Verlauf:

Bernd Seidel schrieb:

Sehr geehrte Frau Hantschel,
ich vermute, Bach als ganz selbstverständlich mehrsprachiger Mensch des durch und durch mehrsprachigen 18. Jahrhunderts hätte kein Problem mit einem fremdsprachigem Titel für irgendein Konzert gehabt. Auch wenn ihm unter Umständen das Englische etwas ferner lag als das Französische – er hätte sein Vergnügen daran gehabt, es sich zu erschließen. Ähnlich mag es den vielen Besuchern am vergangenen Samstag ergangen sein, bei denen wir offenbar mit unserem „Denglisch“ auf Resonanz stießen. Das macht Mut, es in allen Fällen, wo die andere Sprache eine Funktion hat, wieder zu versuchen. Insofern handelt es sich bei unserem „Classic & Clubbing“-Abend ganz sicher nicht um einen Ausrutcher, wie es sich andererseits auch in all jenen Fällen um keine Zufälle handelt, in denen wir uns bewusst und kalkuliert der deutschen Sprache bedienen. Wir hoffen, dass wir wissen, was wir tun.

Herzliche Grüße
Bernd Seidel
Leiter PR/Marketing
(Tut mir leid: Das ist meine Berufsbezeichnung)