Kammerkonzert: In anderem Licht

Wie klingt eine Bach-Suite, die im 19. Jahrhundert neu bearbeitet wurde? Hört man Mendelssohn Bartholdy, wenn er von Werken aus 2015 eingerahmt wird, nicht völlig anders? Der Duoabend für Harfe und Cello führt Kompositionen zusammen, die sich wechselseitig beleuchten. Ihre Zusammenstellung machen Kontraste und Analogien hörbar – manches erscheint dadurch in „anderem Licht“. Zwei Werke wurden eigens für die Solistinnen dieses Kammerkonzertes komponiert: „Königskinder“ von Annette Schlünz wurde von Antje Gräupner (hf) und Nikola Götzinger (vc) bereits uraufgeführt; „Salute“ von Siegfried Matthus erlebt im Konzert seine Uraufführung. Daneben erklingen Kompositionen von Ravel, Glière und Koetsier.

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685-1750)
Suite Nr. 1 G-Dur für Violoncello solo, BWV 1007 mit einer Begleitung versehen von Alfredo Piatti

MAURICE RAVEL (1875-1937)
Deux Mélodies hébraïques
Vocalise – Étude

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809-1847)
Lied ohne Worte op. 109
Lied ohne Worte op. 30 Nr. 6 „Venezianisches Gondellied“ 

ANNETTE SCHLÜNZ (*1964)
„Königskinder“ für Harfe und Violoncello 

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
Lied ohne Worte op. 38 Nr. 3
Lied ohne Worte op. 62 Nr. 6

SIEGFRIED MATTHUS (*1934)
„Salute“ für Harfe und Violoncello | UA 

REINHOLD GLIÉRE (1875-1956)
aus „12 Albumblätter“ op. 51

JAN KOETSIER (1911-2006)
Sonate für Violoncello und Harfe, op. 73 

Es spielen Antje Gräupner (Harfe) und Nikola Götzinger (Violoncello).

Samstag, 9. Mai 2015, 20.00 Uhr 
Die Ausstellungen des Kunstmuseums sind ab 18.00 Uhr für die Konzertbesucher geöffnet.
Ermäßigter Eintritt 3 €.

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