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SCHEUNENKABARETT

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Joachim Zawischa (Foto: Hauke Gilbert)

Die Kabarettreihe in der Ströbitzer Theaterscheune startete im Frühjahr 2017 mit Gastspielen junger Kabarettisten, die im Berliner Kabaretttheater „Die Distel“ ihre ersten, zweiten, vielleicht auch schon „dritten“ Schritte gegangen waren. Seit Herbst 2017 lädt das Staatstheater Cottbus Satiriker aus ganz Deutschland in die Scheune ein. So ist am 10.11.2018 der diplomierte Theologe Joachim Zawischa zu Gast (Foto). Thema seiner Diplomarbeit: „Witz, Lachen und Humor“. Zawischa sprengt die Grenzen zwischen politischem Kabarett und Comedy und zeigt, dass man das Hirn füttern UND zugleich lachen kann.

Weiter geht es im Scheunenkabarett am 15.2.2019 mit dem Dresdner Kabarett-Urgestein Manfred Breschke, einem promovierten Politökonomen, der den Kapitalismus schon in der DDR studierte, obwohl es ihn dort gar nicht gab. Am 28.2. folgen die  Leipziger Academixer Carolin Fischer und Ralf Bärwolff mit einem durch und durch schlüssigen Beweis, dass die Zivilisation als solche eine Erfindung der Frauen ist, in die Männer einfach nicht hineinpassen.  Am 22.3. verwandelt Erik Lehmann sich in den „letzten Lemming“, ohne deshalb im albernen Nagerkostüm an der Bühnenkante herum zu hoppeln.  Philipp Schaller, soeben mit dem Kleinkunstpreis der Bundesvereinigung Kabarett geehrt, zielt am 5.5. „auf den Kopf und trifft ins Zwerchfell“. Den Abschluss der Reihe bildet am 9.5. Paul Weigl, den Cottbusern bekannt aus dem Vorprogramm zum Mitternachtskonzert des Philharmonischen Orchesters 2017. Er zeigt, dass Leidenschaft nichts ist, was man lernen kann, sondern irgendwann einmal verlernt hat …

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