U
L
L

Angstbefreite Zone

F

Die Schauspiel-Bar für freigeistige Gegenwartsanalysen und performative Zukunftsvisionen

Gesamtleitung und Gestaltung: Wiebke Rüter & Lukas Pohlmann

In regelmäßigen Abständen verwandelt sich das Kammerbühnenfoyer äußerlich und inhaltlich in die „Angstbefreite Zone“ (ABZ).

Das Schauspiel schafft sich damit einen Ort, an dem die Leitmotive der Spielzeit Zukunft und Heimat zwischen Identitärpolitik und Kunst,  zwischen Lebenserfahrungen und -idealen ohne Angst vor Ressentiments und Scheuklappen, ohne kulturelle, religiöse oder weltanschauliche Schranken lust- und respektvoll verhandelt werden können.

Im extra für das Foyer der Kammerbühne in der Wernstraße 60 entworfenen Bühnenbild werden unterschiedliche spielplanbegleitende Sonderformate demonstriert, ausprobiert und zelebriert. Ob Lesungen gegenwärtiger oder regionaler Texte, performative Aktionen des Ensembles, Vorträge, Diskussionen, Par­ty und Lounge – die „Angstbefreite Zone“ ist ein Ort der Kommunikation und Begegnungen.

Die Termine und Formate finden Sie auch in den Monatsspielplänen und unter www.staatstheater-cottbus.de/abz.

DIE NÄCHSTEN TERMINE

19.10.2019, 19.30 Uhr | Flammende Köpfe | Eintritt 5 €, ermäßigt 3 €
Eine Video-Lecture-Performance über rechten Online-Aktivismus – „Bissig, wichtig, erhellend und sehenswert.“ (Ruhr Nachrichten)

Wie radikalisieren sich Menschen im Internet? Wie entsteht daraus ein reales Szenario der Bedrohung? Denn manchmal lässt sich ein entflammter Kopf von seinem Körper nachts zu einem Flüchtlingsheim tragen, um es anzuzünden. Ist der Kopf dann wach? Arne Vogelgesangs „Flammende Köpfe“, konzipiert für einen Performer und einen virtuellen Chor von Kopf-Avataren, zeichnet den Weg vom Wohnzimmer in den Internet-Aufstand nach. Vogelgesang greift dabei auf seine umfangreiche, ständig aktualisierte Sammlung von Propaganda-Videos aus dem Netz zurück und zeigt die perfiden Strategien der Rechtspopulisten auf. Ein kurioser, unterhaltsamer Theaterabend, der das Fürchten lehrt – mit anschließender Diskussion. Eine Kooperation von Heinrich-Böll-Stiftung und Schauspiel Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Cottbus.

nach oben D