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Presse

Szene aus Der dressierte Mann Foto: Marlies Kross

Der dressierte Mann

Komödie von John von Düffel nach dem Bestseller von Esther Vilar

Wer hat heutzutage wirklich das Sagen – Männer oder Frauen? Eine mögliche Antwort spielt die rasante Komödie „Der dressierte Mann“ durch und greift dabei Motive aus der gleichnamigen Streitschrift von Esther Vilar auf. Wurde die Autorin in den 1970er Jahren von emanzipierten Frauen dafür heftig angegriffen, kreiert heute John von Düffel daraus einen pointierten Salto Mortale rund um die Themen Emanzipation, Partnerschaft und Ehe. In der Regie von Bettina Rehm treffen in Ströbitz drei starke Frauen (Heidrun Bartholomäus, Lena Sophie Vix und Susann Thiede) auf einen starken Mann (Gunnar Golkowski), der nicht ahnt, was ihm geschieht.

Bastian ist überzeugt, eine moderne Partnerschaft zu leben und will seiner Freundin Helen einen Heiratsantrag machen. Doch sie überrascht ihn damit, dass der Bankvorstand ihr und nicht ihm den Chefposten mit dem zehnfach höheren Gehalt angeboten hat, unter einer Bedingung: keine Kinder. Bastian ist geschockt: Helen ist jetzt oben und er unten. Hinzu kommt das Fortpflanzungsverbot, da fühlt „Mann“ sich doch als totaler Versager! Er haut ab, die Verlobung scheint geplatzt. Da stehen beide Mütter in der Tür. Die eine ist zum dritten Mal verheiratet und Frau von Kopf bis Fuß. Die andere war eine 68er-Feministin und vertritt heute neueste Erkenntnisse der Genderforschung. Beide haben sehr gute Gründe, warum die jungen Leute den Bund der Ehe schließen müssen! Damit das klappt, geben sie Helen einen Crash- Kurs. Sie lernt, wie Frau sein muss, um ihre Ziele zu erreichen und was es mit dem dressierten Mann auf sich hat. Aber ob die Taktik aufgeht? Kann ein Mann dressiert werden?

PREMIERE Samstag, 22. November 2014, Theaterscheune

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