Spielfreude und natürlich Können alle Mitwirkenden agieren und die Zuschauer mitreisen. Nochmals vielen Dank für den wunderschönen Theaterabend.
Mit freundlichen Grüßen
Christine Speer

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Eine Familie aus Frankfurt (Oder) schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Samstag, den 26.11.2016 um 16:49 Uhr
 

Eine grandiose Aufführung am 25.11.2016 ("Don Carlos", Oper von Giuseppe Verdi - Anm. d. Redaktion) mit einem beeindruckendem Ensemble und einem wunderbaren klangvollen Orchester, für uns eine der eindrucksvollsten Inszenierungen, die hier in Frankfurt (Oder) je zu sehen war. Wir sind keine Opernkenner, aber wir sind immer noch geflasht, wie man heute sagt. Diese Aufführung mit diesem Ensemble und Orchester verdient es, bei jeder Aufführung ausverkauft zu sein. Vielen Dank an alle Beteiligten für diese schöne Erlebnis.

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Filkow, Susen schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Mittwoch, den 16.11.2016 um 11:11 Uhr
 

Liebes Theater,
ich kann mich nur der Meinung von Herrn Dr. Saretz anschließen. Wir waren zu 4. und es ist einfach ärgerlich, schöne Sitzplätze im Rang, aber 130 Euro für nichts: Ich habe in Ihrem Programm gesucht, wozu man Gäste einladen könnte und aufgrund Ihrer "Rezensionen", alleweg positiv, mich für "Bunbury..." entschieden. Fehlentscheidung!
Ich habe selten etwas Enttäuschenderes bei Ihnen gesehen: Auf dem Boden umherkriechende Schauspieler, die die Brille suchen (ständig, nicht nur einmal), stolpernde, umfallende Darsteller (ständig, nicht nur einmal), selten hässliche "Kostüme" mit dicken Bäuchen, endlose Dialoge - sinnfrei - ...und, warum auch immer, die Musik von "The Clash"... Die armen Schauspieler. Das kann man nur gut finden, wenn man in der "Kunstszene" arbeitet und der Zuschauer keine Rolle mehr spielt. Ich finde, Sie haben ein so großes Repertoire, dass man alberne, witzige, geistreiche, absurde, komische Elemente kennt und sie auch erkennt. Nichts von alledem war an diesem Abend der Fall. Es ging nicht nur uns 4 Spaßbremsen so, sondern auch den anderen Zuschauern: Kein einziger Publikumslacher in der ersten Hälfte des Stückes, schwacher Höflichkeitsapplaus und fragende Blicke allseits zur Pause: Ist Pause oder ist Schluss? Das sollte sich eigentlich aus dem Stück ergeben, tat es aber nicht. Applaus, Amüsement, Gelächter sehen anders aus.
Nach der Pause sowohl bereits nicht mehr besetzte Plätze als auch Zuschauer, die vor dem Ende gingen. Das haben wir nicht getan, aber es war eben vertane Zeit: Billigster Klamauk, was den "Humor", aber auch Kostüme und Ausstattung betrifft.
Woher die Zeitungen diese positiven Bewertungen nehmen, weiß ich nicht, ich kann die dort gemachten positiven Beobachtungen in keiner Weise bestätigen.
Leider ist es wohl so gekommen, dass die Selbstverwirklichung der Verantwortlichen wichtiger ist als das Publikum. Ich denke, man muss nicht "Mainstream" machen, kritische oder groteske Angebote/Anteile sind wichtig, um zum Nachdenken anzuregen und künstlerisch zu überspitzen, was herausstechen soll. Aber das war einfach unterste Schublade.
Schade, dass man sich nicht mehr darauf verlassen kann, einfach ins Theater zu gehen und zu wissen: Der Abend wird sehr gut, und wenn es nicht meinen Geschmack trifft, wird es zumindest gut. Nein, es kann auch richtig blöd werden.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu RITTER BLAUBART:
verfasst am Mittwoch, den 09.11.2016 um 14:37 Uhr
 

Blau-bärtiger/-blütiger Spaß im Theater
Mit der Premiere von Offenbachs "Ritter Blaubart" bringt das Staatstheater eine tolle Reminiszenz an Felsensteins legendärer Erfolgsinszenierung in der Komischen Oper auf die Bühne. Dabei gelingt Steffen Piontek mit seiner Inszenierung der Spagat zwischen Offenbachs geheimen großen Opernwunsch und einer zeitgemäßen, leicht parodistischen Operette ganz hervorragend, vor allem auch Dank der großartigen Leistungen aller Beteiligten. Bühnenbildner und die Kostümabteilung konnten mal so richtig aus dem Vollen schöpfen. Die Musik, von Ivo Hentschel gesteuert, kam leicht und locker aus dem Orchestergraben, ein Labsal gegenüber dem sonst leider oft doch sehr heftigen Getöse unter anderer musikalischer Leitung. Und die Solisten gaben durchweg ihr Bestes. Frau Constantins Einschätzung (siehe Lausitzer Rundschau vom 7. Nov.) über eine ihrer Meinung nach Fehlbesetzung der Hauptrollen kann ich in keiner Weise teilen. Selbstverständlich war entsprechend dem Grundanliegen der Inszenierung kein jugendlich strahlender Tenor in der Titelpartie zu erwarten, wohl auch nicht erwünscht. Wie Herr Wilde den alternden Möchtegerncasanova mit vollem Einsatz und dezenter Parodie darbot, war schon köstlich. Frau Fischers Boulotte war von einer erfrischend derben und spielfreudigen Komik, dass mit Sicherheit auch Walter Felsenstein seine Freude daran gehabt hätte. Besonders günstig empfand ich den stimmlichen Kontrast der erfahrenen Mezzostimme zum glockengleichen Sopran von Frau Lokaichuk als Fleurette. Und die beiden männlichen Strippenzieher dieses Abends waren mit den Herren Walter und Jäpel souverän besetzt.
Rundum ein gelungener Abend, lediglich zum Beginn des zweiten Aktes mit etwas Leerlauf. Hier wäre eine dramaturgische Straffung angebracht.
Viele Dank für diesen theatermäßigen Spaß. Eine musikalische Klamotte, wirklich theatermäßig mit viel Witz, Fantasie, Poesie und dezenter Parodie geboten.
Und Herr Schüler, sparen Sie sich teure Gäste für die beiden Hautpartien, die kaum passender sein könnten als Ihre hauseigenen Kräfte.

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Petra Franz, Altdöberner Str. 2, Neupetershain schrieb zu Im Fluss der Zeit:
verfasst am Samstag, den 15.10.2016 um 14:15 Uhr
 

Großartige Tänzerinnen und Tänzen zeigen ihr Können in einer großartigen Choreographie im vollkommenen Einklang zu wunderbarer Musik. Ein fesselndes, wunderbares Balletterlebnis in unserem wunderschönen Staatstheater - Danke für dieses Erlebnis.

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Mario Ewert schrieb zu DIE SPANISCHE FLIEGE:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:31 Uhr
 

Ein herrlich grotesker Klamauk, in bunten Bildern erzählt und mit dem Soundtrack meiner Jugend. Unverkrampft in der Handhabung des Stoffes, aber mit höchstem körperlichen Einsatz aller Darsteller. Wer die Ästhetik von Buster Keaton und Charlie Chaplin mag: unbedingt hingehen!

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Mario Ewert schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Montag, den 10.10.2016 um 11:20 Uhr
 

Ein tolles Ensemble, auch an singenden Schauspielern! Mit einer an das derzeitige Wetter angepassten Laune kam ich in das Haus am Schillerplatz und verließ es in bester Stimmung. Auch das kann Theater hier leisten.

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Sven Ridder schrieb zu GLAUBEN LIEBEN HOFFEN:
verfasst am Sonntag, den 09.10.2016 um 20:15 Uhr
 

eine tolle Premiere:)
der Weg aus Dresden hat sich gelohnt.
Beste Grüße

Sven Ridder

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Wischniewski, Edeltraut schrieb zu Sugar (Manche mögen's heiß):
verfasst am Donnerstag, den 06.10.2016 um 19:32 Uhr
 

Es war wie ein Wunder: Wir hatten am selben Tag für den Abend noch Karten in der zweiten Reihe bekommen. Ein wunderbares Stück, temperamentvoll und musikalisch vorgetragen! Der Abend (30.09..2016) war ein Genuss (speziell, weil die Kassiererin im Kleist-Forum Frankfurt(Oder) so nett war, uns die Übernachtung im City-Park-Hotel zu buchen). Mit dem Zug wäre es nach Berlin und nach Hause zu spät geworden. Ein Dankeschön an die Theateraufführung und die nette Kassiererin. Viele Grüße aus Berlin
Edeltraut Wischniewski

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Karl schrieb zu Hamlet:
verfasst am Dienstag, den 04.10.2016 um 16:01 Uhr
 

hamlet - erwartet hatte ich einen abend des anstrengenden bühnenstaubes, es war ganz ganz anders: erfrischend, lebendig, abwechslungsreich und munter.
danke!!!

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Karin Hofrichter schrieb zu Hamlet:
verfasst am Freitag, den 16.09.2016 um 09:55 Uhr
 

Zu der Handvoll Leute, die den Theatersaal nach Hamlets Aufforderung verließen, gehörte ich nicht. Die sehr gegenwärtige Inszenierung kam mit 8 Schauspielern aus, die die Bühne mit Leben füllten - und es war in meinen Augen eine prima Ensembleleistung. Zum Glück für uns Zuschauer hat Herr Holetzeck über die Jahre ein Team zusammengefügt, dem es Spaß macht zu spielen und das uns drunten im Parkett mitfreuen oder mitleiden läßt. Großes Theater, dieser Hamletdarsteller - jung, attraktiv, wendig in allen Facetten. (Hoffentlich bleibt er noch eine Weile in Cottbus.) Ophelias Texte konnte ich nicht immer verstehen, da standen ein paar Anspielungen zwischen den Zeilen, die im Sprechtempo untergingen. An dem Theaterstück hat mir gefallen, dass der Shakespeare in der Gegenwart angekommen ist. Dänemark als Überwachungsstaat, jeder kriegt nur soviel Freiheit, wie die Mächtigen erlauben, ansonsten wird reglementiert, egal wieviele menschliche Werte dabei vor die Hunde gehen. Und Liebe ist auch nur Kalkül. Ein bischen befremdlich wirkte das Interim von Hamlet und Horatio, aber am Ende schloß sich der Kreis und das passte schon. Ich glaube, das Ende wird nicht nur Schweigen sein!

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Karin Hofrichter schrieb zu Sugar (Manche mögen's heiß):
verfasst am Freitag, den 02.09.2016 um 09:07 Uhr
 

Die erste Vorstellung nach der Sommerpause im Großen Haus fand ich sehr gelungen. Alle, Darsteller und Zuschauer, hatten Lust, sich vom Theaterzauber einfangen zu lassen. So gab es gerechtfertigt viel Szenenapplaus. Auch wenn man glaubt, schon das Meiste gesehen zu haben, was Künstler imstande sind zu bringen, war ich doch erstaunt, wieder Neues zu sehen. Highlight war für mich der Tanz der "alten Millonäre" und deren "verrenkter" Abgang. Wirklich aüßerst amüsant auch die Idee, den Gangsterboss steppen zu lassen. Die Herren Walter und Brachmann liefen zur Höchstform auf, und Herr Jäpel kann für mich alles, was schaupielerisches und sängerisches Talent betrifft - lustig, ernst - besonders sein Schlußsatz trieb mir nochmal die Lachtränen ins Auge. Ich kann die Vorstellung nur weiter empfehlen und freue mich schon auf meinen nächsten Theaterbesuch.

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Marion schrieb zu Im Fluss der Zeit:
verfasst am Sonntag, den 19.06.2016 um 00:14 Uhr
 

Ein einzigartiges Balletterlebnis!!! Phantastisch der 1. Teil mit all der schönen klassisch - modernen - romantischen Musik und den überragend vollkommend getanzten Choreographien dazu. Beeindruckend kraftvoll der 2. Teil mit seiner Moderne und einer Energie, welche die Tänzer auf der Bühne unmittelbar in das Publikum transportieren - ja geradezu pumpen... lässt einem dem Atem stocken und man möchte schreien - wie geil ist das denn!!! Freunde des Ausdruckstanzes sollten dieses Ereignis nicht verpassen. Unbedingt anschauen!!!

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Peter Häupl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Donnerstag, den 05.05.2016 um 15:41 Uhr
 

Don Carlo am 26. April im Staatstheater Cottbus: Noch nie habe ich bei einer Bass Arie Tränen in den Augen gehabt. Tilmann Rönnebeck, in Dresden leider nicht so oft in tragenden Rollen zu sehen, sang sich in Glanzform. Das gesamte Ensemble, voran Andreas Jäpel und Marlene Lichtenberg, war, wie in den vielen quasikonservativen, aber noblen Inszenierungen der vergangenen Jahre, wieder beinahe perfekt. Evan Christ (endlich auch mal in der ZEIT wegen seiner Uraufführungen und Interpretationen lebender Komponisten gewürdigt) hat das Philharmonische Orchester Cottbus Schritt für Schritt aus der Mittelmäßigkeit dirigiert.
Cottbus musste sich in den letzten fünfundzwanzig Jahren völlig entkleiden: von Kohle und Energie, von Textilien und nun auch vom Fußball. Geblieben sind die Universität und das Theater. Ich kenne die Opernhäuser von San Francisco bis Mailand, von New York bis Wien, von Buenos Aires bis Zürich et cetera. Besuchen Sie das Sehringsche Jugendstiljuwel in Cottbus. Auch Diamanten funkeln nicht ewig unter dem Mond.
Prof. Peter Häupl, Dresden

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Heidrun Pohl schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Mittwoch, den 27.04.2016 um 11:46 Uhr
 

Ich war gestern mit Freunden in der zweiten Vorstellung von Don Carlo, die mir noch besser gefallen hat als die Premiere. Alle Sänger und das Orchester waren großartig und wir freuen uns schon auf die nächsten Vorstellungen im Mai und Juni.
Heidrun Pohl

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Detlef Kurth schrieb zu Don Carlo:
verfasst am Sonntag, den 17.04.2016 um 15:42 Uhr
 

Herzliche Gratulation zur sehr gelungenen und packenden Premiere der Neuinszenierung von Verdis DON CARLO. Es wurde auf sehr hohem Niveau gesungen, musiziert und gespielt. Auch eine sehr gelungene Inszenierung, die dem Werk sehr gerecht wird. Vielen Dank dafür an alle Beteiligten. Wir kommen bestimmt noch 2-3 mal zum Don Carlo. Alles Gute aus Berlin!!

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Volkmar Berger schrieb zu Unschuld:
verfasst am Freitag, den 18.03.2016 um 15:09 Uhr
 

„Schuld und Unschuld“ – das Staatstheater Cottbus regt zu diesem Thema eine Diskussion an:

Von außerordentlicher Bedeutung bei der Betrachtung differenzierter Möglichkeiten zu diesem Thema ist vorher zu definieren, für welchen realen Bereich eine Bewertung vorzunehmen ist.
Dabei sind nach menschlichem Ermessen in erster Linie die vorgelagerten Verhältnisse zwischen „Ursache und Wirkung“ sowie „Recht und Unrecht“ zu berücksichtigen, bevor weiterführend die Parallele „Schuld und Unschuld“ ins Blickfeld gerät.

Unbeschadet menschlicher Anschauungen wirken Naturgesetze dialektisch bewertungsneutral.
Aber durch menschliche Einwirkung kann deren Beeinflussung nach dem Prinzip „Ursache und Wirkung“ erfolgen, was erst danach wiederum eine Bewertung nach „Recht und Unrecht“ sowie „Schuld und Unschuld“ zulässt.
Dazu bietet die Gegenwart z.B. für den Bereich „Natur und Umwelt“ unzählige Beispiele, die u.a. durch Beantwortung der jeweils simplen Frage: „Was wäre, wenn...“ projiziert werden würden.
Es erübrigt sich, hier auf gesellschaftlich beeinflusstes „Recht und Unrecht“ usw. hinzuweisen.

Der bewertete Umgang mit dem Begriff „Schuld und Unschuld“ stellt in Verbindung mit „Recht und Unrecht“ seit eh und je eine Demonstration der menschlichen Machtausübung dar.
Die Zuordnung zu realen Ereignissen ist in jedem Fall eine individuelle Anmaßung, die bei anderer Betrachtung auch genau gegenteilig ausfallen kann.
Objektiv bleibt es dabei unbeschadet, ob eine Einzelmeinung vertreten wird bzw. sich in der Zuordnung überwältigende Mehrheiten widerspiegeln.
Prinzipiell ist zwischen „Schuld und Unschuld“ analog wie bei „Recht und Unrecht“ zu bewerten.

Im Verlauf der Zeiten wandeln sich häufig auf Grund veränderter gesellschaftlicher Verhältnisse die individuellen Wahrnehmungen und Beurteilungen. Die Möglichkeiten zwischen den konträren Begriffen zu entscheiden sind entwicklungsgeschichtlich stark sensibilisiert worden.
Eine verbindliche Aussage hierzu stellt in jedem Fall ein machtpolitisches Dogma dar.
Aus menschlicher Sicht sind bei Zeitgleichheit in jedem Fall unterschiedliche Entwicklungsstände bei der Wahrnehmung und Bewertung zu beachten.
Überprüft man weltweit epochal analoge gesellschaftliche Entwicklungsstände an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiteinheiten, ist es leicht, einen Wandel der gesellschaftlichen Aussagen zwischen „Schuld und Unschuld“ (bzw. „Recht und Unrecht“) festzustellen.

Innerhalb eines gesellschaftlichen Systems ist in jedem Fall das Individuum angepasst bzw. wird unterdrückt. Eine Neutralität wäre nur durch eine externe Beobachtung vorstellbar.
Der Bewertungsspielraum zwischen „Schuld und Unschuld“ verhält sich analog.

Alle bisherigen Aussagen lassen unzählige verschiedene Interpretationen zu.
Dialektischen Betrachtungen zwischen „Ursache und Wirkung“ lassen auf subjektive Entscheidungen zwischen „Recht und Unrecht“ bzw. individuelle Empfindungen zwischen „Schuld und Unschuld“ schließen.

Als Fazit aller vorstehenden Aussagen kann man nur den Schluss ziehen, dass sich natürliche menschliche Verhaltensweisen frei von „Schuld und Unschuld“ zeigen und erst durch gesellschaftliche Normen wie z.B „Recht und Unrecht“ bewertbar werden. Die gesellschaftlichen Normen wiederum werden beeinflusst durch den Stand der Erkenntnis und wirken weiter auf die individuellen Wahrnehmungen zu „Recht und Unrecht bzw. zu „Schuld und Unschuld“.

So lange der Erkenntnisprozess zum selben Zeitpunkt verschiedene Deutungen zwischen Realität und Glauben, wie auch zwischen Politik und Realität sowie zwischen „Recht und Unrecht“ zulässt, wird eine zuverlässige Definition von „Schuld und Unschuld“ nicht allgemeingültig möglich und es wird nach wie vor besser und richtig sein, zwischen „Ursache und Wirkung“ zu unterscheiden.

In diesem Zusammenhang sollte der Begriff „Verantwortung“ an 1. Stelle einer Agenda stehen.

Cottbus, 11.03.2016 Volkmar Berger

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Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 19:35 Uhr
 

Was war das für ein großartiger Abend! Ein bombastisches Bühnenbild, großartige Musik. Ein wunderbares Sängerensemble! Besonders hervorheben muss man allerdings die Titelheldin. Laila Salome Fischer hat mich schon als Konstanze restlos begeistert, was auch ein Hauptgrund war, mir die Alcina anzusehen. Dramatik, brillante Koloraturen und großartiges Schauspiel - wenn man das nur immer so sehen und hören würde!!! Wie Ivo Hentschel das Orchester anleitet und sich alle Musiker auf die barocke Musizierweise einlassen, ist ebenfalls beeindruckend! Viele große Theater können sich von so einer wunderbaren Aufführung einiges abschauen! Hut ab!

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Linda Scheindel schrieb zu SCHULKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 17:07 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Christ und das Philharmonische Orchester,
ich sah das Konzert am Freitag um 11 Uhr mit Musik von Hans Zimmer und weiteren Stücken mit meinem Musikkurs. Mir ist das Staatstheater schon von außen aufgefallen und innen habe ich über die prächtige Raumgestaltung gestaunt. Ich finde klasse, dass es Schülern ermöglicht wird, ein klassisches Orchester "live" zu erleben. Das ist etwas viel Schöneres als Radio zu hören. Ich schloss während manchen Stücke einfach die Augen und hatte ein Bild und eine Situation im Kopf, während man bei den neuesten Popsongs sinnlose Texte hört. Schade dabei ist nur, wenn manche nicht interessiert sind und stören. Am schlimmsten fand ich das Gerede, während die Musiker das Mezzopiano spielten und es mehr auffällt. Das Orchester verdient sich mit seinem tollen Zusammspiel mehr Applaus und Beachtung. Trotzdem sind die Schülerkonzerte für Sie bestimmt etwas Besonderes, wegen des Publikums.
Ich liebe und lebe Musik, denn ich bin selbst im Orchester. Bei der Musikschule Fröhlich lernte ich Akkordeon und trat dem Orchester die AkkorDIEn HARMONIEsts bei. In jeder Probe erlebe ich, wie mitreißend Musik sein kann und mir hilft, den Alltag zu bewältigen. Deshalb ging ich schon mit Vorfreude in dieses Konzert.
Ein besonderes Lob möchte ich dem Dirigenten Evan Christ aussprechen, weil er mit Emotion und Begeisterung das Orchester leitete und mit seiner chramanten Moderation die Stimmung hob. :) Ich hoffe, dass er dies lesen kann.
Besonders gefallen hat mir "Mission Impossible","Fluch der Karibik" bzw. Kraken, "Star Trek" und "Roll Tide". Als Inspiration möchte ich ihnen noch das Thema "Musical" mitgeben, weil es ebenso vielfältig ist.
Mit vollem Herzen dankt Ihnen
Linda Scheindel (15, Emil-Fischer-Gymnasium)

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Christiane Roßmann schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Donnerstag, den 25.02.2016 um 20:56 Uhr
 

Können Sie uns bitte die Termine für d.o.g. Oper mtteilen.

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Susanne B. schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 12:09 Uhr
 

Gestern habe ich im Staatstheater Cottbus die wunderbare Aufführung von Mozarts "Entführung aus dem Serail" erlebt. Diese Vorstellung war die Reise nach Cottbus unbedingt wert. Die Inszenierung dieses hochaktuellen Stoffes ist gelungen, zwingt sie einem doch keine Meinung auf und lässt Spielraum, sich mit den eigenen Vorurteilen von der islamischen Welt zu beschäftigen. Alle Szenen sind von einer großen Beweglichkeit, Aktion und Flexibilität geprägt, sodass nie Längen aufkommen. Die Sänger und das Orchester schauspielern, singen und musizieren um ihr Leben, allen voran Laila Salome Fischer als entführte Konstanze. Sie macht die Zerrissenheit zwischen Sympathie und Angst in der Begegnung mit Bassa Selim und später Belmonte durch eine atemberaubend echte Darstellung fast schmerzhaft spürbar. Alle gesanglichen Schwierigkeiten werden bravourös gemeistert und die junge Sängerin biete eine bemerkenswerte dynamische Bandbreite bis hin zu wunderbar schmelzenden Pianissimi. Alexander Geller spielt den Belmonte nicht ohne Feinsinn, den hochwohlgeborenen Adligen nimmt man ihm ohne Zweifel ab. Er weiß durch seinen wunderbar lyrischen Tenor in den anspruchsvollen Arien und Ensembles durchaus zu gefallen. Hardy Brachmann brilliert als verschmitzter und stimmgewaltiger Pedrillo und bildet mit der wunderbar patzigen Blonde (Katerina Fridland) ein erfrischendes Buffo-Paar. Ingo Witzke meistert die Monsterpartie Osmin bravourös, schwingt sich von der Tiefe in die Höhe und zurück und bleibt dabei eine physisch präsente Erscheinung. Paul Enke als Gast-Bassa verleiht der Rolle viele Facetten, von irrem Lachen bis hin zu großmütigem Verständnis.

Ein herrlicher Abend im Staatstheater. Berliner, Brandenburger und Cottbuser, eilt in die nächsten Vorstellungen der "Entführung". Hier wird mit Verve und Enthusiasmus gespielt und gesungen!!

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Inka schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Sonntag, den 21.02.2016 um 11:51 Uhr
 

Am 20.02. haben wir uns die wunderschöne Inszenierung von Mozarts "Die Entführung aus dem Serail" im Staatstheater Cottbus angeguckt und kamen dafür sogar aus Berlin angefahren. Die Mischung aus dramatischen und witzigen Szenen mit grandiosen Hauptdarstellern und einer bezaubernden Laila Salome Fischer in der Rolle als Konstanze hat uns restlos überzeugt. Wir können die Vorführung jedem ans Herz legen, der gute Unterhaltung schätzt und sich auch traut, das Kino mal gegen eine Oper einzutauschen ;-) Ihr werdet es nicht bereuen!

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M. Berndt schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 14.02.2016 um 10:18 Uhr
 

Bei der von mir besuchten Vorstellung am 12.02.16 war die Rolle der Gwendolyn aus Krankheitsgründen mit Johannes Kienast besetzt. Die Aufführung war ein Riesenspaß, ich habe Tränen gelacht und fand, dass Johannes Kienast das Tüpfelchen auf dem i war. Am besten: diese Besetzung so lassen, denn das gibt der schrägen, schrillen Komödie noch zusätzlich den Witz der Travestie. Herzlichen Dank an das Ensemble für 90 Minuten unbeschwerter Heiterkeit! ...und wer keinen Spaß versteht, der soll zu Hause bleiben.
M. Berndt

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Andreas Saremba schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 12:17 Uhr
 

Warum erfahre ich auf der Seite zur Oper "La Favorita" nicht, welche Aufführungen außer der Premiere noch stattfinden? Finden Sie das nicht interessant für potentielle Besucher?

Sehr geehrter Herr Saremba,
die letzte Aufführung der FAVORITIN in dieser Spielzeit fand am 14.1.2016 statt. Die erste Vorstellung in der kommenden Spielzeit ist für den 26.12. geplant. Allerdings sind wir noch beim Planen; wir veröffentlichen die Termine, sobald wir uns unserer Sehe sicher sind. Deshalb nehmen Sie den 26.12. bitte nur als unverbindliche Voraborientierung. Sie finden die aktuellen Termine auf der Seite der Oper Ende Mai; der Vorverkauf beginnt am 1.6.2016.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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H.S. schrieb zu Die Favoritin (La Favorite):
verfasst am Samstag, den 13.02.2016 um 10:27 Uhr
 

"Die Favoriten" - Frankfurt/Oder - Kleist Forum, Vorstellung 11. Februar
Wieder einmal eine sehr gut gelungene Inszenierung Ihres Hauses. Großartige Solisten. Ein durchschlagend strahlender Tenor!! Held und Liebling des Abends: Herr Ciprian Marlene. Bärenstarke Arie!! (tapfer durchgesungen bis zum Schluss, gute Besserung;-)) Großes Lob auch an die Damen und Herren des Chores. Die einstimmige Meinung der Frankfurter Opernfreunde:"Die Cottbuser sind immer gut." Bitte weiter so!!
Liebe Grüße
H.S.

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Sonja Surikowa schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Donnerstag, den 11.02.2016 um 09:44 Uhr
 

Absolut spontan überlegten wir uns am 10.02.2016, ins Theater zu gehen. Wir schauten nach und stellten fest, dass das Cottbuser Staatstheater an diesem Tag "Die Entführung aus dem Serail" von Mozart auf dem Spielplan hat. Ich wunderte mich, warum die Vorstellung bis fast auf den letzten Platz ausverkauft ist und wir nur Karten im 2. Rang bekommen konnten. Es war ganz gewiss nicht der Mittwochspreis, worüber wir erst im Nachhinein erfuhren, der die kulturinteressierten Zuschauer ins Cottbuser Staatstheater lockte. Es war ganz gewiss die Vorstellung als solche!

Nach geringfügigen Anfangsschwierigkeiten erwies sich der Darsteller des Belmonte als ebenfalls hervorragender Sänger und Darsteller wie auch die übrige Besetzung. Es war ein Ohrenschmaus jedem zuzuhören.

Ein Applaus für den Regiesseur der Oper Martin Schüler. Er hat es sogar mit Witz geschafft, dieses heutige schwierige Thema umzusetzen, was für sein brillantes Regiekönnen spricht.

Auch das Bühnenbild und die Kostüme von Gundula Martin waren passend, auch wenn nicht unbedingt der Zeit der Oper entsprechend.

Alles wurde so wunderbar umgesetzt, dass es ein Augen- und Ohrenschmaus gewesen ist. Applaus für die Regie, Applaus für die Sänger, Applaus für die Bühnen- und Kostümbildnerin, Applaus für das Orchester und die Damen und Herren des Chores sowie die kleinen Kinder, die es gewiss nicht nur genossen haben, auf der Bühne zu stehen, sondern auch mal bis spät abends aufbleiben zu können.

