Um der Frage nachzugehen, wie das gesellschaftliche Unrecht in die Welt kommt und wie Macht funktioniert, griff Richard Wagner auf ältere nordisch-germanische Sagen und Mythen zurück. Seinen aus vier Werken („Das Rheingold", „Die Walküre", „Siegfried" und „Die Götterdämmerung") bestehenden „Ring des Nibelungen" konzipierte er von seinem Endpunkt, der „Götterdämmerung" her, quasi in steter Ursachenforschung.







