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Wie einst im Mai

Operette von Willi Kollo und Walter Lieck
(nach der Gesangsposse von Rudolf Bernauer, Rudolph Schanzer und Willy Bredschneider)
Musik von Walter und Willi Kollo
Fassung des Staatstheaters Cottbus
Musikalisches Arrangement von Jörg Iwer

„Es war in Schöneberg im Monat Mai“, „Untern Linden“ und natürlich „Die Männer sind alle Verbrecher“: Diese Melodien und Texte entwickelten sich zu Ohrwürmern, die seit 100 Jahren lebendig sind. 100 Jahre, denn sie stammen aus der Operette „Wie einst im Mai“, die am 4. Oktober 1913 uraufgeführt wurde. Sie war so erfolgreich, dass sie mehrmals aktualisiert wurde. Sie kehrte also mit gewissen Veränderungen immer wieder. Das Verblüffende dabei: Ihr Schicksal ähnelt der Geschichte, die sie erzählt. Denn hier geht es um eine langdauernde Liebe zwischen zwei Menschen, Fritz und Ottilie. Die beiden begegnen sich, kommen aber nicht zusammen. Die Operette und ihr Publikum dagegen fanden sich immer.

Die Handlung beginnt 1838, bei der Eröffnung der Eisenbahnlinie zwischen Berlin und Potsdam, der ersten preußischen Eisenbahnverbindung. Fritz, ein begabter Mechaniker, rettet den Festakt, der an einer kaputten Lok zu scheitern droht (Zug- und S-Bahn-Reisende kennen solche Probleme heute noch). Er und Ottilie haben sich schon im Sandkasten ineinander verliebt („Es war in Schöneberg“). Jetzt möchten sie gern heiraten. Doch Ottilie ist adlig und ihre Familie zwingt sie, einen Baron zu ehelichen. Fritz wandert aus und wird erfolgreicher Autofabrikant in Amerika. Ottilies Ehe zerbricht. Ihre Tochter hat sich verlobt, in die Heirat muss der Chef des Bräutigams einwilligen (das gab es mal!). So treffen sich Fritz und Ottilie nach vielen Jahren wieder, denn dieser Chef ist niemand anderes als Fritz. Sie erinnern sich an ihre große Liebe und an Jahrzehnte geschichtlicher Entwicklung. Der Bogen zum Jahrhundert-Überblick schließt sich, als die Lebensgeschichte von Fritz verfilmt wird. Sein Enkel spielt die Hauptrolle und verliebt sich dabei in eine Kollegin: Ottilies Enkelin.

Eine Kooperation zwischen dem Staatstheater Cottbus
und der Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt (Oder)

PREMIERE Freitag, 21. März 2014

Besetzung

RegieMatthias Winter
Musikalische LeitungFrank Bernard
ChoreographieDirk Neumann
BühneHans-Holger Schmidt
KostümeNicole Lorenz
Einstudierung BlasorchesterMarkus Witzsche
DramaturgieDr. Carola Böhnisch
Choreographische AssistenzIstván Farkas
RegieassistenzHeidemarie Stärk
 
Ottilie, TillyGesine Forberger, Katerina Fridland
Fritz, FredHardy Brachmann, Lars G Neumann
Penner, Henkeshofen, Cicero, Regisseur RadanskyHeiko Walter
HarryRené Klötzer, Niko Ilias König
AugosturaDenise Ruddock
Mädchen für allesMandy Krügel
 
Vera/Fred - ein Kind/Engel/Kohlenkind/Blumenkind Larissa Klaus/Wanda Szelinsky
Krause/Lokführer/Plakatkleber/Polizist/Kameramann Jörn Körner/Michael Rabes
 
Es spielen eine Band und das Blasorchester Cottbus e. V.
Es tanzen die Tänzerinnen und Tänzer des Ballettensembles.

