Anne schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 20:18 Uhr
 

Ein großartiges Projekt, vor allem bei dieser historisch beladenen Aufführungsstätte! Ein besseres Zeichen lässt sich kaum setzen. Und wenn Altkader und sonstige fragwürdige Personen versuchen, die Veranstaltung mit Feuerwerkskörpern zu stören, können wir angesichts solch plakativer Primitivität nur mitleidig lächeln.
Glückwunsch an das Staatstheater, das sich trotz der Versuche aus gewissen Kreisen, das Projekt zu verhindern, nicht von seinem Plan abbringen ließ.

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Jens Arndt schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 09.07.2014 um 15:07 Uhr
 

Ich besuchte die Vorstellung am Fr., den 04.06.14. Dieses Projekt hat mich sehr ergriffen, die Atmosphäre dieses Schauplatzes war beeindruckend. Darstellerisch und von der Inszenierung her fand ich es toll (wobei "Fidelio" musikalisch nicht zu meinen Lieblingsopern gehört).
Eine Vorgehensweise Eures Hauses finde ich jedoch sehr zwiespältig: Sicher wollt Ihr den Besuchern einen Gefallen tun, wenn die teureren Preiskategorien im Falle von Unwetter dann alternativ eine Aufführung direkt im Theater sehen dürften. Ich persönlich bin froh, eine der "günstigeren" Kategorien gewählt zu haben. Abgesehen davon, dass es akkustisch und vor allem vom visuellen Gesamteindruck keinen Unterschied macht, wenn man mehr seitlich und hinten sitzt, finde ich es unangemessen, bei verdoppelten Ticketpreisen (55.-€ /69.-€) dann lediglich einer nur halbszenischen Aufführung beizuwohnen.
Mein großes Kompliment an Eure Sänger aus dem Ensemble, aber die eingekauften Gäste Miriam Gordon-Stewart und Craig Bermingham waren sängerisch wirklich nur Mittelmaß bei Intonation und Stimschönheit. Möge hoffentlich ein Großteil der Einnahmen diesem Menschenrechtszentrum zugute kommen.

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Achenbach,Wolff schrieb:
verfasst am Sonntag, den 06.07.2014 um 01:46 Uhr
 

Es ist sehr erschütternd gewesen, wer noch nicht richtig geglaubt hat, was in der DDR passiert ist, erfährt es hier, zumal, wenn er indirekt von einem Gefangenen weiß, der 4 Jahre dort ausharren mußte, weil er als Akademiker eine riesige Summe kostete. Dank dem Menschenrechtsverein für die Idee, danke, Herr Schüler, für die hervorragende Inszenierung und die Erstellung eines erschütterfnden riesigen Opernevents, dass trotz seiner Größe nichts an Eindringlichkeit einbüßte. 21 Uhr ist nicht zu spät, eine Kerkerszene im Hellen geht nun mal nicht, da muß man schon mal übernachten. Danke den ohne Ausnahme hervorragend agierenden hauseigenen Solisten, von denen Herr Jäpel als Pizarro eine atemberaubende Stimme und darstellerische Partie lieferte, und auch Cornelia Zink sowie den anderen Solisten, in beiden Besetzungen. Das müßte man man nächstes Jahr wieder machen. Bis dahin kann man sicher auch die Hauptpartien, insbesondere den Tenor besser besetzen, womöglich auch aus eigenem Kräfte, und es gibt ja noch andere Opern über Willkür....WRA

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S. von Fiebig schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 26.06.2014 um 12:09 Uhr
 

Um die Resonanz des Spektakels beneide ich das Theater nicht. Falsche Zeit, falscher Ort, falscher Spielleiter. Warum wurde Casdorf nicht gefragt?

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Christoph Dehnhardt schrieb:
verfasst am Sonntag, den 18.05.2014 um 16:12 Uhr
 

Auch mich interessiert es sehr (das Projekt FIDELIO. Die Freiheitsoper im Zuchthaus - Anm. d. Adm.), und ich werde dafür wohl zum ersten Mal in meinem Leben nach Cottbus fahren. Uhrzeit und Ort sehen auch interessant aus!

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Hans Wähner, Görlitz schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 08.05.2014 um 17:53 Uhr
 

Schade, der letzte Zug der ODEG geht ab Cottbis 23.04h.

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Thomas Hilberer schrieb:
verfasst am Sonntag, den 27.04.2014 um 09:17 Uhr
 

Die Aufführung interessiert mich sehr, und ich wäre dafür gerne nach Cottbus gefahren - aber 21 Uhr ist entschieden zu spät. Schade!

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