Verlauf:

Frank Hennig schrieb:

"Biergeschichten" des Schloßtheaterss Augustusburg am 31.12. (15 Uhr), Theaterscheune:
Wirklich schade, das das Staatstheater bei der Auswahl so danebengegriffen hat! Zwei (vermutlich) gute Schauspieler gaben sich alle Mühe, eine schlechte Inszenierung mit einem unterirdisch langweiligen Text rüberzubringen. "Glasklare Gedanken" waren angekündigt - zu sehen war nur ein unstrukturiertes Stück ohne logische Handlung und mit vorgeblich tiefsinnigen Texten, die letzten Endes nur ein hilfloses Springen zu verschiedenen Themen und weitgehend frei von Pointen war - vor der Pause 3x Lachen im Publikum, nach der Pause ca. 4x. Die Schauspieler konnten einem leid tun. Die Frage ist: Wer inszeniert einen so schlechten Text - und wer sucht das Stück zu einem 31.12. aus? Da das Staatstheater der Veranstalter ist: Das schadet dem Ruf. Wir haben in Cottbus schon viele Stücke gesehen von Spitze bis naja, aber ein solcher Fehlgriff war nicht zu erwarten.
Trotzdem kommen wir wieder, aber wohl nicht, ohne künftig gründlich zu recherchieren, was uns erwartet.
Freundliche Grüße an alle Schaffenden am Staatstheater und beste Wünsche für ein künstlerisch und wirtschaftlich erfolgreiches Jahr.

Frank Hennig, Peitz