Mini-Komödien

Drei Komödien von Anton Čechov
Spielwut No.1

DAS JUBILÄUM
Schwank in einem Akt von Anton Čechov | Deutsch von Peter Urban
ÜBER DIE SCHÄDLICHKEIT DES TABAKS
Monolog in einem Akt von Anton Čechov | Deutsch von Peter Urban
DER HEIRATSANTRAG
Schwank in einem Akt von Anton Čechov | Deutsch von Peter Urban

Eine Gruppe von Schauspielern klopft im wahrsten Sinne des Wortes den Staub von Anton Čechovs 120 Jahre alten kleinen Theaterstücken. Für einen Bankdirektor wird dabei DAS JUBILÄUM seiner Kreditanstalt zum Desaster, denn zwei hartnäckige Frauen hindern ihn daran, die bevorstehende Pleite zu vertuschen. Während seines nicht zustande kommenden Vortrags ÜBER DIE SCHÄDLICHKEIT DES TABAKS blickt ein Mann in den absurden Abgrund seines Lebens und sieht dort vor allem Flöhe, Plinse, sieben Töchter und eine boshafte Ehefrau. Statt einander den ersehnten HEIRATSANTRAG zu machen, streiten sich Frau und Mann um Ochsenwiesen und Hunderassen, bis sie, der Ohnmacht und dem Herzinfarkt nahe, die entscheidenden Worte über die Lippen bringen. Eine wunderbare Mischung aus genauer Charakterzeichnung und genialer Situationskomik macht Čechovs MINI-KOMÖDIEN zu einem Futter für spielwütige Schauspieler.

Diese Reihe wird unterstützt vom Verein der Freunde und Förderer
des Staatstheaters Cottbus e. V.

PREMIERE Freitag, 2. Oktober 2009

Präsentiert von

Besetzung

RegieAnniki Nugis
BühneHans-Holger Schmidt
KostümeNicole Lorenz
DramaturgieBettina Jantzen
Regieassistenz/Inspizienz
Sipucin, Andrej Andreevic (Jubiläum)Amadeus Gollner
Tatjana Alekseevna (Jubliäum)Sigrun Fischer
Chirin, Kuzma Nikolaevic (Jubiläum)Michael Krieg-Helbig
Mercutkina, Nastasja Fedorovna (Jubiläum)Roland Schroll
Ivan Ivanovic Njuchin (Tabak)Amadeus Gollner
Stefan Stepanovic Cubukov (Heiratsantrag)Thomas Harms
Natalja Stepanovna (Heiratsantrag)
Ivan Vasilijevic Lomov (Heiratsantrag)Amadeus Gollner

Rezensionen

Gabriele Gorgas, Lausitzer Rundschau, 7.10.2009

„Tschechow hat ganz gewiss keine verkitschten Abziehbilder der großen russischen Seele im Kleinen geliefert, sich auch nicht versteckt hinter seelenlosen Typisierungen; er erzählt in seiner besonderen Art vom allzu Menschlichen, schärft das Auge, wärmt das Herz. Und das natürlich auch in seinen kleineren dramatischen Werken, von denen jetzt die Spielwut-Folge in der Kammerbühne vom Staatstheater Cottbus gleich drei zu einem Abend bündelt. [...] ‚Der Heiratsantrag' ist der wohl bekannteste Einakter an diesem Abend und auch der prägnanteste als Theatertext. Zwei Gutsbesitzer handeln den Wert einer ‚Ware' aus, besser gesagt, sie streiten und vertragen sich, woran sich die Tochter des einen als zu veräußerndes, zu erwerbendes Objekt je nach Interessenlage erbittert, herausfordernd beteiligt. [...] Diese von der Regisseurin Anniki Nugis rasant erzählten, im Körpereinsatz fordernden Konfrontationen haben sich über den Spaß hinaus deutlich auch noch etwas Tiefgang bewahren können, und das Schauspieler-Trio mit Thomas Harms als Dritten im Bunde ist mit Bedacht und Sinn für bewegte Situationen bestens in Szene gesetzt."

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