Karin Hofrichter schrieb:
verfasst am Mittwoch, den 22.11.2017 um 11:31 Uhr
 

Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverständliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. Die Rammsteinsequenz hat mich zumindest aus dem Frust aufgerüttelt. Und im dritten Teil fühlte ich mich in der Theaterschule, um Eleven bei ihren Etüden zum ewig gleichen Text zuzusehen und zu hören. Nein, das ist es nicht, was ich vom Schauspiel in unserem Cottbusser Musentempel erwarte. Die beiden Schauspieler können sich noch so viel Mühe geben, am Ende zählen nur die Bilder, die im Kopf des Zuschauers zurückbleiben. Ich habe mich für Abhacken und Hoffen auf ein nächstes, besseres Theaterstück entschieden.

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