It's Glenn Miller Time

„It‘s Glenn Miller Time“ steht für eine grandiose Show im Sweet und Swing Sound der 30er und 40er Jahre. In der großen Big-Band-Besetzung (4 Trompeten, 4 Posaunen, 5 Saxophone, 1 Klarinette, Bass, Schlagzeug und Piano) präsentiert das Glenn Miller Orchestra unter Leitung von Wil Salden eine beeindruckende Performance, die die Menschen aller Altersstufen rund um den Globus begeistert. Alle Musiker sind hervorragende Solisten und das beweisen sie immer wieder bei ihren Solis. Die Bandsängerin beschert mit wunderschönen Melodien im Glenn-Miller-Sweet-Sound Gänsehaut-Garantie. Besondere Highlights sind Auftritte der Moonlight Serenaders, die Close Harmony Group des Glenn Miller Orchestra.

Sonntag, 29. Oktober 2017, 19.00 Uhr | Großes Haus | Gastspiel


Ein Abend mit Katharina Koch (Gesang) und Sirid Heuts (Akkordeon)

Weiblich, witzig, verwegen… mit ihrem schmissigen und abwechslungsreichen 20er-Jahre-Programm katapultieren zwei waschechte Berliner Pflanzen ihr Publikum mitten in die wilden und frivolen Zeiten, mit Hits von Brecht/Weill, den Comedian Harmonists, Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, Marlene Dietrich und co. Mal rotzfrech, mal lasziv-elegant, beschwört die Schauspielerin und Sängerin Katharina Koch mit facettenreicher Stimme und enormer Ausdruckskraft das pulsierende Berlin zwischen Luxus und Maloche. Sirid Heuts ist mit ihrem Akkordeon dabei mehr als eine Begleiterin: Mit jeder Menge Spielfreude illustriert sie die extremen Gegensätze von Absinth bis Zille-Milieu. Ein mitreißendes, zuweilen provokantes und verstörendes Programm, das heute so aktuell ist wie vor hundert Jahren!

Sonntag, 31. Dezember 2017, 17.00 Uhr & 20.00 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel


Wir machen Musik

Nicht zum ersten Mal sind sie in Cottbus zu Gast: Musiker der Staatskapelle Berlin, die im Salonorchester „Unter‘n Linden“ zusammengefunden haben, und Countertenor Jochen Kowalski. Ausgewählt haben sie diesmal Musik, die für ihr Publikum wie für sie selbst mit vielen Erinnerungen verbunden ist. Das gilt besonders für den Schlager, der ihrem Programm den Titel gab: „Wir machen Musik“ entstammt einem gleichna­migen deutschen Revuefilm aus dem Jahre 1942, der das Verhält­nis von Unterhaltung und Kunst in einer Weise behandelte, die von Teilen des damaligen Regimes als anrüchig – von der jungen Gene­ration jedoch als vorbildlich empfunden wurde. Zum UFA-Schlager gesellen sich beliebte Tangos und Märsche, berühmte Orchesterstücke, weltbekannte Chansons, Operetten-Hits und klassische Walzer.

Sonntag, 28. Januar 2018, 19.00 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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Keimzeit Akustik Quintett: Albertine   am Freitag, 23. Februar 2018

 

Keimzeit gehört zu den wenigen ostdeutschen Bands, die sich bis heute gehalten und beständig entwickelt haben. Viel ist passiert seit der ersten Platte „Irrenhaus“ (1990). Das neuste Album „Albertine“ stellt der Band-Ableger, das Keimzeit Akustik Quintett, beim Cottbuser Konzert vor. Sein Sound ist in der Klangwelt der 60er und 70er verwurzelt. Alles ist handgemacht und auf dialektische Art modern-anachronistisch: schlicht-schöne Arrangements! Hier flackert mal eine Pedal Steel Gitarre, dort ein Vibraphon. Erfrischend, dass man dem Album das Entstehungsjahr kaum anhört: Keine schnell verfassten Zeitgeist-Analysen, keine Flüchtlingskrise, kein Klimawandel, keine Eurokrise. Die stabile Währung ist hier immer noch die Liebe, und die Band funktioniert wie eine alte Ehe.

