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Brandenburgische Gespräche

Gesprächsreihe im Staatstheater Cottbus

Theater sind Räume für öffentlichen Austausch. Wir möchten diesen Austausch mit einem Format fördern, das drängende Fragen unserer Zeit auf die Bühne bringt: Die Brandenburgischen Gespräche thematisieren, was unsere Gesellschaft bewegt, in dieser Region und weit darüber hinaus.

Viermal im Jahr treffen Schriftsteller*innen, Künstler*innen, Wissen­schaftler*innen und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in offenen Dialogen aufeinander. Pointiert, unterhaltsam, provokativ, humorvoll.

Eine Koproduktion mit

 


in Kooperation
mit der

Termine & Themen

Die Termine und Themen der Veranstaltungen in der Spielzeit 21.22 werden später bekannt gegeben.

 

Nachzuhören auf www.rbbKultur.de/derzweitegedanke und nachzulesen auf www.lr-online.de

 

RÜCKSCHAU

Montag, 5. Juli 2021 O WAHRHEIT
Marina Münkler ist als Professorin für ältere Literatur eine Expertin für den Komplex von Zeiten, Wahrheit und Erfindung und schlägt mit ihren gesellschaftsanalytischen Büchern einen Bogen über die Zeiten. Marcel Beyer sucht in seinen Romanen und Gedichten der Zeit beizukommen. Er wurde für sein literarisches Schaffen mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. – Wie verhalten sich heute Wahrheit und Lüge im außermoralischen, im künstlerischen Sinn? Sind Moral und Kunst überhaupt voneinander zu trennen? Ist Wahrheit eine Kategorie des Schreibens? Und wie verhält sich Wahrheit zur Wirklichkeit? All dies sind Fragen des Schreibens – und nicht zuletzt auch: Wie politisch ist Wahrheit?

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Montag, 12. April 2021 O GLEICHHEIT
Ist Gleichheit eine Utopie? Oder eine Dystopie? Was wäre gerecht? Und wie geht man dann mit etwas um, das sich nicht in den Griff kriegen lässt? In ihren Werken nutzen die Schriftstellerinnen Katja Lange-Müller und Terézia Mora oftmals den Humor, helfen ihren Figuren durch Komik und Witz aus Notlagen. Beide werden sich mit Natascha Freundel über Gleichheit und Ungleichheit unterhalten und darüber, wie man unlösbaren Problemen begegnet.

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Montag, 15. März 2021 O MACHT
Auf die Frage, was Freiheit für sie sei, antwortete die Jazz-Sängerin und Bürgerrechtsaktivistin Nina Simone: »keine Angst zu haben«. Doch Angst ist wieder auf dem Vormarsch. Angst ist gefährlich. Angst macht uns manipulierbar. Doch ist sie überwindbar. Das beste Beispiel dafür sind die Menschen in Belarus. Sie trotzen ihrer Angst für ihre Freiheit. Wie Menschen frei und friedlich leben können, sind Fragen politischer Macht und ihrer Legitimation. Mit zwei großen Experten für Macht und Freiheit, dem Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller und dem Osteuropahistoriker Karl Schlögel, wurde ihnen auf den Grund gegangen.

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Freitag, 2. Oktober 2020 O FREIHEIT
Am Vorabend des 30-jährigen Jubiläums des Tags der Deutschen Einheit war der Zeithistoriker Ilko-Sascha Kowalczuk zu Gast. Thema des Abends ist die Frage, was Freiheit für den Einzelnen und die Gesellschaft bedeutet.

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