U
L
L

Angstbefreite Zone

F

Die Schauspiel-Bar für freigeistige Gegenwartsanalysen und performative Zukunftsvisionen

In regelmäßigen Abständen verwandelt sich das Kammerbühnenfoyer äußerlich und inhaltlich in die „Angstbefreite Zone“ (ABZ).

Das Schauspiel schafft sich damit einen Ort, an dem die Leitmotive der Spielzeit Zukunft und Heimat zwischen Identitärpolitik und Kunst,  zwischen Lebenserfahrungen und -idealen ohne Angst vor Ressentiments und Scheuklappen, ohne kulturelle, religiöse oder weltanschauliche Schranken lust- und respektvoll verhandelt werden können.

Im extra für das Foyer der Kammerbühne in der Wernstraße 60 entworfenen Bühnenbild werden unterschiedliche spielplanbegleitende Sonderformate demonstriert, ausprobiert und zelebriert. Ob Lesungen gegenwärtiger oder regionaler Texte, performative Aktionen des Ensembles, Vorträge, Diskussionen, Par­ty und Lounge – die „Angstbefreite Zone“ ist ein Ort der Kommunikation und Begegnungen.

Termine & Themen

Donnerstag, 27.2.2020, 19.30 Uhr, Foyer der Kammerbühne | Freier Eintritt
Die Wende und der Wandel des Theaters in Ostdeutschland
Diskussion mit Torben Ibs und Jo Fabian | Moderation: Wiebke Rüter

Die vom Schauspiel ausgerufene ANGSTBEFREITE ZONE lädt im Februar wieder in die Bar des Kammerbühnenfoyers. Diesmal möchten wir Sie herzlich einladen, mit uns über die jüngere Geschichte des Theaters und deren Zukunft ins Gespräch zu kommen.

Der Systemumbruch nach 1989 änderte viel in Ostdeutschland. So gingen Wende und Wandel auch an den hiesigen Theatern nicht vorbei. Von freier Mitbestimmung und dem Chaos des ersten Jahres, Zuschauerschwund, bis hin zu neuen ästhetischen und organisatorischen Formen reichen die unterschiedlichsten Veränderungen.

Der Leipziger Kulturjournalist und Theaterwissenschaftler Torben Ibs hat in seinem Buch „Umbrüche und Aufbrüche. Das Theater in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1995“ die erste empirische Bestandsaufnahme dieses bewegten und bewegenden Umschwunges vorgelegt. Nun ist Ibs damit zu Gast in der ANGSTBEFREITEN ZONE am Staatstheater Cottbus. Im Gespräch mit Schauspieldirektor und Zeitzeuge Jo Fabian treffen ihre persönlichen und fachlichen Sichtweisen zur Zeit nach dem Eisernen Vorhang aufeinander. Sie begegnen dabei aber auch den Erfahrungen derer, die jene Zeit aus einer anderen Perspektive erlebt haben: denen des Cottbuser Publikums. Somit kreuzen in dieser Podiumsdiskussion Zeitzeugen und Historiker ihre Perspektiven, um einen neuen Blick auf das zu gewinnen, was bis heute das Theater und die Gesellschaft prägt. Wie sind die Erlebnisse und zeitgeschichtlichen Fakten heute zu bewerten? Und was bedeutet das für das Theater und seine gesellschaftliche Aufgabe – vor allem in der Zukunft?

Eine Veranstaltung des Staatstheater Cottbus und des Asa-ff e.V.
Gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Logo Bundesstiftung Aufarbeitung

nach oben D