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Nina-Maria Fischer

Gastsängerin (Sopranistin)

Die in Berlin geborene Sopranistin Nina-Maria Fischer wird in der Spielzeit 2021/22 ihre Debüts an der Oper Leipzig als Mariana in Wagners „Das Liebesverbot“, als Erste Dame („Die Zauberflöte“) am Staatstheater Braunschweig und als Contessa („Le nozze di Figaro“) am Staatstheater Cottbus geben.

In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war sie Ensemblemitglied des Theater Vorpommern. Dort war sie als Leonora in Verdis „Il trovatore“, als Dido in „Dido and Aeneas“ von Henry Purcell und als Brigomeïde und Minna in Detlev Glanerts „Die drei Wasserspiele“ zu erleben. Hanna Glawari in Lehárs „Die lustige Witwe“ und die Feldmarschallin in Strauss‘ „Der Rosenkavalier“ mussten wegen der Coronapandemie leider abgesagt werden. Bereits in der Spielzeit 2018/19 gastierte sie am Theater Vorpommern als Königin der Nacht bevor sie in das Opernensemble aufgenommen wurde.

Weitere Engagements führten sie an das Konzerthaus Berlin, die Komische Oper Berlin, Teatro Principal de Zaragoza, Auditorium Zaragoza und sie sang mit Orchestern wie dem Stourbridge Orchestra, dem Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode, dem Residenzorchester Baden-Württemberg, den Brandenburger Symphonikern und dem Orquesta Sinfónica Ciudad de Zaragoza. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Errico Fresis, José Miguel Pérez-Sierra, Steven Sloane, Evan Christ, Laura Pérez-Soria und Regisseuren wie Frank Hilbrich, Lars Franke, Matthias Schönfeldt, Alexander Irmer und Tobias Ribitzki zusammen.

Zu ihrem Repertoire zählen Donna Anna in „Don Giovanni“, Fiordiligi in „Così fan tutte“, Contessa in „Le nozze di Figaro“, Elettra in „Idomeneo“, Alcina, Leonora in „Il trovatore“, Violetta in „La traviata“, Micaëla in „Carmen“, Rusalka, Mimì in „La bohème“, aber auch erste Partien im jugendlich-dramatischen Fach wie Feldmarschallin im „Rosenkavalier“, Elsa in „Lohengrin“ und Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“. Darüber hinaus verkörperte Nina-Maria Fischer die Hauptrollen Vi in Gershwins „Blue Monday“ und Lady Betty in der Europa-Premiere von Blitzsteins „Triple-Sec“ im Konzerthaus Berlin und an der Komischen Oper Berlin. An der Neuköllner Oper Berlin sang sie Ida-Marie in der Uraufführung von Enric Palomars „Bazaar Cassandra“. Bereits während ihres Studiums sang sie in der Wiederentdeckung und Berliner Uraufführung von Martinus „Les trois souhaits“ die Indolende.

Von der UEFA wurde die Sopranistin eingeladen bei der Eröffnungszeremonie des 24. Champions League Finals im Berliner Olympiastadion zu singen.

Sie ist Gewinnerin des Elizabeth Connell Prize – International Singing Competition for dramatic sopranos, des Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg, Finalistin des Concurso Internacional Alfredo Kraus, des Internationalen Wagnerstimmenwettbewerbs in Karlsruhe und der New York international vocal competition.

​Nina-Maria Fischer studierte an der Universität der Künste Berlin bei Robert Gambill und Carola Höhn, wo sie mit Auszeichnung ihr Master Examen absolvierte. Aktuell wird sie von Sami Kustaloglu gecoacht. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Christiane Iven, Thomas Quasthoff, Norma Sharp und Teresa Berganza.

Stand: Dezember 2021

www.ninamariafischer.com

Wirkt mit in:

Le nozze di Figaro als Gräfin Almaviva
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