APPLAUS und eine tiefe Verbeugung vor dem hervorragenden Können des gesamten Ensembles.

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Siegfried H. schrieb zu Die Entführung aus dem Serail:
verfasst am Montag, den 01.02.2016 um 20:51 Uhr
 

Ich war am Samstag in der Premiere der Entführung und war restlos begeistert! So eine wunderschöne Inszenierung habe ich lange nicht mehr gesehen. Witzig, berührend und stark! Besonders hervorheben möchte ich allerdings die Leistung der Konstanze von Laila Salome Fischer. Gesanglich absolute Oberklasse und das Schauspiel eines Hollywoodstars. Hardy Brachmann als Pedrillo und Sebastian Wirnitzer als Bassa Selim waren ebenso überragend. Noch nie ist mir ein Bassa Selim als wichtige Figur aufgefallen! Vielen Dank für den wunderbaren Abend! Ich werde wiederkommen und es weiterempfehlen!

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reiner andrä schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Montag, den 11.01.2016 um 15:40 Uhr
 

habe dieses wochenende sonnenallee in zwickau gesehen, werden versuchen am 13.5. in cottbus zu sein! sind sehr gespannt, wenn es in etwa wie dein "ballhaus" (eine Inszenierung Stefan Wolframs am Theater Plauen-Zwickau 2005) wird sind wir jetzt schon total entspannt. ob man sich in der pause sehen kann, roland haben wir ja schon getroffen, würden uns sehr freuen! bis dahin, zwei zwickauer "altlasten"

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Stefan Schwarz schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 10.01.2016 um 18:49 Uhr
 

Ich habe zwar schon viele Elektra-Inszenierungen gesehen (u.a. in London und Berlin), aber keine Aufführung hat mich bisher so beeindruckt wie die in Cottbus. Das Inszenierungskonzept ist absolut stimmig und die Besetzung bis in die kleinsten Nebenrollen überzeugend. Im Zusammenwirken mit der ebenfalls hervorragenden Orchesterleistung ist hier ein wirkliches Gesamtkunstwerk entstanden. Diese Inszenierung hätte es verdient, noch sehr viel länger im Repertoire zu bleiben.

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Paul Quast schrieb zu Tosca:
verfasst am Sonntag, den 27.12.2015 um 18:05 Uhr
 

Am 26.12.2015 waren Jens Klaus Wilde und "seine" Tosca sowie das Orchester unter GMD Christ nicht zu übertreffen. Die Aufführung war im Wortsinn beseelt; Puccini muss anwesend gewesen sein …

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Bernd Seidel schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Montag, den 30.11.2015 um 09:04 Uhr
 

Sehr geehrter Dr. Saretz,
danke für Ihren Kommentar. Schön, dass der "Pausensherry" half. Aber glauben Sie mir: Für Mitgefühl mit den Schauspielern gibt es keinen Grund. Lesen Sie nur, wie Renate Marschall in der Lausitzer Rundschau von heute deren Leistungen beschreibt. Und schließlich: Wie immer es Ihnen zum Premierenabend ergangen ist (und uns allen hier im Theater wäre es natürlich lieber, es würde Ihnen ohne Sherry gut gegangen sein) – warum Sie nach dem generationsübergreifenden Dauerbrenner SONNENALLEE, der gelungenen Auseinandersetzung mit unseren aktuellen Lebenswerten in Bukowskis ICH HABE BRYAN ADAM GESCHREDDERT und der vielbeachteten und -diskutierten WOLOKOLAMSKER CHAUSSEE von Mario Holetzeck (das waren die Schauspielpremieren im Großen Haus vor BUNBURY) nur noch einen "geringen Rest Hoffnung" haben, "doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben", verstehe ich nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Bunbury oder Von der Notwendigkeit, Ernst zu sein:
verfasst am Sonntag, den 29.11.2015 um 20:53 Uhr
 

Im modernen Online-Handel ist es üblich, bei Nichtgefallen oder Unpassendheit der gelieferten Ware den beigefügten Retourschein zu benutzen. Diesen Schein habe ich leider im beigelieferten Programmheft der Sonnabendpremiere von „Bunbury“ im Staatstheater vermisst. Ich hätte ihn nach durchlittenen 90 Minuten zur Pause gern benutzt.
So blieb nur die Frage: Gehen wir gleich oder nehmen wir den Pausensekt noch mit?
Da ich meinen Pausensherry bereits bestellt hatte, habe ich mich für die zweite Variante entschieden und damit auch den Versuch unternommen, den verunglückten angebrochenen Theaterabend doch noch zu einem halbwegs angenehmen Ende zu bringen.
Einzelheiten zu den dargebotenen 90 Minuten erspare ich mir. Auch, um nicht der Gefahr zu verfallen, gegen die Gebote der Höflichkeit in einem solchen Forum zu verstossen. Geblieben sind nach anfänglicher Sprachlosigkeit doch eher Wut und Verzweiflung, aber auch Mitgefühl mit den für dieses Desaster ja nicht verantwortlichen Schauspielern.
Und ein geringer Rest Hoffnung bleibt auch noch, doch vielleicht wieder einmal einen erfreulichen Schauspielabend im Theater zu erleben.

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Edgar Dusdal schrieb zu Francesco:
verfasst am Donnerstag, den 19.11.2015 um 23:38 Uhr
 

Das Bühnenbild nach der Pause ist zweigeteilt. Es gibt die irdische, sowie darüber die transzendente Ebene. In deren Mitte hängt Franziskus, gleichsam gekreuzigt, nun ganz christusgleich, nicht nur mit den Stigmata versehen, sondern selbst ein Gekreuzigter. An ihm hängen drei Felsbrocken die drohend über den Köpfen des gemäß Leonardo da Vincis in Szene gesetztem Abendmahlsbild hängen.
Die Abendmahlstafel ist jedoch zweigeteilt. Im Zentrum thront Maria, die Mater Ecclesia, die selbst diese Kirche repräsentiert. Sie halbiert die Tafel und über ihr schwebt der größte Fels. Man könnte mit den Felsen Golgatha assoziieren, oder Franziskus als neuen Petrus, also Fels, dem jetzt als neuen Ordensgründer gilt, Du bist der Fels und auf Dich will ich meine Kirche bauen. Der damalige Papst Innozenz III. hatte nach franziskanischer Hagiographie in einem Albtraum die kirchliche Institution einstürzen sehen doch in Franziskus den Erhalter derselbigen, weshalb er zur Rettung auch seines Papststuhles den Orden bewilligte. Heute sitzt auf dem Stuhl Petri als Papst einer der sich Franziskus nennt. Doch wer wird hier siegen, papalisiert das Papstamt Franziskus oder wird das Papstamt franziskanisiert ?
Auf jeden Fall, so suggeriert es zumindest das Bühnenbild, hängt das weitere Leben, die weitere Existenz der Mater Ecclesia von der franziskanischen Existenz derselben ab. Nur sie vermag den Vollzug des drohenden Gerichtes aufzuhalten, den Stein in der Schwebe zu belassen.
Um dies verständlicher zu machen, ziehe ich als zweite ins Bild gesetzte Symbolebene den Atridenmythos hinzu. Der Stammvater der Atriden ist Tantalus, jener Zeussohn, der die Götter dadurch auf die Probe stellen wollte, dass er ihnen den eigenen Sohn servierte. Bis auf Demeter, die in Trauer um Persephone gefangen, die Schulter des Pelops aß, wiesen die Götter das Mahl entrüstet von sich. Pelops wird von den Göttern das Leben neu geschenkt. Tod und Auferstehung erleben Jesus und Pelops gleichermaßen. Doch seitdem muß Tantalus seine sprichwörtlich gewordenen Qualen erleiden, zu denen auch ein Fels gehört, der, wie auf der Bühne sichtbar, an einem dünnen Faden über ihm schwebt. Maria Tantalus Ecclesia. Ja auch die Kirche opferte und opfert oftmals immer noch ihre Kinder. Das Abendmahl wird so gleichsam zum Tantalusessen und bleiben wir im Atridenmythos, so wissen wir, dass die Söhne des Pelops dem Fluch verhaftet bleiben. Atreus setzt seinem Bruder Thyestes dessen eigene Kinder vor, die dieser verzehrt. Aus dem Abendmahl wird ein thyestrisches Mahl. Und es muß es zwangsläufig werden, wenn Religion und Macht in eins fallen. Dann opfern Menschen einander um einer Idee willen, statt sich darauf zu besinnen, dass das Opfer Jesu das Ende aller Opfer darstellen sollte. Insofern kann nur der Weg des Franziskus hinaus aus einer auch an Macht partizipierenden Kirche das Gericht über dieselbe aufhalten. An ihm hängt das Schicksal der Kirche oder, sollen wir sagen der Welt?
Unter ihm befindet sich die erstarrte Abendmahlsgemeinde. Oder ist es die erstarrte Kirche selbst, die nicht mehr konservativ, sondern schon Konserve geworden ist? Von Zeit zu Zeit erscheinen zwei Kellner diese abzustauben. Die Kirche ist zum Museum geworden, und in ihren Zeugnissen stellt sie nur noch ein Kulturgut vergangener Zeiten dar.
Das Leben wird von außen in Gestalt von zwei Kellnern in die Abendmahlsgesellschaft, oder ist es eine Abendgesellschaft, oder eine Abendlandgesellschaft ? gebracht.
Die Apokalypse jedenfalls hat schon stattgefunden, wenn wir dem Hintergrundbild auf der Bühne Glauben schenken wollen. Von Zeit zu Zeit fliegen ein paar Tauben über die zerstörte Städtelandschaft. Symbolisieren sie einen letzten Rest an Hoffnung, der Taube der Arche Noah gleich, die mit einem Ölbaumzweig zurückkehrt oder sind sie Symbol des Heiligen Geistes, der nun im Plural, da Religion nur im Plural gedacht werden kann neu zu wehen beginnt?
Es wäre eine Ironie, wenn die Kellner, als Ausdruck der säkularen Welt, die allein Leben in die Gesellschaft und ins Bild bringen, die Abendmahlsteilnehmer aus ihrer Erstarrung befreien wollen, doch nur das Gegenteil erreichen. Denn denen, denen sie einschenken, und die von ihrem Wein kosten, sinken sogleich unter den Tisch und zugleich in einen ewigen Schlaf. Der Versuch der Welt, die Kirche neu in Bewegung zu setzen, scheint zum Scheitern verurteilt. Bewegung kann nur von innen kommen.
Maria streichelt von Zeit zu Zeit ein totes Rehwild, das blutig auf ihrem Schoß liegt. Als Pieta ist aus dem Sohn Gottes, dem Lamm, ein Rehwild geworden. Ist das ein Hinweis auf das Psalmwort: „Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele nach dir Herr“, das seufzergleich Maria entweicht oder erobert an heiligster Stelle, im Zentrum des Bühnenbildes und des Glaubens angelangt, auch hier der Atridenmythos die Szenerie? Erobert sich das Heidentum die Welt zurück? Dann säße nicht Maria dort, sondern die Jungfrau Artemis, die das ihr heilige Wild betrauert, das der Atreussohn Agamemnon in ihrem heiligen Hain niederstreckte, und so den Zorn der Göttin provozierte. Um sie zu besänftigen, opferte der Vater seine Tochter Iphigenie, auf das der Wind wieder weht und die griechische Flotte gen Troja segeln kann.
Dann häuften sich in dem Bühnenbild Genrationen von Opfern von Pelops über die Thyestessöhne bis hin zu Iphigenie. Jedesmal opfern die Eltern ihre Kinder, so wie der Fortschritt in seiner Ambivalenz Leben gibt und Leben nimmt. Doch bleibt der Mythos, verbleiben die säkularen Opferrituale im Kontext des Abendmahltisches als dem Opfertisch schlechthin. Und der Abendmahlstisch steht immer noch für die Verheißung einer Welt, die Leben ohne Opferung anderen Lebens denken läßt. Das Ganze wird zwar noch einmal gebrochen, da es sich vor einem Hintergrundbild abspielt, das eine apokalyptischen Opferung jedweder Zukunft in Aussicht stellt, also alles in Nihilismus versinken lässt. Wenn da nicht die Tauben wären, die wieder Leben und Hoffnung ins starre Bild bringen. Franziskus wurde zum Christusnachfolger. Das predigt das letzte Bild auf eindringliche Weise. Das Stück lädt dazu ein, sich mit ihm zu identifizieren, damit das drohende Weltgericht weiter aufgehalten werden kann.

Das ganze Stück ist einem Gottesdienst durchaus vergleichbar. In seiner langsamen Darstellungsweise transzendiert es die Zeit, es entrückt den Zuschauer und läßt ihn gleichzeitig zu sich selbst kommen. Je langsamer, je sparsamer die Gestik auf der Bühne um so aufdringlicher empfindet man jede eigene Körper- und Geisteswahrnehmung. In meditativer Weise, durch die Musik kongenial eindringlich gemacht, transportiert das Stück seine Botschaft(en).

Franziskus Botschaft erging in einer Zeit, in der noch Bürger- und Christengemeinde nahezu identisch war. Das ist heute anders. Doch dadurch bleiben die in der Religion wach gehaltenen existenziellen Fragen auf den Raum der Kirche bezogen. Sie erreichen nicht mehr die Menschen jenseits der Kirchenmauern. Bei dem Versuch, Menschen wieder in die Kirche zu bringen, verwandelt sich der Gottesdienst manchmal zum schlechten Theater. Doch manchmal kann man es erleben, dass das Theater zum guten Gottesdienst wird. Danke!

Anmerkung des Theaters: Der Theologe Edgar Dusdal ist Pfarrer an der Evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Berlin Lichtenberg. Wir danken herzlich für diesen ausführlichen Beitrag.

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Jörg Appelt schrieb zu Pippi Langstrumpf:
verfasst am Sonntag, den 08.11.2015 um 21:25 Uhr
 

Wir haben die Premiere von "Pippi Langstrumpf" am 08.11.2015 besucht. Unseren herzlichen Glückwunsch zu einer tollen regiemäßigen und schauspielerischen Umsetzung dieses Kinder-Klassikers. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.

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Achenbach , Wolff- R. schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 11.10.2015 um 01:50 Uhr
 

Eigentlich von allen alles gesagt. War eigentlich nur Frau Forbergers wegen gekommen. Und von der Wucht der Aufführung und ihrer Qualität in allen Bereichen erschlagen. Vielleicht sollte man erwägen, wenn's wieder wärmer wird und auch die "Ausländer" aus Sachen Anhalt und Hamburg sicher nach Cottbus kommen könnten, noch einmal eine Vorstellung anzuberaumen, die sicher durch zweimal, dreimal oder viermal Hörer gefüllt wäre, also mit bestem Theaterpublikum, ich würde mir sehr wünschen.

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wolfgang rosenthal schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 10:23 Uhr
 

Wir waren hin und weg. Eine Supervorstellung, wir kommen noch mal.
Wolfgang Rosenthal Berlin

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Constanze Hesse schrieb zu Elektra:
verfasst am Montag, den 05.10.2015 um 06:27 Uhr
 

Elektra - die Aufführung macht süchtig! Wir waren zum 2. Mal dabei und kommen wieder. Danke für das großartige Erlebnis!

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wolfgang hainer schrieb zu Francesco:
verfasst am Donnerstag, den 17.09.2015 um 16:23 Uhr
 

Von der DDR in die Bundesrepublik: "Von einem ideologischen Gefängnis ins andere" - schon stark, woher nimmt Fabian, eben gerade im rbb, eigentlich diese unglaubliche verfälschende Selbstsicherheit?

Wolfgang Hainer nimmt Bezug auf ein Interview, das der Regisseur Jo Fabian am 17.9. im Kulturradio vom rbb gegeben hat. Sie finden das Interview noch sieben Tage unter http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Nachmittag/Jo-Fabian-Regisseur/kulturradio/Audio?documentId=30634262&topRessort=radio&bcastId=9839134
Bernd Seidel, Lt. PR/Marketing

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Detlef Kurth / Berlin schrieb zu Elektra:
verfasst am Sonntag, den 12.07.2015 um 13:34 Uhr
 

Eine sehr überzeugende Premiere der ELEKTRA ging gestern über die Cottbusser Bühne. Sowohl szenisch als auch musikalisch. Die Solisten waren durchweg überzeugend in Gesang und Spiel. Das Orchester kam trotz Positionierung auf der Bühne gut herüber. Das schaue ich mir noch 2-, 3-mal an. Gratulation an alle Beteiligten!!

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Andreas schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 07.07.2015 um 07:02 Uhr
 

Einfach Klasse!!!
Trotz der großen Hitze auch die Rollen super durchgehalten.
Vom Feinsten.

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Bernd Seidel schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 20:41 Uhr
 

Guten Abend, Herr Koepper,
Ihr Interesse und Ihr Wunsch freuen uns alle sehr. Natürlich finden Sie in der Spielzeit 15/16 diese Gelegenheiten: am Sa 3.10., am So 18.10., am Do 10.11. oder am Do 3.12.und am Fr 18.12. Weitere Termine folgen in 2016. Ich bitte Sie herzlich, Ihre Begeisterung mit vielen anderen zu teilen. Karten erhalten Sie ab 20.8. online im Spielplan unter www.staatstheater-cottbus.de oder in unserem Besucherservice im Großen Haus, Mo/Sa 11-15 Uhr, Di-Fr 11-19.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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R. Handrick schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 14:28 Uhr
 

Einfach großartig, dieses Stück ("Diener zweier Herren").
Die Karten haben wir beim "Lausitzer Lächeln" gewonnen und kamen passenderweise aus dem Lachen nicht mehr heraus. Tolles Bühnenbild, wirklich witzige Wortspiele ("ein Wesen mit Menstruationshintergrund"), fetzige Kostüme und ansteckende Schauspielkunst aller Beteiligten. Ein Rasensprenger, vom Theater an die Zuschauer geliehene Sommerhüte, die vom Hauptdarsteller hervorgezauberte Sonnenschutzcreme und die zusätzliche Situationskomik ("Hab dich nicht so, Du bist nur die Stange im Schatten runter gerutscht!") half uns über die gefühlten 45 °C hinweg. Vielen Dank für diesen zauberhaften Nachmittag. Ich ziehe meinen vom Fundus geliehenen Hut vor den schweißgebadeten Darstellern und danke für die wiedergefundene Lust auf Theater.

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Martin schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 06.07.2015 um 12:50 Uhr
 

Ich möchte das Stück mindestens noch einmal sehen und bitte um mehrere Gelegenheiten in der kommenden Spielzeit. Ich habe es am Samstag einfach so mitgenommen, weil ich am Freitag "Tosca" zum dritten Mal gesehen und eh in Cottbus übernachtet habe. Aber für "Schwanenseele" allein würde ich jederzeit wieder anreisen.

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Arno Neumann schrieb zu Tosca:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:38 Uhr
 

Die werkgetreue Aufführung der „Tosca“, von der musikalischen Interpretation bis zum Bühnenbild eingebunden in den historischen Kontext, ließ für den Besucher, der offen dem gegenwärtigen politischen Panorama gegenübersteht, Ahnungen zur Aktualität des Dramas aufkommen, ohne dass sie ihm aufgedrängt wurden – eine solide und dennoch lebensvolle Inszenierung mit schauspielerisch wie musikalisch überzeugender Leistung.

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Arno Neumann schrieb zu Alcina:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:35 Uhr
 

Mir war klar, dass die Regie sich bei Händel etwas einfallen lassen muss, es sei denn, man versucht es à la Berliner Staatsoper in den achtziger Jahren mit einer historisch bis ins Detail peniblen, hoch ästhetischen Darbietung. Doch schon der Publikumszuspruch jetzt in Cottbus ließ Ungewohntes erwarten. Und so war es dann auch. Um es kurz zu machen: Es war ein Glücksfall, ein Musterbeispiel des Heranholens eines historischen Werkes in die Gegenwart, keine im Kostüm hängen bleibende Aktualisierung, sondern ein Aufschließen von der gesellschaftlichen wie menschlichen Substanz her. Da stimmte alles: Die äußere Schäbigkeit der Eingangssentenzen, der Rahmen, der die Handlung historisch erdete, Händels Zeit. Und dann der Kontrast, der schon die Hohlheit signalisierte, mit dem Konsumtempel, in dem die Verführung durch Alcina nur eine der Verführungen ist. Und plötzlich sieht, hört und fühlt man, welch menschlicher Wert, welche Tragik, welch pulsierendes Leben in dieser Zaubergeschichte steckt. Ich musste mir einige Male bewusst machen, dass ich Händel höre und nichts Gegenwärtiges!

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August Liebeskind schrieb zu :
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 19:20 Uhr
 

Das 8. Philharmonische Konzert wird wohl für lange Zeit unser letztes bleiben.
Noch nie haben wir etwas Schrecklicheres erleben müssen. Reihenweise Zuhörer, die sich mit aller Macht die Ohren zupressten, wenn sie nicht hochakut den Konzertsaal verlassen konnten, sprechen für sich. Unendlicher, sinnloser, unstrukturierter Krawall von unmotivierten und lustlosen Musikern, dem man hilflos und qualvoll ausgesetzt war. Schade, um jede Minute dieses verdorbenen Abends.
Zukünftig diese Experimentierexzesse ohne uns!

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Jutta Schubert schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Samstag, den 06.06.2015 um 19:08 Uhr
 

Ich war am Freitag ohne wirkliche Kenntnis über das Stück im Theater und war überwältig von diesem tollen Erlebnis! Dass mehr als die Hälfte der Sitzplätze leer waren ist wirklich schade! Es sind noch zwei Vorstellung, wer die nicht nutzt, hat wirklich was verpasst. Greta Dato war absolute Klasse!

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Susanne B. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 04.06.2015 um 18:54 Uhr
 

Ich war gestern in der "Alcina" - eine tolle Produktion mit einer fantastischen Hauptdarstellerin. Mir hat Laila Salome Fischer wahnsinnig gut gefallen und ich hatte sehr oft Tränen in den Augen vor Rührung. Und der Countertenor hat mir auch sehr gut gefallen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser wunderbaren Produktion! Ich werde wiederkommen!

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Bärbel Manke schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 01.06.2015 um 15:24 Uhr
 

Dem Cottbuser Ballett ein ganz großes Dankeschön für den wundervollen Abend.
Es stimmt alles bei dieser Inszenierung, die hervorragenden Tänzer, vorneweg Frau Greta Dato, sie ist eigentlich immer in diesen 90 Minuten auf der Bühne präsent; die tolle Choreographie. Die wunderbare Musik und das tolle Bühnenbild. Hervorragend auch die Video- und Lichteffekte die, ergänzt durch die Kostüme, eine tiefgreifende Wirkung erzielten.

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juliane herwig schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 01.06.2015 um 09:02 Uhr
 

Dies war ein ausserordentlich beeindruckender Abend. Von Anfang bis Ende sehr spannend inszeniert und Dank dieses großartigen Ensembles sehr gut umgesetzt.

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Marion Goetz schrieb zu Gräfin Mariza:
verfasst am Donnerstag, den 14.05.2015 um 09:36 Uhr
 

Es war eine der schönsten Aufführungen im Theater Cottbus, eine tolle Leistung vom gesamten Team.

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Michaela Raffing schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Montag, den 11.05.2015 um 07:36 Uhr
 

Schwanen-Seele! Die Seele des Tanzes! - Ich danke euch! Für diesen Abend! Für Greta Dato! Für anderthalb Stunden "nicht von dieser Welt"!

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Matze schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Sonntag, den 10.05.2015 um 18:31 Uhr
 

Ich war gestern spontan im Großen Haus zur Premiere. Irre! Was für eine Frau! Greta die Große! Wer sich eine Weile nicht dabei ertappte hat, wie ihm der Mund offen stehen bleibt, der gehe hin und sehe!

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Mario Ewert schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Freitag, den 01.05.2015 um 11:18 Uhr
 

Der Wunsch nach theatraler Behandlung lokaler Themen (zumal im unten von Hr. Stark geforderten globalen Kontext) klingt nachvollziehbar und wünschenswert. Doch braucht ein solch anspruchvolles Verlangen kreative, leistungsfähige Menschen, die es hier(!) anpacken wollen. Solche Typen erwarten - wie anspruchsvolle Pflanzen - auch eine entsprechende Umwelt. Eine Stadt, die sich nur dem Bewahren verpflichtet fühlte, lässt keinen Raum für neues Wachstum. Eine Gesellschaft, deren Grundlage die Verdrängung der Vergangenheit bildet, hat keine Nährstoffe für neues Wachstum. So wachsen die interessantesten Exemplare halt da, wo Klima und Boden gut sind.
Bisher tun immer viele Entscheidungsträger so, als wenn dies nur mit dem Gehalt zusammen hinge. Ist dem denn wirklich so?
In welcher Welt wir leben, entscheiden wir jeden Tag ein wenig selbst, auch in unserem direkten persönlichen Umfeld. Das und nur das, möchte diese verspätete Aufarbeitung lokaler Geschichte - nach meiner Auffassung - verhandeln. Das es hier 25 Jahre gedauert hat, berichtet ja auch etwas. Was sind die Schlussfolgerungen aus jüngerer lokaler Geschichtsbewältigung? Sei ein skrupeloser Egoist und dann versteck dich mit der Beute und lass Zeit vergehen.
Die sich aus derartigen Lehren nährende Folgegeneration darf einem Sorgen machen. - Vielleicht gibt es ja auch einmal eine Fortsetzung des Cottbus Projekts, die uns etwas über das Hier und Jetzt berichtet.

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Michael Philipp Stark schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 19:53 Uhr
 

Ach Gott, das wirkte ja wie aus der Zeit gefallen! Eine Reise aus der Wendezeit bis in die Zukunft von Cottbus soll’s sein – ja, aber da will doch keiner mit! Glaubt ihr wirklich, dass das von denjenigen, die angekommen sind in der Gegenwart, irgendeinen interessiert? Die sich engagieren, streiten um die Kommunalfinanzierung kurz vor der Kreisgebietsreform, die Geld machen wollen, vertreiben Spreewaldgurken in China und die „Kreativen“ gründen noch eine weitere „Wilde Barbara“ (gibt noch einige Straßennamen in dieser Stadt, die so eine vertragen!) Warum sollten diese Leute ihre Väter mit „Wahrheitskommissionen“ quälen? Warum ihren Enkelinnen nicht zuhören, statt immer wieder den gleichen Sermon über „Pauschalisierungen“ und „Aber mein gelebtes Leben!“ herunterzuleiern? Warum nicht wenigstens – statt Jugendklischees zu rappen – drei reale Gründe aufzählen, weshalb sie wiederkommen wollen oder meinethalben auch bleiben? Ich hab‘ nichts gegen Geschichte, keinesfalls. Aber nach einem Jahr in dieser Oststadt nichts anderes entdeckt zu haben als den alten Muff und Mief, das ist einfach zu wenig. Als wäre die Zeit seit 89 stehen geblieben! Liebe Theatermacher, globalisiert euch!

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Astrid Gerogk schrieb zu Das Cottbus-Projekt:
verfasst am Montag, den 20.04.2015 um 09:52 Uhr
 

Was für eine Premiere! Überhaupt: Was für ein Projekt!! Wie nah dran an dem, was mich in den vergangenen Jahre so sehr beschäftigte. Ein besonderer Dank an Michael Becker: Seine Gestaltung des ehemaligen Cottbuser Wohnungsbauchefs ging mir unter die Haut. Ein packender Abend. Danke!

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Robbie Fripp schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 21:04 Uhr
 

Gestern (18.04.2015) war ich zum ersten Mal in Ihrem tollen Theater. Es hat mir wunderbar gefallen! Vielen Dank für die wirklich gute Aufführung von "Hoffmanns Erzählungen". Das Bühnenbild, die Inszenierung und die Stimmen: grandios! Weiter so, ihr steht Berlin in nichts nach ...

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Hanna Schwarz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 19:13 Uhr
 

Mitreißend auf allen Ebenen! Abgesehen von den wunderbaren Schauspielkünsten und der gute Balance zwischen komödiantischen Elementen und der Ernsthaftigkeit des Lebens ist dieses Stück in erster Linie bewegend. Im Vordergrund stehen zwar die Probleme der arbeitstüchtigen Mittelschicht, jedoch wird auch die Zerrissenheit der jüngeren Generation sehr treffend dargestellt. Diese können sich hervorragend mit der Rolle von Johannes Kienast identifizieren und machen sich Gedanken über ihren jetzigen Stand im Leben. Daher auch sehr empfehlenswert für Schüler und Studenten, die sich auf einen fesselnden Abend freuen können.

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Petra Domke schrieb zu Schwanenseele:
verfasst am Sonntag, den 19.04.2015 um 08:38 Uhr
 

Ich habe gestern die offene Probe zum Balett "Schwanenseele" besucht. Vielen Dank für die umfangreiche Einführung in dieses Balett. Regisseur, Choreografin,Bühnenbildnerin und Dramaturg und Tänzer haben mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen die "Schwanenseele" eingeführt. Es wird mit Sicherheit ein Fest der Sinne. Ich freue mich darauf.

