Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Schauspiel für Kinder ab 6 Jahren von Katrin Lange
nach dem Märchen der Brüder Grimm 

Krass! An seinem 16. Geburtstag erfährt der Sagemüller-Sohn Hans das große Geheimnis, das sich um seinen Geburtstag rankt: Er sei ein Glückskind, das mit einer Glückshaut geboren wurde. Und was bedeutet das? Ganz einfach: Ihm sei prophezeit worden, dass er eines Tages die Prinzessin des Landes heiraten und König werden würde. Na dann mal los, denkt der unbekümmerte Hans und bricht auf, seinem Schicksal entgegen. Doch das große Abenteuer Leben ist viel schwieriger zu bewerkstelligen, als erwartet: Durch dunkle Wälder, Räuberhöhlen und seltsame Städte führt Hans sein Weg. Die Prinzessin sieht zwar toll aus, will aber gar nichts von Hans wissen. Noch unfreundlicher ist der König selbst: Er verlangt, Hans müsse selbst etwas für sein Glück tun und ihm die drei goldenen Haare des Teufels bringen. Also macht Hans sich noch einmal auf den Weg. Und diesmal könnte sein Ziel nicht schrecklicher sein, denn es ist die Hölle selbst … Na, ob das alles wirklich gut geht?

Nach Astrid Lindgrens Märchen RONJA RÄUBERTOCHTER inszeniert Regisseurin Catharina Fillers nun DER TEUFEL MIT DEN DREI GOLDENEN HAAREN als phantasievoll-modernes Schauspiel über das große Abenteuer Erwachsenwerden für alle kleinen und großen Kinder ab sechs Jahren nach dem Märchen der Brüder Grimm.

 PREMIERE Freitag, 22. November 2013

Besetzung

RegieCatharina Fillers
BühneCordula Körber
KostümeSusanne Suhr
Musikalische LeitungMatthias Manz
ChoreographieAnnaLisa Canton
DramaturgieSophia Lungwitz
RegieassistenzMatthias Grätz
 
Hans
Vater/2. Räuber/StädterDaniel Borgwardt
Mutter/Königin/StädterAngela Schlabinger
Prinzessin/StädterAriadne Pabst
König/Städter/FährmannAmadeus Gollner
Räuberfrau/Städter/GroßmutterKristin Muthwill
Musiker/weiser Mann/1. Räuber/Städter/TeufelMatthias Manz
Musiker/Wächter/Sekretär/StädterDan Baron, Heiko Liebmann

Rezensionen

Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 25.11.2013

„Die Regisseurin Catharina Fillers […] setzt einmal mehr auf das differenzierte Spiel ihrer Darsteller, weniger auf große Bühneneffekte. Wobei Überraschungen keinesfalls ausbleiben im Bühnenbild von Cordula Körber. Allein schon die Verwandlungen der so besonderen "Waldhütte" sorgen dafür. Speziell aber ist die Aufführung geprägt von der Textfassung, mit der die Autorin Katrin Lange das Märchen der Brüder Grimm neu erzählt. Und dafür findet die Regisseurin gemeinsam mit der Choreografin AnnaLisa Canton liebenswerte szenische Ideen. Zum Beispiel dann, wenn Hans, frisch und frei gespielt von Johannes Kienast, mit seinem ausgesägten Brett durch die Lande zieht, als Geschenk für die Prinzessin davon ein Stück absägt und ihre Neugier weckt, was man damit alles anfangen kann. […] Wie auch bereits bei "Ronja" bekommt die Inszenierung mit dem vielseitigen Matthias Manz (hier als Matze Mauz) und seiner Band (Dan Baron und Heiko Liebmann) eine szenisch verquickte musikalische Struktur.“


Jens Pittasch, Blicklicht, Dezember 2013

„Ganz Märchen, ganz Theater, ganz heute – besser kann man es kaum machen. […] Regisseurin Catharina Fillers, die in Cottbus bereits ‚Ronja Räubertochter‘ inszenierte, ist mit ihren Darstellern, Musikern und dem ganzen Team ein großer Wurf gelungen. Ein Stück, das unbedingt auch Erwachsenen empfohlen ist, das besonders jedoch für Kinder den besten denkbaren Einstieg in die Welt des Theaters bietet. […] (Matthias – Anm. d. Verf.) Manz ist nicht nur musikalischer Leiter des Spiels, sondern als Multitalent auch Darsteller in fünf Rollen, Musiker an gefühlt jedem Instrument und ‚Waldklangmeister‘. […] Und dann Johannes Kienast. In der Titelrolle des Hans (…) ist er es, der ein Stück aus der Holzwand sägt, hindurchtritt – und dem von diesem Moment an – und mehr, als berechtigt – alle Sympathie und Unterstützung der Kinder gehört. Wie er den 16-jährigen Hans zeigt und seinen Weg von gerade-noch-Unbeschwertheit zu unbeschwert sein Schicksal selbstbestimmend, das ist nicht nur Schauspielkunst, es ist vor allem, das was es sein sollte: ein Lehrstück in Lebenskunst vollkommen ohne erhobenen Zeigefinger.


Jürgen Heinrich, Der Märkische Bote, 7.12.2013

„Katrin Lange hat aus Grimms „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ ein flottes Lehrstück für die Bühne geschrieben, das Catharina Fillers für Kinder ab sechs Jahren und durchaus auch für jungbleibende Erwachsene inszeniert hat. […] Um den wundervollen Hans, der mit seiner Bosch-Stichsäge und einem Stück Sperrholz schmetterlingsgleich ganze Bilderbücher hingaukelt, agieren liebenswerte brave wie böse Wesen. Amadeus Gollner verwirbelt königliche Gefühle zu einem köstlichen Kabinettstück, ebenso herrlich des Teufels Großmutter (Kristin Muthwill, auch als Räuberfrau), die in der Aura des Jungen Hans zur guten Fee mutiert. Die Kinder folgtem dem Stück wie gefesselt und danken am Schluss mit Freudengeheul.“

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