7. Philharmonisches Konzert

GIOVANNI VERRANDO (*1965) The Sinopia of Dulle Griet | Uraufführung des Auftragswerkes
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809-1847) Violinkonzert e-Moll op. 64
JOHANNES BRAHMS (1833-1897) 2. Sinfonie D-Dur op. 73

Wie Brahms ließ sich auch Mendelssohn Bartholdy bei der Komposition des Violinkonzerts von einem befreundeten Geiger beraten, was die Gestaltung der Solostimme anging. Die formalen Neuheiten dürften eher auf sein eigenes Konto gehen. Zu ihnen zählen die Präsentation des Hauptsatz-Themas durch den Solisten gleich zu Beginn und der Wegfall von Pausen zwischen den Sätzen.
Mit der zweiten Sinfonie erlebte Brahms einen seiner größten Uraufführungstriumphe. Kompositorisch führte er das in der ersten Sinfonie eingesetzte Verfahren der „entwickelnden Variation" fort. Alle musikalischen Verläufe der Ecksätze erwachsen aus einem winzigen Drei-Ton-Motiv.
Giovanni Verrando entwickelt seine Kompositionen aus der Analyse der Obertöne von Klängen. In seinen Werken kombiniert er herkömmliche und synthetische Klänge.

Solistin: Alena Baeva
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Marc Niemann 

KONZERTEINFÜHRUNG
Jeweils eine halbe Stunde vor Beginn im Foyer des 2. Ranges

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