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Presse

IM WEISSEN RÖSSL

Hinweis:
Wir bitten Sie bei der Fotoauswahl die alternierenden Besetzungen zu beachten. An der rechten Seite finden Sie eine pdf-Datei mit den genauen Bildunterschriften der Szenenfotos.

Singspiel in drei Akten
(frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg)
von Hans Müller und Erik Charell | Musik von Ralph Benatzky
Texte der Gesänge von Robert Gilbert

Vier musikalische Einlagen von Bruno Granichstaedten, Robert Gilbert und Robert
Stolz | Bühnenpraktische Rekonstruktion der Originalfassung von Matthias Grimminger und Henning Hagedorn unter Mitarbeit von Winfried Fechner

Regisseur Kay Link und Dirigent Johannes Zurl greifen für ihre Inszenierung von Ralph Benatzkys Operette „Im weißen Rössl“ auf die rekonstruierte Fassung der Berliner Uraufführung von 1930 zurück, die seit einigen Jahren vorliegt. In ihr kommt die Frische und Spontanität des „Weißen Rössls“ besonders gut zur Geltung. Die Bühnenausstattung entwarf Bernhard Niechotz, die Kostüme schuf Nicole Lorenz. Choreografin ist Julia Grunwald.

Die Handlung in Kürze: Der Oberkellner Leopold bemüht sich um die Gunst seiner Chefin, der Wirtin Josepha Vogelhuber. Diese jedoch hat Augen nur für den Rechtsanwalt Dr. Siedler. Siedler wiederum begeistert sich für Ottilie, die ihren Vater begleitet, den Berliner Trikotagenfabrikanten Giesecke. Sigismund Sülzheimer, ein weiterer Gast, ist Sohn von Gieseckes Konkurrenten. Er soll Ottilie heiraten, um den Konkurrenzkampf zwischen den Firmen zu beenden. Allerdings findet er Klärchen weitaus reizender, die ebenfalls im Hotel Urlaub macht. So viele Verwicklungen: Da kann nur der Kaiser helfen. Was er auch tut.

Handlung und Musik ziehen ihre Energie aus einem Wechselspiel: Großstadtbewohner, die in ihren Büros und Wohnungen vom idealen Urlaub in den Bergen träumen, finden am Wolfgangsee ein Alpenidyll, das eigens für sie hergestellt wird. Und die Alpenbewohner, die sich den idealen Gast wünschen, erleben den Aufenthalt eines kantigen Unternehmers, eines geschmeidigen Rechtsanwalts und eines naturbegeisterten Gelehrten, alle aus Berlin, teils von ihren Töchtern begleitet.

Was alle diese Charaktere miteinander verbindet, sind Emotionen. Die Melodien des „Weißen Rössls“ sind längst zu Evergreens geworden. Um nur einige zu nennen: „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Die ganze Welt ist himmelblau“, „Es muss was Wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“ und „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“.

PREMIERE Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr, Großes Haus

 

 

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