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Ballett

Casanova

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Ballett von Mauro de Candia

Musik: Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Arvo Pärt u. a.
Deutsche Erstaufführung

CASANOVA erzählt von Erotik und Einsamkeit in einem Fluss unterschiedlicher Situationen, angesiedelt in einem zeitlosen Raum. Auf der Bühne hebt sich ein großer Vogelkäfig vor dem Hintergrund ab. Er verweist auf einen verbotenen Ort, an dem alles erlaubt ist und zugleich auf die Gefängnisse, in denen Casanova festgesetzt wurde. Mauro de Candias Choreografie kreist um den menschlichen Körper mit seinen Pulsen und Instinkten: bewundert in seiner geheimnisvollen Schönheit und porträtiert im Licht des Verlangens. Der Choreograf verzichtet darauf, die Titelfigur einem einzelnen Tänzer zuzuordnen und auf diese Weise Persönlichkeit und Biografie Casanovas darzustellen. Vielmehr lädt er zu einem üppigen Fest der Begegnungen. Der Freigeist Casanova vervielfältigt sich in maskuline und feminine Aspekte, Liebesaffären ziehen sich durch eine Vielzahl von Situationen. Mal freudvoll, mal voller Leid und Zerstörung.

CASANOVA wurde 2003 in Italien uraufgeführt. In Cottbus erarbeitet und erneuert de Candia die Choreografie erstmals mit einer in Deutschland angesiedelten Company.

PREMIERE Samstag, 20. April 2019 | Kammerbühne

Besetzung

Choreografie/Bühne/Kostüme Mauro de Candia
Dramaturgie Bernhard Lenort
Choreografische Assistenz Denise Ruddock
Choreografische Assistenz Dirk Neumann
Tänzerin Ana Đorđević
Tänzerin Inmaculada Marín López
Tänzerin Andrea Masotti
Tänzerin Denise Ruddock
Tänzerin Venira Welijan
Tänzer Jhonatan Arias Gómez
Tänzer Stefan Kulhawec
Tänzer Raffaele Scicchitano
Tänzer Andrea Simeone

Hinweise

  • Dauer: ca. 75 Min. ohne Pause
Rezensionen
Bewertungen

Frank Schmid | Kulturradio vom rbb | 23.04.2019

„Mauro de Candia, Mitte 30, seit 2012 Leiter der Tanzcompagnie am Theater Osnabrück, klassisch und modern ausgebildet, früher selbst Tänzer, hat eine ornamental-schwungvolle Tanzsprache gefunden, ein weiches Fließen und zartes Erbeben, einen erzählerischen, psychologischen Tanz, der das Knistern der erotischen Begegnungen jedoch nie zur offenen Feuersbrunst werden lässt. […]“

Volkmar Draeger | Lausitzer Rundschau | 23.04.2019

„So wird auf der in betörendes Licht gehüllten Bühne geflirtet und geschmachtet, begehrt und erfüllt. Nach dem Reigenprinzip folgen einander in stetem Belauern die Liebeleien, zunächst manierlich gebunden durch die höfische Etikette, in stehenden Bildern, im Tanz mit Frage und Antwort wie auch in der Musik. Glückliche Paare zieht es in den erotischen Freiraum Voliere. Alles bleibt jedoch edle Form, ob als Stern oder Kette, mit zarten Handfassungen, keuschen Umhebern der koketten Damen. Unter den Soutanen-haften Fräcken lodert indes die Liebe. […]“

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