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Bärbel Manke schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Donnerstag, den 16.04.2015 um 09:08 Uhr
 

Gestern Abend durften wir eine wunderbare Inszenierung des Staatstheaters sehen.
Das Stück ist hochaktuell und sehr gut angelegt. Teilweise taten die Aussagen der Darsteller weh, richtig weh, denn dem Publikum wird der Spiegel vorgehalten. Wie weit geht der Einzelne, wenn er/sie fürchten muss, die Arbeitsstelle zu verlieren. Wen verrät man und wen hofiert man. Teilsweise habe ich an Manns "Untertan" denken müssen.
Ich danke dem Ensemble für den wunderbaren Abend. Das Stück ist sehenswert, dank der Darsteller, des Bühnenbildes und der Gesamtinszenierung.

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Mario Ewert schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Mittwoch, den 15.04.2015 um 11:47 Uhr
 

Am 11.04.15 sah ich in unserem Haus mehr als nur eine gute Schauspielinszenierung. Darsteller, Ausstattung und Dramaturgie ließen kaum jemanden unberührt. Hier wurde offensichtlich mehr als nur eine CD zerstört, auch so manche Illusion – des sogenannten Mittelstandes – wurde als solche lokalisiert und zur Bewertung gebeten.
Unbedingt ansehen, danach sollte man sich viel zu erzählen haben.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Ich habe Bryan Adams geschreddert:
verfasst am Sonntag, den 12.04.2015 um 14:11 Uhr
 

Am Sonnabend vormittag war in der örtlichen Zeitung noch die Rede von einer Fusion des Staatstheaters mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt und den Theatern in Frankfurt und Senftenberg. Am Abend dann war alles Makulatur. Mit einer grandiosen Premiere wurde die Fusion des ehemaligen Staatstheaters als Studio mit den Heroen des bürgerlichen Bildungsfernsehens SuperRTLPro7Sat1.co gefeiert und vom Publikum mit begeistertem Applaus angenommen. Dargeboten wurde im bewährten Stile von „NewtopiaSuperDschungelCampStar“ das neue Showprofil „WirMachenParty – HautaufAllesundJeden“, vor allem laut und heftig. Eine differenzierte Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen des heutigen Wohlstandsbildungsmittelschichtbürgertum unserer Gesellschaft. Dank der
Einschalt(Auslastungs)quoten von mehr als 90% ist mit weiteren Folgen in Kürze zu rechnen.

Es war einmal vor längerer Zeit, als in dem damaligen noch Staatstheater Stücke mit Titeln wie „Schimmelreiter“, „Wie im Himmel“ oder auch „Effi Briest“ gespielt wurden, ja Vereinzelte erinnern sich noch wage daran, dass in längst vergangenen Zeiten Stücke von Autoren wie Lessing, Schiller, Kleist und, jawohl sogar Brecht, auf dem Programm gestanden haben sollen.

Oh Theater, wo fährst Du hin…….?

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Siegfried H. schrieb zu Alcina:
verfasst am Donnerstag, den 09.04.2015 um 21:11 Uhr
 

Ich bin extra aus Berlin angereist, um diese wunderbare Oper zu sehen und bin restlos begeistert von dieser Alcina-Produktion. Eine kluge Inszenierung, ein beeindruckendes Bühnenbild, interessanter Einsatz des Balletts und eine fantastische Hauptdarstellerin! Laila Salome Fischer ist eine atemberaubende Sängerin sowie Darstellerin und hat mich als Alcina restlos überzeugt! Ich freue mich sehr, dass man hier wahrscheinlich den Beginn einer großen Karriere sehen kann.

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Paul Quast schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 08.04.2015 um 16:30 Uhr
 

Bezüglich des Bühnenbildes und der Inszenierung mag man geteilter Meinung sein; das ist aber bei einer Opernaufführung doch nicht so wichtig.
Ich hatte fast alle (!) Aufführungen besucht; jene aber am Ostermontag war unvergleichlich schön, mitreissend und unvergesslich. Es hätte ein Abend in der Met oder der Scala gewesen sein können mit Maria Callas in der Titelrolle. Am Ostermontag war Frau Stanley mindestens ebenbürtig; ihre Stimme ist allerdings wärmer und schöner. Man brauchte nur einmal mit geschlossenen Augen zuzuhören, dann wusste man, dass Charme und Schönheit der Sängerin nur eine "Zugabe" waren.
Auf jeden Fall hat Debra Stanley das Publikum (s. Standing Ovations) nicht nur verzaubert, sondern wie ein Wesen von einem anderen Stern entführt, einschließlich aller Mitwirkenden, welche sich auch ihrerseits der Violetta (Traviata) nicht entziehen konnten.
Ein besonderes Lob gilt auch dem Dirigenten; er war einfühlsam wie seinerzeit Karl Böhm, welcher immer den Sängerinnen und Sängern Zeit zum Singen liess und nie durch Überziehung der Tempi gedrängt hatte.
Ich wünschte, eine Wiederholung dieses Abends mit Frau Stanley wäre möglich.

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Bernd Seidel schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 26.03.2015 um 16:07 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Hantschel,
ich vermute, Bach als ganz selbstverständlich mehrsprachiger Mensch des durch und durch mehrsprachigen 18. Jahrhunderts hätte kein Problem mit einem fremdsprachigem Titel für irgendein Konzert gehabt. Auch wenn ihm unter Umständen das Englische etwas ferner lag als das Französische – er hätte sein Vergnügen daran gehabt, es sich zu erschließen. Ähnlich mag es den vielen Besuchern am vergangenen Samstag ergangen sein, bei denen wir offenbar mit unserem „Denglisch“ auf Resonanz stießen. Das macht Mut, es in allen Fällen, wo die andere Sprache eine Funktion hat, wieder zu versuchen. Insofern handelt es sich bei unserem „Classic & Clubbing“-Abend ganz sicher nicht um einen Ausrutcher, wie es sich andererseits auch in all jenen Fällen um keine Zufälle handelt, in denen wir uns bewusst und kalkuliert der deutschen Sprache bedienen. Wir hoffen, dass wir wissen, was wir tun.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing
(Tut mir leid: Das ist meine Berufsbezeichnung)

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Jürgen Rhode, Kolkwitz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 26.03.2015 um 14:45 Uhr
 

Guten Tag. Gestern abend, 25.3., besuchte ich die schöne Vorstellung mit Katja Ebstein. Innerlich hatte ich mich auf eine Gedenkminute für die Absturzopfer eingestellt. Aber nichts passierte, leider. Ein kurzes Gedenken mit ein paar Worten wäre eine würdige Geste gewesen. Bitte bei zukünftigen Anlässen, von denen ich hoffe, sie treten nicht ein, nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
MfG J. Rhode

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Marita Hantschel, Sprachfreunde Cottbus, Verein deutsche Sprache e.V. schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 24.03.2015 um 22:21 Uhr
 

Von Bach bis Batman, move on, classic & clubbing... was hätte wohl Bach dazu gesagt? Beginnt jetzt das Staatstheater Cottbus zu verdenglischen? Haben die Werbetexter keine eigenen guten Ideen mehr, dass Sie englische Werbesprüche abkupfern müssen? Ist es nun allen Theaterbesuchern, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, anzuraten, zukünftig das Wörterbuch dabei zu haben?
Wir helfen Ihnen gerne bei der Formulierung deutscher Titel und Werbetexte und hoffen, dass ihr "Classic&Clubbing" Abend nur ein Ausrutscher war.
Hätten Sie Bach und die Malerei aus der DDR mal weggelassen und gleich einen Amerikanischen Abend daraus gemacht, dann hätte es vielleicht gepasst, sicherlich auch die Getränke von Jimm's Diner.

Mit freundlichen Grüßen

Marita Hantschel
Regionalleiterin Sprachfreunde Cottbus

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johanna karma schrieb zu Alcina:
verfasst am Samstag, den 14.03.2015 um 22:48 Uhr
 

Gerade aus der ALCINA zurück: DAS BESTE, WAS COTTBUS JE AUF DIE BÜHNE GEBRACHT HAT. Gesang, Orchester, Inszenierung - eine großartige Produktion!

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Marcus Lausch schrieb zu Alcina:
verfasst am Mittwoch, den 11.03.2015 um 19:10 Uhr
 

Eine Alcina!
Wünsche dem Haus eine großartige Premiere.
Bis zum 1. Mai freue ich mich unbändig auf ein großartiges Werk und Ihre Sicht auf das Stück.

Toi, toi, toi dem Team! Das kann nicht schiefgehen. ;-)

Mit hohem Respekt, Sympathie und Grüßen aus der Hauptstadt

Marcus Lausch

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4 Kleinkoschener schrieb zu Papagenos Zauberflöte:
verfasst am Montag, den 02.03.2015 um 21:15 Uhr
 

Unseren Kindern (2x9 Jahre) und uns hat die Vorstellung sehr gut gefallen. Das Thema wurde wirklich sehr gut verständlich für Kinder und Opernlaien aufgearbeitet. Man kann dieses Stück Kindern und Schulklassen nur empfehlen.

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Laura Heyner schrieb zu Shockheaded Peter:
verfasst am Dienstag, den 24.02.2015 um 15:21 Uhr
 

Tolles Stück, super Kostüme und Bühnenbild und die Musik bleibt einem im Ohr. Für Groß und Klein was dabei!

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Reinhard schrieb zu Sonnenallee:
verfasst am Sonntag, den 01.02.2015 um 11:27 Uhr
 

Das war ein derb-prächtiger Abend! Musik, Gesang, Handlung total stimmig und, auch wenn man die Filmvorlage kannte, immer wieder spannend. Obendrein noch das überaus gelungene Bühnenbild nebst den vielen Kostümen (wie viele waren es eigentlich?), ein Augenschmaus! Klar, dass die Premiere ausverkauft war, die Zufriedenheit der Zuschauer dürfte wohl für weitere ausverkaufte Vorstellungen sorgen. Danke für den gelungenen Abend!

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Eberhard Richter schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Dienstag, den 20.01.2015 um 14:53 Uhr
 

Für mich waren beide Stücke (aus dem Schauspielabend "Deutschland - Wunder und Wunden" - A.d.R.) beeindruckend und ich habe sie unter Bekannten weiter empfohlen.
Eine kritische Anmerkung: Ein ehemaliger Oberst der NVA hätte niemals freiwillig die Jacke mit den 2 Sternen eines Oberstleutnant angezogen. (Wenn ich mich nicht verguckt habe, waren es nur 2.) Das käme einer Selbstdegradierung gleich. Meine Meinung: wer in der Historie herumwandert und Botschaften rüber bringen will, sollte auch auf Details achten. Ungenauigkeiten machen zumindest mich misstrauisch.

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Wilke schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 17.01.2015 um 09:26 Uhr
 

Haben La Traviata als Gastvorstellung am 16.01.15 im Brandenburger Theater gesehen.
Einfach wunderbar. Tolle Sänger. Wir sind begeistert.
Vielen Dank

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wolfgang rosenthal schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 15.12.2014 um 10:59 Uhr
 

auch wir (aus berlin kommend) würden einen früheren beginn begrüßen. schon 2 mal mussten wir rennen, um den zug um 22.00 zu schaffen. das konzert am 14.12. war ein hochgenuss und noch länger in erinnerung bleiben. MfG Wolfgang Rosenthal,Berlin

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Bernd Seidel schrieb zu FAMILIENKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 25.11.2014 um 21:18 Uhr
 

Hallo Amanda,
welches unserer Kinderkonzerte meinen Sie? Das für die Minis (für Kinder bis 2 Jahre)? Das nächste findet am 22.1., 9.30 Uhr statt. Oder die "Mucki-Konzert für die 3- bis 5jährigen? So eins spielen wir wieder am 27.1., 9.30 Uhr. Oder das nächste Familienkonzert für alle ab 6? Darauf müssen Sie und die Ihren noch etwas warten: Das nächste Konzert ist am 1.3.; dafür wird dann aber auch "ins Universum gelauscht". Einladen können wir leider zu diesen Konzerten nicht. Sie finden sie aber alle in unseren gedruckten Monatsplänen oder unter www.staatstheater-cottbus.de oder per Flyer im Besucher-Service.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Amanda schrieb zu FAMILIENKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 25.11.2014 um 09:37 Uhr
 

Ich wünschte es gebe eine Einladung per Verteilerliste. Schon wieder das Konzert für Kinder verpasst! Schade.

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Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 05.11.2014 um 06:12 Uhr
 

Ihren Wunsch wollen wir in unseren zukünftigen Planungen gern berücksichtigen. Ab und an sind uns durch Veranstaltungen am Sonntagvormittag, die Abonnentenplanung (die Theaterabonnenten des Rings Sonntag II besuchen die Vorstellungen ihres Rings immer 19 Uhr), Konzerte oder Gastspiele die Hände gebunden. Was darüber hinaus möglich ist, soll gemacht werden.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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A. schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 03.11.2014 um 22:09 Uhr
 

Bitte mehr von den Nachmittagsvorstellungen am Wochenende! Bei den "tollen" Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel in Cottbus ist es ziemlich schwierig, wenn man am Rand der Stadt wohnt, kein Auto besitzt und das Taxi zu teuer ist. Leider habe ich mir den ein oder anderen Theaterbesuch schon "verkniffen", da es einfach keine Möglichkeit mehr gab, nach Hause zu kommen. Tagsüber stehen die Chancen besser, von A nach B zu kommen.

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Susanne Swajka schrieb zu Gräfin Mariza:
verfasst am Sonntag, den 26.10.2014 um 11:14 Uhr
 

Einfach nur begeistert! Super Gesangs- und Schauspielleistung. Wunderbare Inszenierung mit Herz und Humor! Kostüme grandios und überhaupt: es war ein wunderbarer Operetten-Abend! Ich komme wieder!

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Bernd Seidel schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Montag, den 06.10.2014 um 19:47 Uhr
 

Liebe Familie Mattner,
mit den Mucki-Konzerten für Familien mit Kindern zwischen 3 und 5 Jahren wollen wir an die Konzerte für Minis anknüpfen, für Kinder bis 2 Jahre. Das gelingt uns in der Terminplanung nicht so gut, wie wir uns das wünschen: Wir finden leider keine Konzerttermine am Wochenende. So haben wir uns entschieden, einige Konzerte in der Woche zu spielen - in der Erwartung, das Gruppen aus Kindertageseinrichtungen zu uns kommen (was auch tatsächlich der Fall ist, das letzte Konzert war ausverkauft), und in der Hoffnung, dass die eine oder andere Familien sich doch auch auf den Werktag einrichten kann.
Wir suchen für das neue Jahr nach Möglichkeiten an Samstagen bzw. Sonntagen. Bitte schauen Sie in unsere Monatspläne; dort finden Sie gegebenenfalls die aktuellen Termine.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Böhm, Dieter schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 04.10.2014 um 22:38 Uhr
 

Es war eine grandiose Vorstellung. Wir sind noch ganz beeindruckt von dieser gelungenen Vorstellung. Das Bühnenbild gefiel uns außerordentlich. Wir sind sehr stolz auf unser Theater.

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Mattner schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Donnerstag, den 02.10.2014 um 20:05 Uhr
 

Wieso sind die Mucki-Konzerte werktags Vormittag, obwohl für Familien beworben? Der normale Vater/Mutter geht zu der Zeit arbeiten. Schade

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Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 10:09 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Schiltz,
danke für den Hinweis. Wir werden uns eine Lösung ausdenken, die Ihren Wünschen entspricht. Zurzeit finden Sie unter www.staatstheater-cottbus.de/service/abonnement/theaterabos eine Übersicht über die Premieren im Großen Haus, die in unserem Premierenanrecht zusammengefasst sind. Die Premieren in der Kammerbühne bzw. in der Theaterscheune fehlen hier leider. Ich habe mir erlaubt, eine Übersicht an Ihre E-Mail-Adresse zu schicken.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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B.Manke schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 19.09.2014 um 09:43 Uhr
 

Das war ein wundervoller Abend, wenn auch leider sehr kalt - da haben nicht nur die Zuschauer gelitten, das Ensemble auch. Die Inszenierung ist großartig und die Schauspieler ebenfalls großartig und schlagfertig. Es hat uns sehr gut gefallen.
Vielleicht sollte für nächstes Jahr das kulinarische Angebot vielfältiger und mediteraner sein. Wir bedanken uns auf alle Fälle bei allen, die diesen wunderbaren Abend möglich gemacht haben.

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Eberhard Schiltz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 18.09.2014 um 17:28 Uhr
 

Ich wollte alle PREMIEREN-Termine für diese Spielzeit bequem in meinen Kalender übernehmen, leider konnte ich auf der Internetseite keine Sortierung des Programms unter diesem Gesichtspunkt finden.
Vielleicht kann man ja die Sortierung um den Punkt Anrechte erweitern, so daß man alle Premierentermine, Uhrzeit und den Namen des Stücks auf einen Blick hat
und so sich die Informationen einfach in seinen Kalender kopieren kann.
Mich würde es jedenfalls freuen, wenn das gelingt

Mit freundlichem Gruß
E. Schiltz

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Bernd Seidel schrieb zu OPER:
verfasst am Montag, den 15.09.2014 um 10:16 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Harbott,
was macht Sie so zornig? Vertrauen Sie uns bitte, wir haben einen - angesichts unserer Ensemblegröße und unserer Produktionskapazität - vernünftigen Plan. Besetzungen veröffentlichen wir, wenn die Operndirektion sie ausgehangen hat. Das ist bei der ersten Produktion dieser Spielzeit, der GRÄFIN MARIZA, der Fall. Alle weiteren Besetzungen für eine neue Kinderoper, für Händels ALICINA, Puccinis TURANDOT und eben Richard Strauss' ELEKTRA sind noch "in Arbeit". Die Premiere von ELEKTRA findet am letzten Tag der laufenden Spielzeit statt; diesen Termin konnten wir bereits vermelden. Alle weiteren Vorstellungen werden in der kommenden Saison gezeigt. Sie werden auswählen können. Ich hoffe sehr, dass einer unserer Spieltermine in Ihren Kalender passt.
Viele Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Ulrich Harbott schrieb zu OPER:
verfasst am Samstag, den 13.09.2014 um 18:05 Uhr
 

Was ist das für eine Kapriole mit Elektra. Sie machen eine Operninszenierung, Neuinszenierung und habe keine Besetzung? Gut, kann sich ja noch finden. Aber Sie machen nur eine einzige Aufführung? Was soll der Unsinn?

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Detlef Kurth schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 13.07.2014 um 15:14 Uhr
 

Lieber Herr Schüler und alle Beteiligten des Fidelio,
das war eine beindruckende und tief bewegende Aufführung des Fidelio an authentischer Spielstätte. Dafür herzlichen Dank an alle Beteiligten. Das war eine grossartige Inszenierung, die man nicht hätte besser machen können. Am meisten war ich erstaunt über die außerordentlich gute technische Umsetzung der Musikübertragung und die Verstärkung des Gesangs. Das klang alles sehr natürlich, und das ist bei Opern-Air-Veranstaltungen keineswegs die Regel. Auch das "Drumherum" war perfekt organisiert und so konnte man einen außergewöhnlichen Opernabend verbringen. Wieder einmal hat sich die Anreise aus Berlin gelohnt.

Alles Gute und mit herzlichen Grüßen
Ihr
Detlef Kurth

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Anne schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 20:18 Uhr
 

Ein großartiges Projekt, vor allem bei dieser historisch beladenen Aufführungsstätte! Ein besseres Zeichen lässt sich kaum setzen. Und wenn Altkader und sonstige fragwürdige Personen versuchen, die Veranstaltung mit Feuerwerkskörpern zu stören, können wir angesichts solch plakativer Primitivität nur mitleidig lächeln.
Glückwunsch an das Staatstheater, das sich trotz der Versuche aus gewissen Kreisen, das Projekt zu verhindern, nicht von seinem Plan abbringen ließ.

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Jens Arndt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 15:07 Uhr
 

Ich besuchte die Vorstellung am Fr., den 04.06.14. Dieses Projekt hat mich sehr ergriffen, die Atmosphäre dieses Schauplatzes war beeindruckend. Darstellerisch und von der Inszenierung her fand ich es toll (wobei "Fidelio" musikalisch nicht zu meinen Lieblingsopern gehört).
Eine Vorgehensweise Eures Hauses finde ich jedoch sehr zwiespältig: Sicher wollt Ihr den Besuchern einen Gefallen tun, wenn die teureren Preiskategorien im Falle von Unwetter dann alternativ eine Aufführung direkt im Theater sehen dürften. Ich persönlich bin froh, eine der "günstigeren" Kategorien gewählt zu haben. Abgesehen davon, dass es akkustisch und vor allem vom visuellen Gesamteindruck keinen Unterschied macht, wenn man mehr seitlich und hinten sitzt, finde ich es unangemessen, bei verdoppelten Ticketpreisen (55.-€ /69.-€) dann lediglich einer nur halbszenischen Aufführung beizuwohnen.
Mein großes Kompliment an Eure Sänger aus dem Ensemble, aber die eingekauften Gäste Miriam Gordon-Stewart und Craig Bermingham waren sängerisch wirklich nur Mittelmaß bei Intonation und Stimschönheit. Möge hoffentlich ein Großteil der Einnahmen diesem Menschenrechtszentrum zugute kommen.

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Achenbach,Wolff schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 06.07.2014 um 01:46 Uhr
 

Es ist sehr erschütternd gewesen, wer noch nicht richtig geglaubt hat, was in der DDR passiert ist, erfährt es hier, zumal, wenn er indirekt von einem Gefangenen weiß, der 4 Jahre dort ausharren mußte, weil er als Akademiker eine riesige Summe kostete. Dank dem Menschenrechtsverein für die Idee, danke, Herr Schüler, für die hervorragende Inszenierung und die Erstellung eines erschütterfnden riesigen Opernevents, dass trotz seiner Größe nichts an Eindringlichkeit einbüßte. 21 Uhr ist nicht zu spät, eine Kerkerszene im Hellen geht nun mal nicht, da muß man schon mal übernachten. Danke den ohne Ausnahme hervorragend agierenden hauseigenen Solisten, von denen Herr Jäpel als Pizarro eine atemberaubende Stimme und darstellerische Partie lieferte, und auch Cornelia Zink sowie den anderen Solisten, in beiden Besetzungen. Das müßte man man nächstes Jahr wieder machen. Bis dahin kann man sicher auch die Hauptpartien, insbesondere den Tenor besser besetzen, womöglich auch aus eigenem Kräfte, und es gibt ja noch andere Opern über Willkür....WRA

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S. von Fiebig schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 26.06.2014 um 12:09 Uhr
 

Um die Resonanz des Spektakels beneide ich das Theater nicht. Falsche Zeit, falscher Ort, falscher Spielleiter. Warum wurde Casdorf nicht gefragt?

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Peggy K schrieb zu Purcell-Pieces & Pieces Of Nyman:
verfasst am Donnerstag, den 12.06.2014 um 14:15 Uhr
 

These two ballet's showed that greatness, can be achieved from a small versatile company such as this one. The commitment these dancer gave in these two pieces brought a magic to the stage! A sense of mystery, strength, grace, and beauty was displayed by all the dancer. Thankyou for sharing this with your audience. Mostly I thank my son Stefan Kulhawec. I am so proud of your achievements.

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Uta Janietz schrieb zu Was ihr wollt:
verfasst am Freitag, den 30.05.2014 um 16:28 Uhr
 

Sehr sehenswert, auch wenn sich der Anfang schwer tut. Die Inszenierung wird mit jeder Szene unterhaltsamer, tiefgründiger kurzweilig.... selber überzeugen lohnt sehr! FG

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Detlef Kurth schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Donnerstag, den 22.05.2014 um 18:38 Uhr
 

An all Beteilgten der Aufführung von ORFEO ED EURIDICE

Mit großer Vorfreude sind wir wieder aus Berlin abgereist und wurden belohnt mit einer tollen Aufführung von ORFEO ED EURIDICE. Die Solisten waren großartig, das Orchester unter Marc Niemann spielte hervorragend und Die Inszenierung von Martin Schüler war einfach nur bezaubernd. Wie auch alle anderen Inszenierungen von Herrn Schüler, die wir kennenlernen durften überzeugte auch diese wieder voll und ganz. Keine Mätzchen oder alberne Regieeinfälle, wie sie auf grüßeren Opernbühnen heutzutage gang und gäbe sind, sondern eine kluge Regie und wiedermal auch die tolle Lichtregie sorgten für einen atemberaubenden Opernabend. Wir sind jedenfall glücklich nach Berlin zurück gefahren. Danke an alle Beteiligten und besonderen Dank an Martin Schüler.
Jetzt kommen wir in dieer Spielzeit nochmal zu FIDELIO und freuen uns besonders auf TURANDOT und ELEKTRA in der Spielzeit 14/15.

Herzliche Grüße aus Berlin
Ilona Hinz und Detlef Kurth

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Christoph Dehnhardt schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 16:12 Uhr
 

Auch mich interessiert es sehr (das Projekt FIDELIO. Die Freiheitsoper im Zuchthaus - Anm. d. Adm.), und ich werde dafür wohl zum ersten Mal in meinem Leben nach Cottbus fahren. Uhrzeit und Ort sehen auch interessant aus!

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Joachim Groß schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 05:57 Uhr
 

Wir- meine Frau und ich - erlebten gestern (17.5.2014) Ihr Gastspiel in Potsdam und sind begeistert! Es war unser 41. Polterabend, der gekrönt wurde von Ihrer Aufführung.
Mit Leidenschaft, großer Hingabe und Können brachte Ihr Ensemble diese großartige Musiktragödie zum Klingen. Ich weiß gar nicht, wen ich hervorheben soll, denn damit gerieten andere ins Hintertreffen. Alles stimmte: Die Musiker und der Dirigent harmonierten perfekt mit den Bühnenakteuren, der Chor entfaltete eine große Dynamik und Frische; die Gegensätze der Handlungsinhalte waren klar und mit großem Können herausgearbeitet; alles war prima!
Ich bedanke mich für dieses Erlebnis und hoffe, einmal in Ihrem Theater eine Aufführung miterleben zu dürfen.
Wir sind sonst mehr dem Konzert zugewandt, aber diese Aufführung zeigte uns, dass man auch in der klassischen Musik nicht einseitig bleiben darf.
Alles Gute und weiter so!

Mit freundlichem Gruß

Joachim Groß

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Hans Wähner, Görlitz schrieb zu Fidelio:
verfasst am Donnerstag, den 08.05.2014 um 17:53 Uhr
 

Schade, der letzte Zug der ODEG geht ab Cottbis 23.04h.

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Detlef Kurth schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 07.05.2014 um 13:44 Uhr
 

Wieder einmal Gratulation an das Staatstheater Cottbus zu dieser Produktion. Sowohl musikalisch als auch szenisch sehr gut gelungen.Die Inszenierung entspricht dem Zeitgeist, ohne ohne aufgesetzt modern wirken zu müssen. Auch musikalisch und sängerisch lohnt ein Besuch in jedem Fall. Wir werden uns noch eine weitere Vorstellung ansehen.

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Thomas Hilberer schrieb zu Fidelio:
verfasst am Sonntag, den 27.04.2014 um 09:17 Uhr
 

Die Aufführung interessiert mich sehr, und ich wäre dafür gerne nach Cottbus gefahren - aber 21 Uhr ist entschieden zu spät. Schade!

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Christoph Hein schrieb zu La Traviata:
verfasst am Samstag, den 26.04.2014 um 02:01 Uhr
 

Ich habe die Inszenierung nun zweimal gesehen und bin musikalisch sehr begeistert! Orchester und Sänger sind einfach grandios. Die Inszenierung finde ich dagegen eher nicht gelungen.

Sehr ärgerlich: Sitzt man im zweiten Rang, so hängen die Scheinwerfer über der Vorbühne vor den Übertiteln. Für jemanden, der die Handlung und den Text nicht kennt, ist es so schwieriger mitzulesen. Darauf hätte man achten müssen.

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Detlef Kurth schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Mittwoch, den 09.04.2014 um 23:36 Uhr
 

Glückwunsch an das Staatstheater Cottbus und Intendant Martin Schüler zu dieser Produktion. Diese Opernrarität zu erleben hat wieder einmal die Reise nach Cottbus gelohnt. Eine tolle phantasievolle und spannende Inszenierung mit großartigen Bühnenbildern und Kostümen hat diesen Abend sehr kurzweilig gemacht. Dazu begetragen haben natürlich auch das Orchester unter Evan Christ und die Sänger, allen voran Andreas Jäpel und Cornelia Zink. Ich hoffe, das dieses Stück auch in der nächsten Spielzeit auf dem Spielplan steht. Leider können wir am 3. Mai nicht kommen.
Nochmals Gratulation!!

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Heidrun Pohl schrieb zu La Traviata:
verfasst am Mittwoch, den 02.04.2014 um 09:19 Uhr
 

Ich war am 29.3. in der Premiere und fand sie musikalisch sehr gut. Gestern war ich in der zweiten Aufführung und war total begeistert. Sie war noch ergreifender, packender - einfach großartig. Danke!

