Bernhard Segesser schrieb:
verfasst am Dienstag, den 18.12.2012 um 17:34 Uhr
 

Als in Basel Ansässiger (2 mal Opernhaus des Jahres) war ich von der hervorragenden szenischen und musikalischen Leistung der AIDA begeistert und habe gleichzeitig über den schwachen Besuch dieser Aufführung gestaunt. Dass Sänger und Orchester trotz halb leerem Theater alles gaben, verdient höchsten Respekt! Sind die Cottbuser so verwöhnt oder haben sie (noch) nicht gemerkt, auf welch hohem künstlerischem Niveau ihr Theater steht?

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gottfried wenzel schrieb:
verfasst am Freitag, den 07.12.2012 um 16:54 Uhr
 

06.12.2012 toller und ergreifender Opernabend (Aida), wird unvergessen bleiben. Danke - Fam. Wenzel

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Ursel Stakowiak schrieb:
verfasst am Sonntag, den 11.12.2011 um 14:07 Uhr
 

Dem Staatstheater Cottbus meinen herzlichsten Glückwunsch zu dieser gelungenen AIDA. Diese Oper komplett aus dem Ensemble zu besetzen (und das auf hohem Niveau) ist wirklich eine Leistung. Allen voran eine hervorragende Gesine Forberger in der Titelrolle, die ergreifend singt und spielt. Als Radamès hätte man sich wahrlich zwar einen richtigen Verdi-Tenor gewünscht, aber dafür kann man durch Marlene Lichtenberg mit einer wunderbaren Amneris aufwarten. Wunderbar kühl ihre Ausstrahlung, die glaubhaft den Übergang von der stolzen Prinzessin bis hin zur wahnsinnigen Hilflosen schafft. Große Klasse!

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Jens Arndt schrieb:
verfasst am Donnerstag, den 26.05.2011 um 12:21 Uhr
 

Ich besuchte die 2. "AIDA"-Vorstellung am 24. Mai und mir hat es sehr gut gefallen. Erstmal Respekt an die umbesetzte "Aida": Lucja Zarzyska, die den Mut hat, so kurzfristig diese Rolle zu übernehmen und diese dann mit sehr viel Intensität und stimmlicher Eindringlichkeit darstellte. Hervorheben möchte ich auch die mich ausgesprochen ergreifende Leistung von Marlene Lichtenberg als Amneris. Als junge, neuengagierte Künstlerin hat sie dermaßen viel charismatische Ausstrahlung auf der Bühne und eine stimmlich sowie schauspielerische Glanzleistung hingelegt, mit überzeugender Mimik und Gestik. Als Radames sang Jens Klaus Wilde und gefiel mir auch. Anfänglich empfand ich es als etwas zuwenig interpretierte Leidenschaft, er steigerte sich aber im Laufe der Vorstellung. Insgesamt eine sehr gute Ensembleleistung, auch Evan Christ triumphierte mit zügigen Tempi. Schmunzeln musste ich bei den Gesängen der Priesterin auf der Hinterbühne, es scheint eine der Lieblingsstellen für Evan Christ zu sein, so dass er selbst bei Dirigieren dabei eine ganz "sphärisch mitschwebende" Mimik aufsetzte (saß 1. Reihe außen rechts:-) Ich hoffe, ihr setzt diese Oper öfters auf den Spielplan, denn wer wünscht sich nicht gern ein ausverkauftes Haus?

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