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Sonderkonzerte

Beethoven Schwarz Weiss

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BEETHOVEN 250 – Konzerte zum Jubiläum

Als Ludwig van Beethoven 1792 im Alter von 22 Jahren nach Wien übersiedelte, machte er zunächst vor allem als Pianist Furore. Als außergewöhnliches Talent am Klavier, mit virtuosen, kraftvollen, hochemotionalen Interpretationen erregte er Aufsehen in den Salons, und als Visitenkarten dienten natürlich überwiegend eigene Kompositionen. „In welcher Gesellschaft er sich auch befinden mochte, er verstand es, einen solchen Eindruck auf jeden Hörer hervorzubringen, dass häufig kein Auge trocken blieb…“, liest man über diese Zeit.

Doch Beethoven lockten die großen Bühnen! Seine fünf Klavierkonzerte hat er vor allem sich selbst auf den Leib und in die Finger komponiert. Mit ihnen eroberte er sich, aus dem fernen Bonn kommend, einen hervorragenden Ruf in der Musikstadt Wien, von der schon Mozart als „Clavierland“ geschwärmt hatte. Und er machte klar, dass er die Tradition zwar schätzte, dass er von dort jedoch aufzubrechen gedachte in ganz neue Ausdruckswelten. Seine Konzerte macht Beethoven zum Spiegel seines ausgesprochen modernen Verständnisses von Kunst und Gesellschaft: Er verwirklicht in ihnen sein Ideal vom starken Individuum, das formt und mitgestaltet, das aber erst als Teil des Ganzen echte Wirkung entfaltet.

Das Staatstheater Cottbus stellt am 12. und 13.4.2020 seine Hommage zum 250. Beethoven-Geburtstag unter das Motto BEETHOVEN SCHWARZ WEISS, zelebriert Beethoven also aus der Perspektive der schwarzen und weißen Tasten des Klaviers. Vom an Haydn und Mozart anknüpfenden 1. Konzert in gutgelauntem C-Dur spannt sich der Bogen bis hin zum pathetischen Es-Dur-Konzert – vom verspielten Dialog zwischen Solo und Orchester bis zum wahrhaft sinfonischen Format, das für die Romantik wegweisend werden sollte. Dafür geben sich mit Marie Jäschke, Sasha Grynyuk, Boris Kusnezow, Annika Treutler und Matthias Kirschnereit fünf großartige Pianisten die Klinke in die Hand, die als echte Beethoven-Kenner gelten können und die den Meister doch in jeweils ganz eigenes Licht setzen. Sonaten, Lieder und weitere kammermusikalische Werke runden die Beethoven-Hommage zu einem eindrucksvollen Kaleidoskop musikalischer Innovation und Inspiration.

Ostersonntag, 12.4.2020, ab 17.00 Uhr

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1
Solistin: Marie Jäschke
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Alexander Merzyn

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2
Solist: Sasha Grynyuk
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Johannes Zurl

Ostermontag, 13.4.2020, ab 11.00 Uhr

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3
Solist: Boris Kusnezow
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Johannes Zurl

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4
Solistin: Annika Treutler
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Alexander Merzyn

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5
Solist: Matthias Kirschnereit
Philharmonisches Orchester
Dirigent: GMD Alexander Merzyn

Zwischen den Klavierkonzerten sind an beiden Tagen Kammermusikwerke, Lieder, Klaviersonaten und vieles mehr zu erleben.

Am Ostermontag gibt es ab 11.45 Uhr ein Programm für Kinder ab 5 Jahren.

Unter „ZUSATZMATERIAL“ finden Sie eine detaillierte Übersicht zum Ablauf beider Konzerttage.

Für das leibliche Wohl sorgt das Theatercatering Familie Ziegenbalg.

EINTRITTSKARTEN
Ostersonntag  20 € (erm. 16 €) / Familienkarte 50 €
Ostermontag 25 € (erm. 21 €) / Familienkarte 60 €
Kombiticket für beide Tage 40 € (erm. 30 €)

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