Siegfried H. schrieb:
verfasst am Sonntag, den 06.03.2016 um 19:35 Uhr
 

Was war das für ein großartiger Abend! Ein bombastisches Bühnenbild, großartige Musik. Ein wunderbares Sängerensemble! Besonders hervorheben muss man allerdings die Titelheldin. Laila Salome Fischer hat mich schon als Konstanze restlos begeistert, was auch ein Hauptgrund war, mir die Alcina anzusehen. Dramatik, brillante Koloraturen und großartiges Schauspiel - wenn man das nur immer so sehen und hören würde!!! Wie Ivo Hentschel das Orchester anleitet und sich alle Musiker auf die barocke Musizierweise einlassen, ist ebenfalls beeindruckend! Viele große Theater können sich von so einer wunderbaren Aufführung einiges abschauen! Hut ab!

Auf diesen Beitrag antworten
Arno Neumann schrieb:
verfasst am Montag, den 15.06.2015 um 21:35 Uhr
 

Mir war klar, dass die Regie sich bei Händel etwas einfallen lassen muss, es sei denn, man versucht es à la Berliner Staatsoper in den achtziger Jahren mit einer historisch bis ins Detail peniblen, hoch ästhetischen Darbietung. Doch schon der Publikumszuspruch jetzt in Cottbus ließ Ungewohntes erwarten. Und so war es dann auch. Um es kurz zu machen: Es war ein Glücksfall, ein Musterbeispiel des Heranholens eines historischen Werkes in die Gegenwart, keine im Kostüm hängen bleibende Aktualisierung, sondern ein Aufschließen von der gesellschaftlichen wie menschlichen Substanz her. Da stimmte alles: Die äußere Schäbigkeit der Eingangssentenzen, der Rahmen, der die Handlung historisch erdete, Händels Zeit. Und dann der Kontrast, der schon die Hohlheit signalisierte, mit dem Konsumtempel, in dem die Verführung durch Alcina nur eine der Verführungen ist. Und plötzlich sieht, hört und fühlt man, welch menschlicher Wert, welche Tragik, welch pulsierendes Leben in dieser Zaubergeschichte steckt. Ich musste mir einige Male bewusst machen, dass ich Händel höre und nichts Gegenwärtiges!

Auf diesen Beitrag antworten
Susanne B. schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 04.06.2015 um 18:54 Uhr
 

Ich war gestern in der "Alcina" - eine tolle Produktion mit einer fantastischen Hauptdarstellerin. Mir hat Laila Salome Fischer wahnsinnig gut gefallen und ich hatte sehr oft Tränen in den Augen vor Rührung. Und der Countertenor hat mir auch sehr gut gefallen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser wunderbaren Produktion! Ich werde wiederkommen!

Auf diesen Beitrag antworten
Siegfried H. schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 09.04.2015 um 21:11 Uhr
 

Ich bin extra aus Berlin angereist, um diese wunderbare Oper zu sehen und bin restlos begeistert von dieser Alcina-Produktion. Eine kluge Inszenierung, ein beeindruckendes Bühnenbild, interessanter Einsatz des Balletts und eine fantastische Hauptdarstellerin! Laila Salome Fischer ist eine atemberaubende Sängerin sowie Darstellerin und hat mich als Alcina restlos überzeugt! Ich freue mich sehr, dass man hier wahrscheinlich den Beginn einer großen Karriere sehen kann.

Auf diesen Beitrag antworten
johanna karma schrieb:
verfasst am Samstag, den 14.03.2015 um 22:48 Uhr
 

Gerade aus der ALCINA zurück: DAS BESTE, WAS COTTBUS JE AUF DIE BÜHNE GEBRACHT HAT. Gesang, Orchester, Inszenierung - eine großartige Produktion!

Auf diesen Beitrag antworten
Marcus Lausch schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 11.03.2015 um 19:10 Uhr
 

Eine Alcina!
Wünsche dem Haus eine großartige Premiere.
Bis zum 1. Mai freue ich mich unbändig auf ein großartiges Werk und Ihre Sicht auf das Stück.

Toi, toi, toi dem Team! Das kann nicht schiefgehen. ;-)

Mit hohem Respekt, Sympathie und Grüßen aus der Hauptstadt

Marcus Lausch

Auf diesen Beitrag antworten