Verlauf:

Bertold Gräfe schrieb:

Eine Notiz nach einem großartigen Konzert: In seiner Rede zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit vor dem Konzert am vergangenen Sonntag (3.10.) sprach Holger Kelch vom schönsten Saal im Land Brandenburg - und meinte damit den Saal des Großen Hauses, in dem er gerade redete. Recht hat er! Es mag zwischen Uckermark und Elbe-Elster architektonisch raffiniertere, ältere, feinsinnigere Säle geben. Einen zweiten, der 600 Menschen einen so heiter wie erhaben stimmenden Rahmen für ein gemeinsames Vergnügen schafft, einen zweiten Raum dieser Art gibt es in Brandenburg nicht. Ich nehme Bürgermeister Kelchs Begeisterung für den Saal als Bekenntnis der Stadtspitze zu ihrem Theater. Die 600 Zuhörer, die am Sonntag stehend „ihrem“ Orchester nach Beethovens Neunter applaudierten, werden es nicht anders verstanden haben.
Berthold Gräfe