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Das brennende Aquarium

Schauspielabend in vier Teilen nach Texten von Ronald D. Laing
Vorstellung und Debatte

SIE und ER treffen in unterschiedlichen Situationen aufeinander. Zwischen ihnen entstehen kurze, witzige, meist hintergründige Dialoge, die Emotionen, Taktiken und Muster zwischenmenschlicher Kommunikation sichtbar machen. Sprache wird manchmal zur individuellen Maske, dient der Demaskierung des Gegenübers oder offenbart sich als ein bis zur Absurdität gesteigerter Versuch der Verständigung, der nicht selten missglückt. Aber SIE und ER geben nicht auf – selbst angesichts eines brennenden Aquariums!

Drei Schauspielregisseure erfinden mit ihrer jeweils unverkennbaren Regiehandschrift in demselben Bühnenraum ihr persönliches Kurzstück, in dem SIE und ER im Mittelpunkt stehen. Als Material dienen Texte des Briten Ronald D. Laing (1927-1989), der in den 1960er und 1970er Jahren als Kult-Psychoanalytiker galt, zumal er Erfahrungen aus der Praxis in Lyrik verwandelte. Das 1976 erschienene Buch „Liebst du mich?“ (Original: „Do you love me?“), welches er als „Unterhaltung in Konversation und Versen“ bezeichnete, gehört zu seinen erfolgreichsten Werken.

DAS BRENNENDE AQUARIUM lenkt den Blick auf die vielfältigen Möglichkeiten künstlerischer Interpretation und lädt zugleich zu einem überraschenden Tauchgang in die Untiefen von Beziehungen ein.

PREMIERE Samstag, 18. November 2017 | Kammerbühne

Präsentiert von

Besetzung

Regie & KostümeAngelika Zacek, Matthias Horn, Max Schumacher
BühnePascale Arndtz
DramaturgieKathleen Rabe
RegieassistenzHeidemarie Stärk
 
DarstellerinKristin Muthwill
DarstellerBoris Schwiebert

Rezensionen

Renate Marschall, Lausitzer Rundschau, 20.11.2017

„Die Schauspieler, Kristin Muthwill und Boris Schwiebert (neu am Haus), die für Mann und Frau stehen, agieren in allen drei Regiearbeiten, mit zum Teil wiederkehrenden Texten. Wie sie das machen, ist beeindruckend und zeigt, was schauspielerisches Können, was Theater vermag. […] Großes Kino – oder viel mehr Theater, belohnt mit viel Applaus. Dieser Abend ist intellektuell anspruchsvoll, dabei unterhaltend und durchaus komödiantisch. Spannend, was aus ein und demselben Text mit Kreativität entstehen kann.“


Hartmut Krug, Märkische Oderzeitung, 21.11.2017

„Was hier als Thema zunächst sperrig wirkt, ist in Cottbus als sinnliches Theaterspektakel mit nur zwei Schauspielern zu erleben. […] Die enorm wandlungsfähigen Darsteller Kristin Muthwill und Boris Schwiebert zeigen Präsenz und komödiantische Kraft im körpersprachlichen Spiel. […] Wie dabei Sprache in Theaterspiel und unterschiedliche Spielweisen übersetzt wird, das ist überaus faszinierend.“

Bildergalerie

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Meinungen

Auf der Heimfahrt nach dem Theaterbesuch habe ich mich zum wiederholten Mal gefragt, was ich da eigentlich gesehen habe. Am Anfang unverständliches Deutsch-Englisch- Geschnacke. Im zweiten Teil Szenen einer Ehe. …