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FEZ schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 14:07 Uhr
 

Bei Verdi kommt es auf die ausdrucksvolle Darbietung der Einzelparts an. Dabei ist mir auch hier die Exposition meines Heimattheaters wichtig. Und wenn ich mich auf den voran gegangenen Beitrag beziehen darf, steht mir ein interessanter Theaterabend bevor. Will mir auch hier die Musik, die ich im Überblick bereits kenne, anhand des Klavierauszuges erarbeiten. Dies v.a. um die Leistungen der Künstlerinnen und Künstler auch diesmal fachbezogen würdigen zu können. Für mich ist der Kontakt zu diesem Hause ein unbeschreibliches Stück Lebensqualität.

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Claudia Finkbeiner schrieb zu La Traviata:
verfasst am Sonntag, den 30.03.2014 um 00:39 Uhr
 

Was für eine ergreifende Inzenierung! Ich danke dem ganzen Ensemble, auf und hinter der Bühne für diesen großartigen Abend! Ich liebe diese Oper ganz besonders...es war außergewöhnlich schön!

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Andrea Fröhlich schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 03.03.2014 um 13:47 Uhr
 

Wundervoll, fulminant, großartig, komisch: Was für ein herrlicher Opernabend, und Dank auch an die sensationell freundlichen Servicekräfte, die auch die Pausen zu einer Freude machten.

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Thomas Heinrich schrieb zu KONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 09.02.2014 um 17:28 Uhr
 

Bitte aktualisieren Sie Ihren Artikel zum Konzert mit der
Blues Symphony op. 118 | Uraufführung von GORDON SHERWOOD.
Sherwood verstarb am 02.05.2013 in Schongau.
Beste Grüße
T. Heinrich

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Bernd Seidel schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 22:15 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Pohl,
ich bedaure sehr, dass wir Ihnen bei Ihrem Besuch nicht den erhofften großen Opernabend zeigen konnten. Der Krankheitsfall im Opernensemble traf uns zu kurzfristig, um nach einen guten Ersatz finden zu können. Vom Vormittag zum Abend des gleichen Tages ist das kaum zu bewerkstelligen. Intendant Martin Schüler, der im Fall von HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN auch der Regisseur ist, hat auch improvisierte Ersatzlösungen (z.B. mit einem stummen Darsteller, die Partie wird von der Seiten "eingesungen") geprüft. Auch hier war keine Lösung zu finden. In allen anderen Opern, die wir zu diesem Zeitpunkt im Repertoire hatten, spielte das erkrankte Ensemblemitglied ebenfalls tragende Rollen. Um unsere Besucher, die so kurzfristig nicht seriös über einen Ausfall zu informieren waren, nicht ohne jeden Ersatz wegschicken zu müssen, haben wir uns für das neue Weihnachtsprogramm entschieden - wissend, dass wir damit nicht allen Erwartungen gerecht werden können.

Ich hoffe sehr, dass Ihr nächster Besuch bei uns von solchen Misslichkeiten unbehelligt bleibt. Versuchen Sie es bitte, wir geben uns alle Mühe. HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN erleben Sie wieder ab Januar 2015 im Großen Haus.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 21:58 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Staude-Stampe,
ich habe mich in der Kostümdirektion erkundigt. Zurzeit benötigen wir keine weiteren Kinderschuhe. Dennoch vielen Dank für Ihr freundliches Angebot.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Jürgen Frölich schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 04.02.2014 um 14:47 Uhr
 

Liebe Musiker, SängerInnen, BühnenhandwerkerInnen und alle weiteren Beteiligte an dieser großartigen Aufführung der Götterdämmerung!
Vielen Dank für diesen wunderbaren Opernabend, wir sind voller Begeisterung und tief ergriffen aus Cottbus zurück nach Berlin gefahren. Die Inszenierung hat die Handlung hervorragend in Szene gesetzt, Solisten und Chor singen und spielen ausgezeichnet, Musik, Gesang, schauspielerisches Agieren, Licht und Bühne entführen mitreißend in jede Szene, das Orchester intoniert mit dem Dirigenten einfühlsam und kraftvoll - es ist eine große Freude, eine große Oper an einem "kleinen" Haus so zu erleben. Wir wünschen für die beiden letzten Vorstellungen des Rings so viel Spaß und Freude am musizieren, wie wir es zu den bisherigen Aufführungen erleben durften.
Herzliche Grüße Jürgen Frölich

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Theresa Staude-Stampe schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 27.01.2014 um 22:16 Uhr
 

Hallo,
so weit ich mich erinnern kann, gab es in der alten Spielzeit eine Suchanfrage nach ausgedienten Kinderschuhen. Damals hatten wir nichts abzugeben. Nun ist es so, dass wir ein paar übrig haben, mit denen man wirklich nicht mehr durch die Gegend marschieren lassen kann. Bevor ich sie wegwerfe also meine Frage: Werden noch Kinderschuhe gebraucht?
Mit freundlichen Grüßen, Theresa Staude-Stampe

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Peer Gynt:
verfasst am Sonntag, den 26.01.2014 um 14:51 Uhr
 

Glückwunsch Herr Schüler,
normalerweise bekommt man zum Jubiläum ja selbst Geschenke, Sie aber haben anlässlich Ihrer 100. Inszenierung dem Publikum und allen Opernfreunden ein großartiges Geschenk gemacht, Werner Egks Opernrarität „Peer Gynt“. Eine tolle Regieleistung, die dieses durchaus sperrige und ungewöhnliche Opernwerk zu einem spannenden und ideenreichen Abend werden ließ. Alles passte, vom Bühnenbild über fantasievolle Kostüme bis zu bestens aufgelegtem Solistenensemble und Chor. Übertroffen nur noch von Herrn Jäpel. Man hat das Gefühl, dieser Peer Gynt hat nur solange im Opernfundus geschlummert, bis er auf diese Sängerpersönlichkeit gestoßen ist. Herr Jäpel ist die Idealbesetzung, er verkörpert Peer Gynt wie ihn sich wohl Werner Egk nicht besser erträumen konnte.
Großes Dankeschön an Sie, Herr Schüler, verbunden natürlich mit dem Wunsch nach weiteren solchen außergewöhnlichen Opernerlebnissen von

Prof. Dr. Agnes , Dr. Joachim und Sandra Saretz

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N. Woßing schrieb zu Sein oder Nichtsein:
verfasst am Montag, den 20.01.2014 um 11:17 Uhr
 

Mein Freund und ich sind am 18.01. in den Genuss gekommen dieses Stück zu sehen, nachdem uns bei der Architekturführung verraten wurde, dass es noch freie Karten gibt.
Nachdem wir beide schon lange nicht mehr im Theater gewesen sind, war es ein wundervoller Abend und man hat überhaupt nicht bemerkt, dass zwei Darsteller wegen Erkrankung ausgetauscht werden mussten.
Eine kleine Randnotiz habe ich dann aber doch anzumerken - In der Szene mit Gruppenführer Erhard in Sportklamotten beim "Tennisspiel" habe ich mich gewundert, wieso er die französischen Nationalfarben als Schweißband trägt. Erst danach habe ich gesehen, dass auch der Sportdress mit rot/weiß/blau verziert war. Ich denke doch, dass kein gestandener Nazi mit französischer Flagge am Körper herum gelaufen wäre. :-)

Vielen Dank für den tollen Abend und sicherlich werde ich / werden wir nun öfters das Theater aufsuchen.

N. Woßing
aus Gablenz

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Heidrun Pohl schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Donnerstag, den 26.12.2013 um 12:16 Uhr
 

Am 22.12. freute ich mich auf Hoffmanns Erzählungen und hatte noch drei Freunde überzeugt mit mir aus Berlin anzureisen. Dann gab es eine Spielplanänderung - Unterm Weihnachtsbaum. Hätte man nicht wenigstens eine Oper auswählen können? Über Lucia wären wir geradezu begeistert gewesen. Oder auch ein Hoffmann ohne Muse, aber diese Entscheidung war sehr enttäuschend.

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susanne marten schrieb zu Der gute Mensch von Sezuan:
verfasst am Mittwoch, den 11.12.2013 um 23:36 Uhr
 

Warum verwandelt Herr Holetschek Brechts Stück in eine Klamotte? Brecht muss nicht todernst und Überzeugungstheater sein. Aber diesen Klamauk hat er nicht verdient. Ich bin erstaunt, dass die Schauspieler das mitgemacht haben. Was ist hier noch übriggeblieben von Brechtschem Theater? Oder ist diese Inszenierung der Anbiederung an den Zuschauer geschuldet, der auf primitivstem Niveau zum Schenkelklopfer degradiert werden soll? Aus Paul Dessaus Musik Schlager-Schunkel-Einerlei zu machen, finde ich genauso schrecklich, wenn es auch nur an einigen Stellen war. Mir jedenfalls blieb das Lachen im Halse stecken.
Immerhin fand ich einen Lichtschimmer in dieser für mich finsteren Inszenierung. Das Bühnenbild ist einfallsreich, bietet Raum für aktives Spiel und Verwandlung.
Ich hoffe nicht, dass das die Zukunft meines Theaters ist!

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Dr. Ch. Runge schrieb zu OPER:
verfasst am Samstag, den 30.11.2013 um 17:24 Uhr
 

Am 29.10.13 sahen wir in Potsdam Hoffmanns Erzählungen und waren total begeistert. Endlich eine schöne Aufführung und nicht modern verfremdet. Es hat alles gestimmt.(Bühnenbild, die Leistungen des Orchesters, die schönen Stimmen der Sänger). Dieses Musikerlebnis macht einfach glücklich!!!!!!!!!!!!!!!!!! Weiter so!!!!!!!!!!!!

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Florian Noel schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 17.11.2013 um 14:59 Uhr
 

Die Aufführung der Oper war technisch sehr gut umgesetzt. Die Bühnenbilder waren detailreich, haben aber nicht zu sehr von der Handlung abgelenkt. Die Handlung war gut nachvollziehbar und eindrucksvoll umgesetzt. Die Darsteller haben eine gute schauspielerische Leistung abgeliefert; die gesangliche Leistung kann ich nicht beurteilen, weil ich dafür nicht qualifiziert bin. Die Musik des Orchesters passte sehr gut zu der Handlung auf der Bühne.

Abschließend kann ich sagen, dass diese Oper wesentlich besser als “Hoffmanns Erzählungen“ war. Sie ist für Operliebhaber zu empfehlen. Es ist und bleibt aber eine Oper, welche meinen Geschmack nicht trifft, weil die Handlung sich am Ende nur unnötig streckt.

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Heimbach schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Donnerstag, den 14.11.2013 um 23:39 Uhr
 

Ich stehe noch im Banne des heutigen Abends im Staatstheater. Das war mindestens 1.Bundesliga! Großartige Inszenierung mit prima Solisten, vorneweg Cornelia Zink, aber auch Andreas Jäpel und Jens Klaus Wilde und die Glasharmonika. Schade ist ,das am 12.12. für dieses Stück die letzte Vorstellung läuft. Bitte verlängern.
Hans-Christoph Heimbach

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Bernd Seidel schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Montag, den 11.11.2013 um 16:31 Uhr
 

Sehr geehrte(r) Frau .... Herr .... Glykol?
Vor allem deshalb, weil wir anonyme Meinungen wie in Ihrem Fall nicht gern auf unserer Seite haben wollen. Wir zeigen Ihnen Abend für Abend unser Gesicht; Ihren vollständigen Namen zu Ihrer Mail zu schreiben, ist das Mindeste, was Sie im Gegenzug tun sollten. Noch dazu, wenn Sie Ihrer Sache so sicher sind. Schade trotzdem, dass Sie einer Wiederbegegnung mit Strittmatters Lebensgeschichte aus dem Wege gehen. Man muss den Mann nicht verehren, um in seinen Entscheidungen und Sehnsüchten eine ganze Epoche oder ab und an sich selbst wieder zu finden. Mal vom Vergnügen an unserem Ensemble und Mario Holetzecks Regie ganz abgesehen! Glauben Sie mir, Sie lassen sich etwas entgehen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Sonntag, den 10.11.2013 um 17:34 Uhr
 

Also wenn ich schon über das Tempo lästere,dann der Vollständigkeit halber auch das:
Habe eine Carmen-Aufnahme aus dem Teatro di San Carlo (Neapel) ausgegraben wo der stattliche Dirigent Daniel Ohen noch schneller war ! Habe versucht, dem etwas abzugewinnen, denke aber, es geht den Zuschauern wie mir: Es beißt! Aber vielleicht noch das: Die hatten da - wie vielfach so üblich - überhaupt kein Bühnenbild, sondern nur mit auf das Auge angenehm wirkenden Lichteffekten gearbeitet und höchstens zwei,drei Requisiten auf der leicht geneigten Bühnenplattform und sehr einfache, aber passende Kostüme. Ich bin mir sicher, mit so etwas kann man auch in Cottbus den kompletten Seelenkitzel erreichen.
Also, die Frau Lichtenberg hat das bei mir erreicht, und auch an dem Spiel der Herren Brachmann und Walter hatte ich sehr viel Vergnügen und an deren Gesang natürlich auch viel Freude! Wichtig ist es mir, den "Seelenkitzel" daheim (hier in Cottbus) zu erleben.

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Fritz-Eckart Zahn schrieb zu Carmen:
verfasst am Samstag, den 09.11.2013 um 19:20 Uhr
 

Satte instrumental-und vokalkünstlerische Leistung bei sehr hohen Anforderungen. Gilt auch für das Einstudierungsteam. Frau Forberger hat übrigens die Michaela sehr gut rüber gebracht. Die empfolenen 116 Taktschläge beim Einleitungsmarsch kann man durchaus auch einhalten.
Die Frage ist nur ob man sich als Zuschauer im Kino,bei der Tagesschau mit Nato-Uniformen und Demo-Absperrungen sowie am Zaun eines Truppenübungsplatzes (ggf.Flüchtlingslager) wieder finden muss. Das Staatstehater Cottbus wird die Probleme dieser Welt nicht lösen,aber es kann den Sehnsüchten seiner (!) Besucher entsprechen.

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glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:09 Uhr
 

Wieso soll man dafür Verständnis haben, wenn Sie Meinungen erst zensieren müssen?

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glykol schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Freitag, den 08.11.2013 um 18:07 Uhr
 

Ich habe den alten Strittmatter früher nicht gelesen, ein paar Ausschnitte im Abdruck der Lausitzer Rundschau haben völlig gereicht, - und ich werde mir auch das Theaterstück nicht antun.

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Eberhard Ninow schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 01.11.2013 um 13:30 Uhr
 

Ich möchte gern wissen, ob Sie zwischen dem 27.9.2014 und dem 29.9.2014 eine Aufführung in Ihrem Theater haben. Ich würde eine solche gern mit meinen Klassenkameraden und ihren Ehefrauen (ca. 16 Personen) besuchen. Eine Antwort würde mich sehr freuen
Eberhard Ninow

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Ilka Beust schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Mittwoch, den 30.10.2013 um 09:33 Uhr
 

Dank und Gratulation allen Akteuren für ihre Aufführung am 29. Oktober 2013 im Hans-Otto-Theater Potsdam, Wir waren begeistert und haben uns nur allzu gern in das Geschehen hineinziehen lassen!

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Bernd Seidel schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 21.10.2013 um 12:18 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Ney,
Tschechows KIRSCHGARTEN spielen wir im gefragten Zeitraum am Sonntag, dem 6.4.2014, und am Freitag, den 9.5.2014. Weitere Vorstellungen finden nur noch am 5.2.2014 und am 8.3.2014 statt.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter Marketing/PR

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Heinz Ney schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 21.10.2013 um 10:33 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
beantworten Sie mir bitte die Frage, zu welchen Terminen im April/Mai 2014 A. Tschechows "Kirschgarten" gegeben wird.
Mit freundlichen Grüssen
Ney, Potsdam

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A. Ruhe schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Dienstag, den 03.09.2013 um 12:14 Uhr
 

Der erste Besuch war schon ein tolles Erlebnis – ich habe selten zwei Stunden lang so aufrichtig über die Spielfreude von Schauspielern lachen können. Alle haben Spaß – Schauspieler, Zuschauer – und stecken sich gegenseitig an. Ich habe mir glatt noch eine weitere Vorstellung „gegönnt“ und es war wieder ein großes Spektakel. Ständig kann man über neue Witze und Situationen lachen – das ist große Komödie! Vielleicht klappt es im nächsten Sommer sogar nochmal!

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Josefine schrieb zu 20.000 Meilen unter dem Meer:
verfasst am Samstag, den 31.08.2013 um 16:13 Uhr
 

Es war super! Wir waren total begeistert! Der Gesang hat sich wunderbar angehört. Nicht schrill oder ähnliches, alles hat sehr harmonisch geklungen. Auch die Musik war einsame Spitze, wirklich toll. Aber am aller aller besten fand ich die Szene auf der Insel mit den Neon-Quallen und Fischen. Die war wirklich super! Kein Wunder, dass wir gleich nach der Szene alle geklatscht haben. Ich hoffe, ich finde noch jemanden, der es sich mit mir noch einmal anschaut ;)

Ganz ganz großes Lob!

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K. Ratzmann schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Donnerstag, den 29.08.2013 um 13:59 Uhr
 

Meine anfängliche Skepsis gegenüber einer Komödie, noch dazu einer italienischen hier in Cottbus, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Das Bühnenbild ist schön einfach und lässt Platz für die eigene Phantasie. Als die Schauspieler mit einem Boot herein segelten, war ich in Venedig angekommen. Auch meine Komödienvorbehalte waren bald vergessen. Man kann nur dankbar sein für diese unzähligen genialen Einfälle.

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Diana Damaschek schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 12:00 Uhr
 

Ein rundum gelungener Abend
Am vergangenen Freitag besuchte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder die letzte Vorstellung „Der Diener zweier Herren“ in der Alvensleben Kaserne. Es war ein sehr schöner Abend, den wir unserer Mama zum 73. Geburtstag geschenkt hatten. Angefangen beim Vorprogramm, weiter über eine tolle (ausverkaufte) Vorstellung, in welcher die Clarice mit fremder Stimme sprechen musste, da ihre eigene versagte, sie aber das Publikum nicht enttäuschen wollte und trotzdem für uns spielte.
Gunnar Golkowski brillierte in der Hauptrolle und bezog das Publikum schön mit ein.
Ein großer Dank gilt auch Herrn Hajek und seinem Team, die uns aufmerksam versorgten.
Kurzum, ein rundum gelungener Abend. Weiter so!

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Sybille von Danckelman schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Montag, den 26.08.2013 um 10:59 Uhr
 

Vielen Dank für den launigen und amüsanten Sommerabend in der Kaserne mit dem „Diener zweier Herren“. Herr Golkowski ist schon eine Klasse für sich! Auch Herr Gollner gefiel mir ausgezeichnet in seiner Rolle, die blasierte Vornehmheit stand ihm bestens.
Ein toller Abend, über den wir noch ein paar Mal lachen mussten!
Sybille v. Danckelman

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L. Brander schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:36 Uhr
 

Was haben wir doch für wundervolle Schauspieler! Als tauber, blinder, armloser und dann doch „nur“ hungriger Truffaldino wickelt Gunnar Golkowski das Publikum ein, als wäre dies das Leichteste überhaupt. Oliver Breite muss nur seine Augen aufreißen, schon ist das Gelächter groß. Ich könnte die Aufzählung mit den anderen Darstellern immer weiter fortführen… Großartig, was Mario Holetzeck und seine Künstler auf die Beine gestellt haben!

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K. Chill-Noack schrieb zu Der Diener zweier Herren:
verfasst am Freitag, den 23.08.2013 um 15:31 Uhr
 

Die Inszenierung hat uns am letzten Dienstag oft zum Lachen gebracht und einen wunderbaren Abend beschert. Auch das Vorprogramm war toll und hat uns gut auf das Stück eingestimmt. Gunnar Golkowski spielt den Truffaldino, als wäre die Rolle für ihn geschrieben – herrlich.

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Ludwig schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Samstag, den 01.06.2013 um 21:32 Uhr
 

Ich hatte das Glück, ein Premierenticket zu bekommen und war von der Inszenierung angetan. Schauspieler, Handlung passten, das Bühnenbild aufs Neue sehr gelungen. Einzig störte mich, dass der Spannungsbogen nach der Pause kippte. Vielleicht wäre es besser gewesen, den ersten Teil ans Ende zu stellen, denn der war so mitreißend, dass ich fast auf die Bühne gelaufen wäre. Da ist der Spannungsbogen bis ins gesamte Publikum übergesprungen, Zeichen einer wirklich gelungenen Darstellung.

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Roland schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 31.05.2013 um 20:06 Uhr
 

Liebe Theaterleute,
ein dickes Lob aus dem Badischen: Bislang musste ich mir das Material für die neue Saison von euch schicken lassen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Jetzt habe ich bemerkt, dass ihr voll im digitalen Zeitalter angekommen seid: Ich konnte downloaden! Toll! Für alle, die in ähnlicher Fernliebe zu Cottbusleben müssen: Klickt auf Service, dann auf Download, dann seid ihr im Bilde!
Danke,
der roland

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Kerstin Kermas schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 29.05.2013 um 22:46 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Inhaber der enviaM-Card habe ich für die Vorstellung "Windhunde und Turteltauben" 2 Eintrittskarten erworben. Lt. Preisübersicht auf Ihrer eigenen Internetseite sollte jede Karte für Inhaber o.g. Card ermäßigt 11,- Euro kosten, bezahlen mußte ich jedoch 13,50 Euro.
Dazu die Bemerkung der Kassenmitarbeiterin, daß zur Vereinfachung der vielen verschiedenen Ermäßigungen diese neue Festlegung kam.
Werden jetzt die Eintrittspreise nach dem Zufallsverfahren festgelegt? Von wem? Auf Ihrer Internetseite war aktuell nach genau dieser Veranstaltung nichts dergleichen zu lesen!
Ein weitere Geschmäckle seitens leitender Theatermitarbeiter, paßt bestens zu der in der Vergangenheit unauffällig durchgeführten Höherkategorisierung von Sitzplätzen und Spieltagen.

Mißgestimmt grüßt
Kerstin Kermas

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 31.05.2013 um 19:56 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Kermas,
ich bedaure sehr, dass eine ungenaue Formulierung in den Veröffentlichungen von envia zu einem Missverständnis und einer großen Verstimmung Ihrerseits geführt hat, auch wenn wir seitens des Theaters für diese Veröffentlichungen nur vermittelt haftbar zu machen sind.

Envia teilt, z.B. auf seiner Website zur enviaCard, mit, dass die Inhaber dieser Card und eine Begleitperson im Staatstheater Cottbus jeweils eine ermäßigte Karte erhalten. Mit „ermäßigte Karte“ sind nicht die ermäßigten Preise gemeint, die Sie auf der Theaterwebsite bzw. im Spielzeitheft finden und auf die Sie sich in Ihrer Beschwerde beziehen. Der Kreis derjenigen, die auf diese ermäßigten Preise Anspruch haben, ist sowohl im Internet (unter Service/Karten/Preiswerter) wie auch im neuen Spielzeitheft (S. 158) genau definiert. Teilnehmer an Kundenbindungsprogrammen gehören nicht dazu.

Für Kundenbindungsprogramme vereinbart die Geschäftsführung des Hauses mit dem Anbieter dieser Programme eine spezielle Ermäßigungshöhe, die sich an den Möglichkeiten des Theaters und an den Angeboten des Partners orientiert. Bei envia beträgt sie seit dem 1.4.2013 10%, genau jene 10%, die Ihnen auf den Kassenpreis nachgelassen worden sind. Manche Partner nehmen diese Angabe in ihre Kundeninformationen auf, bei envia ist das leider nicht der Fall, was – wie wir sehen – zu Missverständnissen führt. Ich werde envia um eine entsprechende Ergänzung bitten.

Diese Vereinbarungen mit den Partnern sind nicht an einzelne Vorstellungen geknüpft, sondern auf alle Repertoireaufführungen bezogen. Ausgenommen sind, wie envia richtig informiert, allein Premieren, Gastspiele, Sonderveranstaltungen und "Die besondere Inszenierung". Aus diesem Grunde informieren wir bei den einzelnen Vorstellungen nicht über diese Ermäßigungsmöglichkeiten, wie überhaupt die Information über Rabatte in Kundenbindungsprogrammen bislang vereinbarungsgemäß bei den Partnern liegt, nicht bei uns. Da ich jedoch sehe, wie intensiv Sie auf der Theaterwebsite nach genaueren Informationen gesucht haben, denke ich, wir sollten ebenfalls über die Möglichkeiten der Kundenbindungsprogramme berichten. Wir werden unsere Website entsprechend ergänzen.

Das entspricht im Übrigen unserem bisherigen Vorgehen, Preise und Ermäßigung in allen Veröffentlichungen offen und breit darzustellen. Die Preisveränderungen der letzten bzw. vergangener Spielzeiten, die Sie als „unauffällig durchgeführte Höherkategorisierung von Sitzplätzen und Spieltagen“ charakterisieren, sind durch den Intendanten Martin Schüler in seinen Vorworten zu den betreffenden Spielzeitheften jeweils deutlich angekündigt worden. Wir wissen, wie sehr wir das Verständnis unserer Besucher für diese Veränderungen brauchen, und wir haben es – so mein Schlussfolgerung aus den steigenden Besucherzahlen – offenbar in den vergangenen Jahren gefunden. Seit unsere Zuschauer ihre Theaterkarten online kaufen können, können sie sich zudem zu Hause am Computer einen Eindruck über die Preise jedes einzelnen Sitzplatzes verschaffen. Und natürlich beraten unsere Mitarbeiterinnen im Besucher-Service und an den Theaterkassen einen jeden Interessenten gern ausführlich.

Ich hoffe sehr, Sie haben in dem konkreten Fall der enviaCard den Eindruck gewinnen können, dass das Theater und seine Mitarbeiter nicht willkürlich handelt. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich Ihr Misstrauen ein wenig zerstreuen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Benjamin Kühn schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 14.05.2013 um 21:09 Uhr
 

Ich grüße in die Runde,
vorab möchte ich ein riesiges Kompliment loswerden: Das Sonderkonzert ,Legendäre Filmmusiken' war großartig. Ein sensationelles und außergewöhnliches Liveerlebnis, das berührt, mitgerissen und begeistert hat. Dazu noch die sympatischen Anmoderationen des GMD ... - Deswegen möchte ich mich hier dafür aussprechen, dass dieses Konzert unbedingt wiederholt werden sollte. Der Tag (Himmelfahrt) hat meiner Meinung nach viele Menschen daran gehindert, das Filmkonzert zu besuchen. Allein ich kenne 2 Hände voll Personen, die sich das gerne anhören möchten, wegen des Tages aber nicht konnten.

Deswegen bin ich dafür, diese Chance zu nutzen - gerade mit bekannten und sehr tollen Titeln auch junges Publikum für ein Liveorchesterkonzert zu begeistern. Vorher natürlich nochmal richtig nach außen kommunizieren - mit Aufhängern wie Jurrassic Park, Fluch der Karibik, Batman begins, Gladiator usw. - ich bin sicher, da wird es nochmal einen ordentlichen Schwung in das Konzert ziehen. Wenn die Titel schon mal einstudiert sind, dann sollten die Menschen sie auch hören. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie nicht gerade auf dem Radle durch die Lausitz touren;)

Unbedingt die Chance nutzen!!!! Es war ein sehr, sehr großartiges Liveerlebnis - mit einer guten Show - a la Hollywoodflair in der Lausitz;)

LG euer Benny

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Jens Lück schrieb zu Drei Mal Leben:
verfasst am Montag, den 13.05.2013 um 16:55 Uhr
 

Hallo, leider habe ich zum o.g. Stück am gestrigen Abend (12.5.2013) in der Kammerbühne eine eher negative Anmerkung zu machen. Exakterweise nicht mal zum Stück selber, weil nicht gesehen. Ich hatte bei RadioEins 2Freikarten gewonnen. Ca. 18.50 Uhr wurde mir von Ihrer Mitarbeiterin am Schalter gesagt, dass es 1. keine Freikarten mehr gibt und 2. alle Plätze vergeben sind. Wie kann das sein? Weiterhin meinte sie, weil schon der "Gong" ertönte, käme eh keiner mehr in den Saal und dass Freikarten sowieso nur bis 30min vor Beginn reserviert werden und die Zeit daher auch schon abgelaufen sei. Also: weder RadioEins "belehrte" uns über zeitiges Erscheinen zu einem best. Zeitpunkt, noch kannte ich es bisher von der Kammerbühne generell!! Und selbst wenn ich und ein Freund 10min vor Beginn, wie geschehen, erscheinen, hätten die Zeit ausgereicht, um rechtzeitig im Saal Platz zu nehmen!
Das Verhalten Ihrer Mitarbeiterin, Freikarten so zeitig (also 30min vor Veranstaltungsbeginn) weiterzuverkaufen, ist vorsichtig gesagt nicht in Ordnung! Sehr unschön das Ganze, aber auch Danke, dass es die Möglichkeit der Äusserung hier gibt.
Schönen Gruß!