Rezensionen

Renate Marschall, Lausitzer Rundschau, 24.3.2014

Das Publikum feierte ausgelassen mit Schunkeln, Mitsingen, rhythmischem Klatschen und einem Tänzchen in der Pause. […] Schmissige Melodien, die seit hundert Jahren nichts an Hit-Potenzial eingebüßt haben, flotte, etwas aufgefrischte Texte, viel Liebe und eine Prise Herz-Schmerz, dazu mitreißend singende und spielende Sänger und Tänzer waren die Zutaten eines unterhaltsamen Premierenabends. Bravourös, wie diese reduzierte Besetzung und die wunderbare Band von Frank Bernard die kleine Spielstätte des Staatstheaters Cottbus rockten. Nur drei Sängerdarsteller, acht Tänzer und drei Statisten besetzen alle Rollen und stellen damit ihre Vielseitigkeit unter Beweis – inklusive toller Stepp-Einlage von Heiko Walter. Der ist als Penner, Baron von Henkeshofen und Cicero sowie Regisseur zu erleben. […] Gleich am Anfang schickte Regisseur Matthias Winter das Blasorchester Cottbus mit Alt-Berliner Melodien in den Saal, um dem Publikum gehörig einzuheizen. Ein Appetitanreger. So fügte er den zahlreichen immergrünen Melodien der Operette noch einige weitere aus der Feder von Walter und Sohn Willi Kollo hinzu. Dazu taucht Heiko Walter als Penner tief in Zilles Berliner Milljöh, das er mit der Straßenbahn Linie 4 oder ‚immer an der Wand lang‘ durchquert. […] Die Tochter von Willi Kollo, war als Gast bei der Premiere anwesend und des Lobes voll: ‚Ich bin sehr beeindruckt, wie gut es gelungen ist, dieses große Stück auf die kleine Bühne zu bringen und dabei dem revueartigen Charakter der Operette zu entsprechen. Die jungen Leute haben wundervoll gesungen und gespielt. Besonders gefallen hat mir die Ottilie. Eine schöne Produktion.‘“


Jürgen Heinrich, Der Märkische Bote, 29.3.2014

„Drei Sänger-Schauspieler verkörpern Generationen durch ein tanzendes Jahrhundert, und vier Ballett-Paare schleudern nicht nur präzise die Beine, sondern liefern auch hohe schauspielerische Qualität ab und sogar noch Gesang dazu! Kompliment an Regisseur Matthias Winter, einen vielfach preisgekrönten Opernsänger, der jetzt in Chemnitz engagiert ist und nebenher Sängern an der Leipziger Hochschule dramatischen Unterricht gibt. […] Die ohnehin als spielfreudig bekannten Sänger Heiko Walter […] und Hardy Brachmann sind mit großer Gewandtheit auf den verschiedenen Bühnenebenen unterwegs und verkörpern griffige Typen. […] Der Groschenroman wirbelt mit üppiger Altberliner Ausstattung  (Bühne Hans-Holger Schmidt, Kostüme Nicole Lorenz) durch die Zeit, charmant choreografiert von Dirk Neumann, musikalisch einstudiert von Frank Bernard. Der hat auch seine Band nach hinten gesetzt (FBB = Frank Bernard Band), und für lautere Berliner Töne das Blasorchester Cottbus e.V. engagiert. Direkt aus Ströbitzer Nachbarschaft kommt Michael Rabes als Leierkastenmann, Kellner und in weiteren Komparsenrollen in die Szene. So geht dann eben auch nischt, nischt, nischt über Ströbitz.“


Dr. Kevin Clarke, Klassik.com, 30.3.2014

„Das Stück wird nicht im Großen Haus gespielt, sondern in der Theaterscheune Ströbitz. Ein entzückendes kleines, historisches Lokal am Rande der Stadt, das durchaus an die Sommertheater und Gartenbühnen im alten Berlin erinnert, in denen viele solcher Possen ursprünglich gespielt wurden. Man sitzt in Ströbitz an Tischen, umringt von künstlichen grünen Bäumen und schaut auf eine kleine Bühne, auf der ein Miniorchester platziert ist. Im Foyer spielt ein Leierkastenmann, ab und an hört man vorab auch Klänge des Blasorchesters Cottbus e.V. […]“

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