Freitag, 23. Februar 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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medlz: Von Mozart bis Mercury   am Sonntag, 25. März 2018

 

Eine A-cappella-Reise durch die Musikgeschichte

Schon im Alter von sieben Jahren sangen die „medlz" (Nelly Palmowske, Silvana Mehnert, Joyce-Lynn Lella, Sabine Kaufmann) gemeinsam im Philharmonischen Kinderchor Dresden Stücke von Mozart, Beethoven, u.v.m. Diese klassische Ausbildung hört man auch heute noch. In ihrem Programm singen sich die Musikerinnen mit Leidenschaft durch gut 200 Jahre Musikgeschichte. Genießen Sie die außergewöhnliche Stecknadel-Stille bei Ave Verum (Mozart), schnipsen Sie mit bei „Mister Sandman" (The Chordettes), lassen Sie sich „von Kopf bis Fuß“ (Marlene Dietrich) verführen und tanken Sie Kraft bei gutem Rock, z. B. mit „Kashmir“ (Led Zeppelin) oder Pop, z.B. mit „Man in the mirror“ (Michael Jackson). Zu hören sind die ausgewählten Lieder der vier Dresdnerinnen im außergewöhnlichen und eigenen Stil und Sound der „medlz".

Sonntag, 25. März 2018, 19.00 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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Alles kehrt wieder   am Sonntag, 10. Juni 2018

 

Konzert & Lesung mit Gisela Steineckert und Jürgen Walter

„Alles kehrt wieder“ ist der Titel der vorerst letzten CD Jürgen Walters, für die Gisela Steineckert die Texte schrieb. Die Lyrik der Berliner Schriftstellerin und die spezielle Art der Lied-Interpretation Walters, immer am klassischen französischen Chanson orientiert, ergänzen einander wieder auf das Vorzüglichste und erzählen vom Anfang nach schwerer Zeit, vom Blühen nach Kälte und Frost. Die Kompositionen stammen von Andreas Bicking, Wilfried Peetz, Ulli Schwinge u.a.  Jürgen Walter gehört zu den „Musiklegenden des Ostens“. Seine Lieder „Schallala, Schallali...“, „Clown sein“ ... wurden Hits und werden noch heute oft gespielt. Anfang der 1970 Jahre begann seine Karriere u.a. mit Günther Fischer, Arndt Bause und Thomas Natschinski. Über die vielen Jahre war Gisela Steineckert immer als Texterin und künstlerische Beraterin an seiner Seite. Seit den 70er verfasst sie mit Leidenschaft Liedtexte, u. a. auch für Holger Biege, Veronika Fischer, Frank Schöbel und die Gruppe Karussell („Als ich fortging“). Jetzt kommen Gisela Steineckert und Jürgen Walter nach Cottbus. Im Gepäck: Alles, was ans Herz geht. Natürlich darf gelacht werden. Aber auch Tränen sind ehrbar.

Video radioBERLIN-Musikchef Jürgen Jürgens im Gespräch mit Jürgen Walter über Lebensstationen, Weggefährten Gisela Steineckert, Arndt Bause und Thomas Natschinski.

Sonntag, 10. Juni 2018, 19 Uhr, Kammerbühne | Gastspiel

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Isabel Dörfler: Berlin – Hollywood   am Sonntag, 17. Juni 2018

 

Songs zwischen Ruhm und Exil

Isabel Dörfler, die Norma Desmond in SUNSET BOULEVARD, gastiert mit einem Soloabend im Großen Haus. Begleitet von Piano und Geige, folgt sie den Wegen europäischer Filmkomponisten im 20. Jahrhundert. Friedrich Hollaender, Walter Jurmann, Werner R. Heymann, E.W. Korngold oder Franz Wachsman schrieben Welthits für viele europäische Künstler. Für den Aufstieg des europäischen Kinos waren sie unverzichtbar. Nach 1933 mussten sie emigrieren. In Hollywood gelangte ihre Musik erneut zu großem Ruhm. Ihnen widmet Isabel Dörfler ihren Abend, von dem die Kritik zu berichten weiß: „Diese Diva ist Glamour pur.“ Video

Sonntag, 17. Juni 2018, 18 Uhr, Großes Haus | Gastspiel

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Jasmin Tabatabai und das David-Klein-Quartett   am Freitag, 19. Oktober 2018

 

Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?

Jasmin Tabatabai live in concert! Mit einem hervorragend besetzten Quartett streift sie in einem weiten Bogen durch Zeit und Raum, vom persischen Volkslied zu einer Ballade Kurt Weills, von Rock-Hymnen aus den 1990ern zu Liedern, die von der Liebe erzählen. Das Lied „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist?“, das dem Abend den Titel gibt, ist von Georg Kreisler. Jasmin Tabatabai und David Klein finden berührende Antworten auf diese Frage. Ein feiner, melancholischer Abgesang auf die Spaßgesellschaft… Die Lieder erstrahlen in einem radikal anderen Licht und erinnern an die goldene Zeit des legendären „Blue Note“-Labels – an Miles Davis, John Coltrane, Horace Silver oder Lee Morgan. Das ist die perfekte Grundlage für Jasmin Tabatabais höchst differenzierte Vortragskunst, mit der sie jede auch noch so versteckte Bedeutungsnuance den Texten entlockt und wachküsst.

Freitag, 19. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus | Gastspiel | Karten online kaufen

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