U
L

Schauspiel

Catabasis.Dämonen

Ein Projekt von Boris Yukhananov und Ruth Heynen frei nach Dostojewski

Eine Koproduktion des Lausitz Festival mit dem Staatstheater Cottbus O Ein gemeinsames Projekt mit dem Stanislavsky Electrotheatre (Moskau, Russland)

„Eine erfüllte Prophezeiung“ nennt der russische Regisseur und Pädagoge Boris Yukhananov das Opus Magnum von Fjodor Dostojewski, den Roman „Die Dämonen“. Daraus macht er eine dynamische Installation, in der die Romanfiguren einen explosiven Dialog miteinander führen und die Menschheit zu einem Spielfeld wird, auf dem Himmel und Hölle sich treffen. Nur bekommen in unserer Zeit die biblischen Mächte Konkurrenz: Die künstliche Intelligenz, auch künstliches neuronales Netz genannt, einen neuen Gott, den die Menschen selbst ins Leben rufen.

Bald wird dieses neuronale Netz die Menschheit vielleicht nicht mehr brauchen, aber jetzt findet es noch Vergnügen und Interesse daran, mit literarischen und geschichtlichen Stoffen zu spielen, grelle Verbindungen aus Wort, Musik, Tanz, Animation und Schauspiel herzustellen. Diese Verbindungen können absurd anmuten, denn für die künstliche Intelligenz sind alle Tragödien und Komödien der Vergangenheit, alle existierende Kunstgattungen und Geschichten nur eine Ansammlung von Zahlenreihen und Algorithmen.

PREMIERE 25. September 2021 O Großes Haus

Gefördert von

In Kooperation mit

 

 

Besetzung

Regie Boris Yukhananov
Text Boris Yukhananov, Ensemble, KI
Bühne Stepan Lukyanov
Kostüme Anastasia Nefyodova
Choreografie Andrei Kuznetsov-Vecheslov
Komposition Dmitri Kourliandski
Übersetzung/Dramaturgie Olga Fedyanina
Koordination (RU) Maria Orlova
Koordination/Leitungsassistenz (STC) Rafael Ossami Saidy
Dramaturgische Mitarbeit (STC) Lisa Mell
Choreinstudierung/Dirigent Christian Möbius
Regieassistenz Martha Jurowski
Ausstattungs- und Regieassistenz Vasily Melnikov
Chorassistenz Christian Georgi
Videodokumentation Martin Hinz
Spiel (Ensemble) Sophie Bock Kai Börner Sigrun Fischer Amadeus Gollner Gunnar Golkowski Thomas Harms Ariadne Pabst Lisa Schützenberger Lucie Luise Thiede
Tänzer*innen Petra Brehmer, Margarete Grunske, Thomas Mietk, Jason Sabrou, Viktoria Sägner
Opernchor

Hinweise

  • Dauer: ca. 2 Std. ohne Pause
nach oben