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 21.05.2013 um 13:52 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Lück,
es tut mir leid, dass Sie die gewonnenen Karten nicht nutzen konnten. Ich habe mit der Mitarbeiterin, die an diesem Abend in der Kammerbühne die Karten verkaufte, Rücksprache genommen: Es ließ sich tatsächlich nichts machen, wir hatten bereits vor 18 Uhr eine Warteschlange vor der Tür. Die Kollegin hat die wenigen freien bzw. reservierten Karten so verkauft, wie das in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegt worden ist: Nicht abgeholte Karten gehen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn zurück in den Verkauf. Radioeins ist von dieser Regelung unterrichtet. Da auch ein anderer Gewinner von radioeins-Karten an diesem Abend vom Sender die falsche Auskunft bekommen hatte, es würde reichen, wenn er 19 Uhr in der Kammerbühne sei, gehe ich davon aus, dass radioeins seiner Auskunft unsere übliche Vorstellungszeit - 19.30 Uhr - zugrunde legte. An diesem Sonntag aber begann die Vorstellung bereits 19 Uhr. Eine ärgerliche Verwechslung.

Mit radioeins haben wir inzwischen gesprochen: Zukünftig werden die Gewinner genauer auf die Fristen und Zeiten aufmerksam gemacht. Den verunglückten Abend vom 12.5. kann ich Ihnen leider nicht wieder „einrenken“. Wenn Sie Lust und Zeit haben, so seien Sie bitte am 25.5. in DREI MAL LEBEN unsere Gäste. Zwei Karten sind auf Ihren Namen reserviert und warten an der Abendkasse – bis eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Der ist um 19.30 Uhr.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

P.S. Sie finden die AGBs des Theater an jeder Abendkasse oder auch unter www.staatstheater-cottbus.de

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Hans-Jürgen Nabel schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Mittwoch, den 01.05.2013 um 00:22 Uhr
 

Die Meinung wurde vom Administrator ausgeblendet

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Detlef Kurth schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 08.04.2013 um 16:34 Uhr
 

Meine Frau und ich stehen noch ganz unter dem Eindruck der Götterdämmerung am Samstag. Das war ein sensationeller Abend und eine der intensivsten Aufführungen, die wir je gesehen haben.
Schon, wenn man den Saal betritt und der Blick auf die Bühne geht, ist man voller Begeisterung. Das dann erlebte ist, wie gesagt, sensationell. Tolle Inszenierung, tolle Sänger (vor allem Sabine Paßow, Andreas Jäpel und Gary Jankowski) ein toll aufspielendes Orchester mit einem sehr guten Dirigenten. Auch sehr gute Ideen ( Hagen zerschneidet das Nornenseil z.B.) und sehr gute schauspielerische Leistungen, alles sehr intensiv. Schade, das wir am 28.4. keine Gelegenheit haben, das noch einmal zu sehen. Aber wir haben schon Freunde überzeugt, die fahren dann am 28. nach Cottbus.
Also, GRATULATION an das Staatstheater Cottbus für diesen Abend.

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Gotthardt Fleischer schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Samstag, den 06.04.2013 um 23:30 Uhr
 

Ich habe lange nicht mit solch einer Begeisterung die Götterdämmerung erlebt, bin von der Musik, dem Gesang und der Darstellung einfach ganz begeistert. Solche Inszenierungen locken in die Vorstellungen.

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Dr. Sabine Vollmert-Spiesky, Berlin schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Montag, den 01.04.2013 um 14:08 Uhr
 

Vielen Dank für die furiose "Götterdämmerung" - besonders an das Orchester und den GMD - und an Andreas Jäpel, dessen Gunther sowohl sängerisch als auch darstellerisch ein Fest war!!! Ähnlichkeiten mit beliebten Tatort-Wagnerianern können kein Zufall sein. Zu neuen Taten, teure Helden!

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carl heinrich kramer, 58239 schwerte - bei dortmund - schrieb zu :
verfasst am Montag, den 01.04.2013 um 13:05 Uhr
 

am samstag haben ich und meine kieler opernfreundin in ihrem schoenen opernhaus die götterdämmerung gesehen. was waren wir überrascht, als der 1. ton vom orchester angeklungen ist. mit jedem solisten brach sich die überraschung mehr bahn. es war einfach für uns überwältigend - das, was wir da in der letzen reihe im 2. rang miterleben konnten.
lange, sehr sehr lange ist es her, dass wir so eine hervorragende qualität erleben konnten.
wir sind hin und immer noch weg davon, und es ist nach wie vor unfassbar, so etwas an einem kleinen opernhaus erlebt zu haben. danke für diese tolle leistung und den himmlischen abend.

nur eines noch würden mich und meine freundin interessieren. warum machen sie denn in 2013 / 2014 nicht einen kompletten ring zyklus? ... das wäre doch wirklich der "schokostreussel auf der sahnehaube der torte". auch kleinere häuser, detmold oder auch freiburg und lübeck, haben das doch geschulert... warum denn in cottbus nicht....
es ist doch schade, dass jetzt, wo alle vier ringteile komplett sind, das ganze nicht rundgemacht wird in form eines oder zwei zyklen... vielleicht denken sie einmal darüber nach, denn wenn nicht jetzt, wann denn dann... später wird das nichts mehr, schon alleine vom geld her:-((((

es wird gewiss nicht mehr so schnell eine gelegenheitgeben geben, das zu wiederholen... übrigens habe ich dann auch gesehen, dass ja mitte der 20ger jahre hans wallat an ihrem hause war. herr wallat war ja auch lange jahr chefdirigent an der oper dortmund - auch mit einem guten ring damals in den 80ger jahren...

werte damen und herren vom staatstheater... wie sagte wotan im rheingold...
"den ring muss ich haben ... ! "
bitte, bitte, alleine schon wegen der vielen, vielen wagner freunde, machen sie einen zyklus, das haus wird voll werden bei der qualität... der grosse erfolg wird ihnen gewiss sein... und das haus cottbus in die welt tragen. dafür werde ich schon gerne sorgen bei meiner umtriebigkeit in sachen wagners ring ...

geben sie meinen grossen dank an ihre sänger und an das orechster und die "ringmannschaft" weiter - es war einfach hinnreissend tolll... in etwas abgewandelter form aus "parsifal": "du tolles (weib) theater !!"

in diesem sinne und weiter so.
ihr c.h. kramer aus schwerte

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Wolfgang rosenthal,berlin schrieb zu Götterdämmerung:
verfasst am Sonntag, den 31.03.2013 um 11:41 Uhr
 

Vielen Dank für die hervorragende Aufführung der GÖTTERDÄMMERUNG. Wir fuhren sehr begeistert zurück nach berlin. MfG

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Eckehart Stamer schrieb zu Hoffmanns Erzählungen:
verfasst am Sonntag, den 24.03.2013 um 21:21 Uhr
 

Überzeugnde Vorstellung! Frisch, musikalisch, unterhaltsam, Action!

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Ingrid schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Montag, den 11.03.2013 um 09:31 Uhr
 

Habe die Aufführung am 09.03.13 im Hans-Otto-Theater Potsdam gesehen, das Cottbuser Staatstheater hatte dort ein Gastspiel. Ich war überwältigt von der Aufführung, besonders von den Darstellern, die sehr überzeugend gespielt haben. Bühnenbild war klasse. Gunther Emmerlich spielte den Tevje, was noch ein zusätzliches Highlight war. Vielen Dank an alle Beteilgten für den unvergessenen Abend.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Der Kirschgarten:
verfasst am Montag, den 04.03.2013 um 15:14 Uhr
 

Sonnabend Abend in den „Kirschgarten“. „Sie tun wenig oder nichts, jedenfalls nichts Entscheidendes, …“ (Zitat aus dem Programmheft). Genau dies wurde vom Regieteam ernst genommen, und das 21/2 Stunden lang! Schade drum!

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Lars Roskoden schrieb zu :
verfasst am Montag, den 25.02.2013 um 12:19 Uhr
 

Konzert am Freitag, 22. Feb. 2013: Das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 von Sergej Rachmaninov (in seiner wahrscheinlich letzten Fassung) war mit das Beste, was ich in 20 Jahren am Staatstheater gehört habe. Nicht nur der herausragende Pianist Tzimon Barto, sondern vor allem auch das qualitativ immer besser werdende Orchester unter GMD Evan Christ haben eine grandiose Interpretation dieses eher unbekannten Stücks in den fast ausverkauften Zuschauersaal hineingetragen.

Die Psalmensinfonie von Igor Strawinski kam etwas wattig herüber, war ansonsten eine ordentliche Arbeit.

Dem neuen Sannicandro fehlte ein wenig in Entwicklung des Stücks - mit kürzerer Zeit (5 Minuten) hat er schon deutlich spannendere Klangbälle zugespielt.

Die abschließende Stravinski-Symphony in Three Movements rundete das anspruchsvolle Programm gut ab.

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Patrick schrieb zu Windhunde und Turteltauben:
verfasst am Sonntag, den 24.02.2013 um 07:58 Uhr
 

Der Ausflug aus Berlin hat sich gelohnt.
Komödie? Nicht mein Ding. Verwechslungskomödie? Die schon gar nicht. Aber hier wurde mehrere Einakter geschickt zu einer Gesamtgeschichte zusammen gestrickt, die gern noch eine Stunde hätte länger gehen können. Witzig, feinsinnig, grotesk. Das alles zusammen ergab eine derart gute Mischung, die zugleich nicht leicht ist. Hoffentlich leicht genug, damit die Cottbusser sie genießen können. Ansonsten: ab mit der Inszenierung auf größere Bühnen.

Die Schauspieler: insgesamt toll, anfängliche Holprigkeit in der Premiere verschwindet nach wenigen Minuten. Das Bühnenbild: eine Wohltat für das Auge, ein Spielplatz für verschiedenste Handlungen ohne unnütze Effekthascherei. Einfach und dennoch genial.
Das Publikum: trotz der überschaubaren Größe von Cottbuss zeigt Größe, indem es nicht schenkelklopfend lacht und schunkelt, sondern ebenso sich feinsinnig amüsiert.

Danke an das Staatstheater für diesen brillanten Abend!

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Orfeo ed Euridice (Orpheus und Eurydike):
verfasst am Sonntag, den 17.02.2013 um 14:31 Uhr
 

Die Skepsis war da. Mit der Erinnerung an eine grandiosen Orpheus mit M. Bleidorn vor vielen Jahren, diversen musikalischen Crash-Aktionen aus letzter Zeit und einer nur halben „Madame Pompadour“ zum Karneval nun wieder Orpheus mit seiner Euridice. Würde dies gut gehen?
Es ging gut, noch mehr, es war wunderbar. Endlich wurde in unserem schönen Haus des Staatstheaters wieder musiziert, und wie!
Dabei war es ganz einfach. Auf allen Schnickschnack, auf Events und andere „moderne“ Regieeinfälle wurde verzichtet. Man nehme einen versierten Regisseur, exzellente Sängerinnen, die ihre Rollen beherrschen und einen musikalischen Spiritus Rector, der nicht sich selbst, sondern die Musik in den Vordergrund stellt und schon kommt ein großer Opernabend heraus. Zugegeben, ganz so einfach wird es nicht gewesen sein. Die Mühe und die Arbeit, die darin stecken sind zu erahnen. So zum Beispiel das Rollendebüt von Frau Lichtenberg in dieser höchst anspruchsvollen Rolle, welche sie auf beeindruckende Art und Weise gemeistert hat. Die kleinen Konzentrationsprobleme im 3. Akt schmälern den Gesamteindruck in keiner Weise. Beeindruckend auch die musikalische Leitung von Herrn Niemann. In stiller Bescheidenheit genau die passende musikalische Stimmung, durchaus auch mit etwas spröder Barockakustik, aus dem Orchestergraben gezaubert, die zum Orpheus und dem Haus passt. Und dabei gab er den SängerInnen alle Zeit der Welt, die sie nutzen konnten, ihre Stimme in alle Details und Verzierungen der Partie fliessen zu lassen. Dies tat einfach gut und war auch Labsal für den Zuhörer. Und wenn dann noch die Regie (alle reden vom „Regietheater“, hier wurde ganz einfach Regie geführt!) mit einer emanzipierten Euridice eine wohl für barocke Verhältnisse ungewöhnliche Schlusslösung präsentiert war die Welt in Ordnung, das Publikum begeistert.
Ach warum kann Operntheater nicht immer so beeindruckend sein?
PS: Noch eine abschließende Bemerkung. Warum wird eine solche Inszenierung dem Cottbusser Anrechtspublikum vorenthalten? Vorschlag: Die verunglückte „Rusalka“ endgültig aus dem Spielplan nehmen und durch Orpheus mit seiner Euridice ersetzen.

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Jan schrieb zu Der Fall des Hauses Usher:
verfasst am Freitag, den 01.02.2013 um 08:48 Uhr
 

Das Beste, was ich je gesehen habe. Ihr habt mich ins Theater zurueck gebracht. Danke!

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu Madame Pompadour:
verfasst am Sonntag, den 27.01.2013 um 14:55 Uhr
 

„Madame Pompadour“ als Karnevalsspektakel groß angekündigt begann nach diversen Vorspielen in versteckten und weniger versteckten Ecken des Großen Hauses auf der Bühne mit einem beschwingten Auftritt. Fantasievolle Kostümierungen und eine tolle Bühnenbildidee sorgten für die notwendige Karnevalsatmosphäre und die Musik erklang heiter und beschwingt, bei Bedarf sogar besinnlich aus dem Orchestergraben. Eine wohltuende Abwechslung, muss man doch in letzter Zeit des Öfteren musikalisches Getöse und Chaos bei anderer musikalischer Leitung über sich ergehen lassen. Ein großes Lob an Herrn Niemann, möge er noch möglichst viele musikdramatische Abende leiten. Die Solisten, allen voran Gesine Forberger und der Chor in bester Spiel- und Sangeslaune. Es hätte doch ein rundum gelungener Abend werden können.
Ist es leider nicht! Nach der Pause begann die P. doch erheblich zu lahmen (ich meine nicht die Sängerin). Musikalische Einfälle waren offenbar in der vorangegangenen Karnevalsnacht irgendwo verschüttet oder verloren gegangen, die Handlung trottelt so dahin. Eine Operette lebt von der Musik und wenn diese Mangelware ist, können auch beste Regieeinfälle kaum noch etwas retten. Als nach dem abrupten Abgang der Titelheldin, der doch eher einer Flucht (wovor bloß?) gleichkam, sich der Vorhang senkte und es eine gefühlte Ewigkeit dauerte, bis sich die Mitwirkenden zum Schlussapplaus mit musikalischer Begleitung fanden, war auch im Publikum Erleichterung zu spüren, es überstanden zu haben. Blieb nur die Frage: Was machen wir denn nun jetzt mit dem angebrauchten Karnevalsabend?

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Wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 26.01.2013 um 10:54 Uhr
 

Die Meinung des Besuchers aus der Potsdamer Vorstellung ist indiskutabel. Wir waren zu acht in Cottbus und alle sehr, besonders von der musikalischen Seite, begeistert.
mfg

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Antje Kranig schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 01.01.2013 um 12:51 Uhr
 

Hallo liebes Theaterteam,

ein ganz großes Lob an die Protagonisten des Stückes "Der Laden", diese beiden Abende waren Teil unseres Deutschunterrichtes. Aufgrund der extremen Mimik und Gestik wußte ich anfangs nicht ob ich es mag oder nicht, da ich so gut wie nie ins Theater gehe und eine solch intensive Darbietung nicht gewohnt bin. Jedoch hat mich gerade der zweite Abend zu Tränen gerührt und deshalb weiter so!!!!
Ganz liebe Grüße an die Souffleuse(saß am zweiten Abend fast neben ihr und bedanke mich für den netten small talk :-)....alles Liebe und Gute weiterhin!!!

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Ruth & Hans-Hermann Schneider schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 30.12.2012 um 11:38 Uhr
 

Haben uns gestern köstlich bei "Orpheus in der Unterwelt" amüsiert. Herrlich Krenz und die Fliege!
Danke!

Noch eine Frage, die ich nicht beantworten konnte:
Sind die Musenstatuen im Kuppelfoyer aus Marmor gemeißelt oder ist es Marmorguß?

Wir wünschen dem Theater für 2013 viel Erfolg und zufriedene Besucher

Ruth & Hans-Hermann Schneider

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Bernhard Segesser schrieb zu AIDA:
verfasst am Dienstag, den 18.12.2012 um 17:34 Uhr
 

Als in Basel Ansässiger (2 mal Opernhaus des Jahres) war ich von der hervorragenden szenischen und musikalischen Leistung der AIDA begeistert und habe gleichzeitig über den schwachen Besuch dieser Aufführung gestaunt. Dass Sänger und Orchester trotz halb leerem Theater alles gaben, verdient höchsten Respekt! Sind die Cottbuser so verwöhnt oder haben sie (noch) nicht gemerkt, auf welch hohem künstlerischem Niveau ihr Theater steht?

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Jana Semt schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Montag, den 10.12.2012 um 11:45 Uhr
 

Liebes Theater!
Sehr gefreut habe ich mich über 2 Freikarten für "Alle meine Söhne", die im Theater-Newsletter verlost wurden. Ein eindringliches Stück mit beeindruckenden Schauspielern - durch das intensive Spiel auch körperlich spürbar...

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gottfried wenzel schrieb zu AIDA:
verfasst am Freitag, den 07.12.2012 um 16:54 Uhr
 

06.12.2012 toller und ergreifender Opernabend (Aida), wird unvergessen bleiben. Danke - Fam. Wenzel

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Peter Buske schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 20.11.2012 um 12:52 Uhr
 

Finale in Jubelekstase

Max-Reger-Hommage zum dritten „Vocalise“-Konzert mit dem Philharmonischen Orchester Cottbus und dem Oratorienchor Potsdam

Was immer er auch komponierte, ob die im einfachen Stil geschriebenen „Schlichten Weisen“ oder die hoch komplexe Deutung des „100. Psalms“, stets war ihm dabei höchster künstlerischer Anspruch wichtig. Und auch in Stücken für Orchester hielt es Max Reger ähnlich. Beispielsweise in seinen „Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart“ op. 132, die wegen ihrer Fasslichkeit auch zum meistgespielten Orchesterwerk avancierten. Beide Werke standen, getreu des Mottos „vom Einfacheren zum Schwereren“, am Beginn des 3. „Vocalise“-Konzerts am Sonnabend (181.11.2012 - die Red.) in der Friedenskirche, das sich ausschließlich dem ausdrucksgewaltigen Spätromantiker widmet.

Für die instrumentalen Aufgaben steht das Philharmonische Orchester Cottbus bereit, das sich unter seinem Chefdirigenten Evan Christ voller Eifer den „Mozart-Variationen“ widmet. Bei der geradezu exemplarischen Wiedergabe des „100. Psalms“ läuft es unter Kirchenmusikdirektor Matthias Jacob zur Hochform auf. Das einprägsame Thema der „Mozart-Variationen“ entstammt des Meisters A-Dur-Klaviersonate KV 331 und wird von Reger zunächst in seiner originalen schlichten Harmonie belassen. Holzbläser mit herrlich angestimmtem Oboen-Solo und Streicher wechseln einander ab, bevor das volle Orchester alle Stimmen vereint. Einfach und klar, leicht und graziös klingen die fast unmerklichen Modifikationen: ein kapriziöser Schleifer der Violinen hier, ein beschleunigtes Tempo dort, dann die Umkehrung des Themas oder hüpfende Kontrapunkte. All das wird farbenreich und mit instrumentalem Feinschliff musiziert, dynamisch glaubhaft differenziert und zunehmend dramatisch eingefärbt.

AnzeigeIrgendwann hat sich das Thema bis zur Unkenntlichkeit verwandelt, findet allmählich seine Annäherung an den Urzustand, der in der finalen Doppelfuge schließlich erreicht ist. Die temperamentvolle Körpersprache des Dirigenten lässt die Musiker die sinfonische Großklanggeste genauso souverän beherrschen wie das kammermusikalisch Filigrane. Stabwechsel an den Reger-Spezialisten Matthias Jacob, der die „Jauchzet“-Euphorie zu Beginn der „100. Psalm“-Vertonung mit mächtigem Orgelbrausen, Kontrabass- und Paukenattacken einleitet, ehe der Oratorienchor nicht weniger gewaltig einsetzt. Ein zweites, nunmehr zartes Thema („Dienet dem Herrn mit Freuden“) wird von ihm weich und kantabel, beschaulich bis freudig erregt angestimmt. Dann begeben sich die Choristen auf eine steile, stetig anwachsende Steigerungsstrecke, die sie in Fortefortissimobereiche führt. Wenn es dort nur noch tönend bewegte Masse gibt, strapaziert das die Ohren der Zuhörer, jedoch nicht die Kehlen der bestens geschulten Sängerinnen und Sänger.

Ermüdungsfrei meistern sie die chromatischen Wendungen und furiosen dynamischen Wechsel auf vorzüglichste Weise: innig, durchschlagskräftig, sehr beweglich im geschmeidigen Zusammenklingen, mit staunenswerter Eindringlichkeit und gestalterischer Intensität. Geheimnisvolles wissen sie genauso überzeugend vorzutragen wie Deklamatorisches, ehe sie sich in die Jubelekstase des Finales stürzen, das Orgel und je vierfaches Posaunen- und Trompetengeschmetter von der Empore herab noch zu steigern verstehen. Eine heftig bejubelte Leistung aller Beteiligten!

Rezension in den Potsdamer Neusten Nachrichten vom 19.11.2012
http://www.pnn.de/potsdam-kultur/699476/

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Seliger schrieb zu Der Laden (Zweiter Abend):
verfasst am Sonntag, den 18.11.2012 um 11:24 Uhr
 

Herzlichen Dank für die fantastische Umsetzung der Romane Strittmatters in beiden Abenden des "Laden". Besser kann man Literatur nicht auf die Bühne bringen. Tolle Schauspieler, die mit ihren Rollen verschmelzen, alles Notwendige aussagende Bühnenbilder - zeitweise war für uns die Bühnenfassung besser als die Romane. Herzlichen Dank - 4 weibliche Theaterfans (jetzt noch mehr) aus der ersten Reihe.
Theaterkritiker in einigen Zeitungen (z.B. SZ) erscheinen uns krampfhaft bemüht, etwas zu finden, was zu kritisieren ist. (Juni 2012)

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Werner Stickel schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 03.11.2012 um 19:17 Uhr
 

Habe Rusalka in Potsdam gesehen. Leider muss ich sagen: voll provinziell und dilettantisch. Gesangsstudenten singen engagierter als müde gewordene Kleinstadtmatadore. Die Musik schrill und unsensibel interpretiert. Die Inszenierung einfach indiskutabel. Aber in Potsdam fand man das dazu passende Publikum. Sagt jedenfalls der verwöhnte Berliner.

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Simone Neuber schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 30.10.2012 um 09:27 Uhr
 

Tolles Konzept! Fesselnd für Groß und Klein! Die Kinder waren fasziniert! Wir kommen wieder!

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Sanne Michler schrieb zu Romeo und Julia:
verfasst am Sonntag, den 14.10.2012 um 18:15 Uhr
 

Ich finde Romeo und Julia einfach unglaublich. Das Stück hat eine tolle Dramaturgie und das Ensemble ist super.

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wolfgang rosenthal schrieb zu Rusalka:
verfasst am Samstag, den 06.10.2012 um 19:17 Uhr
 

Wir kamen zu 12 aus berlin zu der aufführung rusalka und waren alle sehr begeistert, besonders von der titeldarstellerin und dem orchester. mfg

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Stefanie schrieb zu SCHAUSPIEL:
verfasst am Mittwoch, den 03.10.2012 um 23:41 Uhr
 

Liebes Theater,
ENDLICH hast du wieder ¨Der Kontrabass¨ von Süßkind auf deinem Programm stehen!!!!
Erstmal ein großes Lob an Thomas Harms, dass er dieses Stück in Cottbus wieder spielt!
Ich habe es mittlerweile auch schon in einer anderen Inszenierung gesehen und muss sagen, dass der einzig wahre Kontrabassist einfach Thomas Harms ist!!!! Ich freue mich schon auf Freitag. Da sehe ich die Inszenierung das 5. Mal in Cottbus, und ich bin mir sicher, dass es wieder super wird!!!
P.S. Warum gibt es denn zu allen Stücken hier bei den Meinungen eine eigene Schaltfläche zum anklicken, aber für ¨Der Kontrabass¨ nicht???

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 05.10.2012 um 09:26 Uhr
 

Liebe Stefanie,
das ändern wir sofort: Kontrabassist und Kontrabass haben auf jeden Fall eine eigene Schaltfläche verdient.
Bernd Seidel
LT PR/Marketing

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Lothar Naglatzki schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 08.09.2012 um 21:21 Uhr
 

5 Beethoven-Sinfonien am 6.10. und am darauffolgenden Abend weitere 4, welche Zumutung für Musiker und Konzertfreunde. Es erscheint wie eine Pflichtübung, in der die Beethovensinfonien abgespielt werden müssen.
Beethoven ist kein Johann Strauß, den man den ganzen Abend spielen kann: er verkörpert höchsten Anspruch an Musiker und Zuhörer;
Ich erwarte nicht mehr als Mittelmäßigkeit; dies hat
das Philharmonische Orchester nicht verdient.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 10.09.2012 um 09:00 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki,
Ihren Zeilen entnehme ich, dass Sie das Konzert trotz aller Zweifel besuchen werden. Das würde die Musiker und den Dirigenten sehr freuen, die seit Mitte August hart an den Beethoven-Sinfonien arbeiten. Glauben Sie mir, für alle ist das ganz und gar keine Pflichtübung, sondern ein einzigartiger Höhepunkt mit höchsten Erwartungen an sich selbst. Die Entwicklung der Sinfonien an zwei Tagen verfolgen zu können, Korrespondenzen und Alternativen in den einzelnen Werken hörbar zu machen, Linien im sinfonischen Werk insgesamt zu verfolgen (über die am 6. und 7.10. Prof. Gülke auch sprechen wird) - das alles ist, bei allen Anstrengungen, ein großes Vergnügen, für die Zuhörer und für die Musiker. Dazu kommt, dass die Besetzungen der Sinfonien nicht alle Kollegen zu jeder Zeit gleichermaßen fordern, so dass die Belastung für den einzelnen Musiker vertretbar bleibt - und damit Raum für das Streben nach höchster Qualität.

Vielleicht haben wir Gelegenheit, nach dem Konzert unsere Meinungen auszutauschen, und sei es in diesem Forum.

Viele Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Marie Luis schrieb:
verfasst am Dienstag, den 25.09.2012 um 19:31 Uhr
 

Naja, dass bei den Bläsern oder der Percussiongruppe nicht alle Kollegen in den Sinfonien zu jeder Zeit gleichermaßen gefordert werden, kann ich mir noch vorstellen. Wie siehts denn aber bei den Streichern aus? Die haben es da schon schlechter. Es ist ein großes Projekt und ich drücke den Musikern alle Daumen!

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Rüdiger Albert schrieb:
verfasst am Montag, den 01.10.2012 um 10:38 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki,
zu Ihrer Empfindung und Prognose zur Aufführung aller Beethoven-Sinfonien an zwei Tagen möchte ich meine Meinung äußern. Ich empfinde dieses Vorhaben im Rahmen der Festwoche zum 100-jährigen Bestehen des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus als eine große und lohnenswerte Herausforderung für die Musiker und die Konzertfreunde. Ich bin mir auch sicher, dass Herr GMD Christ und seine Musiker des Philharmonischen Orchesters sich mit Leidenschaft und höchster musikalischer Einfühlsamkeit auf diese Konzerte vorbereitet haben. Die Besucher dieser beiden Abende erwartet ein absoluter Musikgenuss und mit Sicherheit nichts Mittelmäßiges. Wann hat man schon in einem Konzertsaal die Gelegenheit, die kompositorische und musikalische Sprache, die in den neun Sinfonien von Beethoven zum Ausdruck kommt, so intensiv aufnehmen und vergleichen zu können?
Vielen Dank an Herrn Christ und seine Musiker für diese Herausforderung!
Ich freue mich schon sehr auf das Konzert.

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Jürgen schrieb:
verfasst am Sonntag, den 07.10.2012 um 20:12 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Naglatzki, ich habe die "Pflichtübung 1. Teil" gestern begeistert erlebt und habe heute Karten für den zweiten Teil am kommenden Sonntag bestellt.
Jubelndes Publikum und Standingovations sind für mich Beleg eines großen und langen Konzertabends, der absolut nicht mittelmäßig, sondern hochklassig war. Es ist ein Glück für Cottbus und die Lausitz, einen solchen GMD wie Evan Christ mit dieser Philharmonie zu haben zu haben. Da fällt es geradezu leicht, solche prophetischen Kritiker wie Sie zu ertragen.

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Theresa schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 12:05 Uhr
 

Es war ein toller Theaterabend! Die Schauspieler spielten mit viel Energie und Leidenschaft, jedoch fand ich die Vermischung zwischen dem sehr spartanischen Bühnenbild und dem sehr realistischen Einzelrequisiten, beispielsweise das Pferd und das Motorrad, nicht sehr passend. Die schlichte Umgebung wurde durch diese platten Elemente zerstört und man dachte nicht mehr daran, dass dies eigentlich eine Traumwelt von Esau Matt ist.

