Florian Noel schrieb:
verfasst am Sonntag, den 17.11.2013 um 14:59 Uhr
 

Die Aufführung der Oper war technisch sehr gut umgesetzt. Die Bühnenbilder waren detailreich, haben aber nicht zu sehr von der Handlung abgelenkt. Die Handlung war gut nachvollziehbar und eindrucksvoll umgesetzt. Die Darsteller haben eine gute schauspielerische Leistung abgeliefert; die gesangliche Leistung kann ich nicht beurteilen, weil ich dafür nicht qualifiziert bin. Die Musik des Orchesters passte sehr gut zu der Handlung auf der Bühne.

Abschließend kann ich sagen, dass diese Oper wesentlich besser als “Hoffmanns Erzählungen“ war. Sie ist für Operliebhaber zu empfehlen. Es ist und bleibt aber eine Oper, welche meinen Geschmack nicht trifft, weil die Handlung sich am Ende nur unnötig streckt.

Auf diesen Beitrag antworten
Fritz-Eckart Zahn schrieb:
verfasst am Sonntag, den 10.11.2013 um 17:34 Uhr
 

Also wenn ich schon über das Tempo lästere,dann der Vollständigkeit halber auch das:
Habe eine Carmen-Aufnahme aus dem Teatro di San Carlo (Neapel) ausgegraben wo der stattliche Dirigent Daniel Ohen noch schneller war ! Habe versucht, dem etwas abzugewinnen, denke aber, es geht den Zuschauern wie mir: Es beißt! Aber vielleicht noch das: Die hatten da - wie vielfach so üblich - überhaupt kein Bühnenbild, sondern nur mit auf das Auge angenehm wirkenden Lichteffekten gearbeitet und höchstens zwei,drei Requisiten auf der leicht geneigten Bühnenplattform und sehr einfache, aber passende Kostüme. Ich bin mir sicher, mit so etwas kann man auch in Cottbus den kompletten Seelenkitzel erreichen.
Also, die Frau Lichtenberg hat das bei mir erreicht, und auch an dem Spiel der Herren Brachmann und Walter hatte ich sehr viel Vergnügen und an deren Gesang natürlich auch viel Freude! Wichtig ist es mir, den "Seelenkitzel" daheim (hier in Cottbus) zu erleben.

Auf diesen Beitrag antworten
Fritz-Eckart Zahn schrieb:
verfasst am Samstag, den 09.11.2013 um 19:20 Uhr
 

Satte instrumental-und vokalkünstlerische Leistung bei sehr hohen Anforderungen. Gilt auch für das Einstudierungsteam. Frau Forberger hat übrigens die Michaela sehr gut rüber gebracht. Die empfolenen 116 Taktschläge beim Einleitungsmarsch kann man durchaus auch einhalten.
Die Frage ist nur ob man sich als Zuschauer im Kino,bei der Tagesschau mit Nato-Uniformen und Demo-Absperrungen sowie am Zaun eines Truppenübungsplatzes (ggf.Flüchtlingslager) wieder finden muss. Das Staatstehater Cottbus wird die Probleme dieser Welt nicht lösen,aber es kann den Sehnsüchten seiner (!) Besucher entsprechen.

Auf diesen Beitrag antworten