Hexe Hillary geht in die Oper

Ein Kinderstück mit Musik für junge Menschen ab 5 Jahren von Peter Lund
THEATER MOBIL*

Die kleine Hexe Hillary hat zwei Freikarten für die Oper gewonnen! Dabei weiß sie gar nicht so recht, ob sie sich freuen oder traurig sein soll. Oper? Was ist denn das eigentlich? Das Nachschlagewerk für kleine Hexen besagt, dass Oper Theater sei, wo alle nur singen. Na, toll! Stehen die Leute da unter einem Singefluch? Und sollte man ihnen irgendwie helfen? Zum Glück entdeckt die neugierige Hillary die Adresse einer gewissen Maria Bellacanta und zauberfaxt die staatlich geprüfte Hexe und Opernsängerin sofort zu sich. Doch auch der fällt es nicht leicht, die widerspenstige Hillary davon zu überzeugen, dass eine Geschichte in Musik wunderschön sein kann. Erst als Maria Bellacanta plötzlich anfängt zu singen, beginnt es im Bauch der kleinen Hexe zu kribbeln - als ob auch Musik zaubern könne. Einfach so, ohne Spruch und Zauberstab. Und auf einmal wird Hillary bei einer wehmütigen Arie ganz traurig zumute. Als später eine lustige Melodie erklingt, bricht sie in Lachen aus - und dann ist ihr plötzlich ganz komisch ums Herz, so, als ob sie jemanden heimlich liebe ... Die sympathische kleine Hexe ist kein bisschen klüger als ihr Publikum und kann es dadurch ganz unbefangen mitnehmen auf ihre Reise in die Opernwelt.

*Die Reise beginnt, wo die Kinder zu Hause sind: Wir spielen die turbulente, Phantasie anregende Opernstunde in Schulen und Kindergärten in und um Cottbus.
Buchungen über Theaterpädagogin Elke Dreko
Telefon (0355) 78 24 148 | per E-Mail e.dreko@staatstheater-cottbus.de

PREMIERE 25. März 2010, Astrid-Lindgren-Grundschule Cottbus

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e. V.

Besetzung

RegieHauke Tesch
Musikalische LeitungChristian Georgi
AusstattungGundula Martin
DramaturgieBernhard Lenort
 
HillaryJohanna-Julia Spitzer, Ariadne Pabst
Maria BellacantaGesine Forberger, Cornelia Zink

Rezensionen

Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 27./28.3.2010

„Ganz oben im freundlich gestalteten Gebäude der Astrid-Lindgren-Schule haben die Theaterleute ihre kleine Bühne aufgebaut, und als die Hexe Hillary (Johanna-Julia Spitzer) in ihrem abenteuerlichen Kostüm überraschend zwei Karten für die Oper gewinnt und damit nicht viel anzufangen weiß, helfen ihr die Kinder gleich mit Erklärungen weiter. Und sie erfahren auch noch einiges dazu in dieser kurzweiligen Dreiviertelstunde, wenn sich Hillary von der herbei gehexten Maria Bellacanta (Gesine Forberger) beispielsweise diverse Stimmlagen beschreiben lässt.
Und haben Spaß daran, wenn die kleine Hexe statt Koloratur nur Bahnhof versteht und von Kloreparatur spricht oder mit den gelbbestrumpften Beinen wie ein Käfer auf dem Rücken strampelt, um ihren Willen durchzusetzen.
Ein gutes Darsteller-Gespann, diese beiden Frauen, von denen bekanntermaßen die eine Schauspielerin, die andere Sängerin ist. Ihnen gelingt es – das ist schon eine besondere Kunst – ohne jede ‚Tümelei’ auf das junge Publikum zuzugehen, den Kindern komplizierte Dinge so nah zu bringen, dass sich auch etwas einprägen kann. Hauke Tesch hat das vergnügliche Opern-ABC in Szene gesetzt, und er umschifft mit Lund, Mozart, Hillary und Bellacanta alle gefährlichen Klippen einer solchen Unternehmung.“


Jürgen Heinrich, Der Märkische Bote, 27.3.2010

„Hauke Tesch hat das Stück mit Johanna-Julia Spitzer als Hexe und Gesine Forberger als kraftvolle Sopranistin inszeniert. Christian Georgi hat die musikalische Leitung und Gundula Martin schuf die Ausstattung, die im Kombi hinter den Sitzen Platz hat. Denn diese ‚Oper’ wird unterwegs sein in den Schulen, Kindergärten und an anderen Orten. Das Stück des diplomierten Architekten Peter Lund aus Berlin bedient sich der Zauberei, um Kindern Oper zu erklären. […] Die beiden Frauen machen neugierig auf Oper. In weniger als einer Schulstunde.“

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