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:16 Uhr
 

Gerade diese Vermischung hat mir am Abend gefallen! So wurde doch erst richtig gezeigt, wie realistisch Esau Matts Erinnerungen manchmal werden konnten! Und das Pferd war eine tolle Erscheinung, da haben sie eine gute Wahl getroffen!
Für mich war eher unschlüssig, warum die eigentlich melancholische Stimmung des Stückes so heruntergedrückt wurde durch den komödiantischen Charakter der Bäckerfamilie. An manchen Stellen mag es passend sein, aber mir war es am Ende zu viel. Es wurde mehr eine Komödie, und meiner Meinung nach ist es das eigentlich nicht. Robert

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Carsten schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 13:55 Uhr
 

Erstmal möchte ich sagen: Tolle Musik! Der selbst geschriebene Soundtrack war einsame Spitze! Er fing die Gefühlswelt von Esau Matt genau ein und war traumhaft anzuhören. Leider muss ich meinem Vorredner zustimmen, dass mir das Stück an manchen Stellen zu komödiantisch wurde, was aber meiner Meinung nicht mit der Inszenierung oder den Schauspielern zusammenhängt, sondern mehr mit dem Publikum. Es stürzte sich ja auf jeden Wortwitz! Außerdem möchte ich noch sagen, dass ich den ersten Teil vor der Pause sehr stimmig und im Einklang fand, während der zweite Teil etwas versackte. Er hatte keine wichtige Handlung und zog sich für das eigene Gefühl sehr lange hin. Schade eigentlich, aber ich freue mich trotzdem schon auf den zweiten Abend, vielleicht verfliegt dann das Gefühl!

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Robert schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.07.2012 um 14:15 Uhr
 

Um auf den Kommentar nach mir zu antworten. Ich sage auch nicht, dass dieser strickt durchgezogene Humor schlecht war oder von dem Regisseur ausschließlich gewollt, sondern dass er mir an manchen Stellen einfach unpassend vorkam und platt. Das er vorhanden ist, lässt sich nun mal nicht bestreiten, und ich finde: das Publikum trägt daran keine Schuld. Robert

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Bärbel schrieb zu Der Laden (Erster Abend):
verfasst am Dienstag, den 26.06.2012 um 08:50 Uhr
 

Ich möchte mich bei dem gesamten Ensemble für die wunderbar gelungene Inszenierung bedanken. Es war ein toller Abend. Ich hatte erst meine Zweifel, dass es künstlerisch gelingen kann, den "Laden" auf die Bühne zu bekommen, wurde aber eines Besseren belehrt.
Die 3 1/2 Stunden vergingen wie im Flug. Und ich freue mich schon auf den 2. Abend.
Danke

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Anne schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Freitag, den 22.06.2012 um 08:47 Uhr
 

War das schön! Ich habe wirklich mitgefühlt, wie traurig der Abschied ist. Diese Inszenierung ist wunderbar. "Ist es Liebe?" Ja, ich liebe dieses Theater!!!

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Juliette Gärtner schrieb zu UNBESCHREIBLICH WEIBLICH:
verfasst am Montag, den 14.05.2012 um 18:13 Uhr
 

In mitten eines Schuhgeschäftes prallen die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander und dies wird dem Puplikum mit unglaublicher Überzeugung und Freude, sowie mit den schönsten Liedern vermittelt. Dieses Stück aus der ersten Reihe beobachten zu dürfen war wirklich unglaublich!
Ob nun mit Its raining men, Er gehört zu mir oder auch dem wunderbar erzählten (oder besser gesungenen) Märchen von Aschenbrödel - die Schauspielerinnen überzeugen auf ganzer Linie. Allen Mitwirkenden gilt ein Dank für diesen unbeschreiblich weiblichen Abend! Doch obwohl alle Schauspielerinnen fantastisch spielten, möchte ich Sigrun Fischer ein besonderes Lob, unter anderem für ihre Darstellungskunst und Freude am Spielen, vermitteln. Dieser Theaterbesuch bleibt unvergesslich und ich werde ihn defintiv bald wiederholen.

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Elisabeth F. schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Sonntag, den 13.05.2012 um 13:05 Uhr
 

Die Oper Eugen Onegin war Spitze! Hat Lust auf mehr geweckt.

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Regina schrieb zu Anatevka (Fiddler On The Roof):
verfasst am Samstag, den 05.05.2012 um 18:35 Uhr
 

Ein unvergesslicher Abend, ein wunderschönes Bühnenbild - Chagall läßt grüßen - und die hohe stimmliche und schauspielerische Qualität begeisterten uns. Die Darsteller schenkten uns eine wunderbare Aufführung, DANKE

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Sanne Luisa Michler schrieb zu CHOPIN IMAGINAIRE:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 18:48 Uhr
 

Ich kann Chopin Imaginaire nur weiterempfehlen. Es ist ein ganz tolles Stück, für jedes Alter. Super!

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sanne michler schrieb zu Harlekin:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 16:29 Uhr
 

Harlekin war einfach super. Total witzig und spannend. Die ganze Klasse hat gelacht.

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sanne michler schrieb zu HERZSCHLÄGE:
verfasst am Montag, den 30.04.2012 um 16:25 Uhr
 

Schade, dass es wegfällt. Hab mich so drauf gefreut.

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Uwe Hofmann schrieb zu Lucia di Lammermoor:
verfasst am Dienstag, den 24.04.2012 um 08:31 Uhr
 

Ein meist grandioser Opernabend. Vor allem Cornelia Zink als Lucia. Ein kostbarer Edelstein am Cottbuser Opernhimmel. - Weltklasse !!

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Ulrike Noatsch schrieb zu Alle meine Söhne:
verfasst am Montag, den 16.04.2012 um 16:37 Uhr
 

Ich mag diese tiefgründigen Produktionen, die uns die Augen öffnen, uns zum Nachdenken anregen. Es war wieder hervorragend gespielt worden. Es passte alles, auch das auseinanderbröckelnde Bühnenbild. Täglich wird uns unter anderem über die Medien eine heile schöne, intakte Welt vorgegaukelt. Volkstümliche Musik, die vor "Schmalz" nur so tropft.
Eine Frage wurde bei dem Gespräch im Kuppelfoyer nicht beantwortet, die Meinung zur Äußerung des Vaters "Das habe ich alles nur für dich (Sohn) getan." Dem kann ich mich nicht anschließen. Die Kinder haben ihre eigenen Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben. Ich habe Ähnliches persönlich zu hören bekömmen. Der Vater erwartet dann Dankbarkeit des Kindes, die meistens nicht kommt. Damit entsteht der nächste Konflikt.
Sehr passend finde ich dazu die Worte von Khalil Gibram: "Deine Kinder sind nicht deine Kinder, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst ... sie haben ihre eigenen Gedanken ... Du bist der Bogen, von dem deine Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden."
Diesen komplette Ausspruch, nett gestaltet, schenkte uns unsere Tochter. Seit dem hängt er in unserem Schlafzimmer.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Theaterbesuch.
Ich wünsche dem gesamten Ensemble weiterhin viel Erfolg.

Viele Grüße
Ulrike Noatsch

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Sophia Lungwitz schrieb:
verfasst am Dienstag, den 17.04.2012 um 10:02 Uhr
 

Liebe Frau Noatsch,
haben Sie vielen Dank für Ihre anregenden Gedanken zu unserer Inszenierung "Alle meine Söhne". Schön, dass auch Sie bei dem Publikumsgespräch nach der zweiten Vorstellung dabei waren und uns die Worte von Khalil Gibram nun auf diesem Weg zukommen lassen. Sie sind wunderschön - schade, dass Sie sie nicht bei dem Gespräch eingebracht haben, denn genau dazu dienen Nachgespräche: Wir wollen Ihre Meinung zu unserer Arbeit hören, was Sie bewegt, was Ihnen gefallen, was Ihnen gefehlt hat. Ich hatte bei der Diskussion am vergangenen Sonnabend den Eindruck, dass auch von Seiten des Publikums her es als eindeutig, evident und für die Figur lebensnotwendig empfunden wurde, dass Sohn Chris aus diesem moralischen Gefängnis seines Vaters ("Ich hab das alles nur für dich getan") ausbrechen will und muss, dass dies nicht noch mal explizit ausgesprochen werden musste. Würde Chris seinen Vater nicht lieben, hätte er keinen Grund, so maßlos enttäuscht und entsetzt über sein Handeln zu sein - die heftige Reaktion des Sohnes bestimmt das Ende des Stückes und der Inszenierung ja maßgeblich und jeder Zuschauer erlebt dies mit. Die unsäglichen Worte des Vaters sprechen für sich - so war mein Eindruck. Gestern Abend war Regisseur Harry Fuhrmann beim "Theatertreff" in der Kammerbühne zu Gast - auch dort gab es erneut eine angeregte Diskussion zu dem Stück und zu Harry Fuhrmanns Theaterarbeit. Waren Sie dabei?
Arthur Miller hat in "Alle meine Söhne" einen familiären Konflikt auf den Punkt gebracht, der wahrscheinlich jeden von uns betrifft, da wir alle eine Familie haben - archaische Konflikte, da sie soziale Rollen von uns betreffen, die mit unserer Geburt gleich "mitgeliefert" wurden: Wir alle sind Söhne und Töchter - unser Leben lang.
Beste Grüße aus der Dramaturgie,
Sophia Lungwitz

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Klaus Stephan schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 29.03.2012 um 08:26 Uhr
 

Liebe Theaterleute,
ein Lob für Ihren Service! Wir wollten für die Ostertage einen Theaterbesuch buchen, da wir bei den Kindern in Cottbus sein werden. Die telefonische Beratung war äußerst kenntnisreich und sehr freundlich. Das schreibe ich, obwohl wir zunächst enttäuscht waren, da unsere ersten beiden Wunschkandidaten - Anatevka am Sonntag und Offenbachs Orpheus am Montag - bereits ausgebucht sind. Glück fürs Haus, Pech für uns. Dann haben wir uns zum Premierenbesuch am Ostersamstag "überreden" lassen, zu einem Schauspiel! Das gelingt nicht jedem, aber dem leidenschaftlichen Engagement der Dame, die mit uns telefonierte, konnten wir nicht wiederstehen. Jetzt sind wir sehr gespannt und freuen uns auf die Cottbuser Tage.
K. und E. Stephan

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Besucher-Service schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 29.03.2012 um 15:39 Uhr
 

Liebe Familie Stephan, Ihr Lob freut uns natürlich und wir würden uns auch freuen, wenn Sie uns hinterher Ihre Meinung zur Aufführung sagen.
Ihnen eine frohe Osterzeit und herzliche Grüße im Namen des gesamten Teams des Besucher-Services
Kathrin Krautheim

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hofmann,monika schrieb zu Songs For Swinging Lovers:
verfasst am Freitag, den 24.02.2012 um 10:51 Uhr
 

Habe am 23.02.2012 die Vorstellung besucht. Bin wie so oft total begeistert. Heiko toll, Ballett toll! Die Step-Einlage des Barkeepers klasse. Macht weiter so!

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A. Werner und A. Ruben schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 01.01.2012 um 20:22 Uhr
 

wir sind begeistert, besser hättet Ihr es nicht umsetzen können. weiter so!
herzlichen Dank

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Frank Hennig schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 01.01.2012 um 15:43 Uhr
 

"Biergeschichten" des Schloßtheaterss Augustusburg am 31.12. (15 Uhr), Theaterscheune:
Wirklich schade, das das Staatstheater bei der Auswahl so danebengegriffen hat! Zwei (vermutlich) gute Schauspieler gaben sich alle Mühe, eine schlechte Inszenierung mit einem unterirdisch langweiligen Text rüberzubringen. "Glasklare Gedanken" waren angekündigt - zu sehen war nur ein unstrukturiertes Stück ohne logische Handlung und mit vorgeblich tiefsinnigen Texten, die letzten Endes nur ein hilfloses Springen zu verschiedenen Themen und weitgehend frei von Pointen war - vor der Pause 3x Lachen im Publikum, nach der Pause ca. 4x. Die Schauspieler konnten einem leid tun. Die Frage ist: Wer inszeniert einen so schlechten Text - und wer sucht das Stück zu einem 31.12. aus? Da das Staatstheater der Veranstalter ist: Das schadet dem Ruf. Wir haben in Cottbus schon viele Stücke gesehen von Spitze bis naja, aber ein solcher Fehlgriff war nicht zu erwarten.
Trotzdem kommen wir wieder, aber wohl nicht, ohne künftig gründlich zu recherchieren, was uns erwartet.
Freundliche Grüße an alle Schaffenden am Staatstheater und beste Wünsche für ein künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr.

Frank Hennig, Peitz

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Katrin schrieb zu KÖNIG LEAR:
verfasst am Mittwoch, den 28.12.2011 um 13:07 Uhr
 

Eine wirklich klasse Inszenierung! Ein großes Lob an Mario Holetzeck für diesen grandiosen Theaterabend! Ich bin ganz begeistert von den Kostümen und dem Bühnenbild und möchte auch gleich meinen Hut vor den Schauspielern ziehen, die die ganze Zeit auf einer schrägen Bühne spielen. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr anstrengend sein muss. Heidrun Bartholomäus hat mich in der Rolle der Königin Lear vollkommen überzeugt! Es ist schön zu sehen, dass wir so eine brilliante Spielerin in unserem Ensemble in Cottbus haben! Es ist sehr schade, dass dieses Stück schon abgesetzt wird. Es sollte noch viel länger gespielt werden!!!!!

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Michael Rabes schrieb zu Harlekin:
verfasst am Samstag, den 24.12.2011 um 09:10 Uhr
 

Ein tolles, kurzweiliges Tanzstueck mit schoener musikalischer (wenn auch vom Band) Untermalung - ich werde es mir noch mal anschauen.

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George schrieb zu EUGEN ONEGIN:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:14 Uhr
 

Wir fanden es gut, dass auf deutsch gesungen wurde. Irgendwie besser. Wir würden das auch mal gerne bei Verdi oder Puccini so hören. Die Inszenierung war überwiegend stilvoll. Bravo an Herrn Schüler, dass er den Mut dazu hatte. Lediglich der letzte Akt war etwas zu grell. Dennoch: Danke!

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George schrieb zu Hänsel und Gretel:
verfasst am Montag, den 19.12.2011 um 13:06 Uhr
 

Vielen Dank für die - fast - werktreue Inszenierung dieses Klassikers. Eine Wohltat nach dem ganzen Regietheater hierzulande. Wir sind extra aus Berlin angereist. Bitte mehr solcher Produktionen, die sich an das Libretto halten!

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Christoph Hein schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 17.12.2011 um 20:23 Uhr
 

Guten Tag,
das Programm des 3. Philharmonischen Konzerts hat mir sehr gut gefallen und das Orchester hat wiedermal super und überzeugend gespielt.

Leider konnte ich die Musik nicht voll und ganz genießen, da das Klappern der Brandschutzklappen außerordentlich störend war! Es ist leider nicht das erste Mal, dass das passiert. Gerade in den ruhigen Momenten der Musik stören diese Geräusche enorm! Das Klappern war sogar in den hinteren Reihen des Parketts zu hören (ich saß im zweiten Rang, wo es deutlich lauter war). Das muss dringend geändert werden. Sowas ist meiner Meinung nach nicht vertretbar. Ürigens ist ein übender Musiker bei weitem nicht so störend.

Noch eine Anmerkung zum Programmheft:
Anscheinend wurde Strawinskis Feuervogel nicht komplett gespielt. Entsprechend sollten auch nur die wirklich gespielten Teile im Programmheft gedruckt bzw. kenntlich gemacht werden. Wenn man das Stück nicht kennt, sorgt das schon sehr für Verwirrung.

Christoph Hein

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 21.12.2011 um 09:13 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Hein,
es tut uns leid, dass das Programmheft nicht das aktuelle Konzertprogramm auswies. Es gab eine ganz kurzfristige Entscheidung seitens des Gastdirigentens, über die wir nicht informiert worden sind.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Christoph Hein schrieb:
verfasst am Samstag, den 14.01.2012 um 11:48 Uhr
 

Mein Hauptanliegen war das Problem mit den Brandschutzklappen, darauf sind Sie leider nicht eingegangen.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 16.01.2012 um 16:00 Uhr
 

Sehr geehrter Herr Hein,
mir fehlte dazu noch eine Auskunft aus unserer technischen Abteilung. Matthias Günther, der Technische Direktor, schrieb mir jetzt dazu:

"Das Klappern kommt von den Rückschlagklappen der Entrauchungsanlagen. Diese Klappen stellen eine bauaufsichtlich zugelassene Einheit dar und dürfen nicht manipuliert werden. Bei Starkwinden ab Windstärke 10 und dadurch auftretenden großen Luftdruckunterschieden bewegen sie sich. Wir prüfen einen Austausch dieser Klappen gegen Entrauchungsklappen aus Kalziumsilikat, die im "Ernstfall" motorisch aufgefahren werden können."

Das Problem sind der Platzbedarf für den Einbau der neuen Klappen und die dabei anfallenden Kosten. Wir können Ihnen deshalb zur Zeit zu unserem Bedauern nicht sagen, wann uns der Wechsel möglich sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Ursel Stakowiak schrieb zu AIDA:
verfasst am Sonntag, den 11.12.2011 um 14:07 Uhr
 

Dem Staatstheater Cottbus meinen herzlichsten Glückwunsch zu dieser gelungenen AIDA. Diese Oper komplett aus dem Ensemble zu besetzen (und das auf hohem Niveau) ist wirklich eine Leistung. Allen voran eine hervorragende Gesine Forberger in der Titelrolle, die ergreifend singt und spielt. Als Radamès hätte man sich wahrlich zwar einen richtigen Verdi-Tenor gewünscht, aber dafür kann man durch Marlene Lichtenberg mit einer wunderbaren Amneris aufwarten. Wunderbar kühl ihre Ausstrahlung, die glaubhaft den Übergang von der stolzen Prinzessin bis hin zur wahnsinnigen Hilflosen schafft. Große Klasse!

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Achenbach, Wolff- R. schrieb zu Harlekin:
verfasst am Freitag, den 09.12.2011 um 20:28 Uhr
 

Sind in die letzte Sonntagsvorstellung gegangen.....
Ich habe seit Jahrzehnten kein Theater gefüllt mit Kindern zwischen 4 und 15(?) gesehen, die richtig erwartungsfroh waren, natürlich mit der entsprechenden Lautstärke. Was folgte, war nicht nur was für Kinder. Schön, mal wieder Ohrwürmer zu hören, dazu ein kleines raffiniertes Bühnenbild, lebhafte Farben, anspruchsvolles, lustiges flott vorgetragenes, qualitativ hochwertiges Balett. Der Applaus war kräftig, es gab kindliche Bravorufe!!
Kann man sich auch mal als Opa und Oma, am besten mit Enkel, gönnen.

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Wolfgang Wenzke schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 21.12.2011 um 18:10 Uhr
 

Dieser Einschätzung kann ich mich voll anschließen. Unser Enkel (5) war über die ganze Zeit voll gefangen von dem Geschehen auf der Bühne. Danke an das gesamte Ensemble für dieses wunderschöne Erlebnis am Sonntagmittag.

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Achenbach, Wolff- R. schrieb zu Hänsel und Gretel:
verfasst am Freitag, den 09.12.2011 um 20:20 Uhr
 

Zweimal in einer Woche Hänsel und Gretel!

Zum ersten in der Leipziger Oper mit Gewandhausorchester, es war mit Enkelkind der nähere Weg, zum zweiten: Cottbus. Kurz, die Cottbuser Aufführung war der blassen Leipziger in der Regie, der gesamten Ausstattung, dem sängerischen Format weit überlegen. Das Ensemble in Cottbus war geschlossen, Marlene Lichtenberg ein schlanker schlaksiger Hänsel mit schöner Stimmgebung, Cornelia Zink eine nicht gekünstelte, sehr agile Gretel mit bestechender Stimmgebung und Textverständlichkeit, die im Abendsegen zusammen mit Frau Lichtenberg zu betörendem innigem Wohllaut fand. Das Dirigat (Marc Niemann) gab den starken Teilen der Partitur genügend Raum und Kraft, war aber genauso den Sängern ein dezenter Begleiter, und zumindest im Verhalten gegenüber den Sängern dem Gewandhausorchester überlegen. Andreas Jäpel als Vater mit kräftiger tragender klangvoller Stimme. Auf die weitere Entwicklung des Sängers kann man ebenso wie bei seinen Mitstreiten sehr gespannt sein!! Herr Kleinke gab eine herrliche Hexe!

Die Regie war märchenhaft, anders kann man es nicht formulieren. Die Grenze vom Märchen bis zum Kitsch ist sicher nicht weit, aber Herr Schüler hat sie gut ausgelotet. Und trotzdem hatte das erste Bild vor dem Spielzeuggeschäft eine gewisse Schärfe. Etwas unglücklich kam mir das eingesetzte Ballett vor, dass Männer keine Engel sind, ist ja bekannt. Die Projektionen waren schon aufgrund ihrer Neuheit überwältigend und ein schönes Mittel, Illusionen zu erzeugen und zu verstärken.

Also eine märchenhafte Aufführung in allen Belangen. Man kann sich nur noch wünsche, dass diese Inszenierung das Staatstheater noch eine Vorweihnachtszeit begleitet und Eltern und Großeltern mit Ihren Kindern das zu vertretbaren Zeiten besuchen können ...

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Mario Ewert schrieb zu WO DIE STERNE LEUCHTEN:
verfasst am Sonntag, den 13.11.2011 um 11:05 Uhr
 

Aus meiner kritischen Grundhaltung gegenüber dem Schlager u. ä. Kitsch wurde eine große Begeisterung für diesen Abend (WO DIE STERNE LEUCHTEN - d. Admin.). Klasse arangiert sowie hochwertig und mitreißend dargeboten, muss dieser Abend auf Tournee.
Der Erfolg ist diesem Ereignis nicht nur in der Theaterscheune sicher und kann dem Ensemble viele weitere Freunde über die Region hinaus sichern. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt bei den anstehenden schwierigen Verhandlungen mit dem Land.

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Marika Berger schrieb zu Harlekin:
verfasst am Dienstag, den 08.11.2011 um 18:15 Uhr
 

Wollte fragen, wie lange das Stück geht? Mit Pause?

MfG M. Berger

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Dienstag, den 08.11.2011 um 20:26 Uhr
 

Guten Abend Frau Berger,
die Inszenierung dauert 1 Stunde und 15 Minuten und wird ohne Pause gespielt. Ich hoffe, dass passt zu Ihren Plänen und all jenen, ob groß oder klein, die Sie zu uns mitbringen wollen.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel (Lt. PR/Marketing)

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Katja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 07.11.2011 um 08:38 Uhr
 

Vielen vielen Dank für die super Vorstellung am 06.11.11 ! Die Darsteller, vor allem Dr. Jekyll , waren brillant! Meine Freundin und ich waren begeistert. Ich selbst gehe sehr gern ins Staatstheater und ich finde, Ihr müsst euch, liebes Theaterteam, überhaupt nicht verstecken. Die Vorstellung hatte Weltklasseniveau. (Habe schon einiges gesehen, in Berlin und co!)! Vielen, vielen Dank für den tollen Abend!
Mfg Katja

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jema schrieb zu Harold und Maude:
verfasst am Freitag, den 21.10.2011 um 23:57 Uhr
 

Es war am 21.10.11 ein sehr schöner Abend - Danke dem ganzen Theater-Team und alles erdenklich Gute für Euch.

mfg jema

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Niels Proske schrieb zu :
verfasst am Samstag, den 15.10.2011 um 18:45 Uhr
 

Ein wunderbarer Konzertabend, mit einer schönen Zusammenstellung!

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Nowak, Karin schrieb zu Orpheus in der Unterwelt:
verfasst am Freitag, den 30.09.2011 um 11:36 Uhr
 

Wir waren gestern in der Vorstellung. Möchte mich für die gelungene Vorstellung bedanken. Wir haben schon lange nicht mehr so viel gelacht. Auch die Künstler haben ihr Bestes gegeben. Danke, macht bitte weiter so.
Karin Nowak

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WT&TW schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Freitag, den 30.09.2011 um 11:28 Uhr
 

Die Meinung wurde vom Administrator ausgeblendet

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Wolfgang Rosenthal,Berlin schrieb zu MEHRSPARTEN:
verfasst am Mittwoch, den 31.08.2011 um 15:31 Uhr
 

Das war ein wunderschöner Nachmittag in Branitz (Theater und Musik in Pücklers Park am 28.8.2011 - Anm. d. Adminstr.). Herrlichstes Wetter, beste Unterhaltung und leckere Speisen und Getränke. Die große Resonanz hat uns sehr erfreut.
MFG Rosenthal, Berlin

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Udo schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 10.08.2011 um 17:10 Uhr
 

Hey, war wieder mal ein tolles Erlebnis. Mir persönlich haben die Wassermannfrau und die Wasserfreundin im Dialog an der Bar gefallen. Sehr gelungene Szene.Macht weiter so!

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Christian Heymann schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 14.06.2011 um 18:05 Uhr
 

Herzlichsten Dank für die wunderbare Sagennacht, an alle Darsteller.
MfG Christian Heymann aus Vetschau

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Wolfgang Rosenthal schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 18:12 Uhr
 

Toller Opernabend, aber warum deutsch und französisch? MfG

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Carola Böhnisch schrieb:
verfasst am Montag, den 30.05.2011 um 20:16 Uhr
 

Lieber Herr Rosenthal, schön, dass Ihnen der Abend so gut gefallen hat! Wir haben uns für eine zweisprachige Variante entschieden, um Inhalt und Struktur des Werkes sinnfällig zu verdeutlichen: Die rezitativischen Passagen, in denen die Handlung "vorwärtsschreitet", bringen wir in deutscher Sprache, die ariosen Teile und die vehementen musikalischen Gefühlsausbrüche (in denen die Handlung im wesentlichen auf der Stelle tritt) dagegen in französischer Sprache, so wie es der Komponist geschrieben hat.
Herzliche Grüße
Carola Böhnisch

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Heidi Kuritz schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 20:17 Uhr
 

Wir sind gerade vom Gaststspiel des Traumzauberbaums zurück. Ein wirklich tolles Erlebnis - nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für den von den Anfängen an bekennenden TZB-Fan. Danke, dass Sie dieses Erlebnis in Ihrem Haus möglich gemacht haben, danke an all Ihre freundlichen Mitarbeiter im Haus.
Danke auch an die Baumeister, die das Theater so konzipiert haben, dass es dem Bewegungsdrang der heutgen Kinder bei ihren Raketeneinlagen auch auf den Rängen stand hielt. (Solch Getrampele war ja wohl seinerzeit eher unüblich.)
Und wir bitten um Entschuldigung, wir haben vergessen, unser Kissen (toller Service für die kurzen Besucher!) wieder runterzubringen, das war nicht Absicht, nur im Eifer der Freude passiert.
H. Kuritz

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Jens Arndt schrieb zu AIDA:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 12:21 Uhr
 

Ich besuchte die 2. "AIDA"-Vorstellung am 24. Mai und mir hat es sehr gut gefallen. Erstmal Respekt an die umbesetzte "Aida": Lucja Zarzyska, die den Mut hat, so kurzfristig diese Rolle zu übernehmen und diese dann mit sehr viel Intensität und stimmlicher Eindringlichkeit darstellte. Hervorheben möchte ich auch die mich ausgesprochen ergreifende Leistung von Marlene Lichtenberg als Amneris. Als junge, neuengagierte Künstlerin hat sie dermaßen viel charismatische Ausstrahlung auf der Bühne und eine stimmlich sowie schauspielerische Glanzleistung hingelegt, mit überzeugender Mimik und Gestik. Als Radames sang Jens Klaus Wilde und gefiel mir auch. Anfänglich empfand ich es als etwas zuwenig interpretierte Leidenschaft, er steigerte sich aber im Laufe der Vorstellung. Insgesamt eine sehr gute Ensembleleistung, auch Evan Christ triumphierte mit zügigen Tempi. Schmunzeln musste ich bei den Gesängen der Priesterin auf der Hinterbühne, es scheint eine der Lieblingsstellen für Evan Christ zu sein, so dass er selbst bei Dirigieren dabei eine ganz "sphärisch mitschwebende" Mimik aufsetzte (saß 1. Reihe außen rechts:-) Ich hoffe, ihr setzt diese Oper öfters auf den Spielplan, denn wer wünscht sich nicht gern ein ausverkauftes Haus?

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joséphine schrieb zu :
verfasst am Dienstag, den 24.05.2011 um 19:01 Uhr
 

Ich fand es gut, weil es komische, aber auch lustige Töne waren.
Sehr sehr gut!!!!

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R. Bzdak schrieb zu :
verfasst am Sonntag, den 22.05.2011 um 15:20 Uhr
 

Sehr gutes Orchester, motivierte Schüler, sehr guter Dirigent, abstruse Komposition.

