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Die Verwandlung

Premiere am Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr, Kammerbühne

Die Verwandlung
Schauspiel nach der Erzählung von Franz Kafka

Am Samstag, 17. Februar 2018, 19.30 Uhr, hat in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus (Wernerstr. 60) Franz Kafkas berühmte Erzählung „Die Verwandlung“ Premiere. Ronny Jakubaschk, der aus Cottbus stammt, hat mit seinem Ensemble eine eigene Fassung der Erzählung für die Theaterbühne erarbeitet. Er stellt sich zum ersten Mal als Regisseur am Staatstheater vor.

Eines Morgens erwacht der Handlungsreisende Gregor Samsa in einen riesigen Käfer verwandelt in seinem Bett. Er selbst versucht, so gut es geht, sich in seinem neuen Körper und der ungewohnten Situation zurecht zu finden. Doch seine unmittelbare Umgebung reagiert schockiert. Erst nach einiger Zeit realisieren Gregors Angehörige, dass Gregors Verwandlung nicht nur unumkehrbar ist, sondern auch von ihnen selbst eine Veränderung ihrer eigenen Lebensumstände verlangt: Gregors Eltern und seine Schwester müssen sich aus der finanziellen Abhängigkeit von Gregor lösen und selbst aktiv werden. Ein normales, bürgerliches Leben mit dem im Nebenzimmer hausenden „Untier“ ist nicht nur mit unerträglicher Scham besetzt, es scheint zunehmend unmöglich. Schließlich treffen Gregors Familienmitglieder eine folgenschwere Entscheidung.

In seiner Inszenierung setzt Ronny Jakubaschk auf die Kraft der Imagination:

Fünf Akteure erzählen von der beunruhigenden Metamorphose Gregor Samsas, der selbst nicht in Erscheinung tritt. In ihrem kollektiven Erinnerungsvorgang loten die Spieler aus, wie weit eine Annäherung an den Verwandelten überhaupt noch möglich ist, über dessen Verbleib in der gemeinsamen Wohnung schließlich eine Entscheidung getroffen werden muss.

Den Bühnenraum von Ausstatterin Annegret Riediger beherrscht eine überdimensionale Stoff-Mustersammlung, hinter der sich der verwandelte Gregor vermeintlich verbirgt. Die Musik stammt von Matthias Manz, der auch in die Rolle von Gregors Vaters schlüpft.

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