Verlauf:

Bernd Seidel schrieb:

Sehr geehrter Herr Hein,
mir fehlte dazu noch eine Auskunft aus unserer technischen Abteilung. Matthias Günther, der Technische Direktor, schrieb mir jetzt dazu:

"Das Klappern kommt von den Rückschlagklappen der Entrauchungsanlagen. Diese Klappen stellen eine bauaufsichtlich zugelassene Einheit dar und dürfen nicht manipuliert werden. Bei Starkwinden ab Windstärke 10 und dadurch auftretenden großen Luftdruckunterschieden bewegen sie sich. Wir prüfen einen Austausch dieser Klappen gegen Entrauchungsklappen aus Kalziumsilikat, die im "Ernstfall" motorisch aufgefahren werden können."

Das Problem sind der Platzbedarf für den Einbau der neuen Klappen und die dabei anfallenden Kosten. Wir können Ihnen deshalb zur Zeit zu unserem Bedauern nicht sagen, wann uns der Wechsel möglich sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Seidel
Lt. PR/Marketing

Christoph Hein schrieb:

Mein Hauptanliegen war das Problem mit den Brandschutzklappen, darauf sind Sie leider nicht eingegangen.

Bernd Seidel schrieb:

Sehr geehrter Herr Hein,
es tut uns leid, dass das Programmheft nicht das aktuelle Konzertprogramm auswies. Es gab eine ganz kurzfristige Entscheidung seitens des Gastdirigentens, über die wir nicht informiert worden sind.
Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing

Christoph Hein schrieb:

Guten Tag,
das Programm des 3. Philharmonischen Konzerts hat mir sehr gut gefallen und das Orchester hat wiedermal super und überzeugend gespielt.

Leider konnte ich die Musik nicht voll und ganz genießen, da das Klappern der Brandschutzklappen außerordentlich störend war! Es ist leider nicht das erste Mal, dass das passiert. Gerade in den ruhigen Momenten der Musik stören diese Geräusche enorm! Das Klappern war sogar in den hinteren Reihen des Parketts zu hören (ich saß im zweiten Rang, wo es deutlich lauter war). Das muss dringend geändert werden. Sowas ist meiner Meinung nach nicht vertretbar. Ürigens ist ein übender Musiker bei weitem nicht so störend.

Noch eine Anmerkung zum Programmheft:
Anscheinend wurde Strawinskis Feuervogel nicht komplett gespielt. Entsprechend sollten auch nur die wirklich gespielten Teile im Programmheft gedruckt bzw. kenntlich gemacht werden. Wenn man das Stück nicht kennt, sorgt das schon sehr für Verwirrung.

Christoph Hein