Klangliche Experimente sind wichtig, um Musik weiter zu entwickeln. Die Zielgruppe für „Das Lied vom elektrischen Wind“ sind Kinder ab 8 Jahren. Es wäre sinnvoller Kindern den Klangkörper eines philharmonischen Orchesters anderweitig nahezubringen, anstatt sie als Experimentierfeld für die Klangphantasien von Erwachsenen zu missbrauchen.
Musik kann eine Vielzahl von Emotionen auslösen. Schmerz gehört meist nicht zu den Favoriten. Mit Disharmonien spielen ist interessant. Dadurch Neues zu schaffen ist möglich = > Kurt Weil, Franz Schubert, uva. Experimente können aber auch schief gehen, wie in diesem Fall.

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manuel simon schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 19.05.2011 um 18:51 Uhr
 

welche kleidung sollen wir in der urauffuhrung tragen?

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 20.05.2011 um 09:45 Uhr
 

Lieber Manuel,
ihr bekommt alle ein schwarzes T-Shirt mit einem Bild für eure Uraufführung, in dem groß das Wort Blechenwind steht. Das ist eine Wortzusammenstellung aus dem Titel der Uraufführung "Das Lied vom elektrischen Wind" und dem Namen eurer Schule "Carl-Blechenschule". Wenn du zum schwarzen T-Shirt noch eine dunkle Hose anziehst und dunkle oder weiße Schuhe, dann ist alles in Ordnung. Du wirst einen guten Eindruck auf der Bühne machen.
Ich bin gespannt auf eure Aufführung.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel

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Cristin jannaschk schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 20:22 Uhr
 

Ich finde dieses Stück richtig gut,ich habs mir schon 5mal angeschaut und würde es mal gerne wieder sehen, aber im Moment geht es nicht, weil ich erst vor kurzem mit meiner Ausbildung angefangen habe. Schade, kann man ja leider nichts machen. Aber vielleicht schaffe ich es irgendwann, es mal wieder zu schauen.

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wolfgang Rosenthal schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Mittwoch, den 11.05.2011 um 19:09 Uhr
 

Eine Super-Leistung des Theaters Cottbus. Wir kamen aus Berlin und werden bald wieder im schönen Cottbusr Theater sitzen.

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Manuel Simon schrieb zu :
verfasst am Sonntag, den 08.05.2011 um 20:17 Uhr
 

Warum ist nur ein Kind je Klasse dabei?

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 09.05.2011 um 08:35 Uhr
 

Lieber Manuel,
vielleicht hattest du gestern beim Theaterbruch, auf dem wir DAS LIED VOM ELEKTRISCHEN WIND vorgestellt haben, diesen Eindruck. Aber gestern waren nicht alle Schüler der Klassen 5 und 6 der Carl-Blechen-Schule aus Cottbus, die an diesem Projekt mitgewirkt haben und die beim Familienkonzert am 22.5. im Großen Haus auftreten werden, dabei. Insgesamt sind es 33 Schüler aus fünf Klassen; jede Klasse ist mit mehreren Schülern vertreten. Wenn die gestern alle gekommen wären, hätte der Platz im Veranstaltungssaal des Kunstmuseums nicht ausgereicht. Am besten, du schaust am 22.5. mit deinen Eltern im Großen Haus vorbei und hörst dir das Konzert vom ELEKTRISCHEN WIND selbst an. Dann kannst du alle Kinder erleben.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter für Öffentlichkeitsarbeit

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Manuel Simon schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 12.05.2011 um 08:27 Uhr
 

es war doof, dass die schüler sich nicht aussuchten dürften, in welcher gruppe sie sind A, B, C oder D, und herr winkler hat manchmal zu viel geredet

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Stephan Winkler schrieb:
verfasst am Sonntag, den 22.05.2011 um 18:17 Uhr
 

Lieber Manuel,
es war wirklich ganz toll, was Ihr heute zustande gebracht habt. Ich war begeistert von Euch!
Und übrigens: vielleicht hätte ich etwas weniger geredet, wenn Ihr weniger geredet hättet? Wer weiß... ;-)
Es hat mir großen Spaß gemacht, mit Euch zu arbeiten! Alles Gute wünsche ich Dir, Stephan Winkler

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Carl schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Dienstag, den 19.04.2011 um 17:59 Uhr
 

Ich war zur Premiere und bin immer noch begeistert!

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Achenbach, Wolff-R. schrieb zu SIEGFRIED:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 21:11 Uhr
 

Zunächst möchte ich der Auffassung widersprechen , daß Wagner mit dem Siegfried eine Komödie installieren wollte(Lausitzer Rundschau, 28.3.2011) und ich denke, dass das auch nicht die Absicht von Herrn Schüler war. Sonst kann ich der Kritik nur zustimmen. Das Wunderbare an der Regie war, daß semiscenisch nicht semiscenisch war, und das ein sehr feines Gespür für die Grenze zwischen Kömödie und sehr gelungener Auslegung des Textes bis in die letze Feinheit gelang. Ich glaube, hier näherte man sich der Vorstellung Richards Wagners vom Gesamtkunstwerk nach Jahrzehnten der Abstinenz oder des Klaumauks oder der totalen Sterilität sehr.

Langeweile gab es wirklich nicht: das Phantastische - die bis ins kleinste auch sehr mit realer Situationskomik gestaltete Personenführung - verzichtete nicht auf eine teilweise fast bissige Ironie, die aber nicht die Tiefe der Beziehungen abschwächte, sondern deren Ernsthaftigkeit vertiefte. Bei aller Heiterkeit - ein lautes Lachen ist zu mir in die 10. Reihe weder vom Rang noch vom Parkett gedrungen. Intendant und Regisseur Martin Schüler knüpft hier an die besten Dresdener Inszenierungen Harry Kupfers an.

Es ist nicht alles zu schildern, ich glaube, das ist auch für einen Nichtwagnerianer nicht nur attraktiv, sonder womöglich eine Einstiegsbasis. Wundervolles Orchester, ohne zuzudecken!! Das Solistenensemble ohne Fehl und Tadel, Siegfried verhaltensähnelnd einem noch unausgereiftem Jugendlichen, wie es ihn wohl zu allen Zeiten gab, geradezu drauflos bis zur Grobheit, nur selten beeindruckbar, mit erhebliche Spiellaune und Gewandheit. Mime mit einer spielerischen und sängerischen Perfektion , die auch die Leistungen berühmter Vorbilder übertraf (Zednik, was sicher auch ein Verdienst der Regie war). Nico Wouterse als Wotan mit enormer physischer und sängerischer Präsenz, wie Siegfried kaum eine Möglichkeit irgendwann mal unter dem Limit zu singen, Erda mit einer Stimme aus einem Guß, wie sie wohl kaum noch ausgebildet wird, Waldvogel wie schon in der Kritik beschrieben, aber dazu auch noch mühelose Höhen. Mal ganz altertümlich: Den Alberich gab Herr Jäpel, dessen Qualitäten mir in lyrischen Partien bekannt waren, dessen Qualität in
dramatischen Bereichen bisher nicht. Hervorragende Verständlichkeit, makellose und ausdrucksstarke und anscheinend mühelose Tonqualität bis zu den Grenzbereichen, kombiniert mit enormer darstellischer Qualität. Nicht zuletzt Brünhilde Sabine Passow, nicht nur von der Erscheinung eine attraktive Brünhilde, sie vereint in ihrer Stimme lyrische Qualität, ohne deshalb leise oder dünn zu sein, mit kraftvollen, aber hellen, gut timbrierten Spitzentönen. Ausstattung prima, illusionsanregend.

Es sollte sich bei dieser Aufführung keiner von dem Namen Wagner abschrecken lassen, ein heutzutage selten intensives Theatererlebnis, das sich Opernfreunde zumindest zur Meinungsbildung anhören und -schauen sollten. Ich glaube kaum daß es jemand bereuen wird.

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miere schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Sonntag, den 27.03.2011 um 01:31 Uhr
 

das theaterstück war so cool und die musik erstmal! 1+ gibt es dafür, eine tolle glanzleistung. Würde gerne wissen, ob man irgendwo alle lieder herbekommen kann, z.B. auf einer cd. Würde mich freuen über rückantwort.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 30.03.2011 um 20:14 Uhr
 

Guten Abend Miere,
freut mich sehr, dass die Inszenierung so "ankommt". Einen Teil der Songs haben der Schauspielkapellmeister Hans Petith, die Schauspieler und die Band bereits eingespielt. Einer davon steht auf unerer Theaterhomepage zum Download bereit. Wir hoffen, dass wir das auch noch mit weiteren Liedern schaffen. Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Laura Kaase schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 25.03.2011 um 13:04 Uhr
 

Ich fande das Stück richtig geil gemacht,
es war ja bald wie im Musical und richtig toll gesungen.
Das war das beste Theaterstück, das ich bisher gesehen habe.

Ich möchte es nochmal sehen :D
echt daumen hoch ;)

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Wolff-R. Achenbach schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Dienstag, den 01.02.2011 um 08:56 Uhr
 

Hallo, etwas sehr spät zu Herrn Montan, bin durch Zufall erst darauf gestoßen: Ich bin recht froh darüber, dass nicht alle Welt unbedingt Herrn Wilde hören will. So bleibt er Cottbus erhalten. Ein Tenor, der in kurzen Zeiträumen so vielseitige Partien aus Troubadour, Rheinnixen, Walküre, Eisenstein, Genoveva und demnächst Aida interpretiert, muss wohl als vielseitig und technisch solide betrachtet werden. Da ist es auch unbillig, in allen Partien, von einer auch oder erst recht bei Sängern
gering schwankenden Tagesform abgesehen, immer sehr hohe Leistungen zu erwarten. Offenbar haben wir unterschiedliche Aufführungen gesehen. Es ist sicher auch unbestritten, dass die französischen Opern, die - mit Ausnahme von Bizet - eher selten den Spielplan zieren, besonders anspruchsvoll sind. Dass Herr Wilde spielen und damit auch Emotionen transportieren kann, haben Sie selbst bestätigt. Meiner Meinung nach gelingt das dann besonders gut, wenn eine Stimme noch einen eigenen Charakter hat. Im Rahmen der Globalisierung macht sich immer mehr ein sängerischer Einheitsbrei breit, der über sängerische Schönheit und Perfektion kaum noch hinausgeht und Persönlichkeiten seltener werden lässt. So kann man, vom Namen abgesehen, den slawischen Ursprung bei Anna Netrebkos makelloser Stimme nicht mehr hören. Es gibt natürlich auch den makellosen Schönsänger, der brillant ist, dafür aber ausdrucksschwach. Was Ihre Ausführungen zu den Sängern an anderen Opernhäusern angeht, so kann ich die nicht teilen. Einige Beispiele: der asiatische Manrico im Dresdener Troubadour war völlig unbeweglich, hatte eine stählerne Stimme mit einem strahlenden hohen C, falls es eins war, sang dafür aber nur eine Strophe der Stretta und schenkte sich die Auseinandersetzung mit dem Chor. Ich war unangenehm überrascht, mit wie viel Aufwand man wenig erreicht hat. Das galt auch für die in dieser Zeit in einer Krise steckende Staatskapelle. Als anderes Beispiel möchte ich Lohengrin und Rienzi in Leipzig nennen , wo sich Herr Stefan Vinke mehr oder weniger glanzlos durch die Partien arbeitete, oder den Dessauer Maskenball , wo eine Fülle von skurrilen Einfällen die Zuschauer, zusammen mit der Notwendigkeit des Lesens des deutschen Textes in Spruchbändern, so von der Musik ablenkte, dass Besucher zwei Tage später nach Vorspielen eines Querschnittes angaben, die Musik noch nie gehört zu haben. Wie viel geht da verloren!
Freuen wir uns doch alle über eine gelungene, lebhafte, nicht verstaubte Inszenierung mit unaufdringlichen Parallelen, einem starken Orchester, einem guten, spielfreudigen Solistenensemble , wobei die Betonung auf Ensemble liegt, siehe auch Fechtszenen, und nehmen die hier wohl kleinen Unzulänglichkeiten des Liveerlebnisses Oper eher dankbar an, weil sie einfach dazu gehören, so wie Sie es letztlich auch getan haben. Und über die womöglich letzten Stimmen mit Individualität! Alternativ bleibt ja noch die Lüge der CD. Übrigens wäre ich an einem Gespräch über das weite Feld Oper sehr interessiert und bin in Cottbus Ostern zu „Candide“.
Mit freundlichen Grüßen, Ihr Wolff- R. Achenbach

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Anita Honderboom und Peter Jakob schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Freitag, den 28.01.2011 um 15:25 Uhr
 

Danke für den wunderschönen Abend, ein perfekt inszeniertes Stück - Schauspieler, Schüler, Musiker und Bühnenbild einfach mitreißend. Alles hat gestimmt!
Das einige Zuschauer nicht wissen, wie man sich im Theater benimmt und alles laut kommentieren müssen, ist eine neue Erfahrung für uns. In unserer Heimatstadt Augsburg ist das nicht üblich. Wir werden sicher wieder das Staatstheater in Cottbus besuchen.

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Stephan P. schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Montag, den 24.01.2011 um 16:42 Uhr
 

Dieser großartige Abend erweist vor allem die absolute Blödigkeit und Niveaulosigkeit der deutschen Theaterkritik. Dass geschätzte fünf Minuten nackte Menschen auf der Bühne stehen, reicht schon, um die meisten Kritiker gleichermaßen säfteln wie sich empören zu lassen. Kein Wort über die grandiose Darstellung eines getriebenen Menschen, der auf der Suche nach dem Glück ein ums andere Mal scheitert. Kompliment für den phantastischen Roland Renner und das ganze Team.
P.S. Ein, zwei Mätzchen weniger wären zu verkraften gewesen :-)

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Anja schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Mittwoch, den 19.01.2011 um 00:36 Uhr
 

Habe mir das Stück nun schon zum dritten und nicht letzten Mal angesehen. Ich muss sagen, meine Freundin und ich waren wieder begeistert. Es ist einfach eine tolle Inszenierung mit überzeugenden Akteuren.

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Dr. Joachim Saretz schrieb zu PHILHARMONISCHE KONZERTE:
verfasst am Montag, den 17.01.2011 um 17:38 Uhr
 

Napoleons späte Rache an Beethoven -
Fazit eines Konzertbesuches im Staatstheater Cottbus

Auf dem Programm des Sinfoniekonzertes am 16.01.2011 stand u.a. auch Beethovens 3. Sinfonie. Bekanntermaßen widmete Beethoven diese Sinfonie ursprünglich Napoleon, revidierte später dann diese Entscheidung nach Enttäuschungen über die Entwicklung der französischen Revolution und des Usurpators Napoleon.
Nach mehr als 200 Jahren schlug nun Napoleon unbarmherzig zurück und bediente sich dazu des Generals und der Musiker des Philharmonischen Orchesters Cottbus. Beethoven wurde mit dieser Aufführung seiner 3. Sinfonie in aller Öffentlichkeit gemeuchelt.
Aber der Reihe nach.
Das Konzert begann mit dem Versuch dreier leger farbig gekleideter Musiker (Oboe, Bratsche, Cembalo) mit Unterstützung zahlreicher vorwiegend grau/schwarz/weiß gekleideter Musiker mit diversen Instrumenten und eines „Vorturners“ (in Schwarz-Weiß ohne Instrument) die ostbrandenburgische Landschaft musikalisch zu beschreiben; …ohne weiteren Kommentar!
Danach eröffnete sich der musikalische Olymp im Staatstheater.
Mit Mozarts Klarinettenkonzert eroberte ihn Sabine Meyer. Eine derart ausgewogene, musikalisch und in der Tongebung perfekte Interpretation dieses Konzertes dürfte man auch außerhalb von Cottbus nur sehr selten zu hören bekommen. Glücksmomente für jeden Musikliebhaber pur.
Nach der Pause schlußendlich Beethoven. Und bereits mit den ersten Eröffnungsakkorden wurde klar, diesem Beethoven zeigen wir mal wie revolutionär wir heute sind. Ein napoleonischer Geschwindmarsch par excellence. Keine Phase des Besinnens, des Nachlassens. Hier wird durchgerast bis zum Ende, bis zum bitteren Ende. Ruhephasen sind nur etwas für Schwächlinge, musikalisch ausgespielte Melodiebögen sind etwas für romantische Kleingeister. Die heutige Zeit erfordert dynamisches Voranschreiten, schnell, laut, schrill, hektisch. Beethoven blieb leider auf der Strecke. Aber das war wohl gewollt, siehe Napoleons späte Rache. Das leider auch einige Musiker diesem Parforceritt ihren Tribut zollen mußten fiel dann nicht mehr weiter ins Gewicht.
Ob Beethovens Taubheit auch in seinem Musikerhimmel noch anhält? Man kann es ihm eigentlich nur wünschen.

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Susanne schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 15.01.2011 um 23:31 Uhr
 

Glücklicherweise habe ich kurzfristig Karten für den 15.01. bekommen. Es ist eine tolle, mitreißende Vorstellung gewesen, besonders Hardy Brachmann in der Hauptrolle hat überzeugt, auch Cornelia Zink, Alexander Voigt, C. Kallfaß - es war wirklich Klasse! Warum sieht man das Musical so lange nicht im Spielplan? Ich würde es glatt noch einmal anschauen.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 17.01.2011 um 11:22 Uhr
 

Liebe Susanne Drogan,
Gelegenheit dazu gibt es am 25. und am 26. April, dem Ostermontag und dem Dienstag nach Ostern. Unser Spielplan ist bis dahin so gut gefüllt mit Premieren und Wiederaufnahmen aller Sparten, mit Konzerten und Gastspielverpflichtungen, dass wir für JEKYLL & HYDE erst zu diesem Zeitpunkt neue Termine finden können. Wir zeigen das Musical aber auch in der kommenden Spielzeit (ab September 2011); Sie werden sich also ganz sicher noch einmal das Vergnügen machen können.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

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Michael Rabes schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Dienstag, den 11.01.2011 um 20:37 Uhr
 

John Williams Spektakel war beeindruckend. Insbesondere "Jaws" hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Danke dafuer! :-)

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Markus Weslowski schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 09.01.2011 um 11:55 Uhr
 

Danke, liebes Staatstheater, für dieses unglaublich schöne John Williams Spektakel!
Ich habe selten so einen unglaublich großen und lang andauernden Applaus erlebt, von dem das Orchester sowie sein Dirigent offenbar völlig überrascht waren.
Ich persönlich würde mir ein solches Sonderkonzert wieder, wenn nicht sogar öfter wünschen.

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Wolfgang und Christa Zschiesche schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 02.01.2011 um 11:36 Uhr
 

Das Sonderkonzert (Konzert zum Jahreswechsel - Anm. d. Adm.) war wieder Spitzenklasse.
Herausragend waren die Leistungen des Dirigenten, des Orchesters und natürlich der Sängerin Julia Bauer. Unvergesslich ihr Swipslied.

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Wolff- R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 20:04 Uhr
 

Kann man nur unterstreichen!! Mehr Applaus konnten die Zuschauer auch nicht spenden.
Und die Musiker hatten noch die Fledermaus vor sich. Danke. Schön wäre es, wenn man das Programm auch gedruckt hätte erwerben können, ggf auch hinterher. Die schönen kleinen humorvollen Einführungen vom General muß man ja deshalb nicht missen... Bis nächstes Jahr!

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sebastian schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 26.12.2010 um 19:52 Uhr
 

Ich sage mal so, es gibt in diesem Stück einige Szenen, die man hätte rausschneiden können bzw. die nicht besonders sehenswert sind, aber im Großen und Ganzen ist es ein sehr gelungenes Stück, das sicherlich noch einige Male zu sehen sein wird. Die Schauspieler spielen es mit einer Inbrunst, als ob sie es selber sind. Es ist toll.
Ein mitwirkender Statist

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Jens Arndt schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Sonntag, den 26.12.2010 um 09:28 Uhr
 

Ich durfte am 12. Dez. Heiko Walther als Jekyll/Hyde erleben, und war begeistert von seiner Intensität. Überhaupt hat Ihr Theater einen ganz großen Wurf gemacht; spannend, tolle Regie und eindrucksvolle Darsteller. Respekt auch an Cornelia Zink, die überraschend gekonnt ihre Sopran-Opern-Stimme auf's Musicalgenre modulieren konnte. Auch Lucy-Darstellerin C. Kallfaß hatte eine dermaßen betörend durchgestylte "Musicalvoice" und Grazie - also, es blieb mir nichts weiter übrig, als noch eine der raren Karten für den 26.Dez. zu ergattern und mich auf Hardy Brachmanns Jekyll/Hyde-Interpretation zu freuen. Macht weiter so... !!!

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Clemens Neumann schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 09.12.2010 um 20:30 Uhr
 

Der Elektrische Wind ist interessant.

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Florian Pop schrieb zu :
verfasst am Donnerstag, den 09.12.2010 um 17:33 Uhr
 

Ich finde die Seite sehr gelungen! Lustig und interessant.

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Frau Preuß schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 08.12.2010 um 13:33 Uhr
 

Ich finde diese Seite totel gut gelungen. Unsere Kinder werden begeistert sein. Liebe Grüße!

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Frank Roick schrieb zu :
verfasst am Mittwoch, den 08.12.2010 um 13:04 Uhr
 

Habe heute die Internetseite zum Musikprojekt angeschaut. Einfach Klasse! Wenn der Auftritt am 22.5.2011 auch so toll wird, wird es eine Riesensache für unsere Schule.

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Josephine Geissert schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Samstag, den 20.11.2010 um 17:09 Uhr
 

Am 17.11. war ich im Staatstheater zu der grandiosen Inszenierung "Jekyll & Hyde". Bühnenbild, Kostüme und Requisiten begeisterten mich und vermittelten eine wunderbar historische Atmosphäre. Das Orchester und die großartigen Sänger machten jedes einzelne Musikstück zu einem Erlebnis. Auch schauspielerisch sah ich sehr beeindruckende Leistungen, besonders Hardy Brachmann als Jekyll/Hyde war der Wahnsinn! Ich hoffe, das Musical so bald wie möglich noch einmal sehen zu können, denn es war ein wundervoller Abend mit einem Musical, das man nicht besser hätte auf die Bühne bringen können!
Josephine Geissert

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Jan Vesper schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Donnerstag, den 11.11.2010 um 14:54 Uhr
 

Es ist bitter mitzuerleben, wie schnell sich Cottbus nach dem Filmfestival wieder in eine Kulturwüste verwandelt hat. Die Diskussion um die Pückler-Inszenierung am Staatstheater zeigt, wo diese Region wirklich angekommen ist und was sie mit Visionen und mutigen Interpretationen anzufangen weiß. Wer von diesen nun empörten, scheinheiligen, biederen, mittelmäßig gebildeten Zeitgenossen hat denn ernsthaft versucht Pückler zu verstehen, sich in ihn und seine Zeit hineinzuversetzen? Und was haben die alle von "ihrem" Staatstheater im Jubiläumsjahr erwartet? Ganz klar, eine nette, opulente Pückler-Operette mit Pyramide und Schloss im Bühnenbild. Dazu eine bunte Inszenierung, musikalisch hübsch untermalt, eine Art Aufklappbilderbogen mit dauergrinsenden Schauspielmarionetten. Ja, so war er unser grüner Gartenfürst! Natürlich nicht ganz, das ist schon klar. Doch ein dauergeiler Bock, der möglicherweise nicht mehr so konnte wie er wollte, einer, der sich mit einer exotischen Minderjährigen umgab, ein abgefahrener Freak eben, der mit seiner Zeit haderte, immer wieder auszubrechen versuchte, verzweifelt war und zugleich voller Hoffnung und Lebenslust, so einer war der Fürst zwar auch. Aber auf der Bühne unseres staatlich subventionierten Theaters will man so einen nicht sehen. Das sollte klar sein - in Cottbus! Recht so, holt den Intendanten und den Regisseur vor alle Ausschüsse dieser kulturliebenden Stadt und fordert das viele Steuergeld zurück von diesen Banausen. Lasst sie erklären, was nackte Titten mit unserem imageträchtigen Romantiker aus Branitz zu tun haben. Schickt den Schüler am besten gleich in die Wüste und lasst Hansi Hinterseer auf die Bühne im Großen Haus. Das tut zwar auch weh, allerdings nur einer mittlerweile zu vernachlässigenden Minderheit.
Jan Vesper, radioeins vom rbb

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Nora Müller schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 25.11.2010 um 17:08 Uhr
 

Hallo Herr Vesper, danke für diesen Beitrag. Besser kann man es nicht ausdrücken. Beim Lesen der LR oder des Märkischen Boten, ebenso ND ist man an vergangene Zeiten erinnert, wenn gefordert wird, daß der Intendant und Regisseur vor dem Kulturausschuss (oder Bezirksleitung?!) Rechenschaft ablegen sollen. Vielleicht sollten doch einige dieser biederen Zeitgenosssen erst mal das Buch "Der grüne Fürst" lesen.

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Bärbel Manke schrieb:
verfasst am Freitag, den 26.11.2010 um 14:37 Uhr
 

Lieber Herr Vesper,
Sie haben mir mehr als aus der Seele "geschrieben". Aber verwunderlich ist das in Cottbus nicht, denn für diese miefige, provenzielle Kultureinstellung ist Cottbus schon seit mindestens 50 Jahren bekannt. Es hat sich also nichts geändert an der Kulturfront.
Aber wir dürfen die Hoffnungen nicht aufgeben. Beim Filmfestval ist ja nun auch endlich ein gewisses Interesse der Cottbuser zu verzeichnen. Ok, es hat 20 Jahre gedauert, aber immerhin. Vielleicht dauert es auch so lange, um die wunderbar inszenierte "Pückler-Utopia" zu verstehen - in Cottbus.

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Jan Vesper schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Mittwoch, den 10.11.2010 um 14:38 Uhr
 

Es ist bitter mitzuerleben, wie schnell sich Cottbus nach dem Filmfestival wieder in eine Kulturwüste verwandelt hat. Die Diskussion um die Pückler-Inszenierung am Staatstheater zeigt, wo diese Region wirklich angekommen ist und was sie mit Visionen und mutigen Interpretationen anzufangen weiß. Wer von diesen nun empörten, scheinheiligen, biederen, mittelmäßig gebildeten Zeitgenossen hat denn ernsthaft versucht Pückler zu verstehen, sich in ihn und seine Zeit hineinzuversetzen? Und was haben die alle von "ihrem" Staatstheater im Jubiläumsjahr erwartet? Ganz klar, eine nette, opulente Pückler-Operette mit Pyramide und Schloss im Bühnenbild. Dazu eine bunte Inszenierung, musikalisch hübsch untermalt, eine Art Aufklappbilderbogen mit dauergrinsenden Schauspielmarionetten. Ja, so war er unser grüner Gartenfürst! Natürlich nicht ganz, das ist schon klar. Doch ein dauergeiler Bock, der möglicherweise nicht mehr so konnte wie er wollte, einer, der sich mit einer exotischen Minderjährigen umgab, ein abgefahrener Freak eben, der mit seiner Zeit haderte, immer wieder auszubrechen versuchte, verzweifelt war und zugleich voller Hoffnung und Lebenslust, so einer war der Fürst zwar auch. Aber auf der Bühne unseres staatlich subventionierten Theaters will man so einen nicht sehen. Das sollte klar sein - in Cottbus! Recht so, holt den Intendanten und den Regisseur vor alle Ausschüsse dieser kulturliebenden Stadt und fordert das viele Steuergeld zurück von diesen Banausen. Lasst sie erklären, was nackte Titten mit unserem imageträchtigen Romantiker aus Branitz zu tun haben. Schickt den Schüler am besten gleich in die Wüste und lasst Hansi Hinterseer auf die Bühne im Großen Haus. Das tut zwar auch weh, allerdings nur einer mittlerweile zu vernachlässigenden Minderheit.
Jan Vesper, radioeins vom rbb

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Nora Müller schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 10.11.2010 um 23:20 Uhr
 

Hallo Herr Vesper, danke für diesen Beitrag. Besser kann man es nicht ausdrücken. Beim Lesen der LR oder des Märkischen Boten, ebenso ND ist man an vergangene Zeiten erinnert, wenn gefordert wird, daß der Intendant und Regisseur vor dem Kulturausschuss (oder Bezirksleitung?!) Rechenschaft ablegen sollen. Vielleicht sollten doch einige dieser biederen Zeitgenosssen erst mal das Buch "Der grüne Fürst" lesen.

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Bärbel Manke schrieb:
verfasst am Freitag, den 26.11.2010 um 12:43 Uhr
 

Lieber Herr Vesper,
Sie haben mir mehr als aus der Seele "geschrieben". Aber verwunderlich ist das in Cottbus nicht, denn für diese miefige, provenzielle Kultureinstellung ist Cottbus schon seit mindestens 50 Jahren bekannt. Es hat sich also nichts geändert an der Kulturfront.
Aber wir dürfen die Hoffnungen nicht aufgeben. Beim Filmfestval ist ja nun auch endlich ein gewisses Interesse der Cottbuser zu verzeichnen. Ok, es hat 20 Jahre gedauert, aber immerhin. Vielleicht dauert es auch so lange, um die wunderbar inszenierte "Pückler-Utopia" zu verstehen - in Cottbus.

