Unbeschreiblich weiblich

Ein Liederabend von Hans Petith | Uraufführung
Spielwut No.4

Drei Frauen aus drei Generationen begegnen sich in einem Schuhgeschäft. Zwischen Trekking Boots, Kinderschuhen und High Heels werden bei ihnen Wünsche und Sehnsüchte wach und – einmal geweckt – werden sie besungen: mal ironisch-frech mit „Alphamännchen“ von Wir sind Helden, mal selbstbewusst-streitig mit „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg, mal voller Humor mit „It’s raining men“ von den Weather Girls. Die kleine Welt der Schuhe wird zum Startplatz für eine träumerische Reise in die große Welt der Gefühle, an deren Ende alles möglich ist …

Regie bei diesem Liederabend führte Schauspielkapellmeister Hans Petith, der u. a. die Musik für DER SCHIMMELREITER und WIE IM HIMMEL komponierte bzw. arrangierte und die musikalische Leitung der Heimat-Revue WO DIE STERNE LEUCHTEN übernahm.

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e. V.

PREMIERE Sonntag, 9. Mai 2010

Präsentiert von

Besetzung

Regie/Musikalische LeitungHans Petith
BühneHans-Holger Schmidt
KostümeJohanna Dürrwald
DramaturgieGuido Neubert
RegieassistenzAnniki Nugis
 
FrauSigrun Fischer, Johanna Emil Fülle,
 
Am Klavier Frank Petzold / Hans Petith

Rezensionen

Martin Stefke, Märkische Allgemeine, 5./6.6.2010

„Ina Deter, Wir sind Helden, Funny van Dannen, Chapeau Claque, Georgette Dee und Terry Truck - so geht es mal heiter, mal ironisch durchs Programm. Doch es gibt auch manchen alten Schlager und ganz hohes Liedgut. Ein Mix, der da frisch über die Rampe schnurrt. [...] Die Interpretation der Musik, der Gesang und die so unterschiedlich wie wandlungsreichen Charaktere der Darstellerinnen überzeugen. Da vergisst man geradezu die Frage, was nun eigentlich an den Aussagen dran ist, dass Männer nicht zuhören und Frauen ständig Schuhe kaufen."


Sylvia Belka-Lorenz, Lausitzer Rundschau, 11.5.2010

„Mit den letzten drei Minuten verdienen sie sich den Schlussapplaus mit getrampelten Ovationen. Drei Minuten, in denen die drei Diven dieses Abends so schlicht wie schön um das Piano drapiert ‚Aschenbrödel' zum Besten geben: ironisch, leicht, pointiert: ‚brödel, brödel ... Aschenbrödel ... Rugedigu, Blut ist im Schuh ...' nach der Beatles Hymne ‚Hey Jude'. Aschenbrödel, die Schuh-Geschichte schlechthin, ist der pointierte Schluss des Liederprogrammes ‚Unbeschreiblich weiblich'. Und wer solchen Titel ausgerechnet am Muttertag platziert, muss sich beim Worte nehmen lassen: Wie ist sie denn nun, die Frau 2.0? Und wo sonst sollte mann da nachsehen als ... in einem Schuhladen? Regisseur Hans Petith hat Frauen unterschiedlicher Herkunft hier zusammenfinden lassen; die eine sucht Unterschlupf vor dem Regen, die andere hindert nur ein abgebrochener Absatz am perfekten Auftritt. Zwischen Schuhkartons werden Reviere markiert und symbolische Duelle ausgetragen: und Marianne Rosenbergs Hymne ‚Er gehört zu mir' mal einem Paar schicker Stiefel zu widmen statt einem Kerl - das Publikum dankt es vergnügt."

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In mitten eines Schuhgeschäftes prallen die unterschiedlichsten Lebensgeschichten aufeinander und dies wird dem Puplikum mit unglaublicher Überzeugung und Freude, sowie mit den schönsten Liedern vermittelt. Dieses Stück aus der ersten …