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Männer

Fußball-Liederabend von Franz Wittenbrink

Wann ist ein Mann ein Mann? Wo darf er ungebremst seiner Freude und seinem Weltschmerz freien Lauf lassen? – Der enttäuschende Ausgang eines Fußballspiels stürzt acht Fans des Ortsvereins unversehens in eine elementare Sinnkrise. An einer Bierbude entladen sich verdrängte Sehnsüchte, seelische Verletzungen und geheime Ängste der­jenigen, die sich permanent auf dem Prüfstand weiblicher Erwartungshaltungen begreifen: Wie kann man nur gleichzeitig machohafter Draufgänger und zartfühlender Beschützer sein, einen Hang zu rauer Lagerfeuer-und Abenteuerromantik aufweisen und dabei die Sensibilität eines Vergissmeinnichts ausstrahlen? Der Bierkiosk wird zum Ort männlicher Seelenentblößung. Durch die Musik von Peter Maffay, Joe Cocker, den Rolling Stones, Heintje oder Altmeister Mozart u. a. werden aus teddyknuddelnden Muttersöhnchen und verklemmten Verlierertypen Heldenbaritone, „Sexmachines“ und wilde Tiger.

Nach dem Erfolgsknüller „Sekretärinnen“ widmet Franz Wittenbrink nunmehr dem sogenannten „starken“ Geschlecht eine äußerst unterhaltsame Revue. In dem 1997 uraufgeführten Fußball-Liederabend sind (fast) die gesamte männliche Sängerriege des Opernensembles und eine einzelne Frau in mehr als 35 neu arrangierten Song-Klassikern von einer eher ungewöhnlichen Seite zu erleben.

Hier finden Sie einen Filmbeitrag von Lausitz TV Cottbus.

PREMIERE Samstag, 5. Dezember 2015

Präsentiert von 

    

 

 

 

Besetzung

Musikalische Leitung/
Klavier/Keyboard
Frank Bernard
RegieThomas Weber-Schallauer
Bühne und KostümeBritta Tönne
DramaturgieBernhard Lenort
RegieassistenzHeidemarie Stärk, Martin Eitner
 
UschiCarola Fischer
Der YuppiChristian Henneberg
Der ÖkoDirk Kleinke
Kleiner AngeberHardy Brachmann
Macker, Zuhälter für ArmeHeiko Walter, Thomas Weber-Schallauer, Pjotr Prochera
Anzugtyp mit FrauenproblemJens Klaus Wilde
Finanzbeamter nach der TrennungAndreas Jäpel
Älteres MuttersöhnchenMatthias Bleidorn
Prolliger, kiffender, dealender LoserIngo Witzke

Rezensionen

Claus Fischer, Kulturradio vom rbb, 7.12.2015

„[…] Franz Wittenbrink hat in diesen Männer-Liederabend mehr als 20 Songs verarbeitet, von Heinz Rühmann über Peter Maffay bis zu Herbert Grönemeyer. Die Sänger haben diese Anforderung sehr gut gemeistert. Es sind mit Ausnahme des Regisseurs alles Mitglieder des Opernensembles des Staatstheaters Cottbus, solch populäres Repertoire singen sie öffentlich ja nie. Ich hatte schon den Eindruck, dass das ausnahmslos allen wirklich Spaß gemacht hat. Da gab es wirklich wunderbar komische, aber auch sehr melancholische Momente, die Sänger ließen keine Wünsche offen. Richtig gestaunt habe ich aber in den Momenten, in dem sie zu acht im Ensemble gesungen haben, das hatte stellenweise fast Comedian-Harmonists-Qualitäten. Da spürte man wirklich, dass da eine intensive musikalische Probenarbeit stattgefunden hatte. […] Die musikalische Leitung hatte Frank Bernard, er hatte die Fäden genial in der Hand, und zwar vom Flügel aus. Dazu hat er noch diverse Keyboards gespielt, herrlich improvisiert, das machte schon Laune.“


Beowulf Kayser, Sächsische Zeitung, 9.12.2015

„[…]Harte Männerherzen werden weich, zeigen an Uschis Theke ungewöhnliche Gefühle und schauspielerisches Talent. Als Fans lassen sie dem Weltschmerz nach einem verlorenen Spiel freimütig ihren Lauf, trinken viele Biere, essen Würstchen für 1,77 Euro und rauchen vor Nervosität jede Menge Zigaretten. Zusammen sind die acht Opernsänger des Staatstheaters stark, schlagen sich auch mal und alles bei Uschi kurz und klein. „Auf der komödiantischen Kammerbühne können sie mal so richtig die Sau rauslassen und aus ihrer sonstigen Rolle fallen“, sagt der Regisseur. Die Männer-Fäden hält die Cottbuser Operndiva Carola Fischer zusammen. Sie ist Einzelkämpferin zwischen Bierflaschen, Würstchen und Eis und gleichzeitig auch noch eine bewundernswerte Seelentrösterin für die gestresste Männerschar. […] Donnernder Applaus und jede Menge Zugaben gibt es für den starken Auftritt der Cottbuser Opern-Crew.“


Peter Blochwitz, Lausitzer Rundschau, 8.12.2015

„[…] Die Opernsolisten des Staatstheaters haben ungeheuren Spaß daran, Popular- und Trivialmusik zu zelebrieren und mit ihren komödiantischen Fähigkeiten zu überhöhen. Carola Fischer als Uschi wiederum fungiert als eine Art Libero, hält hinten den Laden zusammen. Nicht zu vergessen der musikalische Taktgeber Frank Bernard. Spielbericht: geschlossene Mannschaftsleistung, mitreißendes, temporeiches Spiel, klarer Heimsieg!“

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