Verlauf:

Sonja Surikowa schrieb:

Absolut spontan überlegten wir uns am 10.02.2016, ins Theater zu gehen. Wir schauten nach und stellten fest, dass das Cottbuser Staatstheater an diesem Tag "Die Entführung aus dem Serail" von Mozart auf dem Spielplan hat. Ich wunderte mich, warum die Vorstellung bis fast auf den letzten Platz ausverkauft ist und wir nur Karten im 2. Rang bekommen konnten. Es war ganz gewiss nicht der Mittwochspreis, worüber wir erst im Nachhinein erfuhren, der die kulturinteressierten Zuschauer ins Cottbuser Staatstheater lockte. Es war ganz gewiss die Vorstellung als solche!

Nach geringfügigen Anfangsschwierigkeiten erwies sich der Darsteller des Belmonte als ebenfalls hervorragender Sänger und Darsteller wie auch die übrige Besetzung. Es war ein Ohrenschmaus jedem zuzuhören.

Ein Applaus für den Regiesseur der Oper Martin Schüler. Er hat es sogar mit Witz geschafft, dieses heutige schwierige Thema umzusetzen, was für sein brillantes Regiekönnen spricht.

Auch das Bühnenbild und die Kostüme von Gundula Martin waren passend, auch wenn nicht unbedingt der Zeit der Oper entsprechend.

Alles wurde so wunderbar umgesetzt, dass es ein Augen- und Ohrenschmaus gewesen ist. Applaus für die Regie, Applaus für die Sänger, Applaus für die Bühnen- und Kostümbildnerin, Applaus für das Orchester und die Damen und Herren des Chores sowie die kleinen Kinder, die es gewiss nicht nur genossen haben, auf der Bühne zu stehen, sondern auch mal bis spät abends aufbleiben zu können.

APPLAUS und eine tiefe Verbeugung vor dem hervorragenden Können des gesamten Ensembles.