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11.02.2018, Sonntag, 19:00 UhrKarten online kaufen

5. Philharmonisches Konzert

OTTO WANKE (1989) Student der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien
Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus | Uraufführung

EDWARD ELGAR (1857-1934)
Konzert für Violoncello und Orchester e-Moll op. 85

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Als Johannes Brahms 1876 die 1. Sinfonie vorstellte, lag sein erster Anlauf zu einem Werk dieser Gattung mehr als zwanzig Jahre zurück. In dieser langen Zeitspanne schlug sich nicht zuletzt der übergroße Respekt nieder, den Brahms und die meisten seiner Zeitgenossen den Sinfonien Beethovens entgegenbrachten. Sie galten im 19. Jahrhundert als nicht mehr zu überbieten und kaum weiterzuführen. Brahms hatte 1854 mit einer, wie er selbst sagte, „verunglückten Sinfonie“ begonnen. 1862 entstand ein neuer Sinfoniesatz, eine Frühfassung des 1. Satzes der 1. Sinfonie. Die Arbeit blieb liegen. Die genauen Gründe für die Unterbrechung und die Wiederaufnahme der Komposition sind unbekannt. Möglicherweise fühlte Brahms sich durch seine seit Ende der 60er Jahre zunehmende Popularität ermutigt.

Seine Landsleute betrachteten Edward Elgar vor allem als den führenden Vertreter der „English Musical Renaissance“, also von Bestrebungen, der englischen Musik internationalen Respekt zu verschaffen. Auf dem Kontinent sprach man verächtlich von der „Nation ohne Musik“, aber auch die Engländer selbst sahen Purcell als letzten großen englischen Komponisten an bzw. Händel, wenn sie ihn als Engländer gelten ließen. Elgar selbst war Autodidakt und hatte sich nicht zuletzt an Werken von Brahms geschult. Wer seinen Namen vor allem mit Kompositionen wie „Pomp and Circumstance“ verbindet, wird erstaunt feststellen, welch nachdenkliche, introvertierte Töne Elgar im Cellokonzert anschlägt, seinem letzten vollendeten Werk.

Maximilian Hornung – Violoncello
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Daniel Huppert

Freitag, 9. Februar 2018 & Sonntag, 11. Februar 2018 | Großes Haus

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