IN-RESIDENCE

In den Spielzeiten 2008/2009 und 2009/2010 arbeiteten „Composers-in-residence" mit dem Philharmonischen Orchester zusammen. Dabei lernten die Musiker neue Klangvorstellungen in eingem Kontakt mit jenen kennen, die sie kreieren. Bereits in der Spielzeit 2010/2011 arbeitete dann ein „Ensemble-in-residence“ mit dem Philharmonischen Orchester. Dabei konnten die Orchestermusiker ihre Kenntnisse in neuen Spieltechniken und in der Inter­pretation neuer und neuester Musik in engem Kontakt mit Kollegen vertiefen, die sich auf dieses Segment der unendlich weiten und reichen Welt der Musik spezialisiert haben. Solche Zusammenarbeit setzen wir in dieser Saison mit dem in Paris beheimateten und weltweit bekannten Ensemble „Court-circuit” fort, mitbegründet übrigens von Philippe Hurel, dessen „Präludium“ das Philharmoni­sche Orchester im April 2010 uraufführte.

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ENSEMBLE „COURT-CIRCUIT“

 

Philippe Hurel und Pierre-André Valade gründeten „Court-circuit“ (das französische Wort bedeutet „Kurzschluss”) 1991. Die Gruppe von Spitzenmu­sikern unter der musikalischen Leitung von John Deroyer wurde rasch als herausragendes Ensemble bekannt. Es hat Werke vieler Komponisten zur Urauf­führung gebracht, unter ihnen Murail, Jarrell, Leroux, Matalon, Hurel, Lanza, Wallin, D’Adamo, Markéas, Fineberg, Reynolds und Hervé. Sie liegen teilweise auch als CD-Einspielung vor. „Court-circuit“ ist bei bedeutenden europäischen Festivals und musikalischen Institutionen aufgetreten, so bei IRCAM, Radio France, der Pariser Oper und weiteren Pariser Konzertstätten bis hin zum Louvre, beim Festival in Aix-en-Provence, dem Warschauer Herbst, bei „Ultraschall“ und „Märzmusik“ in Berlin, in Darmstadt, bei Wien modern, den Wittener Tagen für neue Kam­mer­musik und vielen weiteren. Die Musiker beteiligen sich außerdem an interdisziplinären Projekten. So haben sie bereits oft zu Choreographien der Pariser Oper gespielt und bei Filmmusikprojekten mitgewirkt. Mit großem Interesse und Engagement widmen sich die Musiker pädagogischen Projekten, gerade auch solchen, in denen elektronische Musik eine Rolle spielt.

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ENSEMBLE MOSAIK

 

Das ensemble mosaik entstand 1997 aus einer Initiative junger Instrumentalisten und Komponisten in Berlin. Sein Interesse gilt der Vielfalt ästhetischer Konzepte und Erscheinungsformen in der zeitgenössischen Musik. Um dabei den einzelnen Werken im Sinn einer zeitgenössischen »Aufführungspraxis« gerecht zu werden, arbeitet das Ensemble in engem Austausch mit den Komponistinnen und Komponisten. Dabei bildet die Zusammenarbeit mit jüngeren, noch unbekannten Künstlern einen deutlichen Schwerpunkt. Das Ensemble spielte zahlreiche Uraufführungen, darunter viele Kompositionen, die für das Ensemble geschrieben wurden.

Mehr Informationen unter www.ensemble-mosaik.de

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NINA ŠENK

 

Nina Šenk wurde 1982 in Slowenien geboren. Nach ihrem Kompositionsstudium an der Musikakademie in Ljubljana bei Prof. Pavel Mihelčič schloss sie ein Aufbaustudium unter Leitung von Prof. Lothar Voigtländer an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden und ein Meisterstudium bei Prof. Matthias Pintscher an der Hochschule für Theater und Musik in München an.

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VALERIO SANNICANDRO

 

Valerio Sannicandro wurde 1971 in Italien geboren, wo er Viola und Komposition studierte. 1995, nach abgeschlossenem Viola-Diplom, zog er nach Deutschland, wo er sich zunehmend der zeitgenössischen Musik zuwandte. Er erhielt einen Post-Graduate Degree für Viola an der Folkwang Hochschule in Essen (mit G. O. Roth) und nahm an Master Classes mit Barbara Maurer und Garth Knox teil, die ihn stark für seine zukünftige Arbeit als Musiker zeitgenössischer Musik inspirierten. Seine Karriere begann als freiberuflicher Violenspieler. In Solo-Konzerten spielt er u. a. zeitgenössische Stücke von Sciarrino, Grisey, Maderna, Scelsi, Murail.

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Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverständliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. …