Kammerkonzert: Neapolitanische Variationen

Ein Hauch Italien im deutschen Winter! Die Südeuropäer zaubern nicht nur im Kochtopf verführerische Köstlichkeiten, sondern bieten musikalisch ebenfalls allerhand. Im Mittelpunkt des abwechslungsreichen Konzertprogrammes steht die Mandoline. Das Instrument ist in Italien zu Hause; ein wesentliches Zentrum für den Mandolinenbau war Neapel.

Heute wird dieses Instrument im allgemeinen Bewusstsein vor allem der Folklore zugeordnet. Das war im 18. Jahrhundert noch völlig anders. Mandolinenvirtuosen wie FRANCESCO PICCONE und PIETRO MORANDI komponierten höchst wirkungsvoll für dieses Instrument. Aber auch einer der führenden Opernkomponisten jener Zeit, JOHANN ADOLPH HASSE, schuf Werke für den Konzertsaal. Reizvoll im Programm: die Besetzung des Basso continuo mit einer Harfe, die auch solistisch zu hören ist.

Neben Werken von den genannten Komponisten ist Musik von DOMENICO SCARLATTI, NINO ROTA und SILVIO RANIERI zu hören.

Es spielen:
Betina Müller (Mandoline)
Annegret Bohrig (Kontrabass)
Antje Gräupner (Harfe)

Samstag, 30. Januuar 2016, Kammermusiksaal

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