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Wolff- R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 29.03.2011 um 21:38 Uhr
 

Hallo, habe das Stück zwar nicht gesehen, bin aber wegen der Titten genau Ihrer Meinung. In Bezug auf Oper habe ich außerhalb von Cottbus auch schon seit 20 Jahren ähnliche Meinungen geäußert, aber bisher nicht ein Theater gefunden, daß ein solche Plattform bietet, das spricht gegen Mief!! Und wo Streit, da auch Leben im Theater, das war immer so. Ein bißchen kann man sich auch freuen, provoziert zu werden. Ein bißchen. Und unterschätzen Sie nicht die Minderheit der Hinterseeer..... Liebe Grüße Ihr WRA

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Matthias Reimann schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 07.11.2010 um 15:14 Uhr
 

Beim letzten Theaterbruch wurde das Stück (FÜRST PÜCKLERS UTOPIA - Anm. d. Admin.) vorgestellt und sich über die umständliche Bezeichnung Mehrspartenprojekt beklagt.
Hier mein Vorschlag für ein alternatives Kurzwort:
"Tanopiel" Ein Mischwort aus Tanz, Oper, und Schauspiel. Gestern haben wir uns das Stück angesehen. Nicht alles verstanden. Aber ich habe mit meiner Frau noch nie so lange über ein Stück gesprochen. Es hat einen großen Nachhall.

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Margit Jahn schrieb zu WIE IM HIMMEL:
verfasst am Samstag, den 06.11.2010 um 10:03 Uhr
 

Grandios!
Wäre das erste Wort, welches mir zu dem gestrigen wundervollen Abend einfällt. Gespannt darauf, wie man einen solchen wunderbaren Film auf einer Bühne umsetzen kann, bin ich noch heute tief berührt, wie es dem ganzen Team gelungen ist, ein kleines Meisterwerk zu schaffen. Alle Leistungen der Schauspieler und Sänger, aber auch das Bühnenbild, waren so authentisch, das man voll ins Geschehen einbezogen war. Absoluten Respekt und nochmals meinen ganz herzlichen Dank für diesen wunderschönen Abend.

Der einzige Kritikpunkt - der aber nichts mit dem Schauspiel zu tun hat - wäre, das wohl offentlich die Belüftung des Theaters versagt hat, die Luft war zum Schneiden dünn, und oben auf dem Rang kamen gefühlte 33 Grad rüber. In der Pause kam man nicht umhin, nach Draußen in den Nieselregen zu gehen, weil auch im Foyer kein Luft zum Atmen war. Hier muß sich das Theater unbedingt etwas einfallen lassen, das ist kein Niveau wie man es von anderen Häusern her kennt und auch erwartet.

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Sonntag, den 14.11.2010 um 21:05 Uhr
 

Sehr geehrte Frau Jahn,
zur Vorstellung WIE IM HIMMEL am 5.11. waren zum Ende der Aufführung im ersten Rang 24,6 °C, im zweiten Rang 26 °C. Das ist sehr warm, ohne Frage, und dass Sie sich in Ihrem Theatererlebnis dadurch gestört fühlten, bedaure ich sehr. Wir sind leider nicht in der Lage, während der Vorstellung das Klima im Saal konstant auf einer mittleren Temperatur zu halten. Unser Haus verfügt über keine Voll-, sondern nur über eine Teilklimatisierung. Die Folge: die eingestellten Temperaturwerte werden nicht auf allen Ebenen gleichmäßig erreicht, vor allem nicht bei ausverkauftem Haus und vollem Scheinwerferbetrieb. Wir können jedoch nicht in jedem Fall die oberen Bereiche stärker abkühlen, da dann im Parkett Luft von 15 °C einströmt. Das ist den dort Sitzenden nicht zuzumuten.

Nichtsdestotrotz bemühen wir uns, vor den und während der Vorstellungen im Haus die besten Bedingungen zu schaffen. Ich hoffe, dass uns das bei Ihrem nächsten Besuch besser gelingt.

Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Norbert Kleinert schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Mittwoch, den 03.11.2010 um 23:38 Uhr
 

Die Frage ist nach wie vor völlig offen: Wer war Pückler? Klimke/Kresnik bieten da gar nichts. Sie zeigen einen Unsteten, Zwiespältigen, Zerrissenen. Dass der Projekte ersann und zu realisieren begann, deren entfaltete Schönheit er selbst nie erleben würde, dass ein solcher Mann für Jahrhunderte plante – es spielt für beide keine Rolle. Anders als seine romantischen Zeitgenossen setzte Pückler seine Träume mitten ins Leben. Schade, dass das so völlig unterging im Jubiläumsstück. Doppelschade, dass dessen Spektakelhaftigkeit den Blick auf den planenden Realisten Pückler noch mehr verstellt. N. Kleinert

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Wieland Schmidt schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Mittwoch, den 03.11.2010 um 23:20 Uhr
 

Gehört hatten wir seit Samstag, seit der Premiere, ja allerhand. Arbeitskollegen, denen ich am Montag erzählte, dass wir Karten für das Pücklerstück haben, schürzten die Lippen. Für das Skandalstück? – Irgendetwas, liebe Theaterleute, hatte sich übers Wochenende rumgesprochen, das mit dem Anlass des Ganzen, mit Fürst Pücklers Geburtstag, beim ersten Hinsehen nichts mehr zu tun hatte. Entsprechend gespannt sind wir heute (3.11.2010 - Anm. d. Admin.) ins Theater gezogen – und alles in allem wohltuend enttäuscht worden. Die „Nackedeis“ sind ansehnlich, die Arrangements großartig und die Lausitzer Ikone wird nicht denunziert. Im Gegenteil: Roland Renner zeigt einen Mann, der am Ende seines Daseins noch immer herausfinden will, was das Leben eigentlich mit ihm vorhat oder was er selbst damit vorhaben könnte. Sein Pückler stellt sich fortwährend in Frage. Den Affen auf seiner Schulter duldet er nur, er liebt ihn nicht. Eine sehr überzeugende Leistung des Gastes. Ein schönes Geschenk des Theaters für den Jubilar. Cornelia und Wieland Schmidt

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Dr. Joachim Saretz; Cottbus schrieb zu Fürst Pücklers Utopia:
verfasst am Sonntag, den 31.10.2010 um 15:37 Uhr
 

Pücklers Utopia - ein Ende auf der Müllhalde?
Am Sonnabend nun endlich die lang erwartete und mit unterschiedlichsten Begleitprogrammen vorbereitete Ehrung des Fürsten Pückler. Nach ausführlicher zu lang währender Würdigung des Jubilars im Rahmen eines Festaktes dann das mit Spannung erwartete Stück "Pücklers Utopia". Ein buntes Spektakel über das Lebenswerk des
Fürsten - laut und kreischend. Ein zweistündiger Parforceritt durch das bewegte Leben Pücklers, mit Satzfetzen, die wenig von Inspiration für Pücklers Träume preisgaben, dafür aber viel Unsinn und Unverständnis, leider auch in der textlichen Artikulation. Die schlussendlich in der Endzeitapokalypse mit dem Inferno von Pücklers Parkträume und dem Versinken im modernen Wohlstandsmüll endeten. Selbst der Versuch, das Publikum theatermäßig zu "veräppeln", mißlang dank der Verweigerung eines nicht namentlich genannten Ensemblemitgliedes auf vier Beinen. Aus der "Veräppelung" wurde doch eher "Dünnsch...", abschließend ja fachgerecht entsorgt auf der Müllhalde.
Pücklers Utopia? Armes Utopia, armer Pückler, armes Staatstheater mit seinem Publikum, armes Cottbus, Alle habt ihr besseres verdient.
Am Sonntag dann Spaziergang durch den im Sonnenllcht herbstlich glänzenden Pücklerpark.
Er war unbeschadet.
Trotz alledem!

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Johann Klien schrieb:
verfasst am Montag, den 01.11.2010 um 22:20 Uhr
 

Na, das sind sie doch, die Cottbuser Zipfelmützen! 4 Paar nackte Brüste, 8 nackte Arschbacken, 1 nackter schwangerer Bauch – schon wackeln sie empört mit den greisen Häuptern und finden, sie hätten Besseres verdient. Ja, was denn nur? Die Brüste waren doch schön. Auch die Backen waren es wert, gezeigt zu werden. Mehr von diesen Backen, mehr davon, hätten wir am Samstag rufen sollen, und ein paar Schwänze dazu. Schwänze fehlten nämlich; jetzt, im Rückblick, fällt es mir auf: Es war ein ganz und gar schwanzloser Abend. Kein Phallus weit und breit, nix von Fruchtbarkeit und Kraft, nur ein Graf in Unterhosen, welche er, wie später auch die Reithosen, einfach nicht runterkriegte. Da hat sich Kresnik wohl von der neusten Pückler-Forschung kirre machen lassen. Die meint entdeckt zu haben, dass der Fürst nicht konnte, wie er wollte. Herr Dr. Saretz, wissen Sie, dass damit alles in einem anderen Licht erscheint? Oder wissen Sie es nicht mehr? Stellen wir uns doch kurz vor, Kresnik habe sich auf den tollen Lausitzer nur deshalb eingelassen, weil er ahnt, was es heißt, nicht mehr zu können, wiewohl man doch ein Leben lang verkündet hat, dass man es kann. Und zwar nicht nur den Frauen (oder den Männern, wie auch immer) beischlafen, sondern auch dem Theater die Politik eintreiben. Und nun, irgendwie und irgendwarum, geht das nicht mehr, wie es bislang ging. Mittendrin ist man immer noch, in Osnabrück (das liegt im Westen) oder in Cottbus (im Osten), dennoch: Irgendwie und irgendwarum ist politisches Theater heute anders und was man selbst „beischlafen“ könnte – man(n) Kresnik zeugt dabei rein gar nichts mehr. Wie eben der Lausitzer Graf rein gar nichts zeugte, außer – Parks. In einem ökologischen Zeitalter sind sie Symbole und in der armen südbrandenburgischen Provinz Hoffnungsträger, eigentlich aber sind sie doch herrschaftlicher Firlefanz. Was sollte einer wie Kresnik daran sympathisch finden, worauf , Herr Saretz, haben Sie eigentlich gehofft?
Johann Klien

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Matthias Baumgartl schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 26.10.2010 um 12:13 Uhr
 

Mal ehrlich, ich bin da ziemlich abgebremst rein gestern Abend (Der Schimmelreiter am 24.10.2010 - Anm. d. Admin.). Aber dann kam gleich am Anfang die Apokalypse und den möcht‘ ich sehen, der angesichts dieses schönen Mädchens das verknitterte Deutschstundengesicht seiner verflossenen EOS-Jugend zusammenhalten kann. Sehr raffiniert, dieser Auftakt – ich machte einen Strich unter alle Schimmelschulstunden und setzte mich im Theatersessel zu recht … - um am Schluss dann doch gerade das weiße Engelchen auf der Bühnenschräge zum Teufel zu wünschen! Mal ehrlich, Herr Holetzeck, Ihre Mystifikationen hat dieses Ensemble gar nicht nötig. Ihre Damen und Herren Schauspieler bauen nämlich aus dem trockensten Friesensand die tollsten Seelenlabyrinthe, sie spielen fast mühelos mit abgrundtiefen Widersprüchen und genau die verschließen Sie im Handumdrehen wieder mit Ihrer weißverstärkten Weissagerei - gerade so, als wollten Sie dem, was da hervorbricht, sobald es nur halbwegs Kopf und Hals aus dem Ungewissen herausstreckt, mit hammerharter Zitiererei schnell das Genick brechen. Trauen Sie Ihrer unglaublichen Bühne und der wilden Musik so wenig? Da und im Kampf aller auf der steilen Schräge ist doch alles drin. Matthias Baumgartl

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Frank Marowjak schrieb zu EGMONT:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 16:47 Uhr
 

Wir möchten danke sagen für den gestrigen Abend (Egmont am 16.10.2010 – Anm. d. Adm.). Eine sehr schöne Ensembleleistung, bei der uns besonders Amadeus Gollner, Kai Börner, Kathrin Panzer und Roland Schroll gefallen haben. Ein Abend voller aktueller Bezüge, ohne das Goethe „auf den Kopf gehauen“ worden ist. Danke! Danke auch für die Gelegenheit, danach noch Regisseur Bernd Mottl und einigen der Darsteller begegnen zu können. Im Gespräch mit ihnen hat sich für uns vieles noch besser geklärt. Vor allem den Hinweis auf Stuttgart 21, den ein älterer Herr gleich anfangs in die Diskussion einwarf, finden wir sehr treffend. Wer ist der Souverän – die Auseinandersetzung zwischen Alba und Egmont, so wie sie von den beiden Schauspielern ausgetragen worden ist, stellt diese Frage sehr eindringlich für unsere Zeit. Egmonts Argumente sollten allen, die das Sagen zu haben glauben, als Pflichtlektüre vor Kabinetts- und Parlamentssitzungen verordnet werden.
Frank und Elfriede Marowjak, Berlin

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Bert schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 20:55 Uhr
 

Dem Dank schließe ich mich gern an. Die Lobhymne auf die aktuellen Bezügen scheint mir hingegen unangebracht. Zum Beispiel der erste Auftritt von Egmont: Für mich ist die Dandy- und Playboy-Nummer, die er da hinlegen muss, eine einzige Peinlichkeit. Man ahnt die Absicht und ist verstimmt. Völlig unglaubhaft wird dadurch (und kann im Weiteren für mich auch nicht glaubhafter gemacht werden) die Achtung, die Egmont im Volk genießt. Wenn es die aber nicht gibt, wenn die Bürger von Anfang an nur heucheln, sich selbst und ihren Führern nur etwas vorspielen oder wenn die Regie gerade das zeigen will, weil sie der Meinung ist, dass es glaubhafte charismatische Politiker ebensowenig gibt wie Bürger, die diese Politiker und ihre eigenen Überzeugungen verteidigen, dann braucht man nicht gerade „Egmont“ auf die Bühne zu bringen. – Insofern ist dieser „Egmont“ für mich eher ein Beitrag gegen alles, was sich zur Zeit in Stuttgart ereignet oder sich vor 20 Jahren in Ostdeutschland ereignete, Ausdruck eines intellektualistischen Skeptizismus, der dem Bürger, nur weil der ab und an schlafen muss, gleich das Rückrat herausoperiert. Bert

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Frank Petzold schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.10.2010 um 21:00 Uhr
 

Sehe ich genau so. Statt genau ausgeloteter Beziehungen zwischen denen da oben und denen da unten nur spaßige Typen auf beiden Seiten. Dabei können die Schauspieler viel mehr. Wie die junge Schauspielerin, deren Namen ich nicht weiß, und Herr Schroll (den ich mit meinen Schülern in LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN erlebt habe) das Paar Klärchen und Brackenburg spielten, das war überraschend und glaubwürdig und unter die Haut gehend. Für Momente leuchtete da große Schauspielkunst auf … - um gleich wieder durch ärgerliche, platte, oberflächliche Typisierungen erschlagen zu werden. Eine besonders verhängnisvolle Rolle spielten in dieser Hinsicht Maske und Kostüm.
Frank P.

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Franziska Fischer schrieb:
verfasst am Montag, den 18.10.2010 um 21:28 Uhr
 

Ich will auf die Meinung der Familie Marowjak Bezug nehmen. Ich war am Samstag ebenfalls zum Inszenierungsgespräch geblieben (bei dem eine Dame Herrn Gollner Blumen schenkte – ein Hoch auf die Cottbuser und ihre Theaterleidenschaft!). „Die aktuellen Bezüge“, die der eine oder andere in der Inszenierung in Anspielungen auf Politiker und Volk gefunden zu haben glaubte, lagen für mich in erster Linie auf einer psychologischen Ebene. Wie Regie und Schauspieler das Verhältnis der Protagonisten entwickelten, hat mich zunächst sehr überrascht, dann aber völlig überzeugt. Frau und Herr Marowjak haben völlig recht: Die Szene zwischen Alba und Egmont gehört zu den Sternstunden dieser guten Inszenierung. Wie die beiden Ritter sich im ersten Augenblick begegneten, das glich der Begegnung zweier alter Schulfreunde. Zuerst verhalten und unsicher, wie der andere nach der langen Zeit der Trennung reagieren werde, flüchteten beide dankbar in eine rückhaltlose Umarmung und einen großen Gefühlsüberschwang - ganz so, als wollten sie die „alten Zeiten“ der Kindheit und Jugend noch einmal heraufbeschwören (die „alten Zeiten“, von denen wir doch durch die beiden, das Spiel begleitenden Knaben längst wußten, dass sie keine "goldenen Zeiten" waren). Wie der eine, Alba, aus diesem Überschwang mehr und mehr ausstieg, was der andere, Egmont, gar nicht bemerkte; wie jener sich vorbereitete auf den Todesstoß und dieser sich bis zuletzt in Sicherheit wiegte, noch immer im Glauben, ein Gleicher neben einem Gleichen zu sein, da er doch längst als Todgeweihter neben seinem Henker stand … - das alles stimmte in einem solchen Maße in Gestus, Sprachrhythmus und Arrangement, dass ich völlig vergaß, dass das alles in eine alte Geschichte gehört, in eine sehr alte Geschichte. Mir schien es ganz und gar von heute zu sein. So sind wir, oder?
Franziska Fischer

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Helga Franken schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Freitag, den 15.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Eine fantastische Darstellung des Musicals Jekyll & Hyde erlebte ich am Donnerstagabend. Die Thematik, eine echte Herausforderung, wurde von den Akteuren, ob Bühnenbilder, Gesang, Orchester mit einmaliger Leistung unvergleichlich umgesetzt. Herzlichen Dank für diesen genußvollen Abend. Helga Franken

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Daniel Dambrowsky schrieb zu DER SCHIMMELREITER:
verfasst am Dienstag, den 12.10.2010 um 11:40 Uhr
 

Eine grandiose Aufführung!!!, ein Ensemble, das perfekt zusammenpaßt!
Weiter so!
Daniel Dambrowsky
(eine Meinung zu "Der Schimmelreiter" - Anm. d. Adm.)

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Frank Dieter Elsner schrieb zu JEKYLL & HYDE:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 10:50 Uhr
 

Glückwunsch allen Beteiligten zur Musicalpremiere vom letzten Samstag! (JEKYLL & HYDE 9.10.2010 Anm. d. Admin.) Eine tolle Leistung von allen. Eine attraktive Bühne, ein großartig musizierendes Orchester, bestens eingestellte SängerInnen, denen zuzuhören und zuzuschauen ein Genuss war. In Heiko Walters Dr. Jekyll war Hyde immer präsent. Eine große Leistung. Auch von Camilla Kallfaß, von Conny Zink, von … allen, allen! Glückwunsch noch einmal!
Frank Dieter Elsner

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Beate Werhold schrieb zu LEHRER SOLLTEN NACKT NICHT TANZEN ...:
verfasst am Samstag, den 09.10.2010 um 13:28 Uhr
 

Ich habe wieder den „nackten Lehrern“ zugesehen. Zum dritten Mal. Und wieder mitten in einem „aufgeheizten Haus“. Was für eine Stimmung! Selbst die Quatscher, die hinter mir im Parkett saßen und alles kommentieren mussten, waren ab und an hin und weg. Dass Roland Thomas Schroll und Monster Oliver Seidel Spitze sind, wissen alle, die das Stück schon einmal gesehen haben. Was mir dieses Mal besonders auffiel, war, wie urkomisch und doch total typisch und vor allem mit welcher Lust Thomas Harms und Bernd Stichler und die anderen Schauspieler die Lehrer spielen. Wie Frau Lohmar rockt – stark! Gibt es die Musik dazu schon irgendwo? Die Songs, die Roland singt? Ich fände das gut.
Beate

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Montag, den 11.10.2010 um 11:42 Uhr
 

Guten Tag Beate Werhold,
die Songs aus den LEHRERN werden Ende Oktober als Download zur Verfügung stehen. Schauen Sie dann bitte wieder auf unsere Seiten.
Herzliche Grüße, Bernd Seidel

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Torsten R. Karst schrieb zu IM RÜCKEN DIE STADT:
verfasst am Mittwoch, den 06.10.2010 um 13:01 Uhr
 

Ich bin nach der Vorstellung "Im Rücken die Stadt" am letzten Samstag zum sogenannten „Abspann“ geblieben. Leider wollten die meisten von denen, die auch geblieben waren, wohl eher „abspannen“ als diskutieren: Wortmeldungenund Disput plätscherten leise vor sich hin. Trotz des aktuellen Themas resp. Stücks! Für mich überraschend war allerdings die Meinung, die Inszenierung sei mehr allgemeines Gleichnis (für in allen Zeiten übliche Generationenkonflikte oder allbekannten Nachbarschaftsneid) als Zeitdokument. Wie’s scheint, gibt’s in Cottbus keine Töchter, die ihren Eltern oder Großeltern ungeduldig Fragen stellen wie die Studentin Ina im Stück. Beeindruckend, wie Ariadne Pabst das spielt und Sigrun Fischer darauf reagiert und schon deshalb sehenswert das Ganze. Aber gerade deshalb auch ließ mich die Dramaturgie des Stückes dann ratlos zurück: Die Klischees, gegen die die junge Ina anfragt, nämlich die Reduktion der Ost-Geschichten auf „War alles nicht so schlimm“ durch die einen und „War alles Stasi“ durch die anderen, sie dienen dem Stück von Freyer nicht nur als Ausgangsbasis, sondern werden durch das Desinteresse aller Figuren an dem, was wirklich war, bestätigt und geheiligt. Wenden wir uns doch endlich anderen, den wichtigen Dingen zu! - das scheint mir die (traurige) Quintessenz vom Ganzen. Zum Beispiel der Selbstfindung in Asien mit Mann oder der Selbstbesinnung jenseits der Arbeitshatz im abgezahlten Eigenheim oder dem Leiden an der Welt schlechthin oder, vor allem im Alter, dem Alkohol… - Vielleicht gab’s ja auch deshalb nicht mehr Auseinandersetzung beim „Abspann“, weil wir alle gerade erfahren hatte, dass Auseinandersetzung nicht lohnt.
Torsten

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Bertold Gräfe schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Dienstag, den 05.10.2010 um 12:00 Uhr
 

Eine Notiz nach einem großartigen Konzert: In seiner Rede zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit vor dem Konzert am vergangenen Sonntag (3.10.) sprach Holger Kelch vom schönsten Saal im Land Brandenburg - und meinte damit den Saal des Großen Hauses, in dem er gerade redete. Recht hat er! Es mag zwischen Uckermark und Elbe-Elster architektonisch raffiniertere, ältere, feinsinnigere Säle geben. Einen zweiten, der 600 Menschen einen so heiter wie erhaben stimmenden Rahmen für ein gemeinsames Vergnügen schafft, einen zweiten Raum dieser Art gibt es in Brandenburg nicht. Ich nehme Bürgermeister Kelchs Begeisterung für den Saal als Bekenntnis der Stadtspitze zu ihrem Theater. Die 600 Zuhörer, die am Sonntag stehend „ihrem“ Orchester nach Beethovens Neunter applaudierten, werden es nicht anders verstanden haben.
Berthold Gräfe

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Ulrike Wiek schrieb zu SONDERKONZERTE:
verfasst am Sonntag, den 03.10.2010 um 22:52 Uhr
 

Ein großes Dankeschön für das klasse Sonderkonzert zum Tag der deutschen Einheit!
Beethovens IX. unter Leitung eines so engagierten Dirigenten zu erleben, das ist schon etwas ganz Besonderes. Ich (wie auch viele andere Konzertbesucher im 2. Rang) war aber sehr erstaunt, ja sogar sehr peinlich berührt, dass Herr Christ zum Schluss nicht eine einzige Blume überreicht bekam. Herr Christ hat dem Konzert die besondere Note gegeben. Wieso bekam er keinen Blumenstrauß?
Hätte ich das vorher gewusst, dann wäre ich mit Blumen erschienen und hätte alles versucht, diese dem Chef und Macher dieses Konzertes als großes Dankeschön zu überreichen.

Ulrike Wiek

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Petersohn Ingeborg und Günther schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 11:22 Uhr
 

zum Gastspiel am 25.09.2010,19.30 im GH.
Die Tonlage war derart schlecht so daß wir in der reihe 4 nichts verstanden haben und sehr enttäuscht in der Pause das Haus verlassen haben,nachdem
der Tonmeister verlauten lies, daran könne er nichts ändern.

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Ruth&Hans-Hermann Schneider schrieb zu THEATER ALLGEMEIN:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 10:30 Uhr
 

Wir waren am Samstag, dem 25.09.2010 zum kabarettistischen Abend mit Peter Sodann.
Alles war Klasse, bis auf den technischen Tonausfall bis zur Pause. Man hörte konzentriert zu und dachte, es muss so sein.
So eine Panne dürfte aber doch in einem Staatstheater nicht passieren, oder war der Techniker an diesem Abend ein Beleuchtungstechniker?

Wir finden auch, dass eine Buchlesung nicht im Theater stattfinden sollte.
Dass man hierzu in leger Kleidung erscheint ist klar.
Aber zu Vorstellungen in diesem herrlichen Haus
gehören auch einigermaßen festlich gekleidete Menschen.

Beste Grüße
Ruth & Hans-Hermann Schneider

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Bernd Seidel schrieb:
verfasst am Freitag, den 01.10.2010 um 14:34 Uhr
 

Sehr geehrte Familie Schneider,
sehr geehrte Familie Peterson,
ich bedaure, dass Sie Peter Sodann bis zur Pause nicht so hören konnten, wie das in unserem Haus möglich sein sollte und - wie sich dann ja zeigte - auch möglich ist. Ich habe unseren Tonchef dazu befragt.
Ulrich Salzbrenner informierte mich, dass mit unserer Tonanlage alles in Ordnung war. Der Abstand zwischen Peter Sodann und den Tischmikros wurde vor der Veranstaltung im Interesse des Künstlers und mit ihm zusammen eingerichtet. Bei den Proben waren alle, Peter Sodann wie unsere Tontechniker, mit der Tonqualität zufrieden. Während der Veranstaltung erwies sich dann jedoch die Haltung, die Herr Sodann wählte, als hinderlich: Sie vergrößerte den Abstand zum Mikrofon. Nach der Pause wurden die Mikrofonpositionen korrigiert, Peter Sodann schränkte seine Aktionen ein - in der Folge lief die Übertragung besser und lauter.

Dass wir ab und an auch Lesungen anbieten, zumal von berühmten Theaterkollegen wie im vergangenen Jahr von Claus Peymann oder wie im November 2010 von Otto Mellies, passt unserer Meinung nach ausgezeichnet zum vielfältigen Programm des Staatstheaters. Dafür spricht das Interesse, dass diese Lesungen beim Publikum finden.

Versuchen Sie es also bitte wieder mit uns; wir freuen uns, wenn Sie bei uns sind.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

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Geraldine Töpfer schrieb zu ROMÉO ET JULIETTE:
verfasst am Sonntag, den 26.09.2010 um 00:27 Uhr
 

Eine wirklich gelungene Produktion! Aber was soll schon schiefgehen, wenn man eine Anna Sommerfeld als Juliette hat! Sie spielt und singt, als gäbe es kein Morgen! Sehr berührend und tiefgründig, gesanglich tadellos. Das kann man zwar von ihrem Tenorkollegen nicht behaupten, aber darüber sieht man gerne hinweg. Die Inszenierung bleibt zurückhaltend, ist aber nicht wirklich störend und lässt den Sängern Raum, sich zu entfalten. Evan Christ im Orchestergraben ist eine Sensation für sich, sehr sensibel geführt!

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Wolff R. Achenbach schrieb:
verfasst am Dienstag, den 02.11.2010 um 17:44 Uhr
 

Hören Sie sich mal die Tenöre in anderen Theatern an, bis hin zur Semperoper. Cottbus sollte froh sein einen solchen vielseitig einsetzbaren stimmlich sicheren Tenor zu haben.

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P. + A. Montan schrieb:
verfasst am Montag, den 08.11.2010 um 13:01 Uhr
 

Herr Wilde ist ein großartiger Schauspieler, der alle seine Rollen mit viel Leidenschaft und Liebe verkörpert. Gesanglich stößt er leider jedoch recht schnell an seine Grenzen. Die hohen Töne fallen ihm sehr schwer. Vielleicht ist er als einzige Besetzung dieser ganzen großen Opernrollen mit der Zeit einfach überfordert. Um die Stimme des Sängers ein bisschen zu schonen, sollte man vielleicht doppelt besetzen.
Noch eine Anmerkung zu Herrn Achenbach: Die Tenöre an anderen Häusern haben (bis auf ganz wenige Ausnahmen) die Leichtigkeit der hohen Töne und das erwartet das Publikum von einem Tenor. Also ist es auch verständlich, dass Opernbesucher, wie z.B. Frau Töpfer, Herrn Wildes gesangliche Leistung nicht so beeindruckend finden.
Die gesamte Oper ist aber so klasse, dass wir am 11.11. selbstverständlich wieder mit dabei sind!
Herzliche Grüße!

P.S.: Wir finden es übrigens ganz toll, dass man sich hier jetzt auch mal austauschen kann mit anderen Theaterbesuchern :)

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