U
L

Presse

JUNGE CHOREOGRAFEN – AUFBRUCH ZU NEUEN UFERN

Tanzstücke junger Nachwuchs-Choreograf*innen

Uraufführung

Die erfolgreiche Ballettsparte des Staatstheater Cottbus übt sich unter dem Titel „Junge Choreografen – Aufbruch zu neuen Ufern“ im Rollentausch.

Um den Nach­wuchs in der Kunst der Choreografie zu fördern, ermutigt Ballettdirektor Dirk Neumann in diesem Format seine Tänzerinnen und Tänzer, ihrer Kreativität im Ausdruck freien Lauf zu lassen und für ihre Kolleg*innen und sich eigene Tanzstücke zu entwickeln.  Zu selbst ausgewählten Originalwerken und Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach, Gustav Mahler und Max Richter, Filmmusik von Hans Zimmer, traditioneller uigurischer Musik, ruhigen populären Klavier- und treibenden Elektroklängen entfalten die Ensemblemitglieder und Gasttänzer*innen ihre eigene Bewegungssprache.

In acht Stücken begeben sie sich voller Experimentier­freude in verschiedensten Formationen vom Solo über Duette bis zur Gruppe auf die Suche nach einem eigenen Stil.

Viele der Erfindungen entbrennen an gesellschaftlich drängenden Themen wie Frauen-Empowerment, ethnischer Unterdrückung, Menschenrechten und politischem Aktivismus, die sich in alltäglichen Geschichten und Erfahrungen widerspiegeln. Die Kreationen erzählen von Verletzlichkeit und Vereinzelung, der mit Selbstermächtigung, Offenheit, Berührung und Zusammenhalt begegnet wird.

Die Künstlerische Gesamtleitung liegt in den Händen von Ballettdirektor Dirk Neumann, der auch moderiert. Für die Bühne zeichnet Hans-Holger Schmidt verantwortlich.

Mit Choreografien von Alyosa Forlini, Jhonatan Arias Gómez, Annalisa Piccolo, Mario Barcenilla Rubio, Denise Ruddock, Jason Sabrou, Venira Welijan, Simone Zannini

Tänzer*innen Emily Downs, Alyosa Forlini, Jhonatan Arias Gómez, Stefan Kulhawec, Inmaculada López Marín, Andrea Masotti, Annalisa Piccolo, Mario Barcenilla Rubio, Denise Ruddock, Venira Welijan, Simone Zannini


Premiere: Samstag, 23. Oktober 2021, 19.30 Uhr, Kammerbühne

Hinweis:
Die Choreografie „Unspoken speech“ wird alternierend von Alyosa Forlini/Stefan Kulhawec getanzt. (Fotos Nr. 12 und 13).

weiterlesen
nach oben