2. Philharmonisches Konzert

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756-1791)
Sinfonie Nr. 1 Es-Dur KV 16
Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 D-Dur KV 218
Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 (Jupitersinfonie)

STEFFEN SCHLEIERMACHER (*1960)
Klangrufe II | Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus | Uraufführung

Alissa Margulis – Violine
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Evan Christ

Was lernen acht- bis neunjährige Kinder heute im Musikunterricht? Die nicht repräsentative Erkundigung bei einer Schule ergab:
Sie behandeln unter anderem die „Zauberflöte“ und das Leben Wolfgang Amadeus Mozarts, gerade auch die Reisen, die ihn bereits als (Wunder-)Kind durch Europa führten. In der Tat genoss Mozart eine exzellente musikalische Ausbildung, dank der pä­dagogischen Begabung seines Vaters und seiner eigenen Fähigkeit, alle gehörte Musik produktiv aufzunehmen.

So kam es, dass er im Alter von nur acht Jahren seine erste Sinfonie zu schreiben begann, im Winter 1764/65 in London. Ihre Qualität
erlaubt es, sie auch heute noch in einem Sinfoniekonzert aufzuführen. Im Programm gegenübergestellt ist ihr Mozarts letzte Sinfonie, beendet am 10. August 1788. Deren Schlusssatz galt schon bald als das bis dahin gelungenste Sinfonie-Finale. Die darin enthaltene Fuge gab dem Werk den Namen, bis der Konzertunternehmer Johann Peter Salomon es 1829 nach dem römischen Göttervater benannte.

Das Konzert KV 218 und drei weitere Violinkonzerte schrieb Mozart im Jahr 1775 für sich selbst, denn er war nicht nur ein exzellenter Pianist, sondern auch ein versierter Geiger.

Freitag, 7.11.2014, 20.00 Uhr & Sonntag, 9.11.2014, 19.00 Uhr, Großes Haus

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