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Staatstheater Cottbus MY FAIR LADY Foto: Klaus Gigga

My Fair Lady

Hinweis:
Wir bitten Sie bei der Fotoauswahl die alternierenden Besetzungen zu beachten. An der rechten Seite finden Sie eine pdf-Datei mit den genauen Bildunterschriften der Szenenfotos.

Musical von Frederick Loewe nach Bernard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal

Nach Shaws Komödie „Pygmalion“ schufen Frederick Loewe und Alan Jay Lerner 1956 das Musical „My Fair Lady“, das eine nie dagewesene Erfolgsgeschichte schrieb. Im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus hat der österreichische Autor, Theaterregisseur und Schauspieler Michael Wallner das Musical in Szene gesetzt. Die musikalische Leitung hat Alexander Merzyn. Die Bühne entwarf Till Kuhnert. Für die Kostüme zeichnet Nicole Lorenz verantwortlich. Als Eliza Doolittle sind alternierend die Musicalsängerinnen und Schauspielerinnen Eve Rades und Katrin Hauptmann zu erleben. Die Partie des Sprachwissenschaftlers Prof. Henry Higgins haben ebenfalls alternierend Holger Hauer, Christian Henneberg und Heiko Walter übernommen. Erstmalig konnte das Staatstheater den Choreografen Bart De Clercq gewinnen, der über eine umfangreiche Musicalerfahrung verfügt. Es spielt das Philharmonische Orchester.

Der berühmte Sprachexperte Higgins versucht einer Wette mit Oberst Pickering zufolge, einem Blumenmädchen die Umgangsformen und Sprache der „gehobenen Schichten“ beizubringen. Eliza heißt das Objekt seiner wissenschaftlichen Begierde; er traktiert es unerbittlich von früh bis abends. Um die Wette zu entscheiden, will Higgins die junge Frau beim Ball der Botschaft auftreten und zur Lady „schlagen“ lassen. Und tatsächlich: Eliza besteht die Prüfung. Higgins triumphiert: Sein wissenschaftliches System hat funktioniert. Doch dann steigt Eliza aus, wirft dem „lieben Gott“ Higgins die Pantoffel an den Kopf und gibt ihm Unterricht: in der Behandlung eines Menschen.

Wallner erzählt das Musical über das Blumenmädchen Eliza Doolittle als eine Sozial-und Bildungsgeschichte. Derjenige, der die Chance erhält, Bildung zu genießen und die eigene Sprache zu erlernen, kann gesellschaftlich aufsteigen, – anderen ist diese Entwicklung verwehrt.

PREMIERE am Samstag, 20. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Großes Haus

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