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Presse

Die Csárdásfürstin


Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán

 Emmerich Kálmáns Operette „Die Csárdásfürstin“ stellt im Spannungsfeld von temperamentvollem Csárdás und aristokratischem Walzer die Frage nach Lebenslügen, nach Feigheit und der Kraft der Liebe. In der Cottbuser Inszenierung hat Alexander Merzyn die musikalische Leitung. Regie führte Thomas Weber-Schallauer, dem Publikum bekannt durch seine erfolgreichen musikalischen Kammerbühnen-Abende „Männer“ und „Sekretärinnen“. Die Bühne entwarf Britta Tönne, die Kostüme Nicole Lorenz.

Die berühmte Chansonette Sylva Varescu feiert im Budapester Varieté-Theater „Orpheum“ ihre umjubelte Abschiedsvorstellung. Sie will zu einer Tournee in die Vereinigten Staaten aufbrechen, doch ihr fürstlicher Liebhaber Edwin überrascht sie während des Champagnergelages mit einem Heiratsversprechen. Überglücklich beschließt Sylva zu bleiben. Edwins Vater aber will den „Fehltritt“ seines Sohnes, die Liaison mit einem Mädchen vom Tingel-Tangel, um keinen Preis tolerieren. Autoritär veranlasst er dessen Einberufung zum Militär und gibt per Zeitungsannonce die Verlobung Edwins mit der gräflichen Cousine Anastasia, genannt „Stasi“, bekannt. Der herumkommandierte brave Sohn gehorcht. Eine entsprechende Anzeige wird gezielt Sylva zugespielt, worauf sie sich verraten sieht und frustriert nach Amerika abreist. Zur offiziellen Verlobung Edwins wenige Monate später erscheint sie jedoch wieder – an der Seite eines vorgeblichen Gatten, des Grafen Boni Kancsianu. Sofort flammt die Liebe erneut auf: Edwin bestürmt Sylvas „Ehemann“, sich unverzüglich scheiden zu lassen, denn die durch eine Hochzeit Geadelte könne er ja nun widerstandslos heiraten. Doch dabei hat er nicht mit dem temperamentvollen Selbstbewusstsein einer Sylva Varescu gerechnet, die den Adelsspross lehrt, dass wahre Liebe nichts mit Standesunterschieden zu tun hat.

PREMIERE am Samstag, 23. Juni 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus

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