Wie im Himmel

von Kay Pollak
Deutsch von Jana Hallberg
Spielfassung des Staatstheaters Cottbus
Aufführung in Zusammenarbeit mit der Singakademie Cottbus e. V.

Der weltweit gefeierte Stardirigent Daniel Daréus erleidet nach einem Konzert einen Herzinfarkt. Völlig ausgebrannt bricht er seine Karriere ab und flieht in die Abgeschiedenheit seines Kindheitsdorfes. Hier wird der 40-Jährige mit Erinnerungen konfrontiert und begegnet zugleich dem Leben und der Musik von einer völlig neuen Seite. Daniel übernimmt die Leitung des Kirchenchores der kleinen Gemeinde. Er will mit der Musik auch für sich selbst unbekannte Wege gehen. So entdeckt er beim „Zuhören" in der zusammengewürfelten, gesangesfreudigen Amateur-Truppe nicht nur die eigenen Töne dieser Menschen, sondern schafft zugleich Raum für Sehnsüchte und Leidenschaften, aber auch für verdrängte Verletzungen und Konflikte. Anfängliche Disziplinlosigkeit, Streit, Intrigen und zunehmende Anfeindungen werden überwunden. Ein nie erlebtes Gemeinschaftsgefühl schmiedet diese Menschen zusammen. Und Daniel kommt seinem großen Lebenstraum so nahe wie noch nie: Musik zu machen, die verwundete Herzen heilen und verschlossene öffnen kann.
WIE IM HIMMEL ist ein poetisches, humorvolles Theaterstück nach dem gleichnamigen schwedischen Film, der 2005 als „Bester fremdsprachiger Film" für den Oscar nominiert wurde. Das Schauspiel arbeitet bei dieser Inszenierung erstmalig mit Sängerinnen und Sängern der Singakademie Cottbus e. V. zusammen.

PREMIERE Samstag, 6. März 2010

Präsentiert von

Besetzung

RegieMario Holetzeck
Musikalische LeitungHans Petith
BühneAndrea Fisser
KostümeSusanne Suhr
DramaturgieBettina Jantzen
Choreinstudierung SingakademieHans Petith, Christian Möbius
Regieassistenz
Chorimprovisationscoaching Michael Betzner-Brandt, www.CHORcreativ.de
Daniel DaréusGunnar Golkowski
Lena
Stig BerggrenAmadeus Gollner
IngerAnna Silke Röder
ArneKai Börner
HolmfridThomas Harms
ConnyRolf-Jürgen Gebert
GabriellaSigrun Fischer
SivHans Petith
ToreRoland Schroll
ErikBerndt Stichler
FlorenceGabriele Lohmar
Weitere Sänger des Chores Damen und Herren der Singakademie Cottbus e. V.
 
Gestalten, Lenas Freunde, Kinder, Polizisten Statisterie

Rezensionen

Jürgen Heinrich, Der Märkische Bote, 13.3.2010

„Ein Meisterwerk der Schauspielkunst zeugt atemlose Spannung vom ersten Dirigentenauftritt an [...]"


Uwe Stiehler, Märkische Oderzeitung, 9,3,2010

„Was dieses Ensemble für das Stück aber vor allem auszeichnet, ist jener verinnerlichte Zustand des Zusammengeschweißtseins, der der Inszenierung ihre mit viel Applaus beschenkte Glaubwürdigkeit verleiht."


Hartmut Krug, Lausitzer Rundschau, 8.3.2010

„Es ist ein wunderbares Bild, mit dem Mario Holetzecks poetisch-szenisch hoch greifende Inszenierung beginnt. Und Gunnar Golkowski, der den Dirigenten spielt, wirkt hier in aller Übersteigerung tatsächlich wie ein professioneller Dirigent. Der Schauspieler, der auch gut Klavier spielt (statt wie im Film Geige), ist ein Glücksfall für die Inszenierung: weil er den aus der und für die Musik lebenden Dirigenten, der seine Lebensmitte verloren hat und deshalb ins Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, mit sensibler Verhaltenheit als Suchenden und Zweifelnden, als Beobachtenden und Lernenden spielt. Kein Held, sondern ein stilles Zentrum des Geschehens und der Aufführung."

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Grandios! Wäre das erste Wort, welches mir zu dem gestrigen wundervollen Abend einfällt. Gespannt darauf, wie man einen solchen wunderbaren Film auf einer Bühne umsetzen kann, bin ich noch heute …